Leise Custom Wasserkühlung - erste Schritte

Ritchey

Lieutenant
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Feb. 2009
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Hallo.

Ich habe vor ein paar Monaten eine gebrauchte GTX 970 gekauft und mit Accelero Twin Turbo 2 ausgerüstet. Dazu eine Soundkarte und 2 weitere 140er Lüfter ins Fractal R4 eingebaut. Leider liegt die Soundkarte direkt auf dem GPU-Kühler auf (altes Bord - kaum PCIe Slots). Dementsprechend ist das Ganze unter Last laut und heiß.
Betrieben wird der PC mit einem 2k 144 HZ Monitor, was dazu führt, dass GPU und CPU meist am Limit arbeiten. Das Ganze nervt mich etwas.

Nun werde ich einen neuen PC zusammenstellen (6700K + GTX 1080) und spiele mit dem Gedanken, auf Wasserkühlung umzusteigen. Die Gründe dafür wären Kühlleistung, Lautstärke, keine sperrigen Kühlblöcke im Gehäuse und
die Freude an der Bastelei. Ich habe viel zu custom Loops gelesen. Mit Extern kann ich mich nicht so recht anfreunden, weil ich die externen Radiatoren rel. hässlich finde; ich bevorzuge ein optisch schlichtes Setup.

Dazu stellt sich allerdings als allererstes die Frage: Gehäuse. Und das ist so ziemlich die einzige Frage, die ich nicht so recht zu beantworten weiß. Wichtig ist natürlich ein Gehäuse, das mit genug Radiatorfläche ausstattbar ist, damit der PC relativ (!) leise wird unter Last. Er muss aber nicht völlig lautlos sein! Ich gehe bei der CPU (die ich etwas übertakten würde) und GPU (evtl. auch etwas übertaktet) von 400-450 Watt unter Volllast aus. Daher die Frage:

Wieviel Radiatorfläche braucht man wohl, um mit vernünftigen Lüftern bei 800-1000 Umdrehungen den PC unter Last ausreichend kühl zu halten (Temps um die 65°C würden reichen)? Ich weiß, dass die Frage nur schwer zu beantworten ist, da Lärm sehr unterschiedlich wahrgenommen wird, aber evtl. habt ihr ein paar Ratschläge.

Anforderung wäre also ein relativ schlichtes Gehäuse, kein Alienware Raumschiff. Es sollte gut verarbeitet sein, natürlich Platz für die nötigen Radiatoren bieten. Preislich bin ich relativ offen für das meiste, wenn es Sinn macht. Bei Caselabs hört es dann allerdings auf. Ich würde sagen das Obsidian 900D wäre die absolute Obergrenze.

Ich hatte zuerst an das Bequiet Dark Base 900 gedacht. Optik und Modularität gefallen mir, aber wenn ich mir anschaue, was man an Radiatoren unterbekommt und dass die Luft im Deckel so schlecht abzuführen ist, dann bin ich überhauptnicht überzeugt.
Nächster Gedanke Enthoo Primo. Optisch naja, okay, Platz für Radiatoren ist genug da, aber habe ich auch einige negative Meinungen dazu gelesen.
Nächster Gedanke, "go big" und direkt Obsidian 900D? Alles super, aber bisschen monströs und teuer. Evtl. Overkill?


Daher die Frage: Bewege ich mich mit diesen Gehäusen bezüglich Radiatorplatz schon in absurden, übertriebenen Bereichen? Ist evtl. so viel Radiator gar nicht nötig? Braucht man keine 2x 360 Radis und mehr, damit das System relativ leise ist?

Nur als Info das aktuelle System:

Intel i5 3350P
ASRock H77 Pro4/MVP
8 GB RAM
MSI GTX 970 mit Accelero Twin Turbo 2
Asus Xonar Essence STX 2
2x SSD + 4 HDDs (würde ich reduzieren)
Fractal Design R4 + 2x Noctua 140er Lüfter
ASUS PG279Q
 
Ich würde bei Radis immer auf 140mm Lüfter gehen. Sind oft noch einen Ticken leiser liefern aber bessere Leistung. Ansonsten TT Supressor F51 oder evtl. ein Parvum L1.0. Das Parvum ist aber stark Geschmacks abhängig und bietet nur Platz für sehr viele 120mm Lüfter. Das gleicht sich aber durch 3×360 und 1×480 aus.
 
Ich hab das Enthoo Primo und bin zufrieden.
Im Deckel ist ein Goolgate 420 Radiator und im Boden ein Nexxos 360 Radiator verbaut. Gekühlt wird ein i7 4930K und eine R9 290X. Selbst bei 30° Zimmertemperatur wird nix wärmer als 60°C. Nur die 2 Laing D5 nerven etwas.
 
Auf wie viel RPM Laufen deine D5s? Und wie sind diese entkoppelt? Meine ist auf einem shoggy und beinahe unhörbar.
 
Meine 2 hängen an einem XSPC AGB im 5,25" -Schacht. Da ist nix entkoppelt und sie laufen auf Stufe 2 oder 3. Keine Ahnung wie viele U/min die machen.
 
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