kompakter Rechner vorwiegend zum Programmieren

joe cool

Lt. Junior Grade
Registriert
Juli 2001
Beiträge
479
Ich möchte für meine Tochter einen kompakten Desktop-PC zusammenbauen. Sie wird ihn vor allem zum Programmieren benötigen. Er soll möglichst leise sein und es wäre gut, wenn neben irgendeiner aktuellen Linuxdistribution auch Windows 10 darauf läuft. In der Schule (Informatik Grund- und Leistungskurs) wird Microsoft-Software eingesetzt. Mit einem guten Monitor sollte das System nicht mehr als 500 € kosten. Außer der SSD aus einem alten Macbook 4.1 habe ich sonst keine Hardware, die ich weiter verwenden könnte. Ich hoffe ihr habt ein paar Ideen. Ich habe schon ein bisschen gestöbert, aber bin einfach nicht mehr up to date, was auf dem Markt so kursiert und was für diesen Einsatzzweck sinnvoll ist. Das Macbook scheidet übrigens aus, weil dort nicht ohne Probleme Win 10 zu installieren ist, der Akku ziemlich platt ist und der Lüfter im Betrieb immer sehr laut wird.
 
Wie wärs mit einem Intel NUC o.ä. Der neue Bean Canyon mit Coffe Lake U schinet sehr potent zu sein. Die älteren werden z.T. verramscht, weshalb noch Spielraum für einen brauchbaren Monitor bleibt. Speicher braucht man auch noch, der ist aktuell aber teuer.
 
Es kommt ganz auf Deine bzw. die Ansprüche Deiner Tochter an.
Programmieren ist nicht gleich Programmieren, aber solange es um die Grundlagen der Programmierung geht ist praktisch alles was Du kaufen kannst ausreichend.
Ich programmiere teilweise Java per Remotezugriff auf einem Tablet mit Atom z3735 und 2GB Ram, alles ist möglich.

Also, mehr Rahmeninfos bitte. Darf es auch ein 17 Zoll Notebook sein, oder muss es ein Desktop-PC werden?
 
Hast du die FAQ schon gelesen?
Da sollte doch eigentlich was passendes dabei sein? Monitore und ein einsteigerfreundliches Linux werden dort auch empfohlen.
 
https://www.mindfactory.de/shopping...221220bda5491f4cf3380f23b36c804b0aee58a78e472

577,-

das board braucht vermutlich ein bios update bevor es mit der cpu läuft. wenn das der fall ist, wäre die schnellste methode für ein upgrade amazon b-ware zu bestellen und damit das upgrade zu machen - dann die cpu an amazon zurückgeben.

bspw.

https://www.amazon.de/gp/offer-listing/B074CL7JWL/ref=dp_olp_used?ie=UTF8&condition=used

ist zwar nicht die feine englische - aber mindfactory will 25€ für das update und die cpu von amazon ist schon gebraucht.

das gehäuse ist etwas schicker, als es sein muss. die vorgabe war klein - und micro-atx gehäuse kosten über dem blechschachtel niveau einfach mehr als atx gehäuse. potential zum sparen gibts hier mit ramschgehäusen um die 30€.

der boxed kühler der ryzen apu sollte im idle kaum störend werden, ansonsten kann man den später noch gegen einen anderen tauschen.

das netzteil ist mit 400w überdimensioniert - das nächst kleinere ist nur 8€ günstiger. man kann also auch bspw. das mit 300w nehmen - damit wird die upgradefähigkeit in der zukunft (bspw. dicke gaming gpu / ryzen 7 cpu) etwas eingeschränkt. wenns hier niemals über die apu raus geht, kann man auch ruhigen gewissens das 300w netzteil nehmen und die 8€ sparen.

mehr als 2x4gb ram ist bei dem preis nicht drin - aber der ram ist dual ranked und ist so immerhin einigermaßen performant und lässt sich auch etwas übertakten.

als monitor hab ich einen matten 27" fhd VA monitor gewählt. für WQHD war das budget zu knapp - aber 27" sollten es find ich schon sein, wenn man daran arbeitet. den monitor gibts auch in 24", wenn das reicht und man geld sparen möchte.
 
Ich würde ja für die Anforderungen eher ein ordentliches Notebook holen.
Ordentlich heißt hier für mich: Gut transportabel und gute Akkulaufzeiten. Ber der Hardware reichen 4 Kerne.
Das kann sie dann zuhause auch an einen Bildschirm und Tastatur+Maus anschließen.
Damit kommt man zwar teurer, aber dann kann sie das später auch mit zur Uni nehmen. ;-)
 
Den PC samt Monitor schleppt sie dann immer in die Schule und dort hin wo sie gerade daran weiter arbeitet?

Ich bitte dich/euch @Threadersteller.


In dieser Richtung macht ein Notebook eher am meisten sinn.
Für zuhause könnte man dann später evtl noch einen Monitor extra kaufen, muss aber nicht.
 
duskstalker schrieb:
ist zwar nicht die feine englische - aber mindfactory will 25€ für das update und die cpu von amazon ist schon gebraucht.
Und die Rücksendungen bearbeiten sich von selbst und kostet nichts :rolleyes:
duskstalker schrieb:
als monitor hab ich einen matten 27" fhd VA monitor gewählt. für WQHD war das budget zu knapp - aber 27" sollten es find ich schon sein, wenn man daran arbeitet. den monitor gibts auch in 24", wenn das reicht und man geld sparen möchte.
Was bringen 27" mit 1920x1080 wenn man keine Probleme mit der Sehschärfe hat? Es passt nicht mehr drauf und alles beginnt schön pixelig zu werden. Für 1920x1080 reicht ein guter 24er mit Höhenverstellung locker aus, wie sowas z.B.: https://geizhals.de/dell-p2317h-schwarz-210-ajeg-a1449899.html?hloc=de

@joe cool Der 225€ µATX PC aus der FAQ reicht locker aus, ich würde den ohne der Festplatte, mit 8GB RAM und Gehäuse + Netzteil aus der 425€ Konfiguration dafür verwenden.
Wobei ein gebrauchtes Thinkpad der T-Serie natürlich auch eine Überlegung wert wäre - falls es keinen Zwang zum Desktop-Rechner gibt (Erweiterung später für Spiele, etc. - das sollte aber bei Netzteil und auch CPU jetzt schon mit eingeplant werden sonst wird es später unnötig teurer).
 
Martin-C222 schrieb:
Den PC samt Monitor schleppt sie dann immer in die Schule und dort hin wo sie gerade daran weiter arbeitet?

Ich bitte dich/euch @Threadersteller.


In dieser Richtung macht ein Notebook eher am meisten sinn.
Für zuhause könnte man dann später evtl noch einen Monitor extra kaufen, muss aber nicht.

Viele Schulen haben die benötigte Hardware vor Ort, da nicht Permanent mit PC/NB Unterrichtet wird. Und in dem Preis bereich macht ein PC mehr Sinn als ein Notebook. Vor allem inkl. Monitor.

Ich würde beim Monitor ggf. auf einen Gebrauchten zurück greifen. Ich habe vor kurzem einen 24" Benq Monitor um 60€ erstanden. Wichtig ist dabei, dass die Auflösung zumindest 1920x1080 ist und er aus einem Nichtraucher Haushalt kommt.
 
Vielen Dank erstmal für die Ideen. Notebook mit Uni-Option ist erstmal nicht nötig, da sie nach den Sommerferien in die 10. Klasse geht. Soweit in die Zukunft muss ich da nicht planen. Einen guten Monitor würde ich auch präferiere. An den kann sie dann auch ihre Switch anschließen. Das wird ihr gefallen. Mir geht es nur darum, dass der PC klein und leise ist und eben ausreichend Leistung mitbringt für das neuste Microsoftbetriebsystem.
Eine mögliche Option steht mir sogar noch im Haushalt zur Verfügung:
Ich habe mir vor ein paar Jahren einen HTPC gebaut mit:
MC-80BL 90W Gehäuse
DIMM 4 GB DDR3-1600 Kit
ASRock B85m-ITX Intel B85 So.1150 Dual Channel DDR3 Mini-ITX Retail
Intel Pentium G3220 2x 3.00GHz So.1150 BOX
und SSD

Den würde ich zur Not auch platt machen und Windows draufspielen. Nur kann ich nicht einschätzen ob sich das noch lohnt von der Leistung. Was könnt ihr mir raten? Würde das vorerst reichen mit einem guten Monitor?

PS: Sie spielt übrigens auch noch gerne Naruto Online, was auf dem Core2Duo Macbook ziemlich bescheiden läuft.
 
@Rou Eben das meine ich ja. Die heutigen Schulen haben die benötigte Hardware meist schon und sich mit einander im Netzwerk verbunden. Ich glaube kaum das die dann einfach immer und immer wieder die Kabel an und abstecken.
Lass das mal die hälfte oder zumin ein drittel der Klasse machen. Ist doch Wahnsinn, was die dann erst mal wieder an arbeit haben. Sicher, es ist nicht schwer ein Monitor, Maus, Tastatur und Lan Kabel anzuschließen. Dennoch mit der Zeit leiert das auch und die kontakte sind nicht mehr das was sie mal waren.
Denkst du die erneuern jedes Jahr ihre PC's? Niemals!
 
joe cool schrieb:
DIMM 4 GB DDR3-1600 Kit
ASRock B85m-ITX Intel B85 So.1150 Dual Channel DDR3 Mini-ITX Retail
Intel Pentium G3220 2x 3.00GHz So.1150 BOX
und SSD
Reicht dafür leicht aus, evtl. nochmal 4GB RAM nachkaufen - ist aber nicht unbedingt notwendig.
Martin-C222 schrieb:
Sicher, es ist nicht schwer ein Monitor, Maus, Tastatur und Lan Kabel anzuschließen. Dennoch mit der Zeit leiert das auch und die kontakte sind nicht mehr das was sie mal waren.
Dafür gibt es z.B. gebrauchte Business-Notebooks wie die ThinkPad T-Reihe mit Dockinganschlüssen. Auch eine gebrauchte Dockingstation kostet nicht die Welt - und schon hat man beides ohne dass was ausleiert ;).
 
Zurück
Oben