Kühlerwartung verpfuscht?

tr1fft.n1x

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Hallo liebe Leute.

Um mein Problem mal einzuleiten; Ich spiele regelmäßig an einem Medion Fertig-PC von 2004:

Microstar SYS 5744.01:
P 4 HT 3,4 GHz
2048 MB DDR RAM
GeForce 6800GT

Noch ein bisschen Prelude ;) Bis vor kurzem lief das System stabil und ohne größere Probleme. Dann fing es nach kurzer Zeit immer wieder an, stark zu ruckeln. Und zwar ruckelte alles, egal ob nur auf dem Desktop oder beim Zocken. Nach kurzem Überlegen fiel mir ein, mal den GraKa-Lüfter zu säubern, was eine gute Idee war, denn der war absolut verstaubt. Gesagt, getan und alles lief wieder gut... für 24 Stunden, dann war das Ruckeln wieder da. Meine nächste Überlegung war es, den CPU-Lüfter mal zu überprüfen. Hier das selbe Spiel: vollkommen verstaubt. Also saug ich den Lüfter ab und versuch ihn wieder einzubauen.

Soweit ich mich als Hardwarenoob informieren konnte, ist das ein 775-Sockel. Der eingebaute Kühler / Lüfter ist ein Protechnic Magic.
Erste Frage hier: Ich hab noch nicht so viel Erfahrung mit Kühlerein- oder ausbau, aber beim Reindrücken der Kühlerhalterungen muss man schon ordentlich Druck aufbringen, oder hab ichs übertrieben und könnte was kaputt gegangen sein?

Nach dem Einbau fährt der PC zwar hoch, aber es kommt zu Grafikfehlern beim Log-On Screen... Besser gesagt sind nur blaue Vierecke zu sehen, mehr nicht.
Zweite Frage: Kann das echt mit der Hitze des PC's zusammenhängen oder hab ich mein System jetzt geschrottet?

Den Lüfter hats mittlerweile wohl zerlegt, denn er rattert jetzt ziemlich laut, weshalb ich ihn lieber nicht mehr einbaue.

Die Wärmeleitpaste wurde seit dem Kauf nicht erneuert und ich denke mal, dass das der Grund ist, warum der PC solche Faxen macht, kann das sein? Wollte mir jetzt einen Neuen Lüfter holen (Scythe Samurai Z) und neue WLP auftragen.
Dritte Frage: Der Lüfter kommt mit einem 3Pin-Kabel, aber aufm Mainboard ist nur ein 4Pin-Anschluss... Wie kann ich den Lüfter trotzdem ans MB packen?!
Vierte Frage: Hab irgendwas von Thermalpads gelesen... Das sieht schon so aus, als ob da vorher eine Art Plättchen war, das nun aber irgendwie geschmolzen aussieht. Muss ich da was beachten, wenn ich neue WLP auftragen will?

Sobald ich an eine Kamera komme, mache ich noch Bilder, aber wenn mir trotzdem schonmal jemand helfen könnte, wär ich echt happy :)
 
AW: Hilfe! Kühlerwartung verpfuscht?

tr1fft.n1x schrieb:
Ich hab noch nicht so viel Erfahrung mit Kühlerein- oder ausbau, aber beim Reindrücken der Kühlerhalterungen muss man schon ordentlich Druck aufbringen, oder hab ichs übertrieben und könnte was kaputt gegangen sein?

Eigentlich sollte dabei nichts kaputt gegangen sein. Ein Kühler muss schon etwas Druck auf die CPU ausüben, das Mainboard darf sich auch leicht durchbiegen.
Man kann natürlich trotzdem was dabei kaputt machen. Manchmal reicht's schon wenn man das Mainboard berührt, ohne sich vorher geerdet zu haben.


tr1fft.n1x schrieb:
Kann das echt mit der Hitze des PC's zusammenhängen oder hab ich mein System jetzt geschrottet?

Die Wärmeleitpaste wurde seit dem Kauf nicht erneuert und ich denke mal, dass das der Grund ist, warum der PC solche Faxen macht, kann das sein?

Hab irgendwas von Thermalpads gelesen... Das sieht schon so aus, als ob da vorher eine Art Plättchen war, das nun aber irgendwie geschmolzen aussieht. Muss ich da was beachten, wenn ich neue WLP auftragen will?

Ja, das kann an der Hitze liegen. Vor dem Aufsetzen eines Kühlers sollten eventuelle Rückstände von alter Wärmeleitpaste entfernt und neue aufgetragen werden. Das gilt noch vielmehr für Wärmeleitpads!
Dazu erstmal das Gröbste mit einem Taschentuch beseitigen und dann mit Isopropylalkohol, Aceton oder Nitroverdünnung gründlich nachwischen. Zum Aufbringen von Wärmeleitpaste/-pads immer die Herstellerangaben beachten.

Die Hitze könnte den Computer (Mainboard, CPU) sogar irreparabel beschädigt haben. Aber mit Sicherheit lässt sich das erst feststellen, wenn Du einen neuen Kühler richtig montiert hast.

Du solltest aber auch prüfen, ob alle Kabel und besonders die Grafikarte richtig stecken. Auch sowas kann beim Umbauen mal herausrutschen und Fehler verursachen.


tr1fft.n1x schrieb:
Der Lüfter kommt mit einem 3Pin-Kabel, aber aufm Mainboard ist nur ein 4Pin-Anschluss... Wie kann ich den Lüfter trotzdem ans MB packen?!

Der Lüfter lässt sich ohne Weiteres am vierpoligen Anschluss betreiben, ist aber evtl. nicht regelbar (Dazu müsste man im BIOS die Reglung von "PWM" auf "DC" umstellen können, das ist aber häufig nicht möglich).
 
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AW: Hilfe! Kühlerwartung verpfuscht?

Erste Frage hier: Ich hab noch nicht so viel Erfahrung mit Kühlerein- oder ausbau, aber beim Reindrücken der Kühlerhalterungen muss man schon ordentlich Druck aufbringen, oder hab ichs übertrieben und könnte was kaputt gegangen sein?
Generell ist bei diesen Arbeiten immer das notwendige Fingerspitzengefühl angesagt, denn nicht immer lassen sich alle Komponenten so einfach einbauen, so dass manchmal sanfte Gewalt angesagt ist. Wenn Du tatsächlich die 775er-Variante des Pentium 4 3,4 GHz hast, dann müsstest Du bei Deinem Kühler diese vier Plastik-Pushpins haben. Bei denen musst Du die Pins entgegen der Pfeilrichtung drehen und dann mit sanftem Druck durch die Montagelöcher pressen.
Bei mir hat es sich bewährt, die Pins kreuzweise zu fixieren - sprich ich halte den schräg gegenüberliegenden Pin mit der Linken und presse mit der Rechten den anderen rein. So kann weder zuviel "schiefe" Kraft auf den Spacer gelangen, noch "verschiebt" sich der Kühlkörper.

Vierte Frage: Hab irgendwas von Thermalpads gelesen... Das sieht schon so aus, als ob da vorher eine Art Plättchen war, das nun aber irgendwie geschmolzen aussieht. Muss ich da was beachten, wenn ich neue WLP auftragen will?

Es ist wichtig, dass Du Kühlerfläche und CPU-Oberfläche ordentlich reinigst und von Rückständen befreist, ehe Du ein neues Wärmeleitmittel aufträgst. Taschentuch kann man nehmen, aber das fusselt oft, ich mach das immer mit einem Kaffefilter. (natürlich einem ungebrauchten ;)) Wobei, wenn zuvor ein Wärmeleitpad angebracht war, dann muss man dessen Überreste meistens mit den Fingern abziehen und entfernt dann die Reste mit Alkohol.
 
AW: Hilfe! Kühlerwartung verpfuscht?

Was die Grafikfehler an geht .. Das Problem hatte ich auch letztens. Nimm deine Graka noch einmal raus und bau sie wieder ein, wird nicht richtig sitzen.
 
AW: Hilfe! Kühlerwartung verpfuscht?

Die Wärmeleitpaste wurde seit dem Kauf nicht erneuert und ich denke mal, dass das der Grund ist, warum der PC solche Faxen macht, kann das sein? Wollte mir jetzt einen Neuen Lüfter holen (Scythe Samurai Z) und neue WLP auftragen.
WLP solltest du jedesmal frisch auftragen (und alte vorher entfernen) wenn du den Kühlkörper runter hattest ... sonst brauchst dich über solche Fehler nicht wundern ... wenn ganz viel Pech hast, hast damit deine CU schon gegrillt ...
 
AW: Hilfe! Kühlerwartung verpfuscht?

Also erstmal vielen Dank für die Hinweise und Erklärungen :)

Werde den Lüfter und evtl. Kühlkörper so schnell wie möglich austauschen und mir neue WLP besorgen, um den PC wieder in Gang zu bringen.

Hab allerdings noch eine Ladung Fragen, hoffe ihr werdet nicht müde :rolleyes:

tbird700 schrieb:
Wenn Du tatsächlich die 775er-Variante des Pentium 4 3,4 GHz hast, dann müsstest Du bei Deinem Kühler diese vier Plastik-Pushpins haben. Bei denen musst Du die Pins entgegen der Pfeilrichtung drehen und dann mit sanftem Druck durch die Montagelöcher pressen.

Ganz genau diese Teile sind es, die mich an meinen handwerklichen Fähigkeiten (ver-)zweifeln lassen. Ich kann nicht genau sagen, wann die Pins eingerastet sind, weil sich der Kühlkörper am Ende trotzdem noch leicht beween lässt und ich auch nicht das Gefühl habe, dass alles so sitzt, wie es sollte. Es gibt kein einrastendes klicken oder so etwas in der Art. Zusätzlich ist es noch verdammt eng um den Lüfter rum und man kommt an die Pins nur recht schwierig ran. Ich hab halt Angst irgendwas auf dem MoBo oder den anderen Komponenten kaputt zu machen, wenn ich da rankomme :rolleyes:
Im Anhang ist mal ein Bild von dem Mainboard. Der Kühlkörper ist rund und hat eine Abmessung von 10cmx10cmx10cm, sobald ich an eine funktionierende Kamre komme gibts Fotos davon.
Meint ihr ich sollte den PC mal auseinandernehmen und den Kühler mit genug Platz auf dem Mainboard draufbauen? Denn sobald ich neue WLP aufgetragen habe, wärs ja blöd, wenn der Kühlkörper nicht richtig sitzen würde, richtig?

I-HaTeD2 schrieb:
Was die Grafikfehler an geht .. Das Problem hatte ich auch letztens. Nimm deine Graka noch einmal raus und bau sie wieder ein, wird nicht richtig sitzen.

Werd ich probieren, sobald der Kühler wieder funzt :freaky:

serra.avatar schrieb:
WLP solltest du jedesmal frisch auftragen (und alte vorher entfernen) wenn du den Kühlkörper runter hattest ... sonst brauchst dich über solche Fehler nicht wundern ... wenn ganz viel Pech hast, hast damit deine CU schon gegrillt ...

Ja genau das hab ich leider gemacht, ich Noob...:( Als der Kühler runter war den PC angeschaltet... Hoffentlich ist er noch heil.... Bis Windoof bin ich noch gekommen, dann gabs die GraKa-Fehler... Ich hoffe das Beste und rechne mit dem Schlimmsten...
 

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Ganz genau diese Teile sind es, die mich an meinen handwerklichen Fähigkeiten (ver-)zweifeln lassen. Ich kann nicht genau sagen, wann die Pins eingerastet sind, weil sich der Kühlkörper am Ende trotzdem noch leicht beween lässt und ich auch nicht das Gefühl habe, dass alles so sitzt, wie es sollte. Es gibt kein einrastendes klicken oder so etwas in der Art. Zusätzlich ist es noch verdammt eng um den Lüfter rum und man kommt an die Pins nur recht schwierig ran. Ich hab halt Angst irgendwas auf dem MoBo oder den anderen Komponenten kaputt zu machen, wenn ich da rankomme

You are welcome. :D Ich hab sehr große Hände, eigentlich schon Topflappen, aber elegante Topflappen *LACHT*, kann Dich daher sehr gut verstehen, ein MidiTower ist daher für mich in 99 % mangels Platz ungeeignet. Die Push-Pins beim 775er-Socket haben mich selbst schon zur Verzweiflung getrieben und ich hatte mal nen Thread gestartet bzgl. Stabilität derselben, weil sich mein Kühlkörper (Cooltek Auras 775 mit Pabstlüfter 92mm) aus zwei Halterungen gelöst hatte, nachdem ich versehentlich gegen das Gehäuse gestoßen bin. Die Frage dürfte bei den meisten, die den Thread gelesen haben auf Unverständnis gestoßen sein. Seit damals sitzt das Teil auch wieder fest und stabil, aber eine Verschraubung wird logischerweise immer stabiler sein, als dieses Plastikpinzeugs. Aber dafür muss man das Motherboard bei der Montage nicht ausbauen, was auch wieder von Vorteil ist.

Ich hab mir jetzt selbst den Xigmatek HDT-S1283 bestellt, weil ich mich noch immer nicht dazu durchringen konnte, auf eine Wasserkühlung umzusteigen. Hab in diversen Testberichten unter anderem auch gelesen, dass der Kühler trotz seiner 600 g und dem Push-Pin-Verfahren stabil und sicher sitzt.

Ich persönlich habe folgende Erfahrung mit den Pins gemacht:
Bei der Montage, beim Durchdrücken in die Löcher hört man eigentlich immer ein "Klickgeräusch". Allerdings sitzt der Kühler dann noch nicht immmer bombenfest. Es ist bei mir oftmals nötig gewesen ein oder zwei der Pins leicht zu verdrehen und man hat dann gespürt, wie sich der Anpressdruck des Lüfters erhöht hat. Natürlich kommt man zu diesen Pins vor allem auf der Lüfterseite so gut wie gar nicht dazu und ich selbst muss, wenn's mal nicht gleich so glatt abläuft nach ein paar Minuten immer aufpassen, dass kein Angstschweiß aufs Motherboard tropft. ;)

Letztlich hat es aber so wie beschrieben funktioniert und mein Kühler hat nun auch überhaupt kein Spiel und hält seit ca. 20.11.2007 tadellos. Worauf Du auch achten solltest:
Wenn Du denselben Kühler wieder montierst, (Wärmeleitpastewechsel nach zuvor erfolgter Säuberung ist immer absolute Pflicht, bitte niemals die alte Paste drauf lassen!) Diese Push-Pins sind für den mehrfachen Ein- und Ausbau eines Kühlers nur bedingt geeignet. Mir ist passiert, dass zwei der vier verbogen waren und solchermaßen nicht mehr in die Montagelöcher gepasst haben. Ich hab sie mit einer Flachzange sanft wieder "zusammengepresst" und im ausgebauten Zustand versucht zu überprüfen, ob dieser "Spreizmechanismus" noch funktioniert. Absolute Gewissheit gab erst der Einbau.

Ja genau das hab ich leider gemacht, ich Noob... Als der Kühler runter war den PC angeschaltet...
:eek: Okay, die Lektion hast Du wahrscheinlich eh schon gelernt, dass man so was nie machen sollte. Aber falls es Dir ein Trost ist: Ich denke die meisten unter uns haben in ihren PC-Anfängen irgendwann mal so was Ähnliches gemacht. Ich hab zum Beispiel, als ich meinen ersten PC selbst zusammengebaut hab, es geschafft einen PC133-SDRAM-Riegel mit sanfter Gewalt "verkehrt" in einen RAM-Slot einzubauen, was vom System beim Hochfahren mit Rauchentwicklung und Gestank quittiert wurde. Ob es Grafikfehler gab, kann ich nicht mal mehr sagen, weil ich voller Panik nur mehr das Ding ausschalten wollte. Der RAM war danach infolge Überspannung natürlich kaputt. Seit damals weiß ich, dass die RAM-Riegel Kerben haben, anhand derer man erkennt, wie sie einzusetzen sind. Learning by doing nennt man das. Du siehst, Du bist nicht allein ;););)

PS: Noch ne Frage: Bei Deinem angehängten Bild Deines Motherboards ist das linke obere Montageloch für den Kühler nicht frei. Ist da noch ein Plastik-Pin drin, der bei der Demontage des CPU-Kühlers stecken blieb? Du hast den PC somit offenbar auch schon auseinander genommen. Kannst Du am Heatspreader der CPU irgendwelche durch mögliche Überhitzung der CPU resultierenden Verfärbungen erkennen?
 
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da du ne intel cpu hast wird sich da nix drann verabschiedet haben. man kann die dinger ohne probleme auch ohne kühler betreiben, da die sich ab ner bestimmten temperatur selbst drosseln. hier mal n kleines video dazu *KLICK*
 
AW: Hilfe! Kühlerwartung verpfuscht?

Bereits seit dem P3 kann man keine CPU mehr durch thermische Überbelastung grillen.:rolleyes:
AthlonXP ist die letzte CPU auf Amd Seite, die sich noch grillen lässt. (hier bin ich mir nicht ganz sicher)

Nimmt man den Kühler ab, sollte man auch gleich die Wärmeleitpaste wechseln.

Bei Sockel775 Platinen würde ich dringend anraten, das Mothboard beim Kühlerwechsel auszubauen. Man kann dann einfach deutlich erkennen, ob die Pushpins auch wirklich greifen - vollständig verpeilt sind.

Die Bildfehler machen mir aber ein wenig Sorgen. Möglicherweise bist du ungeerdet am Arbeitsspeicher angekommen und hast ihn gegrillt. Das Mainboard ist gegen statische Aufladungen besser geschützt beziehungsweise hat es nicht soviele empfindliche Bauteile, aber direkter Kontakt mit den Speicherbausteinen des Rams, kann sehr wohl Schaden anrichten.

Grafikfehler können dann auch eine Folge sein.

Das Problem hatte ich auch letztens. Nimm deine Graka noch einmal raus und bau sie wieder ein, wird nicht richtig sitzen.
Dann hattest du aber sehr großes Glück. Deine Grafikkarte hätte genauso gut gegrillt sein können. Steckt etwas nicht richtig im Slot (Ram, CPU, Erweiterungskarten) ist es zu 90% nachher geschmorrt.
 
tbird700 schrieb:
PS: Noch ne Frage: Bei Deinem angehängten Bild Deines Motherboards ist das linke obere Montageloch für den Kühler nicht frei. Ist da noch ein Plastik-Pin drin, der bei der Demontage des CPU-Kühlers stecken blieb? Du hast den PC somit offenbar auch schon auseinander genommen. Kannst Du am Heatspreader der CPU irgendwelche durch mögliche Überhitzung der CPU resultierenden Verfärbungen erkennen?

Also das Bild ist nicht von meinem Mainboard. Ich hab nach einem gegooglet und das gepostet, damit man sich ne Vorstellung davon machen kann, wie's aussieht. Werde nachher mal Bilder von meiner Maschine knipsen und uploaden.

Auseinandergenommen habe ich den PC auch noch nicht, weil ich gehofft hatte das zu verhindern, aber jetzt siehts wohl doch nach Demontage aus.

Bei meiner CPU kann ich auch nicht wirklich was erkennen, weil ich die alte WLP noch nicht entfernt habe und außerdem eine metallplatte die sicht auf den Pozessor verhindert. Auf dieser Platte ist die WLP. Am Besten wär ein Foto, aber das gibts bald.
 
also er sagte doch er hat nen P4 und den kann man grillen ... das weis ich 100% frag nicht woher ;)

drück dir trotzdem die Daumen das es nicht so ist ...
 
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Ein Kühler wird am Besten bei ausgebautem Board montiert, dann kann man das Board hinten abstützen beim reindrücken.

Wenn du den Kühler ohne neuer WLP oder Pad montiert hast, dann schrottet sich die CPU blitzartig, wenn du pech hast..
Immer hin hat die Die-Fläche pro mm2 weit mehr Heizleistung als eine Kochplatte!

Die Metallplatte NICHT ENTFERNEN das gehört so...
Am besten du greifst gar nichts mehr an und holst dir einen Auskenner.
 
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also er sagte doch er hat nen P4 und den kann man grillen ... das weis ich 100% frag nicht woher
Damit liegst du zu 100% daneben!! Selbst der P3 lässt bei drohender Überhitzung einzelne Taktzyklen aus. Alle CPUs seit damals haben dieselbe physikalische Schutzeinrichtung integriert!
Genau in diesem Video wird das auch bewiesen.http://www.youtube.com/watch?v=KPXhvFQMaPY

Die Wärmeleitpaste entfernst du am besten mit einem nicht fusseligen Wattebausch getränkt in Aceton, Isopropanol, >95% Alkohl oder zur Not Nagellackentferner (ohne Zusätze).
Bevor du diesmal sensible PC Komponenten angreifst, erde dich unbedingt! (Heizkörper anfassen, Wasserhanh, PC Gehäuse, solange das NT noch am Netz ist)


EDIT: Diese Schutzeinrichtung ist physikalischer Natur! Sie lässt sich nicht umgehen, abschwächen oder sonst wie manipulieren. Falls jemand mehr wissen will - Stichwort Thermal Monitor 1 oder 2.
 
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Der aktuelle Überhitzungsschutz funktioniert ausgezeichnet, bietet aber trotzdem keine absolute Sicherheit in so einem Extremfall ohne Kühlkörper.

Klar, er greift innerhalb einer Mikrosekunde, aber auch das kann zu spät sein.
Die Wärmeverlustleistung von trifftnixs Prescott liegt mit 90 etwa W/cm² Wärmeverlustleistung etwa beim Zehnfachen von dem, was ein guter Elektroherd schafft, nur mal zum Vergleich. Der kritische Punkt wird - gerade angesichts der geringen Masse der DIE - ebenfalls im Bruchteil einer Sekunde erreicht.
Es wäre nicht der erste P4 der abgeraucht ist, wobei - die rauchen ja gar nicht mehr beim Ableben, dem Überhitzungschutz sei Dank. :freak:


Wieauchimmer, mittlerweile wurde es hier schon mehrfach (ab-)geschrieben:

Prozessor reinigen, den neuen Kühler drauf und alle Kabel und Steckverbindungen (besonders an der Graka) prüfen. Am besten von jemandem helfen lassen, der sich besser damit auskennt.
 
Damit liegst du zu 100% daneben!! Selbst der P3 lässt bei drohender Überhitzung einzelne Taktzyklen aus. Alle CPUs seit damals haben dieselbe physikalische Schutzeinrichtung integriert!
Ausprobieren würde ich es trotzdem nicht :D Das Video auf youtube ist zwar nett anzusehen, aber mehr amüsant, denn aussagekräftig. Informativer erscheint mir hier http://www.tomshardware.com/de/CPU-Kuhler-uberhitzung,testberichte-239862.html, die getestet haben, was passiert, wenn der CPU-Kühler ausfällt.

Simuliert wurde dieser Ausfall durch Abziehen des Lüfterstromkabels. Der Prozessor war somit aber immer noch passiv gekühlt. Ob das Throttling bei aktuellen Prozessoren ohne passive Kühlung zur rechtzeitigen Betriebseinstellung führt, ehe die CPU bleibende Schäden davon trägt, kann ja jeder gerne selbst überprüfen. ;) Ich für meinen Teil behalte diese sinnvolle Einrichtung lieber als Ass im Ärmel, wenn der CPU-Lüfter tatsächlich mal ausfällt. :D
 
Es wäre nicht der erste P4 der abgeraucht ist, wobei - die rauchen ja gar nicht mehr beim Ableben, dem Überhitzungschutz sei Dank.
Mir wäre keine CPU der letzten Jahre bekannt, die auf Grund thermischer Belastung eingegangen ist.

Thermal Monitoring funktioniert nicht so wie du dir das vorstellst (Software registriert Temp --> Reatkion Takt auslassen). Sobald eine Schwelltemperatur überschirtten wurde, wird auch schon ein Taktzyklus ausgelassen. --> Keine weitere Temperaturerhöhung. Eine Reaktionszeit gibt es quasi nicht. Es geschieht einfach sofort.

Jedenfalls ist mir noch keine CPU bekannt, die auf Grund kurzzeitiger (!) Überbeanspruchung abraucht.

Bitte jetzt nicht verwechseln mit einem monatelangem Betrieb kurz vor der Schwelltemperatur, hier greif Thermal Monitoring nämlich nicht und dieser Betrieb ist genauso lebensgefährlich für eine CPU.


PS: Das Video selbst ist von Tomshardware produziert worden.;)
 
Hmmm also muss ich mich wohl sicherheitshalber auf einen neuen CPU einstellen....

Da mein MoBo mit 775-Sockel und dem verbauten Magic-Kühlkörper wohl die einzige Kombination ergeben, habe ich im Internet jetzt mal nach gesucht und folgendes gefunden: Die Firma Protechnic Magic ist wohl ein Ableger von CoolerMaster und operiert nur im asiatischen Raum. Ergo kann ich mir keinen neuen bestellen, da ich der asiatischen Sprachen nicht mächtig bin. In irgend einem Forum hab ich dann herausgefunden, dass es auch ein exakt gleiches Modell von CoolerMaster gibt. Den werd ich mir nun also versuchen zu bestellen und wieder einbauen. Sollte ich wirklich meinen Prozessor geschrottet haben, dann setz ich mich erstma in eine Ecke und weine...

EDIT: Habe mir jetzt bei Atelco dieses Modell von CoolerMaster bestellt: X Dream P 775+

Im anhang mal die Fotos vom Kühkörper (von unten) und dem Prozessor.
 

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Nein, ich habe sicherlich nicht die Vorstellung, dass Intels Thermal Monitor etwas mit den softwareseitigen Lösungen im Betriebsystem oder BIOS zu tun hat. Die wären in diesem Fall ohnehin viel zu spät gekommen. :rolleyes:

Wenn man im Internet sucht, lassen sich aber vereinzelt ähnliche Berichte finden, zB.: Klick!
Inwiefern die Prozessoren durch Hitzeentwicklung oder andere Missgeschicke zerstört wurden, lässt sich aus der Ferne natürlich nur schwer beurteilen. Ich bezweifle aber doch stark, dass die Schutzschaltung eine 100%ige Sicherheit gewährleistet.


@tr1fft.n1x

Wieso ergibt Dein Mainboard mit diesem Kühler die einzig passende Kombination? So wie es auf dem Photo erscheint, sollten da auch andere 775-Kühler Platz finden.
 
colorito schrieb:
Wieso ergibt Dein Mainboard mit diesem Kühler die einzig passende Kombination? So wie es auf dem Photo erscheint, sollten da auch andere 775-Kühler Platz finden.

Nicht wirklich. Wie du auf dem Bild siehst, kann man nur einen Kühlkörper mit einem X-förmigen "Standfuß" montieren. Bei dem Scythe Samurai Z z.B. werden die Kühlkörperstandfüße parallel neben dem Chip montiert, aber das geht ja bei dem MoBo nicht, da dort irgendwelche Transistoren oder anderes im Weg ist.

Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als tausend Worte:
 

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Bei vielen Mainboards sind solche flachen Kondensatoren rund um den Sockel verbaut. Das stellt normalerweise kein Problem dar, die Halterungen sind meistens so entworfen worden, dass sie mit etwas Abstand darüber liegen. In Einzelfällen können Bauteile natürlich trotzdem miteinander kollidieren.

Beim Mugen, der eine ähnliche Befestigung haben müsste, liegen die Kondensatoren unter dem Steg:

12-1080.1451961295.jpg
 
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