Kostenloses einfaches VPN?

OldZocKerGuy schrieb:
Benutze außer für die Firma überhaupt kein VPN,
Genau dafür ist VPN gedacht. Um sich mit einen fremden Netzwerk zuverbinden. Nichts anderes ist der Sinn @nutzerbename

Von unterwegs nach Hause zählt da auch zu. Denn in dem Moment ist "zu Hause" das fremde Netzwerk.
 
Du fragst nach zusätzlicher Sicherheit. Dann stell uns doch mal dein Umfeld vor. Ein VPN ist nützlich, wenn man sich in einem unsicheren Netzwerk befindet.

Das kostenlose ProtonVPN geht völlig in Ordnung, aber für permanenten Gebrauch ist das nicht gedacht bzw. geeignet.
 
Natürlich kann das ganz viele Sicherheitsvorteile haben, wenn die Gegenseite meine IP nicht kennt. Was die Leute hier wieder für ein Quatsch schreiben...
 
aluis schrieb:
wenn die Gegenseite meine IP nicht kennt.
Na toll, dann kennt halt der VPN-Provider deine IP-Adresse. Und ob die sich immer an das Versprechen halten, dass sie nichts herausgeben 🤷‍♂️

Einzige - für mich sinnvolle - Verwendung eines VPN: Geoblocking umgehen.
Hier ist aber für mich entscheidend, dass der VPN-Provider Exitnodes in D hat. Die freie Wahl des Exits wird aber gerade bei den kostenlosen Angeboten häufig beschnitten.
 
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aluis schrieb:
ganz viele Sicherheitsvorteile haben, wenn die Gegenseite meine IP nicht kennt. Was die Leute hier wieder für ein Quatsch schreiben
Und dafür braucht der VPN-Betreiber nicht mal schnüffeln, weil du ihm alle deine Daten freiwillig lieferst. Ganz toller Sicherheitsgewinn, hast du mega gut durchdacht. Und nein, SSL hilft dir da herzlich wenig.
Ergänzung ()

Independent schrieb:
Statt zu schreiben ob er weiß was ein VPN ist kannst du es ihn ja erklären?
Das ist nicht der Sinn der Sache. Aus der Antwort wollen wir wissen, was sein Use case und seine Vorstellung vom Sicherheitsgewinn ist, um herauszufinden, ob VPN dabei überhaupt hilft. Wir wollen nicht nur herausfinden, ob OP Leuten (uns) nachplappern kann. Das hat er mit dem ersten Post und dem "Rat" vom Freund schon gezeigt.
 
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nutzerbename schrieb:
Ich war jetzt erst mal auf ProtonVPN gestoßen, wäre das ok?
Proton ist kein "VPN", nach dem Du fragst, sondern ein "VPN-Service".
Das ist ein Unterschied.
Da Du nach "VPN" fragst, dann ist Wireguard state of the art.
 
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nutzerbename schrieb:
mir wurde von einem Bekannten geraten, aus Sicherheitsgründen ein VPN zu installieren.
Und ich rate dir, deinen Bekannten zu hinterfragen, ob er dich aus „ Sicherheitsgründen“ wirklich beraten soll.
VPN-dienstleister ob gratis oder im Abo zu nutzen bringt keine zusätzliche Sicherheit, im Gegenteil, du legst dem Dienstleister deine Internet-Nutzung offen dar.
 
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aluis schrieb:
wenn die Gegenseite meine IP nicht kennt
Und es ist von Vorteil, deine Daten an ein Drittanbieterunternehmen weiterzugeben, die sonst wo sitzen?
Warum sollte man seinem ISP nicht vertrauen? Dieser muss nach der DSGVO handeln. Ein VPN eignet sich, wenn man beispielsweise Geoblocking umgehen möchte.

Wenn man sich in einem öffentlichen WLAN aufhalten muss, würde ich zum Beispiel eine Wireguard-Verbindung zur heimischen Fritte empfehlen.

Also mein ISP darf von meinen Aktivitäten nichts wissen, aber ein kostenloser VPN-Anbieter aus was weiß ich nicht was, der darf alles sammeln und das ist sicher? Und selbst bezahlte VPN-Anbieter sammeln sehr fleißig Daten. Also was für ein Sicherheitsgewinn ist das?
 
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aluis schrieb:
Natürlich kann das ganz viele Sicherheitsvorteile haben, wenn die Gegenseite meine IP nicht kennt.
Hast du da Beispiele?
Das Vertrauensproblem wird verlagert.
Identifikation funktioniert heutzutage auf Beliebig vielen anderen Wegen und die IP ist dazu einer der unzuverlässigsten und inzwischen am wenigsten genutzten Wege. Das austauschen einer vermeintlich geteilten IP durch eine andere geteilte IP bringt nicht mehr Anonymität. Man hat nur einen Dienstleister mehr dazwischen, der sich je nachdem wen man da nutzt, nicht einmal an hiesige Datenschutzstandards halten muss.
Man tauscht den deutschen Provider
Wer sich ernsthaft mit Anonymität beschäftigen will und / oder darauf angewiesen ist, sucht vermutlich nicht nach einem Gratis VPN, weil jemand das (vmtl) als Buzzword in der Werbung aufgeschnappt hat oder siehst du das anders?

Wobei ich den initialen Post ehrlich gesagt nicht so lese, dass es hier um dieses Schutzziel gehen soll. Wie interpretierst du diesen?

adfsrg schrieb:
Erkläre, warum ein VPN nichts sicherer macht am Beispiel, dass man in einem fremden Netzwerk (Hotel, Bahn, Restaurant, etc.) ist und sich per Wireguard zur heimischen Fritzbox verbindet.
In einer Zeit in der, das inzwischen fast 10 Jahre alte TLS 1.3 Standard ist, und wohl jede relevante Website das auch unterstuetzt, und ohnehin fast der komplette traffic entsprechend verschlüsselt ist ist ein VPN in der tat eher nutzlos nur mit TLS hat man schon
  • Verschlüsselung gegen Mitlesen,
  • Integritätsschutz,
  • Serverauthentisierung durch certs,
  • AEAD, was noch einmal Verschlüsselung und Manipulationserkennung kombiniert,
  • Schutz vor Replays,
  • Downgrade-Erkennung (hallo heartbleed, zwinkersmiley),
  • PFS
  • ...
Dazu alles um DoH, DoT und DoQ; Die Schutzmechanismen der Browser selbst

Ein angriffsszenario was ich sehen wuerde, ist das Radio / dessen Firmware selbst anzugreifen, aber dazu reicht es, wenn das Gerät im öffentlichen Raum auch nur nach Netzen sucht. Das ist deutlich einfacher als irgend einen mir derzeit bekannten angriff auf TLS u.a zu fahren. Da hilft VPN aber auch nicht..
Hast du da Gegenbeispiele?

Und wer mit veralteter, ungepatchter Software / Hardware im öffentlichen Raum unterwegs ist, dem hilft auch kein VPN

aber, ich stimme dir gern darin zu, dass das Szenario noch nocht klar erkennbar ist.
 
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aluis schrieb:
Natürlich kann das ganz viele Sicherheitsvorteile haben, wenn die Gegenseite meine IP nicht kennt.
Diese Aussage ist gut 20 Jahre alt. Wenn sie überhaupt jemals korrekt war. 🤷‍♂️
 
nutzerbename schrieb:
Hallo liebe Community,
Hi. Habe beim Durchlesen der Antworten hier teilweise wieder das nackte Grausen bekommen. Mache Leute haben kein Benehmen, lass Dich nicht von den teils echt unfreundlichen Antworten abschrecken :)

nutzerbename schrieb:
Ich kenn mich gar nicht aus, mir wurde von einem Bekannten geraten, aus Sicherheitsgründen ein VPN zu installieren.

VPN ist eine Technologie, mit der Du eine in der regel verschlüsselte Verbindung zu einem anderen Netzwerk herstellen kannst. Das kannst Du zum Beispiel nutzen, um von unterwegs mit Smartphone, Tablet oder Laptop sicher auf Dein Heimnetzwerk zuzugreifen. Viele machen das, weil sie zuhause einen Netzwerkspeicher stehen haben, den sie nicht offen ins Internet stellen wollen, auf den sie aber trotzdem mobil zugreifen wollen.

VPN- Anbieter wie Proton bieten Dir an, dass Du dich mit ihrem Netzwerk verbindest, damit es dann für die Dienste, auf die Du zugreifst (Webseiten, Streaming und so weiter) so aussieht, als wärst Du in deren Netzwerk. Damit kannst Du zum einen virtuell Deinen Standort ändern (Zugriff auf sonst gesperrte Dienste).

Und zum anderen kannst durch den verschlüsselten Tunnel zum VPN- Anbieter verhindern, dass andere in dem Netzwerk, in dem Du Dich gerade aufhältst (z.B. öffentliches VPN am Bahnhof, Flughafen, Restaurant...), Deine Verbindung einsehen und manipulieren können. Der Sicherheitsgewinn dadurch ist in aller Regel minimal, insbesondere, weil man unbekannte oder unverschlüsselte WLANs eh meiden sollte.

Viele VPN- Anbieter haben damit geworben, dass man, wenn man sie nutzt, das, was man online macht, vor dem eigenen neugierigen Internetanbieter versteckt. Das ist weitgehend korrekt, verlagert dieses Problem (der Internetanbieter kann alles sehen) nur auf den VPN- Anbieter. Und der ist in der Regel auch nicht vertrauenswürdiger.

VPN also nur nutzen, um sich mit dem eigenen Netz zuhause zu verbinden (schauen, was der eigene Router da anbietet!), um sich mit dem Firmennetzwerk Deines Brötchengebers zu verbinden (da kümmert sich hoffentlich die IT- Abteilung...) oder um Geoblocking zu umgehen (Anbieter suchen, der Server in den gewünschten Zielländern hat). Mit Sicherheit haben die üblichen VPN- Dienstanbieter eher wenig zu tun.
 
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nutzerbename schrieb:
Ich kenn mich gar nicht aus, mir wurde von einem Bekannten geraten, aus Sicherheitsgründen ein VPN zu installieren.

Dein Bekannter kennt sich leider auch nicht aus. Nimm keinen Rat von jemandem an, der selbst keine Ahnung vom Thema hat.

Dein Bekannter fällt auf die Werbung kommerzieller VPN-Anbieter rein. Diese haben für bestimmte Anwendungsfälle durchaus eine Daseinsberechtigung. Wenn du spontan keinen Anwendungsfall nennen kannst, dann brauchst du keinen solchen Dienst.
 
aluis schrieb:
wenn die Gegenseite meine IP nicht kennt. Was die Leute hier wieder für ein Quatsch schreiben...
Kollege, viel lernen du musst.

Deine Gegenseite ist in dem Fall der VPN-Anbieter. Der weiß woher du kommst und wohin du gehst.
 
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Websiten/Anbieter, die Daten haben, interessieren sich für die IP herzlich wenig. Facebook, Ebay und Co bekommen ganz andere Infos frei Haus geliefert, u.a. weil sie damit teilweise auch arbeiten müssen. "Seriösen" Websiten ist es egal, woher die IP kommt. Unseriöse Anbieter können mit der IP alleine auch nicht wirklich was anfangen ...

... je nach Anwendungszweck bzw. VPN-Anbieter ist die Verlangsamung aber ein Problem bzw je nach VPN-Standort wird man teilweise ganz ausgeschlossen.
 
nutzerbename schrieb:
mir wurde von einem Bekannten geraten, aus Sicherheitsgründen ein VPN zu installieren.
Wie verbindest du dich denn derzeit mit deinem heimischen Netzwerk wenn du unterwegs bist?
 
Knergy schrieb:
Websiten/Anbieter, die Daten haben, interessieren sich für die IP herzlich wenig.
Es geht nicht darum ob es sie interessiert, sondern ob sie sie speichern (müssen) und herausgeben, wenn der Staat klingelt. Und das werden sie. Nicht zum ersten Mal. Denn man stelle sich vor: als Anbieter eines VPN-Dienstes muss man sich an Gesetze halten. Frechheit, oder?

Knergy schrieb:
"Seriösen" Websiten ist es egal, woher die IP kommt
Ganz sicher nicht. Wenn auch aus anderen Gründen. Zum Beispiel um VPNs zu sperren.
 
VPNs verlagern die Vertrauensfrage vom Internetprovider zum VPN-Provider. Es kann Sinn ergeben ein VPN zu nutzen, für "Sicherheit" im allgemeinen aber eher nicht. Der Sicherheitsbeitrag begrenzt sich auf sowas wie eingebaute Werbeblocker, da über Werbenetzwerke auch Malware verbreitet werden kann. Das kann man auch anders erreichen.

99% der VPNs am Markt sind sowieso nur Marken von derselben Hand voll Firmen, Teils mit Beziehungen zu Organisationen, denen man wirklich nicht vertrauen sollte. Und nicht nur die VPNs gehören ein paar wenigen Firmen, auch VPN-"Vergleichsportale" und andere Werbekanäle gehören dazu. Da schließt sich der Kreis.

Neben dem umgehen von Geoblocking und so, kann ein VPN aus Gründen der Privatsphäre und des Datenschutzes interessant sein. Für alle Services, denen du eh als Kunde bekannt bist, bringt das aber z.B. schonmal nichts mehr.

Man muss sich Gedanken machen, vor welchen Szenarien man sich schützen will. Und in diesen spezifischen Situationen kann das richtige VPN sinnvoll sein.

Dass du nach einem kostenlosen VPN fragst sagt viel über das Verständnis der Problemstellung und über das Mindset. Ein VPN benötigt Infrastruktur, deren Betrieb Geld kostet. Wenn jemand also Geld dafür ausgibt und es dir kostenlos überlässt, dann...naaa?

Proton ist eine Ausnahme, weil die an ein besseres Internet (und in Folge, besseres Leben, bessere Gesellschaft, ...) durch Freiheit und Privatsphäre glauben. Das Prinzip gilt aber auch für die, sie geben Geld dafür aus und das muss finanziert werden. Deswegen kriegt man da zwar auch ein kostenloses VPN, aber der Umfang ist extrem begrenzt.

Wenn du dir sicher bist, dass du Szenarien hast, bei denen ein VPN einen Sinn ergibt, dann bietet sich die Bezahlversion von Proton an, insbesondere wenn man zusätzlich auch deren anderen Produkte nutzt. Ansonsten Mullvad.
 
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madmax2010 schrieb:
Hast du da Beispiele? Das Vertrauensproblem wird verlagert.
Nicht ganz, für ein Abmahnanwalt oder die Polizei ist hier Schluss. Mein VPN-Anbieter aus Panama stellt mir einen Server in der Schweiz. Das würde in der Szene sofort Runde machen, wenn da was gemauschelt wird.

Looniversity schrieb:
Und dafür braucht der VPN-Betreiber nicht mal schnüffeln, weil du ihm alle deine Daten freiwillig lieferst.
Auf den IPs, auf welche ich damit connecte, laufen 1000e von Webseites (Cloudflare usw...). Zu welcher weiß der VPN Anbieter sowieso nicht.

Eletron schrieb:
Warum sollte man seinem ISP nicht vertrauen?
Weil er die IP bestimmten Stellen rausgibt, wozu er gesetzlich verpflichtet ist.

.one schrieb:
Deine Gegenseite ist in dem Fall der VPN-Anbieter. Der weiß woher du kommst und wohin du gehst.
Nein, die Verbindung ist HTTPS verschlüsselt, da kann keiner "reinschauen".

jenhls schrieb:
Das kannst Du zum Beispiel nutzen, um von unterwegs mit Smartphone, Tablet oder Laptop sicher auf Dein Heimnetzwerk zuzugreifen.
Ich weiß was ein VPN ist, ich betreue viele und habe trotzdem hide.me (offene Ports für Torrents, wenn man Linuximages läd :))

Ihr 5 seit echt lustig, ihr habt offensichtlich nicht mitbekommen, dass man für ein Internetmeme die Haustür eingetreten bekommt.
 
aluis schrieb:
Nicht ganz, für ein Abmahnanwalt oder die Polizei ist hier Schluss.

Wer wegen seiner Internet-Aktivität Probleme bekommt, macht aber vermutlich etwas falsch. Es ist ausreichend harte Kritik an Politik und Wirtschaft möglich, ebenso kann man sich über ausreichend Foren entsprechend austauschen, ohne sich entsprechenden Ärger einzuhandeln. Selbst bei halblegalen Dingen.

Man sollte aber nur gewisse einfachste Grundregeln befolgen, also weder Kinderpornografie konsumieren noch Bilder mit Merz am Galgen zusammenbasteln.
 
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