Kleines Schulnetzwerk

Warum soll überhaupt das Projekt umgesetzt werden?
Als file Server für 60 Clients kannst eigentlich jeden billig Server nehmen. 10gbit Oder ssd braucht kein Mensch in diesem Umfeld. Erst recht nicht wenn die Clients per langsamen wlan zugreifen

nur mal ein Beispiel.
Mit einem relativ alten gebrauchten Dell r720 Server mit zwei 8x Core und 128gb RAM kannst du duzende VMs performant betreiben. Für unter 1000€.

https://www.servermind.de/dell-serv...tel-e5-2690-8x-2-90ghz-128gb-ram-4x-600gb-sas
 
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konkretor schrieb:
Das klingt tatsächlich interessant. Letztendlich steht und fällt aber die Auswahl des Betriebssystems bzw. -systeme mit dem KnowHow des Admins. Es ist weder der Schule noch den Schülern und schon gar nicht dem Admin selbst geholfen, wenn selbst das Ändern einer IP-Adresse zur Herausforderung wird, weil man das System nicht kennt. Guter Support - sei es vom Hersteller oder aus der Community - ist zwar super, aber es ist nicht zielführend, wenn der Support am Ende bei jeder kleinsten Aufgabe herangezogen werden muss. Ob das bei @MasterOfDoors und Linux der Fall ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Ich mutmaße aber mal, dass die Erfahrung mit Windows größer ist.

Trotzdem Daumen hoch für den Link.
 
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Es gibt zahlreiche dieser Linux-Schullösungen.
Und das schon seit gefühlt 10 Jahren.

Was davon in Betracht kommt, bestimmt aber in der Regel nicht der Admin der Schule, sondern das Landratsamt oder die Ebenen darüber.

Allerdings ist Schule Ländersache, kann auch sein, dass das in anderen Bundesländern anders läuft und ich mich dadurch doch irre :freaky:
 
supastar schrieb:
Es gibt zahlreiche dieser Linux-Schullösungen.
Und das schon seit gefühlt 10 Jahren.

Was davon in Betracht kommt, bestimmt aber in der Regel nicht der Admin der Schule, sondern das Landratsamt oder die Ebenen darüber.

Allerdings ist Schule Ländersache, kann auch sein, dass das in anderen Bundesländern anders läuft und ich mich dadurch doch irre :freaky:
Entschuldige das ich dich da korrigiere, Schulen sind Komunalsache und Lehrer Ländersache.
Sonst hätte ich dieses Problem nicht am Hals :D

Tatsächlich halten sich meine Unix Skills in Grenzen.

Eine der Vorgabe der Förderrichtlinien sind tatsächlich bei Neukauf mindestens 5 Jahre Garantie auf Server und Netzwerkkomponenten. Womit gebrauchte Hardware leider ausfällt.

Mit der Anzahl an Clients komme ich sowieso nicht um einen zweiten Switch herum. Der ist allerdings nicht Teil dieses Budgets. Das Gesamt Budget liegt bei ~80000€ pro Schule.

Davon muss ich aber Elektro/Netzwerkverkabelung im Haus errichten/erneuern, einen Medienraum befüllen , Digitale Tafeln erneuern und Flächendeckend für WLAN sorgen. Um die Sachen soll es allerdings hier nicht gehen.

LG MoD
 
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Kann dein Budget aber massiv beeinflussen!

Im Prinzip reicht dir dieser für 670€. Hat aber nur 4 Jahre Garantie. Eventuell machen die aber eine Garantieverlängerung für kleines Geld. FS.com lässt oft mit sich über Saxhen reden.

Oder dann halt die Nummer größer für 1350€. Der hat dann 5 Jahre Garantie und gleich 8 SFP+ Ports. Zur Not könntest du da sogar erstmal mit nur einen Switch fahren und alles betreiben.

Die APs von denen sind sicherlich auch einen Blick Wert. Ich bereue es dass ich Ubiquiti ap pro genommen habe.

4x4 MU-MIMO und 3 Lanports etcpp für 290€. Das empfinde ich nicht als teuer und wäre für euch wohl ne feine Sache da die APs dann auch mehr als 1Gb/s bringen können und eben auch Redundant verkabelt werden können!

Rechnen wir mal zusammen 8x2+30=46 Ports. Das würde also noch immer mit einem Switch gehen.

Kosten wären dann 3.000-5.000€ je nachdem wie groß der Ausbau werden soll.

Klar da kommt jetzt noch die Verkabelung dazu die nicht unwesentlich ist, aber vielleicht liegt das ja doch etwas tiefer als aktuell geplant.

Ich würde wirklich alles andere durch planen und dann schauen was wirklich für die Server übrig bleibt.

Und bezüglich Unix. So schwer ist das nicht. Ok HA ist wirklich nicht so einfach aber am Ende ist es auch nur Anleitungen abklappern. Das Problem ist eher das es einfach alles Aufwand ist. Das macht man nicht mal eben so. In den Sommerferien kann man es aber stemmen, wobei das die Frage ist ob dad die Idee des Erfinders ist...

Ist halt die Frage was ihr wirklich gestemmt bekommt. Wenn euch jemand aber das aufsetzen soll/muss wirds schnell teuer.

Ist halt auch wirklich die Frage ob es Windows sein muss. Wenn nicht lässt sich schon massiv Geld sparen und ALLE lernen was dabei. Das muss man aber natürlich dann auch wollen.

Wenn der Schulträger das Konzept mit trägt fällt für mehrere Schulen zusammen vielleicht sogar ein IT-Hausmeister ab.... für Büsche schneiden etc sind Sie ja auch Bereit ne Stelle locker zu machen...
 
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Der IT-Hausmeister bin ich, nur das ich keine Büsche schneide und Hauptsächlich eigentlich die Verwaltung, Feuerwehren, Kitas und alle anderen amtsangehörigen Institutionen betreue. Dazu gehören auch die Schulen für die leider nie Geld da ist. Deshalb jetzt die Chance über den Digitalpakt möglichst viel zu erneuern und gerade zu ziehen.

Als APs habe ich schon HP Aruba 505 für 250€ das Stück bekommen. Die unterstützen Wifi 6 und haben auch ordentlich Dampf.

Unix Lösungen sind für mich immer bastellösen in die man viel Zeit investieren muss wenn man abseits der von dir genannten Anleitung Fehler bekommt.

Für den Medienraum habe ich noch einen alten 48port OfficeConnect 1820. Dann habe ich auf dem anderen 6 Tafeln, 4 für den Server, 16 APs, 10 Clients für die Verwaltung/Lehrer auch noch genug Ports frei, selbst wenn ich die Uplinks für mehr Durchsatz bündel.
 
Fs com hat auch wifi6 aber die sind teuer u d ziehen 25w oO

Wie dem auch sei. Linux ist perse keine Bastellösung. Hol dir RedHat dann haste den Support an der Hand dem du auf den Sack gehen kannst und eben dir RedHat knowledge Base. Da ist extrem viel sehr gut dokumentiert.

In meinem Bereich spart man sich hält die Kosten und nimmt direkt RedHat. Man braucht eh die Leute die fit sind und betreibt hunderte bis tausende gleiche Maschinen. Da lohnt sich der Support nur wenn man wirklich 24/7/365 Betrieb mit 99.9.. Verfügbarkeit macht. Da hat man nämlich praktisch keine Zeit für Wartung was dann schon sehr ätzend ist. Mal was testen ist da nicht mehr...

Aber zurück zum Topic. Wenn du dedizierte dafür Zeit hast wird das ja wohl auch mehr als eine Schule sein oder? Da kann man dann schon rationalisieren. Stichwort offsite Backup. Schon bei zwei Schulen kann man das zweite Backup einfach auf den eigentlichen Backup Server packen. Die Mehrkosten für etwas mehr Storage sind gering im Vergleich zu ner kompletten Kiste.

Blöd das aktuell RedHat CentOS einstampft sonst hättest du auch ein Setup mit RedHat betreiben können und die anderen mit CentOS billiger und du hast auch den Support.
Ergänzung ()

Vor Jahren gab es mal ein Angebot für Bildungseinrichtungen für 400€ Rum im Jahr für Server und 15 Clients. Finde leider nichts aktuelles, aber ich denke die haben noch was. Da wird man sicherlich für 1k-1.5k € im Jahr Support bekommen als Bildungsträger. Vor allem wenn man auch noch sagt man will x mal das gleiche Setup betreiben.

Also wenn es das noch gibt ist das schon eine sehr attraktive Lösung. RedHat hat meines Wissens nach auch komplette Schulungsprogramme verfügbar für Bildungseinrichtungen. Klar kann man nicht 1 zu 1 übernehmen an ner Schule aber macht den Einstieg schon sehe viel einfacher.

Aber wie gesagt das muss man wollen. Es ist halt nicht Windows, wobei ich sagen muss das ist ja durchaus ein Vorteil. Zumindest in BaWü wird das an Schulen nicht unkritisch gesehen. Da könnte es durchaus passieren das noch ein kategorisches NEIN kommt. Solche Gedanken muss man sich mit ner Linuxumgebung nicht machen.

Darf man fragen aus welchem Bundesland die Schule kommt?
 
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Skysnake schrieb:
Aber zurück zum Topic. Wenn du dedizierte dafür Zeit hast wird das ja wohl auch mehr als eine Schule sein oder? Da kann man dann schon rationalisieren. Stichwort offsite Backup. Schon bei zwei Schulen kann man das zweite Backup einfach auf den eigentlichen Backup Server packen. Die Mehrkosten für etwas mehr Storage sind gering im Vergleich zu ner kompletten Kiste.
Es sind zwei Grundschulen in Brandenburg.

Ich tendiere jetzt auch zu einer Maschine mit etwas mehr Storage ohne NAS und werde erstmal auf eine externe Festplatte sichern und schauen wie sich der Speicherbedarf verhält. Bisher kamen sie über Jahre mit zwei 500GB Platten im RAID 1 aus.

Ich hätte es auch gern mit einer zentralen Verwaltung betrieben. Aber die Schulen sind maximal 25mbit nicht allzu gut angebunden. Das soll sich zwar in den nächsten vier Jahren ändern. Aber der Digitalpakt ist heute :)
 
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Hmm für die Aruba wohl nen echter Schnapper aber nur ein Lanport und 2x2 MU-MIMO. Ok das sollte trotzdem recht locker reichen, aber besser als die FS.COM würde ich sie jetzt nicht sehen, wobei man ehrlich sagen muss das man das anhand von specs nur bedingt wirklich vergleichen kann...
Ergänzung ()

Hmm also 25Mbit reichen doch locker aus. Du musst Bedenken, dass du jeden Tag etwa 12h Zeit fürs Backup hast und dann noch das WE, wo an sich nichts über die Leitung gehen sollte. Damit kann man schon echt viel machen. Also ca 108GB an Daten. Das sollte eigentlich locker reichen und wenn nicht würde es bei mir zu Nachforschungen führen was die Ursache dafür ist. Da kann dann nämlich irgendwas nicht mit rechten Dingen laufen...
 
Die Switche reichen sicher auch kleiner, die brauchen mit Sicherheit auch keine 5 Jahre Garantie, das gilt sicher nur für die Server ;) bei Switchen geht man eh von längeren Laufzeiten aus.
Und wenn man Aruba Switche kauft, ist eh immer Lifetime-Garantie drauf, nur zur Info.
(muss aber nicht für Billigangebote von Onlineshops gelten, die gilt AFAIK nur für den Erstkäufer. Bei Graumarktware ist man eventuell außen vor. Wenn dann bei zertifizierten Händlern kaufen.
Allerdings kosten diese bei den zertifizierten Händlern halt dann auch gerne das doppelte.

Von dem Unix- und Linux-Zeug halte ich in Schulen wenig.
Wer soll das supporten, wenn er mal krank ist oder die Schule verlässt?!
Und bei den Preisen für Microsoft-Lizenzen für Schulen spricht wenig für RedHat usw.
Ist den Mehraufwand nicht wert, wenn dann eben fertige Linux-Lösungen wie oben verlinkt, dass würde ich aber als Verantwortlicher ohne Absprache auch niemals eigenständig einführen.

Zur Auswahl bei HP den Konfigurator bemühen:
https://techlibrary.hpe.com/de/de/networking/products/switches/switch-selector.aspx

Evtl. reicht für kleinere Sachen aber ja auch z. B. Ubiquit.

Wie gesagt, ich würde mir einfach mal unverbindlich ein Angebot für eine Komplettlösung einholen und dann schauen, wo man am besten sparen kann.
 
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Naja, wenn RedHat supporten die das. Da muss man an sich nur noch lesen können.

Zudem ist nach der Ersteinrichtung bei sowas nicht mehr viel zu tun. YUM Update und eventuell nen lokales Repo verwalten um die Leitung zu entlasten.

Dann noch im Ldap die User verwalten und eventuell mal Zertifikate Updates, sowie halt ausgefallene Clients die ersetzt wurden einfpflegen. Das wars dann aber meistens man den Status quo erhalten will.

Die meiste Zeit passiert ja nichts und wenn gibt es den Support. Wobei an ner Schule ja kein fancy shit wie lustre etc gebraucht wird, was man dann gegen den Kernel bauen muss.

Apropo Clients. Hast du dir schon überlegt ob du die stateful installieren willst oder per PXE Booten willst?

Stateless ist an sich ne feine Sache und macht Updates recht einfach. Einfach durchbooten und gut ist. Kann man auch gerne am Ende jeder Stunde machen, dann sind die Systeme immer schön sauber
 
Moin,


MasterOfDoors schrieb:
Ich möchte demnächst mit den Geldern aus dem Digitalpakt an zwei Grundschulen das bestehende Netzwerk durch ein paar Windowsserver (AD, WSUS, Fileserver) erweitern. Bin mir allerdings bei dem knappen Budget (~7000€) nicht ganz sicher an welcher Stelle ich sparen sollte.

Da wir über Grundschulen sprechen und keine aufwendigen Client-Server-Strukturen genannt werden:
Schau Dir mal aktuelle NAS an, wie z.B. das Synology DS1621xs+. Das Management einer "einfachen" Umgebung dürfte einfacher sein, als wenn Du auch noch zwei AD-Landschaften pflegen musst.

Bis auf den WSUS können die Boxen alles von Haus aus und den WSUS kannst Du als VM laufen lassen. Nimm zwei pro Schule und Du hast auch Dein Backupthema erschlagen.

10 GbE wirst Du mit ziemlicher Sicherheit nicht benötigen. Da Du schon Deine APs bei Aruba gekauft hast, schau ob Du darüber auch einen 1930 oder 2540 bekommen kannst, der die Anbindungen der NAS übernimmt.

Sollten die Anforderungen wachsen, kannst separate Server anschaffen und die NAS weiterhin für Backups nutzen.

Grüße,
Christian
 
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Hier kann ich beruflich etwas aus dem Nähkästchen plaudern. Bin bei einer Kommune in BW angestellt und betreue insgesamt sieben Schulen. Da sind alle Arten von allgemeinbildenden Schulen in unterschiedlich gut ausgebauten Gebäuden (strukturierte Verkabelung(!)) dabei. Du weißt ja schon in welche Richtung du willst. Zu zwei, drei Punkten vielleicht ein Hinweis wie das bei uns läuft.

1. WLAN
Hier haben wir vor einigen Jahren den Fehler gemacht und uns von einer professionellen Lösung von Aerohive Networks überzeugen zu lassen. Hier hatten wir dann initial 30 APs und Controller an mehreren Schulen im Einsatz. Inzwischen haben wir alle Schulen bis auf die Schule mit der größten Aerohive-Installation auf Ubiquiti migriert. Mit den abgebauten APs füttern wir die letzte Installation, denn wenn wir Aerohive erweitern wollten, müssten wir jetzt alleine einen Betrag von ca. 3.000 EUR in die Hand nehmen um das Produkt weiter zu lizenzieren. Dafür bekommen wir von Ubiquiti die Anzahl der gesamt eingesetzten Aerohive APs. Vorteil der günstigen Preise ist außerdem, dass Ausleuchtung keine Rolle spielt und wir unsere Gebäude auch nicht mehr dahingehend überprüfen lassen. Einfach ein AP pro Klassenzimmer und an den Orten wie Lehrerzimmer oder Lehrerbibliothek ebenfalls welche dazu. Bei den Preisen war es für uns nicht interessant, ob man durch Ausleuchtung einige der APs sparen hätte könnte oder nicht. Dafür haben wir einen der günstigeren APs gewählt (UAP AC LR) und konnten damit auch alle Anforderungen komplett abdecken.

2. Grundschulen und deren Wünsche
Bei unseren Grundschulen geht der Trend klar zu Tablets. Keine unserer Grundschulen möchte für Schülerarbeitsplätze "normale" Computer einsetzen. Schlagworte sind hier für uns deshalb MDM, WLAN und eben andere Themen, die dann vor allem zu organisatorischen und datenschutzrechtlichen Fragestellungen führen. Tablets sind aktuell nicht für Multiuser geeignet und das gelingt nur mit einigen Einschränkungen und Verränkungen. So schön wie bei einer Windows-AD mit zentraler An- und Abmeldung(!) an allen Geräten ist das Stand jetzt noch nicht möglich.
Außerdem: Frag fünf Datenschützer und du hast sieben Meinungen. Nextcloud ist laut unserem KUMI zwischenzeitlich i.O. solange der Server in Deutschland steht, Office365 geht aber bspw. in unserem Nachbarland, nicht aber bei uns. Noch dazu versteht das pädagogische Personal nicht immer die Einschränkungen und deshalb werden in schöner Regelmäßigkeit immer die gleichen Anfragen an uns heran getragen.
Dafür haben wir auf der anderen Seite Ruhe, weil wir hier keine gesonderten Server (DC, Sharepoint, Softwareverteilung) anbieten und betreuen müssen.

3. Musterlösung des Landes BW
Für den Fall, dass Windows-Clients für Schüler benötigt werden, kommt man um das ganz große Geschirr mit DC, Fileserver, Softwareverteilung etc. nicht mehr herum. Hier setzten wir zwischenzeitlich auf die Musterlösung von unserem LMZ, die für uns sehr gut funktioniert. Vor allem können auch Lehrkräfte ohne besondere Vorbildung die meisten Eingriffe (Schüler anlegen, Passwörter zurücksetzen, Klassen versetzen) selbst durchführen, was unseren Supportaufwand hier gegen Null tendieren lässt. Die Windows-Musterlösung besteht aus einem DC, einem SharePoint, einer Softwareverteilung (OPSI) und einer Firewall - die Administration für die Lehrer ist über eine Weboberfläche möglich - die entsprechenden Berechtigungen können sehr granular vergeben werden. Das Ganze läuft bei uns für alle Schulen virtualisiert auf zwei ESXi im HA-Verbund. Das geht vor allem deshalb, weil wir das Glück haben, dass alle Schulen mit Musterlösung an unser eigenes städtisches Glasfasernetz angeschlossen sind. Die zwei Schulen, die wir so nicht bedienen können sind Grundschulen und wollten ohnehin keine Windows-Clients mehr einsetzen.
Die Musterlösung vereinfacht für uns erheblich die Bereitstellung und die Administration. Sie muss aber lizenziert werden (über die natürlich benötigten MS-Lizenzen hinaus), dafür erhält man aber auch Support und bekommt für die häufig an Schulen benötigte Clientsoftware auch die Pakete für die Paketverteilung kostenlos dazu. Wir können das Konstrukt sehr empfehlen und es ist in jedem Fall einen Blick wert. Allerdings weiß ich nicht ob die auch außerhalb von BW eingesetzt werden könnte.
 
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Ich denke der Artikel ist ganz interessant und ich hatte ja auch bereits den Datenschutz mit MS Produkten angesprochen. Zeigt mal wieder, dass das eben ein heikles Thema ist und im Zweifel ziemlich schnell Schluss ist.

Datenschutz an Grundschule in Berlin

Krass finde ich dabei das andere Schulen das noch immer einsetzen nach dem Vorfall, aber auch der Kommentar das es ohne die DSVGO Verwarnung einfach so weiter gegangen wäre... 🤬👎

Für mich völlig inakzeptabel und zeigt mal wieder das es ohne Strafe leider nicht geht
 
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Ja sollte, scheint aber noch immer zu viele einfach nicht zu interessieren. Daher kann ich auch überhaupt nicht nachvollziehen, wie hier im Thread auch wieder direkt gegen Linux-Lösungen als Gefrickel etc geschossen wird. In Zweifel bleibt einem nämlich gar keine Wahl.

Ich kann verstehen das man in den 2000ern echt nen Problem damit hatte. Das Internet war noch nicht so verbreitet das man für fast jedes Problem 3 Lösungen finden kann und zudem war natürlich auch Linux noch weit vom heutigen Stand entfernt.

Mit Linux sollte sich heutzutage jeder auskennen. Selbst Windows hat ja das Linux Subsystem...

Alles was cloud und Container ist, ist an sich auch Linux.

Klar, das kann man alles ignorieren, wer sich aber aus Prinzip dagegen sträubt, der macht sich überflüssig.
 
Es wird ein einziger Server mit 64GB RAM, 5TB Storage und 2 SSDs für die Betriebssysteme\VMs. Das ganze unter Hyper-V, da die Lizenzen bereits vorhanden sind. Auf der Maschine läuft AD, File-Server und WSUS+Deployment.
Die Hardware wird ~6500€ mit 5 Jahren NBD Support kosten.
Dazu kommen USV, 26 Clients, ein 48 Port Gbit POE Switch und ein neuer Serverschrank mit neu Verkabelung der Patchfelder und Medienraum ~35.000€.
Dazu noch einmal 5 Digitale Tafeln für ~ 35.000€

Dann ist der Digitalpakt 1 alle :D
 
Welcher Switch ist es genau geworden und wie sieht der Server genau aus? Sas, CPU etc.

Bei der USV dran denken, den automatischen Shutdown zu konfigurieren UND zu testen. 😉

Mit den VMs sicherlich der richtige Start. Wenn mal wieder Geld da ist, nen zweiten Server für Failover, dann hat man das schon mal erschlagen. Mit NBD Support ist man aber zumindest gegen längere Ausfälle gesichert. Die haben doch Spare Ports auf Lager oder???

Ich hoffe die Räume werden dann auch gleich redundant angebunden.

Backup hast du dann wie gelöst?
 
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