Labor PC für "Bemessungen" bis 600 €

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kidlon

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Ein Freund von mir hat von seinem Chef den Auftrag bekommen einen PC fürs Labor zusammenzustellen.

Der PC ist ausschließlich für Office-Arbeiten und "Labor-Bemessungen mit Lab Solutions Multi GC" Chromatographiesoftware gedacht. Es soll das leistungsstärkste fürs Budget rausgeholt werden.

Dem Chef soll anscheinend nur vorgelegt werden, was mit dem Budget möglich wäre im Einzelhandel. (Meinung des TE)



1. Was ist der Verwendungszweck?

Bemessungen in einem Labor - Programme sind nicht bekannt. Office-Arbeiten. *edit* Lab Solutions Multi GC wird verwendet.

1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität? Wie viele FPS?

Keine Spiele

1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?

Programme nicht bekannt.

1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, mehrere Monitore, ein besonders leiser PC, …)?

Hier die Aussagen des Chefs, laut meinem Kumpel:

"Man benötigt etwas mehr Speicherplatz"
"Leistung in Richtung eines i5"
"Mindestens 8 GB RAM"
"Zwei LAN Schnittstellen"

2. Ist noch ein alter PC vorhanden?

Nein

3. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?

600 €

4. Was ist die geplante Nutzungszeit (in Jahren)?

So lang wie möglich.

5. Wann soll gekauft werden?

Jetzt.

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?

Eigenbau.

Ich hatte zunächst an einen Ryzen 2400G mit 8-16 GB RAM und 500 GB SSD gedacht.

Was würdet ihr verbauen?

Danke vorab für Tipps.
 
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kidlon schrieb:
Programme sind nicht bekannt
Damit ist das bereits zum Scheitern verurteilt. Das ist pures Raten. Der Ryzen ist gut ... aber ob er richtig ist? Vielleicht wird mehr Singlecore Leistung benötigt, oder mehr Kerne. Oder ein Pentium G reicht völlig aus ...
 
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@Smily

Ja, du hast recht. Ich bin hier auch seit 30 Minuten in Telegram und versuche als mehr Infos rauszuquetschen.

Vll. muss ich ihm zwei Systeme vorlegen.

EDIT: endlich ein Name - Programm "Lab Solutions Multi GC"
 
kidlon schrieb:
Der PC ist ausschließlich für Office-Arbeiten und "Labor-Bemessungen" gedacht. Es soll das leistungsstärkste fürs Budget rausgeholt werden.
Es gibt also ein seperates Budget für Garantie & Service? Wie hoch?
Welche Art von "Leistung" soll denn stark sein?

kidlon schrieb:
Programme sind nicht bekannt.
Tja, dann wird das also nur ein Ratespiel und ihr könnt eh bauen, worauf ihr Bock habt.

kidlon schrieb:
"Zwei LAN Schnittstellen"
Onboard zumindest recht selten vorhanden. Oder wäre eine Zusatzkarte auch ok?

kidlon schrieb:
Der Erbauer übernimmt dann den Service? 24x7 oder doch nur 8x5? Welche Antrittszeit?

Wenn das egal ist, ist der Budgetverwalter überhaupt fachlich kompetent?
 
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@MojoMC

zunächst mal Danke für die Wortmeldung.

Es geht anscheinend um Nutzung eines Programmes von Lab Solutions. Multi GC. Also eine Chromatographiesoftware.

Es ist mir bewusst, dass man als Firma keinen Eigenbau macht. Man holt sich was von der Stange mit Service Garantie und gut ist.

Interessiert aber alles nicht. Es interessiert, was maximal möglich wäre.

Vielleicht will man auch nur ein Produkt aus dem Einzelhandel, weil irgend ein Verkäufer-Typ zu seinem Chef gemeint hat "Mein Angebot ist soooo gut, da finden sie nicht mal was besseres im Einzelhandel" und das will man nun demjenigen um die Ohren hauen oder ein besseres Angebot raus handeln.

Anders kann ich mir es auch nicht vorstellen.

EDIT: Eine Zusatzkarte wäre möglich.
 
Je nach "Labor Bemessungen" dürfte die Lautstärke, strahlungsmässige Emissionen die vom Gerät ausgehen, Wärme/Kälte, etc auch noch eine Rolle spielen?
 
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@Lawnmower

dazu wurde jetzt gesagt "Alles egal"

EDIT: wenn ich mir das Programm anschaue, sieht das eher nicht so aus, als ob viel Leistung vorhanden sein müsste.

Sieht eher so "Verwaltungsmäßig" aus. Also, dass damit höchstens die Daten verwaltet werden, welche von den richtigen Maschinen, die bemessen, ausgewertet wurden.
 
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kidlon schrieb:
Eigenbau.
Ich hatte zunächst an einen Ryzen 2400G mit 8-16 GB RAM und 500 GB SSD gedacht.
Was würdet ihr verbauen?
Danke vorab für Tipps.

Würde ich auch nehmen da du auf der sicheren Seite bist wegen 4C/8T gegenüber einen i5.
Vor allem hat der Ryzen alle Befehlssätze wie sein großer Bruder.
 
Als bei einem Fertig System inkl. OnSite Service würde sowas rausschauen (zusätzlich 4 oder 8 GB RAM selber reinmachen oder via Dell Sales dazubuchen):
https://www.dell.com/de-de/work/sho...all-form-factor-sff/spd/optiplex-3060-desktop
Sprich ein i3 8100 (4C/4T), 4 (+ 8 GB RAM für ca 60 Euro), 256 GB SSD M.2, Windows 10, Maus/Tastatur und 3 Jahre Basic OnSite landest bei rund 550 Euro, mit einem i5-8500 (6C/6T) und sonst der selbe Ausstattung bei 600. Mit dem i3 könntest, um das Budget voll auszuschöpfen, noch eine 2 TB SATA HDD reinklatschen (ca 50 Euro).

Beim Selberbau dürfte wie meine Vorposter geschrieben haben ein 8C/16T System drinliegen, dann wirds aber wohl kein OnSite Support mitgeben. Keine Ahnung ob das für euch relevant sein wird wenn die Kiste mal ein paar Tage nicht läuft und jemand abkommandiert werden muss um die zu reparieren.
 
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kidlon schrieb:
Ein Freund von mir hat von seinem Chef den Auftrag bekommen einen PC fürs Labor
Warum machst du das dann/wir und dann noch ohne Sinnvolle daten?
"Man benötigt etwas mehr Speicherplatz"
Mehr Speicherplatz als was?

Des weiteren ist PC für das Labor immer so eine Sache. Da gibt es je nach Art des Labors spezielle Standards und Zertifizierungen die das Gerät erfüllen muss.
Das geht dann Richtung Staubfilter, elektrische, magnetische uns funkemmissionen, Hygiene(es darf nichts ins Gehäuse gelangen können/muss mit Desinfektionsmittel geeignetes Gehäuse haben), etc....

Da macht es dann sinn sich ein Systemhaus zu suchen, welches auf solche Geräte spezialisiert ist.
 
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@rocketworm

weil Freunde sich helfen/weil das ein Forum ist mit Unter-Forum "Kaufberatung" in dem sich Leute helfen bei Kaufberatungen.

Mehr Speicherplatz als 256 GB.

Ich denke es läuft darauf hinaus, dass wir es mit einem stinknormalen Office-PC zu tun haben, welcher einfach in einem Büro steht und die ausgemessenen Daten in einem Programm verwaltet.
 
Und wer macht dann den Support, wenn der Rechner streikt? Du?

Ich würde im Geschäftsbereich mich nie auf solche Dinge einlassen.
Ist das Problem vom Chef, sorry.
Wenn zu geizig / kein Geld vorhanden um sich nen IT-System zusammenstellen zu lassen, sollte man es bleiben lassen.
Selbst nen Fertig-Office-PC wäre hier vorzuziehen, zwecks einfacher Garantieabwicklung, auch wenn diese ein schlechteres P/L-Verhältnis als Selbstbau haben.
Zudem muss der Chef alle rechtlichen Aspekte des Rechners beachten, die Datenschutzgesetze sind inzwischen recht hart.
Im Prinzip muss man hier eh erst mal eine Analyse machen, welche Hardware/Software überhaupt benötigt wird, da hilft der Spruch "Software nicht bekannt" nicht weiter und dann im Forum nach Hilfe suchen :rolleyes:
 
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Bitte tu dir ein Gefallen und greife zu einem Komplettsystem mit Support (auch wenn du so weniger leistung für den € bekommst). Im proffessionellen Umfeld haben solche "Bastellösungen" eigentlich nix verloren. Jedes Mal wenn auch nur eine Kleinigkeit nicht funktionieren sollte (auch wenn es mit der eigentlich Hardwarekonfiguration nichts zutun hat), bist du sonst Ansprechpartner Nummer 1.
 
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Es wäre auch eine Überlegung wert, Daten und Programme zu trennen, also eine kleine SSD mit 240GB für Betriebssystem und Programme, aber eine extra 3,5" 2TB HDD für Daten.
Wie man zuletzt beim letzten Windows Upgrade auf 1809 gesehen hat, kann es immer mal wieder passieren, dass Daten auf der Systempartition von Windows gelöscht werden, es kann die System-Platte auch defekt werden, SSDs sind nicht unbedingt zuverlässiger, eher sogar weniger als alt bewährte HDDs.
 
@smart-

Vielleicht solltest du mal alles lesen - meine Edits und meine Posts, die hier schon seit 30 Minuten stehen :rolleyes:denn die Software ist bekannt. Wenn du nichts gescheiteres beizutragen hast als "wer macht Support/Garantie du?", poste hier bitte nicht.

@TopperHarley87

Auch du hast nicht alles gelesen, sondern nur nachgeplappert. Dieser Rechner wird wahrscheinlich nie wirklich gebaut werden. Er dient vermutlich nur zum Vergleich. Es handelt sich hierbei um einen Rechner, der einfach an den Maschinen hängt - zwei Büros weiter neben dem Labor - und Echtzeitdaten aufnimmt.

Ich denke ein 0815 Office PC wird es werden, den kann ich auch so zurecht kloppen.

Danke, an alle die hilfreiches beigetragen haben.


PS:

Es ist schwierig Hilfe zu bekommen, wenn man hier nicht unbedingt ein Gaming PC zurecht gebastelt haben möchte.

Manche können einfach keine konstruktive Lösungen bringen, wenns nicht um AMD vs. Ryzen oder AMD vs Nvidia geht. Da wird man dann belehrt mit "WER MACHT GARANTIE, DU?"
 
TopperHarley87 schrieb:
Bitte tu dir ein Gefallen und greife zu einem Komplettsystem mit Support (auch wenn du so weniger leistung für den € bekommst). Im proffessionellen Umfeld haben solche "Bastellösungen" eigentlich nix verloren. Jedes Mal wenn auch nur eine Kleinigkeit nicht funktionieren sollte (auch wenn es mit der eigentlich Hardwarekonfiguration nichts zutun hat), bist du sonst Ansprechpartner Nummer 1.

Genau das versteht er anscheinend nicht. Dazu kommen noch rechtliche Aspekte. Aber er meint ja wir haben nichts beizutragen, soll er so meinen. War nur ein gut gemeinter Tipp. Ist lustig wenn es dann später Probleme gibt, vielleicht wird dann das cb Forum in Haftung genommen, kann daher nur jedem hier abraten Tipps für einen Selbstbastel-PC abzugeben für den Geschäftsbereich. Dafür werden nicht zum Spaß Leute bezahlt, finde das sogar geradezu frech vom Chef, ganz egal wie sich da jetzt wieder raus geredet wird.
 
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So wie ich es es jetzt verstehe, dient das ganze mehr als Abschätzung der Kosten zwischen Komplettsystem und Eigenbau. Also welche Leistung man man für 600€ als Eigenbau realisieren könnte (Support vernachlässigt)
 
@smart-

Falsch, ausschließlich bei dir meine ich, du hast nichts beigetragen was hilft - und das hast du bis jetzt noch nicht. Du brauchst auch nicht über dritte mit mir zu kommunizieren.

ICH baue keinen PC, mein Kumpel baut keinen PC, sein Chef auch nicht. Niemand. Es geht um die Zusammenstellung eines fiktiven PCs, welcher als Vergleich dient zu einem Fertig-Modell.

Daher nochmal: Du brauchst mir nicht erklären das hier ein Fertig PC mit Support her muss. Danke.
 
kidlon schrieb:
Ein Freund von mir hat von seinem Chef den Auftrag bekommen einen PC fürs Labor zusammenzustellen.

Der PC ist ausschließlich für Office-Arbeiten und "Labor-Bemessungen mit Lab Solutions Multi GC" Chromatographiesoftware gedacht. Es soll das leistungsstärkste fürs Budget rausgeholt werden.


kidlon schrieb:
ICH baue keinen PC, mein Kumpel baut keinen PC, sein Chef auch nicht. Niemand. Es geht um die Zusammenstellung eines fiktiven PCs, welcher als Vergleich dient zu einem Fertig-Modell.

Genau, jetzt geht es plötzlich um einen rein fiktiven PC, der nie gekauft wird. Alles klar.
Märchenstunde deluxe, will nicht wissen was der "Chef" da stehen hat, wenn solche Dinge vorgeschlagen werden, aber lass gut sein.
Nur so viel: Selbst wenn fiktiv, ist das trotzdem lächerlich. Was sollte das bringen für den Geschäftsbereich?
Und ich habe sehr wohl nützliches beigetragen, ich habe gesagt das gehört sich nicht, egal wie du dich hier raus redest. Wäre mir peinlich im Forum für nen Chef nen "fiktiven" Rechner zu suchen, der angeblich nie gebaut wird. Und der Vergleich zu einer Fertig-Kiste bringt was genau? Ich gehe eher davon aus, es soll wie immer Geld gespart werden, wenn so Ansätze kommen, weiß ich schon was gekauft wird.
Anscheinend hat er keine IT, sonst müsstest du das hier nicht privat für den Chef suchen. Alleine das sagt doch schon alles, aber lassen wir es gut sein. Wenn dir hier noch jemand weiterhelfen soll, wie du das bezeichnest, dann wünsche ich den entsprechenden Leuten viel Spaß!
 
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