Wenn ich z.B. unter Windows meine Programme aktuell halten will
Interessiert einen das denn eigentlich wirklich?
Sehr häufig ist es mittlerweile so, dass sich einfach alles von selbst updated (Betriebssystem, alle möglichen Dienste, ...) oder zumindest bei Updates dann eine Meldung aufpoppt, die man nur noch bestätigen muss.
D.h. ich brauche mir selbst aktiv keine Gedanken machen, passt eh alles. Kenn ich so von Menschen abseits IT.
Ich könnte noch zahlreiche Beispiele nennen, wie die Kommandozeile einem die Arbeit erheblich erleichtern kann.
Ich sage nicht, dass die Kommandozeile <sofern man die auswendig kennt> nicht deutlich effizienter ist. Ich stimme sogar absolut zu.
Ja Gewohnheitssache:
In welchen Programmen ist man denn so unterwegs, wenn man auf die Idee kommt Programme zu installieren? Im Browser -> wieso nicht direkt im Kontext das Programm installieren? Müsste ja extra das terminal aufmachen, die genaue Bezeichnung des Programms wissen und dann auch noch den Befehl zum installieren (gut, in diesem Fall kein Argument, da man gezwungen wird den so häufig zu benutzen, dass den auch jeder auswendig kennt; geht ums Prinzip).
In welchen Programmen ist man denn allgemein so unterwegs? Word (openOffice), outlook, Browser, (selbst als Entwickler: IDEs), ... Was haben alle gemeinsam? Alle sind gui-basiert.
-> Man wird aus den Kontext herausgerissen, indem man plötzlich die Konsole verwenden muss und den Rechner nun ganz anders <bedient> (statt primär Maus, primär Tastatur).
Und man kann garnicht aus: Es gibt nicht für alles Konsolenersatz. Das Internet ist ohne GUI praktisch nicht existent.
Folglich hat man unter Linux zwangsweise einen Gewohnheitskonflikt, weil man eben gezwungen ist beides zu verwenden. Mein persönlich größter Negativpunkt in punkto Linux -> bleibe bei Linux auf headless Geräten.
Ein weiteres Problem.
GUI: meistens kann man es sich erschließen, was man jetzt am besten macht. Entweder gibt es auffällig neue Icons, irgendetwas popt auf, blinkt, leuchtet, was auch immer.
Kommandozeile: Man muss wirklich genau wissen wie der Befehl lautet. Wenn man Glück hat, kann man ihn ertabben. Spätestens bei den Optionen geht das aber nicht mehr. Bei häufig benutzten Programmen weiß man das natürlich nach einiger Zeit, aber sobald selten genutzte oder neue hinzukommen... Arbeit auf die keiner Lust hat.
Sich die Lösungswege schließlich einzuprägen funktioniert mit visuellen Inhalten auch leichter. Es ist einfach natürlicher. Nicht umsonst sind das Internet, Werbung und Windows stark "visuell" geprägt.
Man hätte ja auch bei Textwerbung bleiben können oder bei PCs komplett ohne GUI.
--> Mein Argument ist nicht, dass die Konsole bei einigen Anwendungsfällen einem erheblich die Arbeit erleichtern kann.