Whiz-zarD schrieb:
Aber einen Interpreter und das macht PHP schon zu was ganz anderem, als C.
Nur weil PHP eine C-ähnliche Syntax besitzt, heißt es lange nicht, es wäre C.
Hab ich nicht behauptet, ich hab mit beiden gearbeitet und bin mir der Unterschiede sehr wohl bewusst. Ich hab erst C genutzt und bin später bei PHP gelandet und hab irgendwie viele Befehle aus C irgendwie in ähnlicher oder identischer Form wiedergefunden.
Und hey, PHP ist C immer noch näher als z.B. Prolog oder Haskell.
Hey, das wär doch ne Herausforderung fürn Anfänger: Schreib ein Programm zur Differenzial- und Integralrechnung (Erzeugen der Stammfunktion) in Prolog.
Whiz-zarD schrieb:
Aber man sollte einem Anfänger nicht sagen, dass PHP und C das selbe sind, da beides völlige unterschiedliche Sprachen für völlig unterschiedliche Anwendungsbereichen sind.
Anwendungsbereich spielt doch keine Rolle, wenn man eh nur just for fun programmieren will. Man schafft sich den Anwendungsbereich doch selbst. Und für viele Probleme gibt es verschiedene Herangehensweisen. Angenommen, ich müsste über einen Cronjob regelmäßig Werte einer Datenbank modifizieren oder Mails schicken, dann würde ich persönlich dafür ein PHP-Script schreiben. Könnt man auch in C machen, in Python,... man entscheidet sich für das, womit man am ehesten vertraut ist...
Backslash schrieb:
Und genau da halte ich es für sehr sinnvoll mit der Konsole zu arbeiten, da man da viel besser mitbekommt was eigentlich passiert als in einer aufgeblasenen IDE wie Eclipse oder Visual Studio.
Konsolen sind vor allem dann nützlich, wenn man schnell und gezielt was ändern will. Auch Compilerbefehle hab ich viel lieber selbst getippt als mich darauf zu verlassen, dass VS & Co. alles richtig machen.
Der Krieg zwischen Konsole und GUI ist aber lächerlich. Es gibt Sachen, für die ist eine GUI einfach besser, es gibt Sachen, für die ist die Konsole besser. Spätestens wenn man aber auf SSH-Zugänge angewiesen ist MUSS man eh an die Konsole und man gewöhnt sich dran. Ist aber kein Grund, zwanghaft manuell apt-get einzutippen, statt einfach Synaptic zu starten...
Als Editor kann ich vim sehr empfehlen, benötigt aber auch Zeit zum reinarbeiten.
VIM ist definitiv eine nette Sache. Der große Vorteil ist, dass man leichter ein sudo vim eintippt als ein gedit oder so als root zu starten, bloß um mal eben in ner System-Config einen Wert zu ändern. Wenn es aber um größere Quellcode-Sammlungen geht, insbesondere über mehrere Dateien hinweg, dann versagt VIM kläglich.
Willst du das allerdings nicht lernen, so tut es am Anfang auch einfach gedit o.ä., Syntax-Highlighting ist eigentlich am wichtigsten.
Wirf mal einen Blick auf Geany. Der Editor is echt brauchbar. Hat bei mir irgendwie leicht bessere Ladezeiten als gedit, das Highlighting ist irgendwie etwas besser und man hat noch eine passable Anzeige der Variablen und Funktionen des aktuellen Scripts.
Am Ende plädier ich trotzdem für Eclipse. Klar, man kann sich jetzt mächtig 1337 vorkommen, wenn man ohne große IDEs arbeitet, am Ende ist man sich aber nur selbst im Weg. Minimalistische Editoren kann man für n schnelles HTML-File oder etwas CSS-Gerümpel nehmen, für längeren Code mit vielen Variablen ist eine gute IDE einfach Zeit aka Geld wert.