Lautsprecher kalibrieren

cc_aero

Lt. Junior Grade
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Juli 2013
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511
Grüß euch,

da ich plane in Zukunft auf meinem Desktop-PC auf Linux umzusteigen beschäftigt mich momentan die Frage der "Ton-Qualität" in/mit Linux.

Ich verwende derzeit eine SB Audigy 2 ZS, die mir klanglich eigentlich recht gut gefällt. Unter Windows habe ich die Möglichkeit meine 5.1er Lautsprecher per Mikrofon-Messung zu kalibrieren. Kalibriert gefällt mir natürlich die komplette Klangkulisse viel besser, daher möchte ich auf das Feature nur ungern verzichten.

Bietet Linux bzw. eine Linux-Distribution eine ähnliche Funktion an, bzw. unterstützt evt. der Pulse Audio Server diese Funktion?

Danke im Vorraus :)
 
hab sowas in linux noch nicht versucht/gesucht, kann dir aber anraten es erstmal 'so' zu testen.
meine praxiserfahrung unter linux -es klingt besser als windows, gerade bei musik und tv/video ein vollerer klang mit meiner audigy2.

mfg
robert
 
Testen werde ich es "so" sicher einmal.

Eine Kalibrierungsmöglichkeit würde ich mir dennoch sehr wüschen - um eben dafür zu sorgen, das die Rears nicht zu laut sind rechts / links gleich laut und auch die "Signallaufzeit" passt - vom Sitzplatz aus gesehen.

Das hat mich damals lang davon abgehalten von Win XP auf Win 7 zu wechseln, da die Lautsprecher Kalibrierung von Creativ unter Win 7 nicht lauffähig ist - bis ich dann herausgefunden habe das Win 7 diese Funktion von Haus aus mitbringt.

@iNoob - danke für den Vorschlag, aber ich glaub das ist nicht ganz das, was ich suche :S
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung)
Wenns dir um die Lautstärkesteuerung der einzelnen Kanäle geht, sollte das alles über den Soundserver erledigt werden können. Wenn ALSA/PulseAudio (die kombi aus den beiden ist bei den meisten Distros voreingestellt) dafür nicht reicht und für "EchtzeitAudio" (vgl. ASIO bei Windows 2k/XP) müsstest du dich in JACK einarbeiten.

P.S.
Ich habe zwar selbst eine Audigy 2ZS, aber ich weiß nicht wie umfassend die Open-Source-Treiber für die Karte sind, weil ich sowieso seit eh und je nur Stereo-Analog-Output nutze.
 
Zuletzt bearbeitet:
MountWalker schrieb:
Wenns dir um die Lautstärkesteuerung der einzelnen Kanäle geht,...

Okay - wenn die Lautstärke der Kanäle einzeln eingestellt werden können, kann ich zumindest alle Kanäle manuell einpegelt.
Eine "einfache" Möglichkeit das Signal für die einzelnen Lautsprecher leicht verzögert auszugeben (Für Laufzeit-Korrektur) gibt es nicht?

Über Jack hab ich schon einiges gelesen - aber ich denke das ist für mich derzeit nicht relevant.
 
cc_aero schrieb:
...
Eine "einfache" Möglichkeit das Signal für die einzelnen Lautsprecher leicht verzögert auszugeben (Für Laufzeit-Korrektur) gibt es nicht?
...
Die bot doch das Creative-Panel auf XP afaik auch noch nie an. Sowas braucht man bei den kurzen Leitungswegen in einer Wohnung auch kaum. (gibts im Heimkinobreich der HiFi-DVD/BD-Hersteller auch nicht) In der Disko, wo man es vielleicht braucht, nutzen Linux-DiscJockeys den JACK-Soundserver - der ist für mehr gut, als man im ersten Moment denkt. Vielleicht gibts sowas aber auch in ALSA. Aber klar ist, weil solche Geschichten im Heimbereich nicht benötigt werden, wird man das eher mit einem Texteditor in einer Konfigurationsdatei ändern.

P.S.
Wenn du die Signalwege in einer Wohnung gleich lang halten willst, wickel die Kabel etwas auf - vor einer Spulenheizung braucht man bei Audiokabeln nicht viel Angst haben, weil da nicht gerade viel Strom fließt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht bei der Verzögerung des Signales weniger um die elektrische Signallaufzeit (also Kabelläge), sondern eher um die Zeit, welche der Schall benötigt um von den LS zum Ohr zu gelangen.
Wenn der Abstand der einzelnen Lautsprecher zum Hörer nicht gleich ist, kann der Ton etwas "verzerrt" klingen. Weil eben der Schall nicht aus allen LS gleichzeitig zum Hörer gelangt.

Die Creativ-Panels boten unter WinXP die Möglichkeit die Signale zu verzögern. Hat man gut beim "Lautsprecher-Kalibrierungs-Assistent" gemerkt. Hier gab es einen Schieberegler um die verzögerung zwischen vorne/hinten einzustellen.
Vordere LS und hintere LS haben jeweils die gleichen Töne abgespielt - unkalibriert waren die Töne leicht versetzt wahrzunehmen. Kalibriert verschmelzten die Töne miteinandern.

So eine Lösung suche ich für Linux auch - auch wenns evtl. nur über Config-Files geht.
 
Ja, jetzt erinnere ich mich auch daran - tut mir leid, meine XP-zeit ist einfach zu lange her, aber ja, da gabs ein Quadrat-Bild mit einem Mensch auf Sessel in der Mitte und man konnte die Lautsprecher darin verschieben.

Ich geh davon aus, dass es eine Config-Datei dafür geben muss, aber weil ich mich selbst damit nicht befasst habe, würde ich empfehlen:
Meld dich mal in einem Forum zu einer Distro an und farg die Frage dort. Die jeweiligen Foren der Distro-Communities sind zwar deutlich kleiner als CB, aber da rennen glaub ich trotzdem mehr Linuxer rum. (fedoraforum.de, ubuntuusers.de oder vielleicht auch ein Linux Audio Forum)
 
creative karten sind mit linux nicht sonderlich empfehlenswert. hate vorher auch eine audigy 2zs und jetzt eine e-mu 1212m (auch von creative) beide laufen unter lnux nur eingeschränkt.. aufnahme ist mit keiner der beiden möglich und bei der e-mu ist der linke kanal extrem laut im vergleich zum rechten..
 
Jaa ich nutze aktuell neben dem digitalen Zeugs über den AVR auch noch ne Audigy 2ZS in meinem Rechner. Mich störrt da eher, dass sich der MicBoost auch über den Alsa-Manager nicht aktivieren lässt. Aber egal. Auch unter Windows lief es da mit den Treibern nie Rund und unter Win7 durfte man doch sowieso dann einen inoffiziellen installieren?


Aber halte uns mal bitte auf dem Laufenden, falls du eine Lösung für dein Problem findest :-)
 
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