News Kryptowährungen: AMD bekräftigt einstelligen Umsatzanteil durch Mining

Jan

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#1
AMD hat der Einschätzung eines Analysten widersprochen, der zufolge 20 Prozent des zuletzt erzielten Konzernumsatzes auf Umsätze mit GPUs für Mining-Systeme zurückzuführen gewesen sind. Die Schätzung hatte die Aktie des Konzerns am Mittwoch unter Druck gesetzt, nachdem sie weltweit Beachtung fand.

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Volkimann

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#2
Ich finde es immer wieder erstaunlich wie irgendwelche Hanseln mit erfundenen Zahlen, pardon... Schätzungen Aktien und Werte manipulieren können.
 
H

Hotstepper

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#3
20 Prozent der Umsätze von AMD und 10 Prozent der Umsätze von Nvidia sah Analyst Christopher Rolland von Susquehanna damit in Gefahr, senkte das Kursziel beider Unternehmen und stufte für AMD darüber hinaus die Bewertung der zukünftigen Kursentwicklung von „neutral“ auf „negativ“ herab.
Das ist schon deswegen falsch, weil es mittlererweile einen ungeheuren Investitionsstau seitens der Gamer Fraktion gibt. Sobald die Strassenpreise sich wieder normalisieren, gehts mit dem Verkauf von Karten für Gaming PCs richtig los.

Die einzige gefahr ist eine riesen Schwemme an gebrauchten Karten, sollte ETH und andere crashen.
 

Nitschi66

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#4
Sobald die Strassenpreise sich wieder normalisieren, gehts mit dem Verkauf von Karten für Gaming PCs richtig los.
Die einzige gefahr ist eine riesen Schwemme an gebrauchten Karten, sollte ETH und andere crashen.
Genau das sehe ich auch so!
Aber schon krass wie sehr AMD Spielball anderer ist. Hab mich schon gewundert wieso die Sicherheitslückenmeldung von vor einer Woche so krasse Auswirkungen auf die Aktie hatte... von den "Neueinstufung" auf negativ hatte ich bis jetzt gar nichts gehört. Zum kotzen. AMD tut mir leid.
 

Ozmog

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#5
Das AMD durch Mining-Boom die dicke Kohle schäffelt, ist auch weit hergeholt.
Wie sehen wohl die Verträge zwischen AMD und Kartenhersteller aus. Glaube kaum, das die Chips da kurzfristig zum aktuellen Marktpreise verkauft werden, sondern dass da langfristigere Lieferverträge abgeschlossen werden.
Im Januar hatten wir auch fast wieder normale Grafikkartenpreise erreicht, kurzzeitig. Und dann ging gen sie ruckartig wieder aufwärts. Das geht nur am Ende der Kette so plötzlich. Vom Wafer zum Chip zur Karte in den Handel ist ja kein kurzer Weg.

Eine Sapphire Nitro Vega für vernünftige Preise... Da könnte ich auch schwach werden.
Wäre auch ein Fall von Investitionsstau.
 
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SP1D3RM4N

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#6
Crashen wird da glaube ich so schnell nichts, sobald aber ASICs kommen, wird es mit normalen Grafikkarten unrentabel. Was dann im Endeffekt für den gebraucht Markt das Selbe bedeutet wie ein Crash.
 

Otsy

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#7
Nach 'Analyst' hätte man eigentlich nicht weiter lesen müssen.
 
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#8
Diese Schwemme geht schon los, viele verkaufen ihre Mining Karten jetzt, RX580 sind schon für unter 400€ im Schnitt und RX290 unter 200€ usw. es sinkt zwar nicht schlagartig, aber die Preise fallen langsam wieder.
 
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#11
Zum Thema gebrauchte und durch Mining abgenudelte Karten:

Was ist eigentlich so schwierig dran, einen Betriebsstundenzähler zu integrieren, der von extern (Software) nur gelesen werden kann? Natürlich bedarf es auch einen zweiten Zähler, der die Zeit unter hoher Last zählt.
 
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#12
Ohjaa meine 290 faulen langsam im Rechner dahin, und ich würde dann gerne Mal eine Alternative sehen aber bei denen Preisen sicher nicht, und wenn der Markt mit den gebrauchen Karten überschwemmt werden sollte lasse ich auf jeden Fall meine Finger davon.
Ein Refresh von Vega wäre mir eh viel lieber als die aktuellen Produkte die hab so keinen Reiz...
 
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#13
AMD hat natürlich ein Interesse daran, dass das jetzige Wachstum zum großen Teil an Ihnen selbst liegt - also an guten, konkurrenzfähigen Produkten. Denn dann steigt das Vertrauen und damit der Wert von AMD (=der Aktie).

Der Umkehrschluss ist hier ebenfalls gültig - AMD hat kein Interesse, dass das Wachstum in temporären Markttendenzen begründet liegt - damit steigt nämlich keine Aktie (zumindest nicht längerfristig).


Das AMD durch Mining-Boom die dicke Kohle schäffelt, ist auch weit hergeholt.
Wie sehen wohl die Verträge zwischen AMD und Kartenhersteller aus. Glaube kaum, das die Chips da kurzfristig zum aktuellen Marktpreise verkauft werden, sondern dass da langfristigere Lieferverträge abgeschlossen werden.
AMD verkauft die Chips an Hersteller wie Asus, Sapphire, Powercolor & co. Da gibt es Lieferverträge mit Preisen über Stückzahlen und/oder Laufzeiten.
Momentane Marktschwankungen sind sicher in den Verträgen berücksichtigt, jedoch nicht im vollen Umfang. Von daher macht AMD nicht im gleichen Maße mehr Umsatz durch höhere "Endverbraucher-"Preise.
Zumal die Lieferanten AMD anfangs noch nicht im vollen Umfang beliefern konnten - AMD hätte also noch mehr Chips verkaufen können.

Die Spieler sitzen leider am Ende der Kette. Zuerst werden die Großkunden beliefert, die die Chips in ihre Geräte bauen (Apple, HP, Lenovo, usw.).
 
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#14
Dennoch klingen nur 5% vom Umsatz durch das Mining sehr niedrig und schön gerechnet.
Wieviel macht denn der GPU-Bereich bei AMD aus?
Die Preise der AMD-Karten hatten sich immerhin zwischenzeitlich fast verdoppelt.
 

Ozmog

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#15
Mit den nicht bis kaum lieferbaren Gaming-Karten aber auch nicht. Dann stellt sich aber doch die Frage, wie AMDs Umsatz zustande kommt.
:rolleyes:
Sie verkaufen die Chips und werden sie bestens los, aber von den hohen Grafikkartenpreise werden sie Kaum profitieren, siehe meinen restlichen Text, falls du es überhaupt gelesen und verstanden hast...
 
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#16
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CS74ES

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#17
Wenn der Umsatzgewinn nur im mittleren einstelligen Bereich liegt, frage ich mich, warum es dann zu einer Knappheit kommt. Sind denn die Kapazitäten so eng bemessen, dass man das nicht kompensieren kann?
 
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#18
AMD zieht sich die % doch auch aus der Nase bzw. dreht sie wie sie es gerade brauchen. Wenn ich mir jetzt eine normale Karte kaufe kann AMD ja nicht wissen das ich nicht schürfe. Gamerkarte gekauft -> wird für Gaming verwendet.
Auch von AMD gibt es doch spezielle Schürferkarten ohne Display Anschluss zu Mondpreisen. Einzig wenn so eine gekauft wird kann AMD die Hand ins Feuerlegen das damit geschürft wird.
1% an verkauften GPUs für´s Schürfen ist doch absoluter blödsinn. In den Gameestatistiken ist AMD kaum mehr zu finden und geht auch nicht hoch und trotzdem verkaufen sie Massenhaft GPUs, die stellt sich ja keiner als Deko in Gästeklo, bleibt ja nur noch das schürfen.
Ich halte von Analysten zwar auch nichts aber in dem Fall sagt einem der gesunde Menschenverstand doch schon mal das die Analysten dieses mal näher an der Warheit sind als AMD die so eben ihren Arsch retten wollen. Schön zu sehen das der Aktienkurs aber fällt wenn man sagt man macht Fett Kohle mit Schürferhardware, wenn der "Markt" das als negativ ansieht in der Boom-Zeit dann ist es nicht mehr weit bis die Blase platzt.
 

Ozmog

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#19
Dennoch klingen nur 5% vom Umsatz durch das Mining sehr niedrig und schön gerechnet.
Wieviel macht denn der GPU-Bereich bei AMD aus?
Die Preise der AMD-Karten hatten sich immerhin zwischenzeitlich fast verdoppelt.
Ja, die Kartenpreise. AMD verkauft aber nur die GPUs. Man müsste schon wissen, wie die Konditionen zwischen AMD und den Kartenherstellern sind, um hier Rückschlüsse zu ziehen.

Aus so einigen kurzfristigen Sprüngen der Kartenpreise kann man wohl eher davon ausgehen, dass die Händler mit Abstand am meisten davon profitiert haben/profitieren. Je weiter vorne in der Kette, so weniger wird man davon profitieren, insbesondere bei solch kurzfristigen Schwankungen.

Wie gesagt, Mitte Januar war meine Nitro für (fast normale) 300€ regulär neu zu bekommen, dann ging der Preis auf über 500€ hoch. So kurzfristig kann das kaum am GPU-Hersteller gelegen haben.
 

Smash Freak

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#20
Dennoch klingen nur 5% vom Umsatz durch das Mining sehr niedrig und schön gerechnet.
...
Die Preise der AMD-Karten hatten sich immerhin zwischenzeitlich fast verdoppelt.
Das wäre nur ein Argument, wenn jeder seine Karten direkt bei AMD beziehen würde. Ohne Hersteller, Großhändler, Händler in der Kette zum Kunden..

Am Ende ist der einzige Vorteil für AMD, dass man nicht auf GPUs sitzen bleibt weil die Gamer lieber NV kaufen.
 
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