Lautsprecher für PC bzw. Wohnzimmer

Klingt passen. Dann praktisch jede Box mit Klinke anschließen und von der Box zum PC einen Y-Stecker oder?
 
Falls es hier jemanden interessiert, habe ich mal Adam T5V und JBL LSR305 verglichen. Die Modelle scheinen ja öfter hier aufzutauchen.

Wenn die Klangschalter bei beiden Modellen auf neutral stehen, klingen die Adams etwas mehr nach Badewanne als die JBLs. Nach Sessions mit den T5V klingen auch meine relativ ausgewogenen HiFiMan HE-500 Kopfhörer mittenbetont und etwas langweilig. Nach den JBLs nicht so sehr.
Wenn die Adams bei HF und LF auf -2 stehen sind sie den JBLs recht ähnlich, haben eventuell den etwas feineren Hochton, aber das ist schwer auszumachen.

Ein weiterer deutlicher Vorteil für LSR305: der Sweet-Spot ist deutlich breiter. Bei den T5V muss man für optimalen Klang schon sehr still an einer Position verharren, die JBLs erlauben da mehr Bewegungsfreiheit.

Oh, was mir auch bei den JBLs deutlich besser gefällt: der Lautstärkeregler hinten ist gerastert, bei den Adams muss man da nach Augenmaß handeln. Das bedeutet auch, dass man die Regler leicht aus Verstehen verstellen kann, wenn man hinten an die Schalter möchte. Dann heißt es wieder genau abgleichen.

Äußerlich wirken die Adams hochwertiger. Sie sind auch etwas größer und schwerer.

Grundrauschen ist bei beiden ungefähr gleich ausgeprägt und für mich kaum störend. Allerdings muss ich beide symmetrisch mit meinem Tascam US-2x2 Interface betreiben. Unsymmetrisch über Onboard habe ich sehr starke Störgeräusche.

Alles in allem gefallen mir die JBLs auf jeden Fall besser, vor allem sind sie auch spürbar günstiger.
 
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Hab PAC SNI-1/3.5 bestellt und damit ist das Rauschen verschwunden. Soweit kann ich keine Klangveränderung erkennen. Sollte auch nicht die Qualität verschlechtern oder?
 
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@SamSoNight
SamSoNight schrieb:
Falls es hier jemanden interessiert, habe ich mal Adam T5V und JBL LSR305 verglichen [...]
Vielen Dank für den Vergleich. Sehr interessant, da ich auch gerade überlege die Adams zu kaufen. Die JBLs hatte ich auch mal ca. 2 Jahre lang, kann mich aber nicht mehr richtig an ihre Klangsignatur erinnern.
Wie waren denn die Beiden im Bezug auf Räumlichkeit und Auflösung?
War durch die zurückgesetzten Mitten die Spracheverständlichkeit bei den JBLs besser?
 
Bei Auflösung und Räumlichkeit würde ich sagen, dass die Adams leicht besser sind, hauptsächlich wegen des speziellen Hochtöners. Aber man muss eben sehr genau in der Mitte sitzen.
Die Sprachverständlichkeit ist bei beiden Modellen gut.

Bedenkt bitte generell, dass ich hier von eher subtilen Unterschieden erzähle. Vernünftige Studiomonitore sind nicht so stark unterschiedlich abgestimmt wie Kopfhörer. Die bassigen KRK Rokits oder bassschwachen Yamaha HS sind da eher die Ausnahme.
Außerdem muss man immer die Räumlichkeiten und Aufstellung in Betracht ziehen. Um ein Probehören an eurem Schreibtisch kommt ihr kaum herum.
 
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Danke für den Vergleich.
Joa, das mit der Positionierung vom Kopf zu den Adams habe ich mir gedacht, da sind die Bändchen schon sehr speziell. Dass der Rest, außer dem Hochtöner, keine Qualitativen Sprünge macht, ist klar.
Interessant ist die Abstimmung, da hätte Ich die Adam neutraler eingeschätzt, sind sie dann wohl nicht. ;)
 
Was das Abstrahlverhalten betrifft, sind AMTs grundsätzlich überhaupt nicht speziell. Ein Bändchen ist zwar irgendwo etwas spezielles aber es ist grundsätzlich falsch, einem AMT bessere Klangeigenschaften zuzusprechen. Letztendlich ist der Filter für das Mess- und Hörergebnis verantwortlich und nicht die Art des Hochtöners. Deswegen ist es auch falsch zu behaupten, die T5V hätten grundsätzlich einen besseren Hochtonbereich als die LSR305.

Es ist genauso wie es hier schon mal diskutiert wurde. Ob sich der Aufpreis von circa 115€ für die T5V lohnt, sollte man genau prüfen. Und für viele, wird sich der Aufpreis nicht rechtfertigen lassen. Zu behaupten, der Hochtonbereich der T5V ist deutlich besser (nur wegen dem AMT) als der einer LSR305 - ist nämlich falsch.
SamSoNight schrieb:
Außerdem muss man immer die Räumlichkeiten und Aufstellung in Betracht ziehen. Um ein Probehören an eurem Schreibtisch kommt ihr kaum herum.
Daumen-hoch!
 
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