Ich denke wir haben bislang nur verdammt viel Glück gehabt...(siehe Orkan im Januar/Februar) mit relativ wenigen Schäden - vom Protzbahnhof mal abgesehen

(aber wer vor Gericht Gelder verbrennt, ob es eine abgehängte Decke im Untergeschoss geben soll oder nicht...)
Fakt ist, das DE in vielen Gebieten des Klimaschutzes Vorreiter ist. Denkt an die erneuerbaren Energien (Windkraftanlagen, Solarzellen, Geothermie) hier stehen die bedeutenden Unternehmen der Branche bei uns.
Biokraftstoffe (bis auf Schweden und Mexico (Bioethanol) gibt es wohl kaum ein Land auch in Europa mit solch ausgeprägten Biokraftstoffhype. Und der Biodiesel, der in DE hergestellt wird kommt aus Pflanzen von hier! Mittlerweile will man ja auch die Holzvergaservariante (SotA 30'er Jahre) auf einen neuen Stand bringen und Abfallstoffe (Klärschlamm, Holzreste, Müll, gelber Sack) in Biokraftstoffe umwandeln. Die Vergasung klappt ja schon - nur mit der Hydrolyse hängt es noch ein wenig. Übrigens möchte man die 20 % Marke an Biokraftstoffen erreichen - dann sind auch diese Ressourcen ausgeschöpft. Aber jerde Liter an eingesparten Erdöl kann nur gut sein, denn die Pflanzen und die anderen Stoffe sind ja schon da und haben bereits CO2 gebunden, welches dann bei der Verbrennung wieder frei wird. Es gibt also keine zusätzliche Belastung des Systems.
Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, fahrt mal zur ASU mit Biodiesel (war allerdings unbewusst von mir gewesen) vor (falls euer Auto das frisst) da kommen Werte raus! Der Prüfer hat den Zyklus 3 x durchgefahren und dauern nachgeschaut, ob die Sonde noch vorhanden ist. (Also als kleiner Tip für alte "Diesel - Stinker" ohne Plakette) hier sieht man auch wie absurt sowas ist, wenn die Politik was macht!
Emmissionsmessungen und Vorschiften dazu; auch hier ist DE Vorreiter in Europa - sollte ja auch bei unseren Energiemix (weniger, hoffentlich bald kein Atomstrom mehr - viel Kohleverstromung) so sein. Was meint Ihr denn wer die REA Technik erfunden hat und warum? Tja nun gibt es halt das Problem, wohin mit dem vielen Gips...
Also es tut sich das was, was auch dafür sorgt, das diese Technologien in der Welt einen guten Ruf geniessen und exportiert werden. Warum werden sonst Kraftwerke in der ganzen Welt von Siemens und Co. gebaut.
Hier beginnt aber auch unsere Misere. Wir sind heute durch Dämmung und Co. so niedrig im privaten Verbrauch und bei den privaten Emissionen, da nur noch mit verhältnismässig grossem Aufwand etwas erreicht werden kann.
Wie sieht das in den anderen Ländern denn aus? In England oder Amerika (Dämmung an Häusern - was ist denn das)? Hier werden Papphütten hingestellt

(na gut in GB sind es schon mal gerne 12' er Mauerwände) und dann auf Teuel raus geheizt und gekühlt. Wer von Euch hat zu Hause eine Klimaanlage? (Wozu auch, für die 14 Tage im Jahr, wo man sowas benötigen würde.)
Also kann ein Herr Blair natürlich auch eine grössere Reduktion versprechen - die Technologie ist bekannt, bewährt und zu relativ bescheidenen Preisen auf dem Markt. Leider sind unsere Freunde vom Ender der West - Ost Magistrale nur stark darin sich gegenseitig mit Zahlen zu überbieten - das erinnert einen schon sehr an Reizen beim Skat oder dem jetzt so beliebten telegenen Poker. Wie es umgesetzt werden soll ???
Und hier bin ich auch wieder bei Euch - das wird Umsummen kosten! Und wer bezahlt's wieder? Nicht die Dame oder die Herren, die denken eh nur im 4 Jahresrhytmus - aber den "Schaden" den solche Leute anrichten, der wird uns wohl noch eine geraume Zeit beschäftigen.