Mit dem "erst runterkühlen dann leise" ist eher ein Mythos und funktioniert nur bei Temperaturdifferenzen von 2-3°max wenn KEINE Hitzequelle weit und breit zu finden ist. Je höher die Temperaturdifferenz desto höher der Aufwand es kühl zu halten, geschweige denn wenn Menschen im Raum sind oder technische Geräte die Hitze erzeugen. Bei Temperaturen wie es sie jetzt so hat (28°+ IN den Wohnungen) und man auf unter 25° kühlen will (sonst bringts nichts bei der Luftfeuchtigkeit) muss die Anlage ständig gegenarbeiten, da wirds nicht sonderlich leiser.
Wie gesagt, 60 Dezibel ist ne Hausnummer, das ist ein offenes Fenster neben einer Hauptstraße. Das willst du nicht beim Filmsehen haben.
P.S. ürigends bist du heuer doch schon zu spät dran für sowas, die Hitzewellen sind bald vorbei (eine Woche noch). Jetzt noch groß was einbauen/einkaufen lohnt nicht mehr.
@DaZpoon
Physik, mein Freund. Kalte Luft ist schwerer als warme Luft. Das Fenster hat eine bestimmte Höhe wo der Abluftschlauch hängt. Der Raum füllt sich also von unten mit kalter Luft bis zur Fensterhöhe bevor kalte Luft darüber entweicht. Dabei nimmt das Gerät Raumluft auf, bläst diese über Lamellen (gekühlt, Wasser/Gas), und transportiert 40°+ warme Luft sowie Feuchtigkeit (ist also auch ein Entfeuchtger) über den Schlauch nach draußen (den man manuell etwas abdichten sollte an den Montagestellen, Industrieklebeband hilft). Die warme Luft die nachströmt steigt ja nach oben, verdrängt also NICHT die kalte Luft sondern nur andere warme Luft.
Keine perfekte Lösung, aber sie funktioniert.