Klimaschutzverstärkung in Deutschland ja oder nein ?

Klimaschutz in Deutschland ?

  • JA

    Stimmen: 30 68,2%
  • NEIN

    Stimmen: 14 31,8%

  • Umfrageteilnehmer
    44
Das wird auf absehbare Zeit auch so passieren.
Bei der immer größer werdenen Menschheit und ihrem Expansionsdrang. :rolleyes:
Die wollen alle ernährt werden.
Na dann müssen wir die Ernährungsprobleme gleich verdoppeln. Ich hoffe, dass war nicht ganz ernst gemeint :(.

Ich glaube eher, das z.B. China den Umweltschaden billigend in Kauf nimmt, nur um die Wirtschaft nicht zu bremsen und
Anschluss an die Industrienationen zu finden.
Vor Kurzem wurden doch erst Maßnahmen dagegen beschlossen.
Einwenig spät, wie ich finde.
Natürlich tuen sie das. Das hab ich auch nirgendwo geschrieben. Ich wollte darauf aufmerksam machen, dass rücksichtsloses Wirtschaften jeder ökonomischen Grundlage entbehrt. Die Chinesen wollen jetzt etwas dagegen unternehmen, da sie gemerkt haben, dass es so nicht weitergeht.

Apropos Erwärmung.
Wenn das so weiter geht, kann es hier ganz schön kalt werden.
Der Golfstrom, der uns unser stabiles Wetter beschert, droht einzugehen.
Das ist ja noch eins der Probleme. Falls der Golfstrom versiegt, kann es in unseren gemilderten Gebieten zu einer neuen Eiszeit kommen, wogegen es in anderen Kontinenten unerträglich heiß werden könnte. Unser ganzes Ökosystem wird dadurch kippen. Es gibt so viele Faktoren, die noch kein Wissenschaftler nicht einschätzen können. Die Rolle der Regenwälder, natürliche Meeresströmungen.....
http://www.eucc-d.de/plugins/ikzmdviewer/inhalt.php?page=45,2796


Getan werden muss was. Keine Frage.[/QUOTE]

EDIT: Hattest du da schon vor der Änderung stehen, dass du dafür bist, dass etwas getan wird? Das hatte ich dann irgendwie überlesen :D Sorry
 
Jeder kann in gewissem Maße zum Klimaschutz beitragen, wenn er nur ein wenig sein Hirn einschaltet. Und es muss auch nicht gleich mit Verzicht einhergehen. Z.B. könnte man ja mal den 10 Jahre alten Kühlschrank einmotten und ein modernes Gerät kaufen. Oder die Wäsche im Sommer auf der Leine trocknen anstelle im Wäschetrockner (hier spricht der erfahrene Hausmann :freak: ). Nein, aber gerade bei Geräten, die 24/7 laufen, besteht das größte Einsparpotential.

Auch bei der Isolierung vieler Häuser besteht enormer Nachholbedarf. Bei vielen Altbauwohnungen geht dermaßen viel Energie verloren, dass man damit allein fast schon ein Energiesparhaus heizen könnte. Auch sind die Leute immer toll, die die Heizung aufgedreht haben, während sie die ganze Zeit die Fenster offen haben.

Gegen ein Tempolimit spreche ich mich wie im anderen thread erneut entschieden aus, da die Einsparungen nicht wirklich groß sein dürften. Außerdem beschränkt es die persönliche Freiheit doch in einem erheblich Maße. Ich war vor ein paar Wochen in Ösi-Land und habe mich durch die vielen Kamerabrücken und Radaranlagen regelrecht überwacht gefühlt. Gut, dass ginge mit toll-collect auch, aber das ist ein anderes Thema...;)

Mfg
 
Escobar0x schrieb:
Na dann müssen wir die Ernährungsprobleme gleich verdoppeln. Ich hoffe, dass war nicht ganz ernst gemeint :(.
Ich habe es salopp ausgedrückt. Aber es entspricht den Tatsachen.
Die Landwirtschaft benötigt immer mehr Wasser. Dazu werden ganze Flüsse umgeleitet, Stauseen angelegt.
Weiterhin verschmutzt die Industrie zusätzlich das Wasser, welches besser als Trinkwasser zugebrauchen wäre.
Die Regenwälder werden gerodet. Das ohne Sinn und Verstand.
Auf den Flächen wird dann wie lange was angebaut, bis die Bauern weiterziehen, weil der Boden nichts her gibt ?
2 Jahre ?
Die Idiotie des Menschen treibt ihn direkt darauf zu. Es wird nur kurzfristig gedacht.
Was unsere Nachfahren zum Leben haben ist nebensächlich.
Hauptsache uns geht es jetzt gut.

Anscheinend scheint jetzt, wo es die Warnungen bzgl. der Auswirkungen der angerichteten Schäden des Menschen gibt, ein Umdenken einzusetzen.
Nur nicht bei all zu vielen. Denn die Mehrheit der Menscheit hat ganz andere Probleme zu bewältigen, als den Klimaschutz.
Die sorgen sich eher, was sie morgen zu Essen und Trinken haben...


Das hatte ich dann irgendwie überlesen :D Sorry
Ich baue meine Texte zuviel um. :D
 
Das passiert mir auch öfters. Ich schreib in Foren einfach teilweise zuviel Mist, weil ich einfach drauf los babbel ;). Da ich noch nicht wusste, dass du dich auch für den Klimaschutz aussprichst, kam mir deine Aussage ziemlich...ähm naja vor ;)
Mit dem was du sagst, hast du aber hundertprozentig recht
 
gordon88 schrieb:
Man könnte die klimatisch bedingten Probleme vll. noch etwas rauszögern aber doch niemals aufhalten
http://www.greenpeace.de/themen/kli...eace_glaubt_dass_die_erde_noch_zu_retten_ist/

http://www.destatis.de/download/d/ugr/ugrband12k.pdf

gordon88 schrieb:
Wirklich effektive Sachen werden sowieso nicht in Angriff genommen.
Und die wären?

gordon88 schrieb:
Also macht man lieber n Haufen Kleinkruscht der weniger als nichts bringt
sowas addiert sich sehr schnell.

gordon88 schrieb:
Also kann man den Klimaschutz gleich ganz lassen weil der Mensch auch auf lange Sicht davon imo mehr hat.
was hat der Mensch denn mehr? Mehr Asthma, mehr Neurodermitis, mehr Allergien etc. Oder dachtest Du es wird einfach nur wärmer? In den Weltmeeren sind große Mengen Methan gebunden. Steigt die Temperatur wird Methan frei. Auch im Permafrost soll es Unmengen Methan haben, das freigesetzt wird wenn diese Gebiete, vor allem Sibirien, auftauen werden. Und Methan hat einen größeren Treibhauseffekt als CO2. Ich würde ungern in der Sahara leben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Escobar0x schrieb:
@ Slomo: Wie definierst du in Maßen? Da der Klimawandel wie schon von mir gesagt ist irreversibel ist, wird es wohl nichts mehr bringen, Klimaschutz nur in Maßen zu betreiben. Dann können wir es auch gleich ganz sein lassen. Wenn die Politik einmal früher auf die Wissenschaft gehört hätte, müssten wir jetzt auch nicht solche drastischen Maßnahmen in Angriff nehmen.

In Maßen meine ich, das nicht gleich alle Co² Quellen (Menschliche) übermäßig runtergefahren oder sogar stillgelegt werden.


@ALL die gegen den Klimaschutz sind

Wenn man schon Salz in der Wunde hat, kann man ruhig mehr rein schütten !?
 
Okay. dann hatte ich dich falsch verstanden. Sorry :)
 
mmic29 schrieb:
Jeder kann in gewissem Maße zum Klimaschutz beitragen, wenn er nur ein wenig sein Hirn einschaltet. Und es muss auch nicht gleich mit Verzicht einhergehen. Z.B. könnte man ja mal den 10 Jahre alten Kühlschrank einmotten und ein modernes Gerät kaufen.

Wobei ich bei dieser Empfehlung etwas vorsichtiger wäre. Ein Auto verbraucht in 4 - 5 Jahren in etwa die Energie die seine Herstellung gekostet hat - ich kann mir vorstellen, daß es bei Kühlschränken nicht unähnlich ist. Zumal es auch, wenn man darauf geachtet hat, vor 10 Jahren schon sparsame Modelle gab. Mein alter Kühlschrank z.B. ( war 15 Jahre alt ) hat auch nur knapp über 1 kWH pro Tag verbraucht bevor er kaputt ging.

So könnte es durchaus sein, daß man den Energieverbrauch durch vorzeitigen ( d.h. altes Gerät ist noch intakt ) Neukauf erhöht, wenn man eben die Energie die zur Herstellung benötigt wurde in die Rechnung mit einbezieht.
 
Ich denke wir haben bislang nur verdammt viel Glück gehabt...(siehe Orkan im Januar/Februar) mit relativ wenigen Schäden - vom Protzbahnhof mal abgesehen ;) (aber wer vor Gericht Gelder verbrennt, ob es eine abgehängte Decke im Untergeschoss geben soll oder nicht...)

Fakt ist, das DE in vielen Gebieten des Klimaschutzes Vorreiter ist. Denkt an die erneuerbaren Energien (Windkraftanlagen, Solarzellen, Geothermie) hier stehen die bedeutenden Unternehmen der Branche bei uns.

Biokraftstoffe (bis auf Schweden und Mexico (Bioethanol) gibt es wohl kaum ein Land auch in Europa mit solch ausgeprägten Biokraftstoffhype. Und der Biodiesel, der in DE hergestellt wird kommt aus Pflanzen von hier! Mittlerweile will man ja auch die Holzvergaservariante (SotA 30'er Jahre) auf einen neuen Stand bringen und Abfallstoffe (Klärschlamm, Holzreste, Müll, gelber Sack) in Biokraftstoffe umwandeln. Die Vergasung klappt ja schon - nur mit der Hydrolyse hängt es noch ein wenig. Übrigens möchte man die 20 % Marke an Biokraftstoffen erreichen - dann sind auch diese Ressourcen ausgeschöpft. Aber jerde Liter an eingesparten Erdöl kann nur gut sein, denn die Pflanzen und die anderen Stoffe sind ja schon da und haben bereits CO2 gebunden, welches dann bei der Verbrennung wieder frei wird. Es gibt also keine zusätzliche Belastung des Systems.

Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, fahrt mal zur ASU mit Biodiesel (war allerdings unbewusst von mir gewesen) vor (falls euer Auto das frisst) da kommen Werte raus! Der Prüfer hat den Zyklus 3 x durchgefahren und dauern nachgeschaut, ob die Sonde noch vorhanden ist. (Also als kleiner Tip für alte "Diesel - Stinker" ohne Plakette) hier sieht man auch wie absurt sowas ist, wenn die Politik was macht!

Emmissionsmessungen und Vorschiften dazu; auch hier ist DE Vorreiter in Europa - sollte ja auch bei unseren Energiemix (weniger, hoffentlich bald kein Atomstrom mehr - viel Kohleverstromung) so sein. Was meint Ihr denn wer die REA Technik erfunden hat und warum? Tja nun gibt es halt das Problem, wohin mit dem vielen Gips...

Also es tut sich das was, was auch dafür sorgt, das diese Technologien in der Welt einen guten Ruf geniessen und exportiert werden. Warum werden sonst Kraftwerke in der ganzen Welt von Siemens und Co. gebaut.

Hier beginnt aber auch unsere Misere. Wir sind heute durch Dämmung und Co. so niedrig im privaten Verbrauch und bei den privaten Emissionen, da nur noch mit verhältnismässig grossem Aufwand etwas erreicht werden kann.

Wie sieht das in den anderen Ländern denn aus? In England oder Amerika (Dämmung an Häusern - was ist denn das)? Hier werden Papphütten hingestellt :D (na gut in GB sind es schon mal gerne 12' er Mauerwände) und dann auf Teuel raus geheizt und gekühlt. Wer von Euch hat zu Hause eine Klimaanlage? (Wozu auch, für die 14 Tage im Jahr, wo man sowas benötigen würde.)

Also kann ein Herr Blair natürlich auch eine grössere Reduktion versprechen - die Technologie ist bekannt, bewährt und zu relativ bescheidenen Preisen auf dem Markt. Leider sind unsere Freunde vom Ender der West - Ost Magistrale nur stark darin sich gegenseitig mit Zahlen zu überbieten - das erinnert einen schon sehr an Reizen beim Skat oder dem jetzt so beliebten telegenen Poker. Wie es umgesetzt werden soll ???

Und hier bin ich auch wieder bei Euch - das wird Umsummen kosten! Und wer bezahlt's wieder? Nicht die Dame oder die Herren, die denken eh nur im 4 Jahresrhytmus - aber den "Schaden" den solche Leute anrichten, der wird uns wohl noch eine geraume Zeit beschäftigen.
 
Gordon, was ich nicht verstehe dass Leute wie du immer nach *der* Klimaschutzmaßnahme suchen. Die kann und wird es nicht geben, es wird immer die Summe vieler kleiner Maßnahmen sein, die für den einzelnen noch so unbedeutend erscheinen mögen, aber in der Summe erheblichen Ausmaßes sind. Und schon allein wegen der nächsten Generation sollte jeder seinen Teil dazu beitragen den Planeten so zu übergeben wie wir ihn bekommen haben oder sogar noch ein Stückchen besser. Dazu zählen wie schon gesagt, Stromsparen, der PC muss nicht 24h am Tag laufen nur damit man die längste Uptime hat oder super viele Punkte bei Seti oder nen tollen Wert bei nem Primzahlsuchprogramm. Das Licht ausmachen wenn man den Raum erlässt, warmes Wasser sparen, nicht viel tiefgekühltes zum Aufbacken kaufen, weniger Auto fahren etc. Man kann noch weiter gehen und sagen regionales Bio Gemüse kaufen, das schützt dann die Landschaft und die Bauern die sie erhalten, es gibt so unzählig viele Kleinigkeiten, die den einzelnen nur ein bisschen Überwindung kosten oder einen Lernprozess, aber das sollte es uns doch wert sein, oder?
 
addl1970 schrieb:
Denkt an die erneuerbaren Energien (Windkraftanlagen, Solarzellen, Geothermie) hier stehen die bedeutenden Unternehmen der Branche bei uns.
Die Geothermalanlagen möchte ich mal gerne sehen. Falls es in DE welche gibt, wäre mir das neu.

Biokraftstoffe [...]
Und der Biodiesel, der in DE hergestellt wird kommt aus Pflanzen von hier!
[...]
Übrigens möchte man die 20 % Marke an Biokraftstoffen erreichen - dann sind auch diese Ressourcen ausgeschöpft.
Die Biokraftstoffe werden aber auf eine Art und Weise "durchgesetzt"...
Dabei scheint einiges falsch zu laufen.
Wenn ich sehe, das Bauern ihre Getreideernte lieber zur Energie-/Stromgewinnung verkaufen/verwenden (bringt mehr Geld ein),
anstatt das damit Brot gebacken wird.
Dann fehlt das Getreide wieder an anderer Stelle und muss teuer über Importe bezogen werden.
Da läuft doch was falsch.
Biokraftstoffe in Ehren, doch bitte nicht so.

Aber jerde Liter an eingesparten Erdöl kann nur gut sein, denn die Pflanzen und die anderen Stoffe sind ja schon da und haben bereits CO2 gebunden, welches dann bei der Verbrennung wieder frei wird. Es gibt also keine zusätzliche Belastung des Systems.
Ähm... ?
Nach der Verbrennung ist das CO2 aber nicht mehr gebunden.
Das war aber auch schon im Erdöl gebunden. Schliesslich waren das auch mal Pflanzen (, vor einigen Milionen Jahren).

...sollte ja auch bei unseren Energiemix (weniger, hoffentlich bald kein Atomstrom mehr - viel Kohleverstromung)...
Toll, baut noch mehr Kohleschleudern. Die belasten die Umwelt nicht im geringsten mit ihren Ausstössen ? :rolleyes:
Die Kernkraft sollte weiter genutzt werden. Wird sie richtig betrieben, dann ist sie auch sicher.


Warum werden sonst Kraftwerke in der ganzen Welt von Siemens und Co. gebaut.
Weil die so gut bestechen können ? :D
Nein, die haben das Know-How dafür. Aber nicht nur das...
 
Zuletzt bearbeitet:
Atomkraft dient zu 1,7% oder so in etwa zur Stromgewinnung weltweit, in wie weit daher die Verlängerung oder sogar der Ausbau zum Umweltschutz effektiv beitragen soll muss man mir noch erklären, für mich sind die Gefahren und die ungelöste Frage der Endlagerung weit schwerwiegender.

Biokraftstoff ist leider ein schwieriges Thema, doch ich glaube bevor ich weiterrede, lest einfach selber:
http://www.corporateeurope.org/Open_Letter_EU_biofuels
http://www.biofuelwatch.org.uk/

Ach ja, an alle die schreien keinen Atomstrom mehr zu wollen gibt es die Lösung, also nicht jammern, handeln!
http://www.atomausstiegselbermachen.de/
 
Zuletzt bearbeitet:
@benjamin

Weltweit sind es sicher nur 1,7%. Du solltest jedoch nur die Länder in die Statistik mit einbeziehen, die auch Kernkraftwerke besitzen, sonst hinkt der Vergleich.

Die Endlagerung ist gelöst, wird allerdings blockiert. ;)
Wirksamer Klimaschutz ist nur mit Atomkraftwerken und alternativer Energiegewinnung möglich!

Kernkraftwerke einfach abzuschalten ist, meiner Meinung nach, dumm!

MFG
 
Wikipedia zum Atomstrom
Der Anteil der Kernenergie an der weltweiten Energieerzeugung betrug 1998 6,5% (UNDP). Der Kernkraftanteil an der weltweiten Stromerzeugung beträgt etwa 16 %. Dabei nehmen Litauen und Frankreich mit fast 80 % Anteil die Spitzenplätze ein. In Westeuropa wird etwa 30 % des elektrischen Stroms mit Hilfe von Kernenergie erzeugt, in Deutschland 28 % und in der Schweiz knapp 40 %.
Wenn die jetzt abgeschaltet werden würden, wer oder was solle diese Lücke füllen ?
Kohlekraftwerke, die mit ihren schädlichen Ausstössen die Umwelt belasten ?
Selbst eingebaute Filteranlagen helfen bei der Menge nicht viel.
Dann kommt noch der "Energiehunger" der Welt hinzu.
Steigt der weiterhn so an, wie bisher, dann reichen selbst die jetzigen Anlagen nicht mehr aus.
Ökostrom wird das nicht decken können.
Und das der Eergiebedarf sinken wird, ist unwahrscheinlich. Selbst jetzt, wo die Klimaexperten düstere Aussichten gestellt haben.

Wir bewegen uns so oder so auf einem schmalen Grat.
Nur meine ich, das die Atomenergie nicht aufgegeben werden darf.
Die Endlagerng ist eine Sache für sich. Die sollten leiber Experten klären und nicht wir Laien.
 
Meine Meinung:
Zunächst ist es natürlich teuer auf alternative Energien umzurüsten.Aber letzten Endes kann man damit mehr Geld machen, als viele Firmen behaupten.Man kann sogar mehr Geld mit Alternativen als mit fossilen Brennstoffen verdienen.Denn man muss bedenken wieviel Geld wir bei Naturkatastrophen verlieren, die aufgrund des Wandels entstehen.

Nur sollten wir nicht nur weiterhin vorbildlich z.B. Windkraft unterstützen, sondern auch ander Länder zu einer Veränderung bewegen.

Wir haben mehr als genug Geld für eine Veränderung, auch wenn es nicht so scheint.Die EU verschwendet z.B. sehr viel Geld für Agrarsubventionen.Dass Geld könnte man stattdessen in die Energiepolitik stecken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie lange ists her als der Atomausstieg beschlossen wurde? Haben die Energiekonzerne unterzeichnet, ja oder nein? Was meint ihr warum dies nicht so eilig haben Alternativen auf den Markt zu bringen, richtig Atomstrom bringt noch viel zu viel Geld ein, warum also Geld ausgeben, is wie mit der deutschen Autoindustrie oder der Bahn und der Reparatur des Schienennetzes. Alternativen müssen erforscht werden, getestet und dann ausgebaut werden, ohne Interesse der Energieriesen und ohne Druck der Politik läuft da Null.

Und wie ist die Endlagerung gelöst, Gorleben ist nicht zu 100% sicher, bzw bestehen noch Bedenken über die Sicherheit. Ich denke jedem Menschen mit gesunden Menschenverstand sollte radioaktiver Aball der mehrere tausend Jahre strahlt zu denken geben.

Ich will mich hier auch gar nicht stur stellen, aber die Energieversorger sind nicht so arm und v.a. nicht dumm. Es gibt Alternativen und diese muss man gezielt ausbauen, wenn dies nicht selber machen, muss man sie halt dazu zwingen.
 
Zuletzt bearbeitet:
- oSi- Nur zur Erklärung:

Geothermalanlagen sind auch Wärmepumpen und die gibt es schon, und die funktionieren auch im kalten Winter... Desweiteren soll es diverse Anlagen im Raum Neubrandenburg geben.

Das, das Co2 und die andern "feinen Sachen" frei werden stimmt!

Aber mach die Rechnung anders auf. 1 Liter konventioneller Diesel = x g + y g (für die Raffinierung) z u s ä t z l i c h in die Luft / 1 Liter Biodiesel = 0 g + y g (wegen des Energieanteils bei der Veresterung) z u s ä t z l i c h in die Luft zumal auch die Ressouce Erdöl geschont wird - kann man halt was anderes draus machen.

z.B. am Hindukusch ein wenig Patroullie fliegen - oder im Mittelmeer ein wenig Rumschippern. Ich möchte nicht wissen wieviele Kilometer man mit diesen "sinnlosen" Emissionen fahren könnte. (zum Mitrechnen: Tornado + ukrainischer Versorgungsflug = x g CO2 / km gegen PKW / LKW Normverbrauch an g CO2 / km)

Dass die Politik mit dem Biodiesel bzw. Bioethanol nicht i.O. ist - ist mir auch klar - hier sind die echten Subventionsgeschenke verteilt worden und wen wundert es, wenn sich der "notleidende" Staat das alles wieder zurückholt (Beimischungszwang ect.) und so die "Marktpreise" treibt. Würdet Ihr ja auch so machen, bei der Lizenz zum Geldverdienen.;)

Was wäre denn Deine Alternative zu den Kohlekraftwerken - die werden (könnten - bei Steinkohle) übrigens mit einheimischen Brennstoffen betrieben (also wenn die Jungs in Moskau oder Minks oder sonstwo wieder mal am Hahn drehen) haben wir immer noch Strom.

Hätte auch anstelle der "Bank mit Elektroladens mit 2 S" auch die ABB und noch ein paar Truppen mehr schreiben können. :D

Atomstrom? Denkt mal nur an Schweden - da haben nur noch 11 Minuten gefehlt und nur weil ein Notstromaggregat nicht gestartet hat! Und kommt nicht mit schlampiger Wartung - (die Anlage ist neuer als die meisten deutschen AKW) Das ist nun auch kein Ausweg - wo soll denn das Uran / Plutonium herkommen - na toll wieder ne neue Abhängigkeit. Und wie steht es mit Entsorgung? Also in meinen Augen leider auch Sackgasse!

In meinen Augen geht es nur mit einem vernüftigen Energiemix aus Grundlastkraftwerken (egal welcher Technologie), erneuerbarenn Energien, neuen Technologien - die entwickelt werden müssen und Energiesparen (und wenn möglich, auch damit Abhängigkeiten abzubauen).
 
Slomo Attax schrieb:
Wenn man schon Salz in der Wunde hat, kann man ruhig mehr rein schütten !?

Es bringt aber auch nichts sich noch eine Wunde zuzufügen, wenn die andere dadurch nicht wirklich heilt.

@#30

"erheblichen Ausmaßes"
dass ich nicht lache...
 
Warum Müll in den Mülleimer werfen wenn sowieso schon viel rumliegt, ich glaub ich krieg die Krise...

Ach ja, es gibt viele Argumente in diesem Thread, aber auf die willst du jetzt mal lieber nicht eingehen? Bzw. so ausführlich wie auf meine?

Hab nochmal nachrecherchiert, in unserem Haus, Baujahr 87 lassen sich gut 1000kWh pro Jahr einsparen, wenn nicht noch mehr, auf die 39Mio Haushalte die es in D. gibt hochgerechnet, ergibt das ein Einsparpotential von 39.000 MWh pro Jahr, damit könnte man alle Kohlekraftwerke abschalten. Ist das nicht ein erhebliches Ausmaß allein durch Verbesserungen am Haus? Was da die Industrie erst leisten könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja klar oder jeder würde 1 -2 Bäume mehr in seinem Garten neu einpflanzen ^^
 
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