Langsames Internet trotz nicht ausgelasteter Bandbreite

Airsin08

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Hallo liebe Community,

ich habe das Forum ein wenig durchsucht doch konnte leider keine richtige Antwort auf meine Frage bekommen, daher hoffe ich, dass jemand bzw. einige hier mich aufklären können.
Ich habe eine 400'000er Leitung von Unitymedia zuhause die von einer Fritzbox im Keller in das Haus verteilt wird. Nun ist meine Frage folgende:
Unter normalen Umständen funktioniert das Internet problemlos und bei einem Download von einem stabilen/guten Server (z.B. Steam) komme ich am PC (per WLAN) auf 5,5 Mbyte/s Downloadrate. Das währenddessen das Internet langsam wird bzw. kaum nutzbar kann ich noch irgendwie verstehen. Aber wieso passiert das gleiche, wenn ich von einem "schlechteren" Server etwas downloade mit einer Downloadrate von z.B. 200 Kbyte/s ?
Theoretisch gesehen ist die Bandbreite ja kaum ausgelastet (mindestens 5,3Mbyte/s müssten ja noch frei stehen) und trotzdem braucht jedes Youtube Video währenddessen Ewigkeiten um zu laden und sogar eine Google-Suche dauert lange. Auch übers Handy läuft dann alles sehr langsam, es scheint also fast so als wäre die gesamte Leitung durch den 200Kbyte/s Download extrem ausgelastet. Sobald ich den Download stoppe läuft alles wieder super.

Ich würde gerne verstehen, wieso es so ist bzw. ob das normal ist und wie ich ggf. dafür sorgen kann, dass mein Internet nicht bei dem kleinsten Download sofort voll ausgelastet ist.

MfG

Airsin
 

TheTrapper

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Teste das ganze mal per GBit LAN und ohne W-Lan, ich habe den verdacht das es an deinem W-Lan liegt.
 
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RedGunPanda

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Ob das an einem schlechten Server, oder generell an dem Shared-Medium Kabel liegt ... woran machst Du das denn fest? Ich würde eher auf eine ausgelastete "Allgemein-Leitung" tippen. Ist bei Kabel gang und gäbe...
 

TheTrapper

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Ob das an einem schlechten Server, oder generell an dem Shared-Medium Kabel liegt ... woran machst Du das denn fest? Ich würde eher auf eine ausgelastete "Allgemein-Leitung" tippen. Ist bei Kabel gang und gäbe...
Wüsste ich aber, nutzte sein 10 Jahren ne DOCSIS Leitung und hab ich 95% der Fälle maximale Geschwindigkeit.
und warum sollte ein Download über 200Kbyte/s den Rest der Leitung auslasten?

Immer die Aussage, Internet ist langsam dann muss es am Kabel Anschluss liegen ist halt Bullshit.
 

Pitt_G.

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Weil es nicht im KBytes /sec geht sondern um Kpps, die der Router machen muss
Mal alle Download eschleuniger ausmachen bitte,
Kann auch seine einen extreme fragmentierung macht auch Ärger, bzw falsche MTU size
MS Patxhes der letzten Tage inklusive
Manche Low Latenz Tools bedienen sich auch kleiner Pakete
 
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TheTrapper

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Was zur Hölle ist bitte kpps? So etwas gibt es nicht! Wenn dann maximal bps oder kbps.
Also wenn du schon Klugscheißern willst dann mach es auch richtig.
 

SilenceIsGolden

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Die 5,5 MB/s Download in Steam hab ich auch bei meiner 50 Mbit/s-Leitung, d.h. du bist weit davon entfernt, deine 400 Mbit/s auszulasten. Testen kannst du das am besten, indem du einen PC über LAN direkt an der Fritzbox anschließt und dann mal einen Speedtest machst. Kommen dort die 400 an, aber über WLAN nicht, liegts am WLAN, z.B. zuviele davon auf dem gleichen Kanal in der Nachbarschaft. Kommen auch direkt an der Fritzbox deutlich weniger an, liegt am Provider (Störung oder Überbuchung der Leitung). Der PC oder das Notebook mit dem du den Test machst, muss einen Gigabit-LAN Anschluss haben, was aber seit etlichen Jahren Standard ist.
 

Airsin08

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Naja, dass die Verbindung durch WLAN nicht so gut ist wie durch LAN ist ja offensichtlich, aber in diesem Zusammenhang irrelevant, oder? Geht es nicht um die prozentuale Belastung/Auslastung? Wenn ich also per WLAN am PC 5 Mbyte/s habe und alles wunderbar läuft, dann dürfte ein 500 Kbyte/s Download ja nur 10% Auslastung bringen. Per LAN bekomme ich ca. 350'000 kbit/s (also ca. 40 Mbyte/s). Ich habe zwar nicht ausgetestet ob dort ein 4 Mbyte/s download auch die gesamte Verbindung Lahm legt, aber prozentual wären es ja auch dort 10%.

Aber es ist ja schonmal gut zu wissen, dass irgendwas nicht stimmt, wenn eine 40'000 kbit WLAN Verbindung durch ein 200 Kbyte/s Download komplett lahm gelegt wird.
Die Sache ist, ich kann ja sogar weitere Downloads noch dranhängen sodass z.B. zehn 200 Kbyte/s Downloads laufen [Weil der Cap ja offenbar tatsächlich bei 5-6 Mbyte/s liegt]. Deshalb wundert es micht wieso diese "freien" 4,8 Mbyte/s nicht zur Verfügung stehen, um z.B, Youtube Videos parallel zu puffern.

Um aber einige Fragen zu beantworten:
Das WLAN Empfangsgerät ist optional. Sobald irgendein Download am PC läuft ist jeglicher WLAN Empfänger extrem langsam. (PC, Laptop. iPhone, iPad)
Dementsprechend schließe ich auch eher aus, dass es an einer Software liegt, da ja sonst die iPhones zumindest trotz des Downloads am PC normal laufen müssten, oder?
Mein Router im Keller ist die Fritzbox Cable 6490 und dann ist da noch ein Fritz 1750E Repater der im Erdgeschoss das Signal wiederholt.
Von Patches oder Updates ist es auch unabhängig, denn es ist eigentlich jedes Mal so, dass sobald irgendein Download läuft der über 50 Kbyte/s zieht, das Internet extrem langsam wird.
 

TheTrapper

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W-Lan aus dem Keller + Repeater und das ganze wahrscheinlich noch im 2,4 GHz Band ist schon mal eine denkbar schlechte Konstellation. Ich schätze mal das dein W-Lan Empfänger die komplette Bandbreite auf der W-Lan Strecke belegt egal wie groß die zu übertragene Menge ist.
 

SilenceIsGolden

Captain
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Da die Geschwindigkeit über LAN in Ordnung ist, liegts hier am WLAN.
Über die Konfigurationsoberfläche der Fritzbox kannst du die Belegung der WLAN-Kanäle sehen und wenn deine auf einem sehr frequentierten sendet, wechsle mal den WLAN-Kanal. Außerdem kannst du auch die Geschwindigkeit sehen, mit der die Fritzbox mit dem Repeater verbunden ist. Diese Geschwindigkeit wäre ein weiterer Anhaltspunkt. Des Weiteren kannst du dir auch anzeigen lassen, welche Geräte mit welchem WLAN-Gerät (Fritzbox oder Repeater) verbunden sind und mit welcher Geschwindigkeit.
 

Airsin08

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Also ich habe zuhause folgende Konstellation:
Im Keller kommt die Unitymedia-Leitung von draußen an die Fritzbox 6490. Das WLAN Signal reicht aber leider nur bis in den Flur des Erdgeschosses. Deshalb habe ich dort den genannten Repeater um die Frequenz im Erdgeschoss zu verbreiten.
Da unser Haus aber noch 2 Stockwerke hat, ist im ersten Stockwerk ein TL-WR941ND Router als Access Point verbunden. (Der war mal vom Repeater im Erdgeschoss gespeist gewesen, aber weil das WLAN im zweiten Stock so zu schwach war, ist es nun per DLAN mit der Fritzbox im Keller verbunden und bringt eben die genannten 40'000 Kbit bis in das zweite Stock, wo mein Computer steht.).

Ich bin mir bewusst, dass die Konstellation sehr durcheinander ist, aber nach mehreren Techniker-Besuchen (und 300€ Zahlung für die Besuche) war dies die beste Lösung die zumindest überall im Haus WLAN verbreitet hat und überall eine gute Downloadrate geboten hat. Trotzdem bin ich natürlich für jegliche Ratschläge für ein besseres Netzwerk offen. Grundsätzlich sind täglich 4-5 Smartphones und 2-3 Tablets verteilt über das Haus mit dem WLAN verbunden. Bei Besuch entsprechend mehr. Feste Empfänger sind dagegen:

Im Keller: Playstation (per LAN mit Fritzbox verbunden)
Im Erdgeschoss : Ein Fernseher (per LAN mit Fritzbox verbunden)
Im ersten Stock: Ein Office-PC (per LAN an den TP-Link Access Point verbunden)
Im zweiten Stock: Das Gaming-PC (per WLAN an den TP-Link verbunden, wahlweise auch an den Repeater, aber da ist das Signal dann relativ schwach).

Nun taucht das genannte Problem mit dem Download bzw. die Bremse aber auf, obwohl aktuell niemand anders im Haus ist als ich (alle im Urlaub). Dementsprechend läuft auch nur mein PC hier im zweiten Stock.

W-Lan aus dem Keller + Repeater und das ganze wahrscheinlich noch im 2,4 GHz Band ist schon mal eine denkbar schlechte Konstellation. Ich schätze mal das dein W-Lan Empfänger die komplette Bandbreite auf der W-Lan Strecke belegt egal wie groß die zu übertragene Menge ist.
Trotzdem habe ich jetzt mal aufgrund von TheTrappers Beitrag folgendes ausprobiert:
Ich habe wieder mit meinem PC der ja mit dem TP-Link verbunden ist einen Download gestartet (500Kbyte/s) und alles war wieder Lahm. Nun habe ich dann aber mit dem iPhone in das WLAN vom Repeater gewechselt und obwohl das Signal nur mit 3/5 Stärke ankommt, funktioniert das browsen viel besser bzw. normal.

Das erklärt für mich zwar, dass offenbar durch den Download "nur" das WLAN Netz vom TP-Link ausgelastet wird, aber es erklärt irgendwie nicht wieso. Ich meine offenbar bringt das Netz vom TP-Link ja 40'000 Kbit bis zum PC im zweiten Stock. (Und diese sind ja bei einem Steam Download auch nutzbar).
Wieso bremst dann ein 500 Kbyte/s Download das Netz so extrem aus bzw. kann man das irgendwie verbessern?
 

TheTrapper

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Trotzdem habe ich jetzt mal aufgrund von TheTrappers Beitrag folgendes ausprobiert:
Ich habe wieder mit meinem PC der ja mit dem TP-Link verbunden ist einen Download gestartet (500Kbyte/s) und alles war wieder Lahm. Nun habe ich dann aber mit dem iPhone in das WLAN vom Repeater gewechselt und obwohl das Signal nur mit 3/5 Stärke ankommt, funktioniert das browsen viel besser bzw. normal.

Das erklärt für mich zwar, dass offenbar durch den Download "nur" das WLAN Netz vom TP-Link ausgelastet wird, aber es erklärt irgendwie nicht wieso. Ich meine offenbar bringt das Netz vom TP-Link ja 40'000 Kbit bis zum PC im zweiten Stock. (Und diese sind ja bei einem Steam Download auch nutzbar).
Wieso bremst dann ein 500 Kbyte/s Download das Netz so extrem aus bzw. kann man das irgendwie verbessern?
Das kann am PowerLan (DLAN) liegen oder auch einfach am W-Lan.
Eventuell ist der TP-Link auch schlicht und einfach defekt oder das D-Lan verursacht Fehler was nix neues wäre.
Woran es genau liegt wird dir hier niemand sagen können, da gibt es zig Möglichkeiten. Da musst du wohl oder übel testen und nach und nach Hardware austauschen und testen ob es dann funktioniert.
 
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