Konfiguration für PC zur Videobearbeitung

JB1994 schrieb:
Du kannst die iGPU doch wunderbar neben einer dedizierten Graka benutzen.

Das wusste ich nicht ...
Ich frage mich immer warum ich nie nein sagen kann :rolleyes: Danke erstmal ich bau dann wieder auf den i7 um...
Ergänzung ()

Sooooo

wärt ihr nochmal so nett

https://www.mindfactory.de/shopping...221f7acc46c04d774cb46b94dcc99374ba91a4966d73e

- Bildschirm habe ich gegen einen non 4k ausgetauscht solle reichen fürs erste
- 400W Netzteil
- durch die Einsparungen vom Bildschirm jetzt 32GB Ram
- SSD m2 durch normale mit 500 GB ersetzt
- Grafikkarte ist passiv
- Motherboard aktuell
- i7 ohne OC

Edit:
Das ganze mit AMD
https://www.mindfactory.de/shopping...221ed1706dabd21daf390409cc2a37ffca97d52485450
 
Zuletzt bearbeitet:
Du willst deinem Kumpel wirklich einen Hardware Encoder wie Quick Sync antun?
Und ums klarzustellen: AMF (Nachfolger von VCE) ist auch nicht besser.
Qualitativ kommen beide nicht an Software Encoder ran.

Wenn dein Kumpel das wirklich professionell macht, sollte er auf mehr Kerne setzen.
-> 8 Kerne (Ryzen) + dGPU.

Mit mehr Kernen hätte dein Kumpel den flüssigeren Workflow und ohne Quick Sync/AMF die bessere Videoqualität.

€dit: Ich will damit nicht sagen, dass die Quali vom Hardware Encoding schlecht ist! Aber es geht halt besser.
Da kommt es drauf an, ob dein Kumpel im semiprofessionellen oder Profibereich werkelt.

Gruß
Hutzel
 
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Sorry Hutzelbart, aber du hast 100% noch nie mit Edius gearbeitet. Hier geht es nicht darum, quick sync als encoder überhaupt zu benutzen. Edius8 hat es als erstes NLE geschafft, das timeline-management über quick sync zu realisieren. Natürlich kannst du in Edius aufs quick sync encoding verzichten, aber es gibt derzeit kein Programm, was auf der timeline derart smooth arbeitet, egal in welcher Auflösung.

Edit: warum hast du denn den 7700k aus dem Korb geworfen @TE. Pack den ganz unbesorgt auf ein board mit H- oder B-Chipsatz und erfreue dich an dem mehr an Takt. Außerdem schau mal meinen Hinweis bzgl. der Aufteilung auf 2xSSD an.
 
Zuletzt bearbeitet:
JB1994: Da gebe ich Dir recht. Allerdings bin ich mir sicher, dass die Mehrkerne des Ryzen den Verzicht auf Quick Sync mehr als ausgleichen.
Und dann ist da noch die Sache mit dem Qualitätsunterschied.

Gibt sich der Kumpel mit Hardware Encoding zufrieden, ist dein Vorschlag vollkommen legitim.
Aber wenn er die beste Videoqualität will, sollte er Quick Sync schnell vergessen.

Ich möchte hier keinen Streit losbrechen, sondern nur erörtern, was für den Kumpel das Geeignetste ist.
Eine Antwort vom TE zum Einsatzbereich des Kumpels wäre hier sehr hilfreich.
 
Gibt auch keinen Grund zum streiten!
In der Firma meines Vaters wird Edius von den Mitarbeitern genutzt, um unterwegs oder direkt am set footage jedweder Auflösung bearbeiten zu können. Hier nochmals- auch in Edius ist es dir völlig freigestellt, ob du quick sync als Hardwareencoder benutzt oder nicht. Die große Stärke liegt ganz einfach am timeline-management, es gibt kein einziges Programm am Markt, wo du derart viele Spuren stacken kannst und trotzdem in den previews völlig ruckelfrei darstellen kannst.
 
Die sachliche Einstellung freut mich.

Was denkst Du?
Läuft das Timeline-Management auf 16 Threads nicht smoother als auf 8 Threads mit Quick Sync?
Das ist immerhin die doppelte Threadanzahl.
 
Nope- da ich das Glück hatte, meine Ausbildung im Betrieb meines Vaters machen zu dürfen und heute mein Studium mit der Arbeit für diese Firma finanzieren kann: eindeutig nein. Natürlich hat Edius soviele Macken, fürs color grading wäre man bescheuert, über das Programm auch nur nachzudenken. Nur, wenn ich den direkten Vergleich Resolve/Premiere Pro und Edius beim reinen Schnitt habe- mit Edius kannst du jedwedes Material auch noch auf einer relativen Gurke schneiden, bei den beiden Vorgenannten brauchst schon richtige Kaliber, was CPU angeht, um sowas zu realisieren. Da sich der Kumpel von @TE aber für Edius (samt Schulung) entschieden hat, ist für mich auch die Systementscheidung klar. Auch da gibt es überhaupt keinen Zweifel- würde das NLE Premiere Pro lauten gäbe es derzeit bei dem Budget nichts anderes als einen Ryzen oder bei Resolve Ryzen+wirklich potente Graka. Und natürlich gebe ich dir völlig recht, was quick sync für die Qualität bedeutet, geht halt sehr viel besser. Allerdings ist die Umsetzung in Edius für die timeline wirklich beispielgebend und grad wer sowas wie footage einer Alexa bearbeiten muss, weiss das sehr schnell zu schätzen.
 
Ah okay. Weiß ich Bescheid. Danke dafür.

Also TE: Wie sieht's aus?
Videoqualität oder Workflow?
 
Tolle Einstellung, ich danke dir sehr dafür! Ist halt nicht unser eigenes Geld, was hier ausgegeben werden soll, deshalb ist es ganz wunderbar, auch kontroverse Meinungen abzugleichen und letztendlich dafür zu sorgen, dass der Fragesteller das bestmögliche für sein Geld bekommt. Nochmals vielen Dank für die wohltuend faire Diskussion!
 
Das ist irgendwie ironisch mit Edius...
Ich mein selbst z.B. ein Intel 10 Kerner hätte demnach wegen des fehlenden Grafikteils und somit kein Quicksync und Nachteile.... oder halt nicht.
 
Exakt aus diesem Grunde hat Edius überhaupt erst Einzug in professionelle Bereiche finden können und ist bei den großen broadcastern so beliebt. Die trennen den workflow. Zum reinen Schnitt läuft Edius 8 (die Vorgängerversionen konnten das noch nicht), damit ich völlig ohne intermediate codecs fast jedwedes footage nativ verarbeiten kann. Die Anforderungen an die Hardware sind dabei super gering. Im Prinzip reicht jeder Bürorechner, solange quick sync verfügbar ist. Alles weitere einschl. des encodings wird dann auf anderen Rechnern/ Servern realisiert. Musst nichtmal Edius verwenden, über Grass Valley Stratus lassen sich vernetzte workflows über verschiedene Plattformen realisieren.
Also- extrem schneller Schnitt ohne timeline rendering über quick sync geht mit jedem Notebook ohne große Ansprüche an die CPU
Encoding über quick sync- wie vor.
Encoding über die CPU- genau so hardwarefordernd wie jedes andere NLE. Der im Augenblick bestmögliche Kompromiss fürs Arbeiten auf nur einer Maschine ist ein 7700k. Aus der Historie vielleicht noch, der 5775C war die schnellste CPU, die für Edius als Schnittprogramm jemals verfügbar war.
 
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Ich hätte trotzdem den AMD Favorisiert kenne aber eben das Programm nicht.

Ich habe jetzt meinrn Freund entscheiden lassen den er muss damit arbeiten. Er will den i7....

Ich denke der Rest sollte passen bis auf die K Cpu und ggfs. die ssd
Oder?
 
Wenn du den Korb aus #21 meinst- ja. Ich würde bei €35 Unterschied nicht auf den 7700k verzichten, zur Aufteilung auf 2 Stck. SSD hatte ich ja schon etwas geschrieben. Der Monitor aus deinem Korb sieht allerdings eher nach Gamerteil aus. Da solltet ihr mal überlegen, ob man nicht etwas in FullHD kauft mit einer vernünftigen Farbabdeckung.
 
Was würdest du in der Preisregion empfehlen?

Ich habe mittlerweile etwas Bauchschmerzen wegen dem Motherboard Gigabyte GA-B250-HD3P und dem Ram 32GB G.Skill Fortis schwarz DDR4-2400 DIMM CL15 Dual Kit da der Ram nicht in der Kompartibilitätsliste aufgeführt ist.
Die Alternative wäre das motherboard Asus Prime B250-Pro Intel B250 das zwar deutlich mehr Kompartibilität aufweist aber auch wieder nicht mit dem Ram. Ich hab mich zwar bei meinen Rechnern nie daran gehalten aber das waren eben meine ;)
Hat hierzu jemand Erfahrung?
 
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Ich würde mich bei einem Schnittrechner mit nur einem Monitor immer daran orientieren, welches Material geschnitten werden soll. Exakt in der Auflösung würde ich auch den Monitor kaufen (oder wenn Geld eine untergeordnete Rolle spielt, eine Auflösung die FullHD als Teiler hat). Auch würde ich viel mehr Wert auf eine möglichst hohe Farbabdeckung legen. Wäre das mein Rechner und ich irgendwann vorhätte, 4k schneiden zu wollen, würde ich mir jetzt einen 24" Monitor mit möglichst hoher sRGB (ist ja unserem REC709 in der Videotechnik recht ähnlich) Abdeckung kaufen. In der Preisklasse um €250,- bekommst du doch da schon feine Monitore.
Dell UltraSharp U2417H wäre da wohl meine Wahl. Bei der Erweiterung um einen 4k-Monitor benutzt du dann den kleineren fürs UI.

RAM? Pack doch sowas wie die 2400MHz Corsair Vengeance LPX in CL14 in den Korb. Die laufen garantiert mit beiden boards.
 
Hab das ganze nochmal in einen Komplettkorb gepackt. Durch die Änderungen haben wir nun einen Rechner, den man für Edius nicht mehr arg verbessern kann.
Wichtig ist, dass ihr euch einlest, wie man unter Win10 einen virtuellen Monitor einrichtet (für die Nutzung von quick sync ohne dass da ein Monitor an der iGPU hängt).
Für den Kartenleser werdet ihr noch einen Adapter auf 5 1/4" benötigen.

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Edit: grad gesehen, dass beim Nanoxia ein Rahmen beiliegt.
Edit2: vielleicht nochmals nach dem board schauen und gegen eines mit 2xUSB3.0-headern tauschen
 
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Naja das ist dann die nächste Herausforderung nach dem zusammenbau.
Schon gesehen hab jetzt das Asus im korb das hat zwei 3.0er ;)
Danke nochmal!
 
Pass ein wenig bei den boards auf- das Asus aus deinem Korb hat zwar 2xUSB3 intern, aber nur auf einem Pfostenstecker. Musst wenn du case USB und den cardreader anschließen willst ein board aussuchen, was 2x19pin = 4xUSB3 mitbringt.
 
Uff, dann wars dann mit dem limit ein motherboard mit 3.1 und 4 x 3.0 bekomm i ned für den Preis :(
Ich befürchte entweder mein Freund lebt damit das die usb im Gehäuse nicht funktioniert oder legt noch ein wenig geld drauf...
 
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