News Kontinuierliche Updates: Tuxedo OS auf Debian-Basis bekommt Kernel mit Patches

Ich vertraue Tuxedo eher damit, dass deren Derivat stabil bleibt und funktioniert, verglichen mit Gatekeepian.

Die Feature Freeze Phase damals zu Wheezy Zeiten war einfach nur sperrig, für jemand, der mit dem Testing-Zweig zuvor keine Berührung hatte.
 
Finde ich gut nicht mehr über DKMS zu gehen sondern direkt im Kernel bereitzustellen. Davon haben alle was die mit dem Laptop unterwegs sind.
 
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Mondgesang schrieb:
Damals war man halt voll auf dem Trip, dass die Distro absolut frei von Blobs sein müsste.
Fand ich auch sehr ansprechend, erschwerte die Nutzung aber auch, etwa mit meiner damaligen 1070FTW.

Wenn man dann nach Hilfe gefragt hat und es nach besten Wissen und Gewissen beschrieben hat (was bei einem noch recht jungen Linux-Nutzer wenig vorhanden war), kommen entweder direkt RTFM-Kommentare, oder man wird einfach ignoriert, nachdem man trotzdem Logs irgendwie ausgegraben hat und schaute, wie es noch weiter geht.

Gibt auch hier auf CB solche Wesen, in der Linux-Rubrik.
 
Randnotiz schrieb:
Damals war man halt voll auf dem Trip, dass die Distro absolut frei von Blobs sein müsste.
Aber dafür bietet Debian ja die Non-Free Paketquellen. Selbiges gilt ja auch für Fedora, wo man Blob-Repositories aktivieren kann oder bewusst auf reinem FOSS bleiben kann. Daher erschließt sich mir der Begriff "Gatekeepian" nicht. Debian enthält einem nichts vor.

Randnotiz schrieb:
kommen entweder direkt RTFM-Kommentare, oder man wird einfach ignoriert
Von den Debian-Entwicklern? Oder Forennutzern, die mit dem Debian-Team nichts zu tun haben? Bei letzterem würde sich mir der Begriff "Gatekeepian" nicht erschließen.

Randnotiz schrieb:
Gibt auch hier auf CB solche Wesen, in der Linux-Rubrik.
Das dürften dann definitiv Forennutzer sein, die mit Debian nichts zu tun haben. Das würde dann ja auch auf alle existierenden Distros zutreffen. Somit auch hier der Begriff "Gatekeepian" nicht ersichtlich.


Für mich sieht es eher so aus, dass du dir gerne wünschen würdest, dass das Debian-Team den Non-Free Zweig sichtbarer platzieren würde oder deutlicher auf diesen hinweisen würde. Das wäre ein legitimer und sachlicher Wunsch. Vermutlich derzeit nicht realistisch, da Debian nun mal primär den FOSS-Ansatz verfolgt. So betrachtet kann man es Debian sogar positiv anrechnen, DASS sie überhaupt von Haus aus Non-Free anbieten. Sowohl in Form von Anleitungen wie man die sources.list um Contrib und Nonfree Paketquellen erweitert oder aber durch das Bereitstellen von fertigen Nonfree-ISOs.
 
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Mondgesang schrieb:
Aber dafür bietet Debian ja die Non-Free Paketquellen. Selbiges gilt ja auch für Fedora, wo man Blob-Repositories aktivieren kann oder bewusst auf reinem FOSS bleiben kann.
Den Rest hast Du gut erkannt und das braucht man an der Stelle weniger vertiefen.

Meine Erfahrung mit Debian zu der Zeit war aber tatsächlich, dass man vollständig offen sein wollte.
Ich denke heute würde das besser funktionieren, auch weil sich die Systemquellen mithilfe von Flatpak nochmal angenehmer von geschlossener Software separieren lässt, auch bei Fedora, doch damit hab ich erst recht keine Erfahrungen.

Mondgesang schrieb:
Für mich sieht es eher so aus, dass du dir gerne wünschen würdest, dass das Debian-Team den Non-Free Zweig sichtbarer platzieren würde oder deutlicher auf diesen hinweisen würde. Das wäre ein legitimer und sachlicher Wunsch.
Es würde zumindest Leuten helfen, welche über diese Distribution stolpern und vielleicht noch keine tiefgehende Erfahrung mit Linux haben, so wie ich damals.

Die andere Option wäre speziell wegen Broadcom und GeForce ein ISO mit diesen Treibern.

Doch wenn wir schon soweit gehen, sollte man bei Debian vielleicht einfach auf andere Projekte verweisen.
 
Ich find's richtig gut, dass Tuxedo nun Debian als Basis nutzt. Debian ist viel flexibler. Sogar Backports sind möglich - besser als HWE, finde ich.
 
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Ich habe erst durch den kürzlichen Test es Infinity Book Max hier auf CB davon erfahren, dass Tuxedo einen Linux-Ansatz fährt. Seitdem interessiere ich mich durchaus für das Produkt. Da ich derzeit einen neuen mobilen Begleiter suche, mit dem auch etwas Gaming geht, ziehe ich es stark in Erwägung - tatsächlich in der Intel-Variante.

Interessant daher, noch mehr zum Thema zu lesen. Die kürzlich begonnene Linux-Reise darf weitergehen xD
 
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Denn die einsteigerfreundliche Linux-Distribution Mint bietet weiterhin spezielle HWE-Ausgaben an , die frischere Kernels mit breiterem Hardware-Support hinzufügen.
HWE kommt von Ubuntu, nicht LinuxMint.

Außerdem LMDE "vergessen".
 
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Caramon2 schrieb:
HWE kommt von Ubuntu, nicht LinuxMint.
Und die bieten auch keine "speziellen HWE-Ausgaben" mehr an, sondern sind auf die Updatepolitik von Ubuntu umgestiegen, bei der alle neuen Point-Releases automatisch im HWE-Track sind, statt bis zum bitteren Ende den dann zwei Jahre alten Ursprungskernel auszuliefern.
 
Randnotiz schrieb:
Doch wenn wir schon soweit gehen, sollte man bei Debian vielleicht einfach auf andere Projekte verweisen.
Das wird nicht passieren, auch wenn es wünschenswert wäre (weiß ich noch nicht). So sehr die Linux-Community sich als ein großes Ganzes sieht, so schenken sich die Projekte in der Regel nichts ohne nicht wenigstens Eigennutz daraus zu ziehen. Wenn wir von Enterprise-Distros reden wie SuSE, RedHat oder Ubuntu, herrscht ein regelrechter Machtkampf um Marktanteile und Kunden.

Da auf Konkurrenz zu verweisen wäre ein Schuss ins eigene Knie.

Was Benutzerfreundlichkeit angeht ist Debian ja eh speziell. Man schaue sich deren Downloads an. Ein einfaches Verzeichnis an unzähligen ISOs. Sieht aus als wäre man aus Versehen ins Backend von einem Server gestolpert. Ich glaube eher, dass die, die Debian benutzen wollen, es wissentlich tun und ganz genau wissen, was sie da tun. Und um die ganz frischen Neuankömmlinge hat sich Debian noch nie gekümmert (nicht negativ gemeint). Da haben andere bewusst ihren Fokus und Mühen in die Richtung gelenkt, siehe Mint, Ubuntu, etc. Deren Seiten sehen auch entsprechend einladend aus und schrecken nicht gleich ab.
 
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Garmor schrieb:
statt bis zum bitteren Ende den dann zwei Jahre alten Ursprungskernel auszuliefern.
Ich bin 2015 von XP zu LinuxMint 17.1 gewechselt: Schon damals konnte man einfach ein "linux-generic-hwe" Metapacket installieren und hat automatisch die HWE-Kernel bekommen. Und auch schon damals hat sudo apt autoremove alle alten Kernel, außerdem dem jeweiligs vorherigen automatisch deinstalliert.

Alles was einem als ach so neu verkauft wird, gibt es schon ewig.
 
Du solltest aber auch erwähnen, dass das keine Eigenentwicklung von Mint war - weder damals noch heute, das wurde alles 1:1 von Ubuntu übernommen.
 
Ubuntus HWE hat Lefebvre im Prinzip den Allerwertesten gerettet, da er bis dahin ständig den STS Versionen von Ubuntu (vergeblich) hinterher gehechelt ist. Dieses "Geschenk" hat ihm dann mehr Möglichkeiten und Zeitraum verschafft mit seinen "LTS" Versionen die er dann noch bissl 'aufpeppen' konnte.
 
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