Cokocool schrieb:
Komplett falsch, was du hier erzählst.
In DEINEM Link in der Signatur, kannst du die Zusammenhänge zwischen HP und AMP nachrecherchieren. Laut - Tiefgang? Wenn ich das lesen... es geht um die Klangqualität und die Wechselwirkung zwischen Kopfhörer und Quellen-Ausgang.
Kurz:
Die Ausgänge bei mobile Geräte wie z.B. Smartphones oder MP3-Player besitzen in der Regel recht große Koppelkondensatoren, dementsprechend fällt der Frequenzgang bei einigen Geräten unter 100Hz rapide ab. Weiterhin ist die maximale Ausgangsspannung am Kopfhörerausgang meist stark begrenzt.
Weiterhin:
Hat ein KH keine konstante Impedanz, ähnlich wie bei einem Lautsprecher. Und somit ergeben sich für den KH-Verstärker ständig unterschiedliche Belastungen/Betriebszustände. Der Klang (!) kann sich bei hochohmigen KH, an leistungsschwachen Ausgängen sehr wohl verändern, ins negative!
P=V²/R.
Die Empfindlichkeit (der Schalldruck bei 1 mW) hat mit den Defiziten, die durch eine unzureichende Verstärkung entstehen können, erst mal nicht viel zu tun. Nachtrag:
Der Schalldruckpegel ist also ein Maß für die Lautstärke eines Kopfhörers bei genormten Bedingungen. Doch Vorsicht: Hohe Kennschalldruckpegel
garantieren nicht, dass bei solch großer Lautstärke die Verzerrung gering und damit der Klang gut ist.
Es gibt u.a. den Beyerdynamic DT 770 PRO nicht ohne Grund in unterschiedlichen Versionen!!!
Messtechnisch belegte und allgemein bekannte Fakten:
Schwankende Impedanzlast kann die Linearität des KH-Verstärkers/Ausgangs beeinflussen. Diese Veränderungen können auch nicht erst bei sehr hohen Leistungsabgabe zustande kommen. Wenn sie den nötigen Strom/Spannung nicht liefern können, dann steigt dann nicht nur der Klirr, es geht auch die Linearität verloren und die Basskontrolle (denn hier wird doch meist der höchste Strom notwendig) wird schlechter.
Das ist identisch wie bei AMP - LS nur in viel, viel kleineren Dimensionen.
Hat der KH eine hohe Impedanz so kann sich ein KH-Verstärker sehr positiv auf den Klang auswirken, ohne wenn und aber. Zum Anderen ist i.d.R. bei einem hochohmigen Hörersystem bauartbedingt die bewegte Masse geringer.
Viele HiFi-Enthusiasten schwören daher auf hochohmige Hörer, da sie diesen ein deutlich verbessertes Impulsverhalten attestieren. Es dürfte klar sein, dass eine höhere Masse einem komplexen Audiosignal weniger präzise folgen kann, als eine geringere.
Cokocool schrieb:
Schon mal was vom Wirkungsgrad gehört?
Schon mal was vom Crest-Faktor gehört?
@SavoryRain
Möchtest du den Kopfhörer an deiner OnBoard Sound Karte betreiben, dann empfiehlt es sich hier, ein Modell mit niedriger Impedanz auszusuchen.
Zum Beispiel einen Beyerdynamic DT 770 PRO mit 80Ohm, vielleicht interessant der AKG K 550, 32Ohm. Sehr wichtig bei KH ist der Tragekomfort, also Probehören gehen.
EDIT: KH kauft man NIE nach dem Wirkungsgrad/Schalldruckpegel, sondern dem Klang und Tragekomfort nach.