Kurzer Besuch bei Linux

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90 - 95% bekommen aus desinteresse an Elektrogeräten eh nichts hin.

Gebe einer Person, die nur Fertig Win Geräte kennt, ein Gerät mit leerer Platte und ein Win Installation Medium.

Kaum einer bekommt es installiert oder nicht eingerichtet.

Das mal zu "Linux wer schwierig".

Der Mensch kann nur das, wofür er sich interessiert.

Wenn jemand beim Auto keine Reifen wechseln oder kein Scheibenwischer Wasser auffüllen kann, dafür in die Werkstatt fährt, an was liegt das?

Das liegt an desinteresse sich zu erkundigen, wie es geht, um es selbst zu machen.

Ganz einfach. Für manche Dinge, braucht es keine ausschweifenden Diskussionen.
 
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Ozmog schrieb:
Beispiel ist ja schon Kodi: Direkt auf deren HP gibt's für Windows eine Installationsdatei, Laden Installieren fertig in enigen Mausklicks. Für Linux gibt's da nur eine Beschreibung, welche Zeilen man eingeben muss.

Siehst du und da fängt das Problem an. Du kennst nicht mal den Grund warum es so ist. Das liegt an der Paketverwaltung. Den Eintrag musst du genau einmal machen (was auch wunderbar über eine GUI geht) und bekommst ab dem Punkt immer die neuste Version der Software ausgeliefert. Du musst nicht mal die Konsole dazu öffnen, da wie gesagt alles über GUI geht, siehe Method 3:

http://www.wikihow.com/Add-Repositories-in-Linux

Ozmog schrieb:
Mich interessiert weniger ob Linux daran Schuld ist, mich interessiert, ob es läuft.

Wäre es dann nicht besser zu sagen man schaut sich mal ein Tutroial an um das Hintergrundwissen dazu erst mal zu erwerben wie Linux arbeitet? Klar muss es laufen aber ich kann nicht erwarten, dass jedes OS gleich ist und ich auf anhieb alles verstehe.

Bsp aus der Welt:

Man fährt 20 Jahre Automatik und will danach ein neues Auto mit Schalter. Ist aber nie Schalter gefahren. Wäre es nun Sinnvoll erst mal ein paar Fahrstunden zu machen oder sich direkt ein 300 PS Auto mit Schaltung zu kaufen? Vom rechtlichen Aspekt mal abgesehen würde ich sagen es ist Sinnvoller erst mal ein paar Fahrstunden zu machen oder wie siehst du das?

Ozmog schrieb:
Ich hätte es mir sehr gewünscht, dass es eine brauchbare Alternative zu Windows gibt, aber die sehe ich derzeit einfach nicht.

Wie gesagt schau dir Ubuntu an. Das ist DIE Einstieger-Distri. Ein weitere Alternative ist ein Mac. Viele Windows Programme laufen mittlerweile ohne Probleme auf dem Mac.

Ozmog schrieb:
Habe es erst mit OpenSuse probiert, da die Paketverwaltung da interessant war.

Die hat jedes Linux also ist nichts besonderes von SuSe.

Ozmog schrieb:
Danach hab ich Linux Mint probiert, klappte auch soweit auf anhieb (Nach Stunden mit openSuse, war es mit Mint ruckzuck erledigt)

So wie ich das sehe wird SuSe nicht mal unterstützt deswegen gab es wohl die Probleme. Kodi läuft wohl nur unter Debian bzw. Ubuntu Distris. Also typischer Anwenderfehler. Software läuft nicht also ist Linux schuld obwohl die Software gar nciht auf der Distri laufen soll.

Ozmog schrieb:
Manchmal hab ich auch das Gefühl, das die Linux-Gemeinde ...wie soll ich es sagen...in ihrer eigenen Welt lebt, wo sie nur ungern neue rein lassen.

Ja wir leben auch in unser eigenen Welt, stimme ich dir vollkommen zu. Wir lassen aber jeden rein! Wir setzen aber vorraus, dass die Person gewillt ist etwas zu lernen und halt gewisse Voraussetzungen hat. Es bringt niemand weiter wenn man z.B. im Forum 100 mal gefragt wird "Was ist die Konsole?". Man sollte sich also schon einige Stunden mit Linux beschäftigen bevor man überhaupt mal eine Live Version probiert oder eine Installation.

Ozmog schrieb:
ich will aber nicht Stunden lang einen Kurs zu Linux machen, nur das die Nutzung des Computers ermöglicht wird.

Und genau das ist das Problem. Wie ich schon sagte sind wir froh über jeden Neuen und ja es gibt sicherlich einige Leute die viel zu viel voraussetzen, aber einige Punkte sollte man kennen z.B. was eine Paketverwaltung ist und wie sie benutzt wird. Man darf auch nicht davor zurückschrecken die Konsole zu nutzen weil es zum Teil einfach 100 mal schneller geht.
 
Cool Master schrieb:
Man darf auch nicht davor zurückschrecken die Konsole zu nutzen weil es zum Teil einfach 100 mal schneller geht.

DAS ist aber genau der Punkt, mit dem viele nix anfangen können. da kanns noch viel schneller sein. weniger wegen der Konsole an sich, als an der nicht vorhandenen Lust sich extra in die Befehle einzulesen. Warum so, wenn es mit "KlickiBunti" und einer danebenstehenden Erklärujng, was welcher Button macht auch tut? Ich glaube diesen Denkfehler meinen manche mit "in eigener Welt leben", das ist in meinen Augen der springende Punkt! ;)
 
Konsole, Konsole ... Wer dabei zurückschreckt, der hat wohl noch nicht gemerkt ,das auch bei Win10 (Powershell) immer mehr und mehr wird.

[ironie/on]Mittlerweile gehört es ja dazu, sie zu benutzen, um Einstellungen zu machen.[ironie/off]
 
Man muss die Konsole nicht nutzen, nur wird ansonsten oftmals nicht Schritt für Schritt erklärt, was genau zu tun ist. Ist halt einfacher ein paar Konsolenbefehle, als die GUI-Schritte zu dokumentieren. Ein Anfänger mit Konsolenphobie fällt so auf die Füße.

Wenn man mit der Erwartungshaltung beginnt, dass alles so wie unter Windows funktionieren soll, wird man (zum Glück) enttäuscht. Wer den Lernaufwand scheut oder nicht schafft, für den ist das im Moment dann halt nix. Da kein Geld dafür verlangt wurde, kann ich daran nichts schlimmes finden.
 
Eben, man muss die Konsole nicht nutzen sie erleichtert aber halt viel. Und ja ich sehe es auch so, dafür das Linux kostenlos ist kann man sich mal ein paar Tage oder Wochen einarbeiten. Gerade durch Youtube gibt es so viele Möglichkeiten, dass es kein Problem darstellen sollte.
 
Hat nichts mit einer Phobie gegen die Konsole zu tun. Nur bei eigentlich simple Sachen wie die Installation von Software muss man sie ja schon nutzen. Das es auch anders geht, hab ich auch schon mitbekommen. Habe unter Suse eine zuvor runtergeladene Datei installiert. Aber da muss man auch erstmal ran kommen. Beispiel nochmal Kodi: Für Windows-Variante gibt´s einen Downloadlink, für die Linux-Variante gibt´s nen Link zur Beschreibung über Kommandozeile.
Übrigens gibt es auch eine Beschreibung für Kodi unter openSuse, ließ sich auch installieren und auch öffnen, nur Medien gab das Ding nicht wieder. Selbst nach manueller Installation von Paketen, wo er angeblich eine ältere Version benötigte, als vorhanden, brachte keinen Erfolg. Hatte hier auch ein Thread zu laufen. Hab da diverse Stunden mit rumgebastelt und dabei schon einiges über Linux gelernt, aber nicht, wie es läuft. Ich hab das auch nicht gleich Linux angelastet, sonst hätte ich Mint ja garnicht probieren brauchen....

Übrigens: Ich habe Linux zu erst auf einen Laptop installiert und ausprobiert, bevor ich zwei weitere Rechner auf Linux umgestellt habe. Daraus folgt, dass ich das Bedienkonzept nicht von vornherein abgelehnt habe. Das war nur ein kleiner Negativ-Punkt, den ich natürlich mit aufgeführt habe. So hab ich bei anderen Sachen auch Negativpunkte im Kopf, die aber noch für keine Ablehnung gereicht haben. Auch Windows hat gehörige Schwächen und Negativpunkte, wovor ich nicht die Augen verschließe. Warum sonst wage ich denn den Blick über den Tellerrand.
Mein eigentliches Problem mit Linux: Man hat eine Distri gefunden und sich langsam darin eingewöhnt, dann stellt man später fest, dass es wohl die Falsche war (Touch geht mit der nicht). Genau das macht mich nachdenklich, was die Zukunft angeht: Es ist nicht das erste Mal, dass sich mein Nutzerprofil ändert und zusätzliche Funktionen und Anwendungen genutzt werden. Und genauso ist es mit neuer Hardware und deren Treiberunterstützung, wo ich mir bis jetzt noch keine Gedanken dazu gemacht habe. Zusätzlich habe ich eher dürftige und alte Informationen zu Linux und Toucheingabe gefunden, nachdem es mit Mint und Cinnamon nicht out-of-the-box ging. Auch diverse langjährige Projekte, die in Sande verlaufen sind oder immer noch nicht so weit sind, verhageln da auch irgendwie die Laune und Hoffnung, dass es das kann, was man will.

Bevor ich irgendwelche Fragen stelle, habe ich meist schon einiges an Recherche und Versuche hinter mir. Daher bin ich nicht der Grünschnabel, der nicht weiß, was eine Konsole ist. Wie schon erwähnt, ich nutze sie auch unter Windows ab und zu. Und mir ist auch bewusst, das man sich an einem neuen Bedienkonzept auch umgewöhnen/eingewöhnen muss. Ich nutze auch viele Open-Source-Programme, die andere ersetzt haben und musste mich dazu noch wieder einarbeiten. Das ist nicht wirklich das Problem, ich bin nicht auf dem Kopf gefallen.

Ich gucke mir auf jeden Fall erst mal Ubuntu an, bevor ich die Flinte ins Korn werfe. Sollte da Touch funktionieren, wird weiter mit Linux nebenbei hantiert. Ich habe von Plasma active gelesen, bei meiner Suche über Linux und Toucheingabe, ist wohl für KDE, sollte ich daher Kubuntu nehmen? Oder funktioniert Touch mit Gnome auch schon? Bzw. ist Plasma überhaupt notwendig für ausreichende Touchbedienung?
 
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Ozmog schrieb:
Hat nichts mit einer Phobie gegen die Konsole zu tun. Nur bei eigentlich simple Sachen wie die Installation von Software muss man sie ja schon nutzen.

Muss man wie gesagt nicht. Aber nebenbei gefragt: was ist denn an Copy & Paste in die Kommandozeile nicht simpel?

Der Witz beim Einbinden eines ppa ist, dass man in Zukunft automatisch Updates erhält. Man richtet das Repository einmal ein und das war es dann (bis zum Upgrade des OS, dann muss man ev. aufpassen).

Unter Linux gibt es in letzter Zeit auch vermehrt Bestrebungen, Programme so zu packen, dass sie unter jeder Distro laufen. Dann können auch Umsteiger endlich wieder downloaden. Man wird sehen, was das bringt. Ich bin schon gespannt.


Ozmog schrieb:
Das es auch anders geht, hab ich auch schon mitbekommen. Habe unter Suse eine zuvor runtergeladene Datei installiert. Aber da muss man auch erstmal ran kommen.

Nach den Dateien in den Repositories kann man suchen und sie von dort auch händisch herunterladen. Diese sind allerdings Distro-spezifisch. Man kann also nicht ein Debian-Paket (.deb) unter Fedora oder SuSE installieren.


Ozmog schrieb:
Beispiel nochmal Kodi: Für Windows-Variante gibt´s einen Downloadlink, für die Linux-Variante gibt´s nen Link zur Beschreibung über Kommandozeile.

Beides typisch für das jeweilige OS, so what?


Ozmog schrieb:
Übrigens gibt es auch eine Beschreibung für Kodi unter openSuse, ließ sich auch installieren und auch öffnen, nur Medien gab das Ding nicht wieder. Selbst nach manueller Installation von Paketen, wo er angeblich eine ältere Version benötigte, als vorhanden, brachte keinen Erfolg. Hatte hier auch ein Thread zu laufen. Hab da diverse Stunden mit rumgebastelt und dabei schon einiges über Linux gelernt, aber nicht, wie es läuft. Ich hab das auch nicht gleich Linux angelastet, sonst hätte ich Mint ja garnicht probieren brauchen....

Kodi ist kein typisches Desktop-Programm und nicht jede Distro pflegt so etwas. Die Kodi-Version in SuSE scheint kaputt zu sein. Ist Aufgabe des Distro-Maintainers. Kann Kodi nichts dafür. Dumm gelaufen.


Ozmog schrieb:
Ich nutze auch viele Open-Source-Programme, die andere ersetzt haben und musste mich dazu noch wieder einarbeiten. Das ist nicht wirklich das Problem, ich bin nicht auf dem Kopf gefallen..

Dass man unter Linux zur Installation Befehle auf der Konsole eingeben soll, scheint aber doch so problematisch zu sein, dass es immer wieder angeführt wird.


Ozmog schrieb:
Ich gucke mir auf jeden Fall erst mal Ubuntu an, bevor ich die Flinte ins Korn werfe. Sollte da Touch funktionieren, wird weiter mit Linux nebenbei hantiert. Ich habe von Plasma active gelesen, bei meiner Suche über Linux und Toucheingabe, ist wohl für KDE, sollte ich daher Kubuntu nehmen? Oder funktioniert Touch mit Gnome auch schon? Bzw. ist Plasma überhaupt notwendig für ausreichende Touchbedienung?

Ich habe keine Ahnung von Touch. Ich würde zuerst mit Gnome testen. Wird in Zukunft auch wieder der Standard-Desktop von Ubuntu. Gnome und KDE sind die Desktops mit den größten Entwicklerkapazitäten. Damit sollte es am besten funktionieren. Eventuell muss man den Support aber erst korrekt einrichten, damit Gesten erkannt werden.
 
Mein eigentliches Problem mit Linux: Man hat eine Distri gefunden und sich langsam darin eingewöhnt, dann stellt man später fest, dass es wohl die Falsche war (Touch geht mit der nicht). Genau das macht mich nachdenklich, was die Zukunft angeht: Es ist nicht das erste Mal, dass sich mein Nutzerprofil ändert und zusätzliche Funktionen und Anwendungen genutzt werden.

Das klingt für mich jetzt so, als gäbe es Distro A, die kann Touch. Dann gibt es Distro B, die kann kein Touch, aber hat dafür einen einfachen Installer. Und Distro C, die hat weder Touch noch einen einfachen Installer, dafür aber besonders stabil. Und Distro D... Also jede Distro für einen bestimmten Anwendungstyp.

So ist es aber nicht. Linux ist so flexibel, dass eigentlich mit jeder Distro alles geht. Die Unterschiede zwischen den Distros sind kleiner als man denkt und belaufen sich auf folgende Punkte:

1. Installation: Grafischer oder CLI-Installer? Desktopoberfläche schon vorinstalliert oder nicht? Häufig benutzte Software schon vorinstalliert oder nicht? Und da gibt es eigentlich nur zwei große Gruppen: Die benutzerfreundlichen mit grafischem Installer, vorinstalliertem Desktop und häufig benutzter Software, sowie die für Experten, die gerne alles selbst zusammenbasteln und zwar am liebsten mit einem CLI-Installer.

2. Umfang der offiziellen Quellen und Update-Politik: Sind die offiziellen Quellen umfangreich oder weniger umfangreich? Sind sie aktuell aber vielleicht nicht perfekt getestet oder veraltet aber dafür sehr gut durchgetestet? Gibt es große Versionssprünge oder ist die Distro Rolling Release?

3. Artwork, nebensächliche distributionsspezifische Tools, Paketverwaltungsssystem und sonstiger Kleinkram.

Wenn man anhand dieser Punkte die für sich richtige Distro gewählt hat, ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Klar, wenn man einen bleeding Edge Rolling-Release installiert, weil man gerne die neuste Software testen möchte, dann aber nach einiger Zeit feststellt, dass man einen superstabilen Server aus der Maschine basteln möchte, dann muss man die Distro wechseln. Aber sonst kann man eigentlich mit jeder Distro alles machen. Und Touch wird sicher auch von Mint unterstützt, vielleicht muss man mal eine PPA mit einem aktuelleren Kernel einbinden, wenn man sehr neue Hardware hat, das war es aber auch...



Ansonsten kann ich mich einigen meiner Vorredner anschließen. Hier hört man jemanden sprechen, der mit Windows gut umgehen kann und auch erwartet, dass das System tut, was es soll. Das ist unter Linux natürlich nicht der Fall, weil man hier auf einmal in einer neuen Umgebung ist, wo die bekannten Kniffe, die man unter Windows gar nicht mehr als solche wahrnimmt, auf einmal nicht mehr funktionieren. Bis man sich die Linux-Arbeitsweise angeeignet hat, wird man sich wie ein Anfänger fühlen und das System wird herumzicken. Wäre man umgekehrt Umsteiger von Linux/OSX zu Windows, hätte man aber genau das gleiche Problem. Diese simple Tatsache ist dem Threadersteller offenbar nicht bewusst. Man stelle sich vor, ein Umsteiger muss sich ein Windows wählen: Es gibt Windows 7, 8, 8.1, 10, 95, 98, 2000, XP, Vista, RT, Phone 8 und dann auch noch Home, Professional, Ultimate... Dann gibt es eine völlig unübersichtliche Konfiguration aber nur mit der Maus, keine Konfigurationsdateien, die man einfach kurz direkt editieren kann... Furchtbar das alles! ;)
 
@Photon
Das klingt ja gut, dass alles läuft, nur wie? Zur Toucheingabe unter Linux sind Infos eher Rar gesät. Ewig dran rumfrickeln ist nicht drin, bin doch nur Anwender.

Ich hab jetzt Ubuntu brandfrisch aus dem Laufwerk geholt, installiere ich mal auf meiner Testmöhre. Leider kann ich Touch erst in anderthalb Wochen austesten, aber bis dahin kann ich den Rest mit Ubuntu ausprobieren.
 
Ich hab einen Thinkpad X200T mit Touchscreen, habe die unterschiedlichsten Linuxdistros installiert und Touch ist immer out of the box gelaufen. Deshalb kann ich deinen Einwand zwar verstehen aber nicht aus persönlicher Erfahrung nachvollziehen. Wenn du mehr Infos zu deiner Hardware preisgibst, können wir gern über die eigentlichen Probleme sprechen (am besten in einem neuen Thread, den du hier verlinkst).
 
Bei Ubuntu gilt es wie gesagt zu beachten, dass Unity (der aktuelle Standard-Desktop) von Canonical aufgegeben wurde. Ich würde mich nicht zu sehr daran gewöhnen.

Aber es kann durchaus vorkommen, dass etwas partout nicht läuft (wie bei Kodi erlebt, gilt auch für Hardware, wenn es noch keinen Treiber gibt. Gibt sich dann mit der Zeit für gewöhnlich).

Aber welche Hardware wird denn konkret eingesetzt? Dann muss man nicht immer im Trüben fischen.
 
Dann lag es wohl nur an Mint/Cinnamon. Einfacher Linksklick funktionierte auch, nur wie man dann das Kontextmenü öffnet und Scrollen hat er so auch nicht genommen, wie es z.B. im Browser und bei Kodi unter Windows geht, mit einem Wisch ist alles weg ;)
Ich versuch es jetzt erstmal mit Ubuntu, bevor ich hier wieder alle wild mache. Installiert wird es erst einmal auf meinem Testrechner, Laptop mit Sandy Bridge Quad. Verwendet werden soll es später mit einem Touchscreenmonitor von Asus. Als Rechner wird dann ein AM1-System verwendet, spartanisch ausgestattet (siehe #4 in der Signatur). Bis auf die Touchbedienung hat sonst alles Funktioniert, was ich so auf anhieb probiert habe. Zudem will ich noch mindestens zwei weitere Systeme mit Linux betreiben, wenn alles zur Zufriedenheit klappt, läuft ja jetzt schon, nur will ich dann nicht alles unterschiedliche Systeme drauf haben.

Touch kann ich wie gesagt dann erst in gut 10 Tagen testen, hab den Touchmonitor jetzt nicht zur Verfügung.

Ach, Mist, ist ja Unity, kann man den dann auf Gnome umswitchen?
 
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Ich denke, Ubuntu wird schon eine brauchbare Lösung liefern, wenn es so weit ist. Aber, nebenbei bemerkt, Ubuntu ist zwar die älteste aber schon seit langem nicht die einzige benutzerfreundliche Distribution. Um eine einigermaßen passende Distribution zu finden, würde ich den Distrochooser mal versuchen: https://beta.distrochooser.de/
 
Stimmt, mit Linux kann man alles machen, was man will. Das mag tatsächlich so sein, setzt jedoch auch voraus, dass man sich damit auseinandersetzt. Jemand, der mit Linux nie zu tun hatte, weiß jedoch nicht mal, was dieses "alles" ist, weil das auch mit Windows geht. Ebensowenig ist Linux stabiler oder pauschal "besser" als Windows, es kommt auf den Anwendungszweck an.

Ich würde z.B. gerne jemandem eine Xubuntu/Mint-Kiste hinstellen mit Open/LibreOffice und Firefox, der nur bisschen Surfen, Briefe schreiben und kommunizieren will. Damit habe ich persönlich auch super Erfahrungen gemacht. Die Bedienung eines solchen Systems ist dem Anwender, egal ob noch nie mit PCs zu tun gehabt oder nur rudimentäre Erfahrungen mit Windows, in der Regel schlüssig und wirft wenig Rückfragen auf.

Für meine persönlichen Ansprüche halte ich Linux jedoch widerrum für Frickelei - mal abgesehen davon, dass ich zum Großteil auf dem PC spiele. Und hier schwöre ich auf Windows. Und sogar Apple würde ich hier vorziehen (auch einen iMac besitze ich und mag das Ding). Wenn ich Spiele mal ausklammern würde, könnte ich mir theoretisch - so glaube ich ehrlich - ein Linux-System aufbauen, das alle meine Ansprüche erfüllt und das sich wunderbar in meine private Infrastruktur integrieren lässt, aber... ich müsste dafür wohl wieder bei 0 anfangen, 1.000 Manuals lesen, zwei Dutzend deutsch- und fremdsprachige Foren durchforsten und Jahre des Selbststudiums durchziehen, um auf demselben Kenntnisstand zu sein und dasselbe Ergebnis in derselben Zeit zu erreichen, wie es mit Windows, das ich seit 20 Jahren kenne, der Fall ist. Und das ist es mir einfach nicht wert. Und ich sehe auch keinen Grund dazu, da ich persönlich mit Windows zufrieden bin. Warum wechseln? Mir fehlt nix, ich brauche nix, was ich will, mach ich unter Windows blind. Unwissenheit ist ein Segen? Ja, ganz wahrscheinlich!

Ich finde, du solltest dennoch nicht aufgeben. Meistens hat man ja doch irgendwo noch ne alte Kiste stehen, auf die man nicht angewiesen ist und da kann man bei Lust und Laune ja Linux ausprobieren. Und vielleicht kippst du irgendwann um und sitzt länger an der Linux-Kiste als vor dem Windoof-PC und merkst es gar nicht mal. Man lernt ja auch Neues und muss dafür aufgeschlossen sein, sonst klappt es nicht.
 
Ozmog schrieb:
Ach, Mist, ist ja Unity, kann man den dann auf Gnome umswitchen?

Code:
sudo apt-get install ubuntu-gnome-desktop

oder

Code:
sudo apt-get install gnome

Je nachdem ob Du Ubuntu-spezifische Anpassungen haben möchtest oder nicht. Dann abmelden und Gnome beim Login auswählen.
 
Danke,
hab jetzt Ubuntu mit Gnome installiert aber noch nicht viel mit gemacht. Mal sehen, ob ich da heute noch mit rumspiele.

Bei Ubuntu+Gnome muss man sich noch mehr Orientieren/Einarbeiten wie bei Mint+Cinnamon, aber das dürfte kein großes Problem sein.
Gut gefällt mir schon mal dieses Software-Portal, bei denen man mit einem Klick Installieren kann. Insgesamt wirkt das moderner/zeitgemäßer als Mint. Sperrbildschirm musste ich dann auch eine Wischgeste mit der Maus durchführen, um zur PW-Abfrage zu kommen, da bin ich erstmal zuversichtlich, dass es mit Touch läuft.

An was für Informationen ich da im Internet zuvor geraten bin...
 
Dennoch...Windows bringt auch Treiber mit um mittlerweile fast sämtliche Hardware zumindest rudimentär nutzen zu können. Auch exotischere Sachen (Blutooth, Touch Devices etc)

Ich sehe das wie TheManneken, irgendwann gerät man halt auch an nen Punkt wenn man viel probiert hat und sich mit quasi allen möglichen Varianten mal herumgeschlagen hat, wo man weiß was man hat. Als ich Anfang 20 war hatte ich auch noch das Bedürfnis es anders als der "Mainstrem" zu machen und habe wirklich viele Sachen ausprobiert (hinsichtlich Hard- und Software). Es gab Zeiten wo die täglich genutzte Software das Windows/ Linux Setup war.
Aber es kommt der Punkt, da willst oder kannst Du dann halt auch einfach nur noch deine Sachen am PC machen ohne erstmal das System "in Gange" zu bringen oder zu überreden erstmal die Software für den spezifischen Task überhaupt auszuführen wie man es sich vorstellt.
Ich nehme an im Alter wird man da einfach pragmatischer und gerät zu der "Einsicht", dass es schon Gründe hat, weshalb derjenige Marktführer ist, der es ist. Vielleicht hat er nicht das allerbeste Produkt oder setzt die neueste Technologie ein, aber es macht was es machen soll, zickt nicht rum, ist bezahlbar und zuverlässig und ist über die weitesten Strecken selbsterklärend oder mit einer Serie Screenshots erklär- und verstehbar.

Ich begrüße es aber, dass Leute wie Ozmog es halt versuchen und auch gezielt auf die Schwachstellen verweisen. Ich denke ein Linux-only User hat gar nicht den Blick zu beurteilen und einzuschätzen, warum nicht alle dieses OS nutzen- ebensowenig ein Windows-only User (der allerdings glaubt zu wissen warum alle sein OS nutzen).
 
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Ömm, bezüglich Treiber, weil ich es erst Aktuell hatte: Habe letztes Wochenende mein Laptop mit Windows neu aufgesetzt, mit original MS Instalationsstick, da musste ich tatsächlich erst mit dem Netzwerk per Kabel verbinden, weil der den W-Lan-Adapter nicht initialisiert hatte. Gleiches Problem mit den alten Laptop meiner Eltern. Bei der Ubuntu-Installation gestern wurde noch während der Installation nach W-Lan-Verbindung gefragt, lief also gleich auf anhieb. Bisher hatten meine Installationen alles an Treiber mitgebracht, was ich benötigte. Hab zwar noch nicht so viel dran ausprobiert, aber bisher führt Linux in meinen bisherigen Fällen, was ich nicht gedacht hätte. Selbst mein Touchscreenmonitor wurde angenommen, nur fehlten da Gestensteuerungen bei Mint+Cinnamon. Das kann natürlich auch an der Aktualität der Windowsinstallation gegen der Linuxinstallation liegen, allerdings ging ja auch der W-Lan-Adapter vom älteren Laptop mit Ivy-Bridge nicht out of the box.

Bluetooth muss ich mal austesten, mein Testlaptop hat zufällig einen Adapter am Board (;))
 
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