Die Noctua sind generell seeehr leise und haben einen brauchbaren Volumenstrom. Allerdings sollte man sich schon die Frage stellen, was man genau benötigt. Sollte man einen Q6600 luftgekühlt overlocken wollen, so reicht ein brauchbarer Volumentstrom nicht mehr aus. Da macht sich höhere Leistung doch deutlich besser.
Von daher würde ich mal sagen sollte man sich bis auf ca. 25 db (maximal) bei 1200mm Lüftern einstellen dürfen, was nun wirklich nicht großartig zu hören ist. Jeder Besitzer einer neueren Grafikkarte (ohne spezielle Lüftermodifikation) weiß, wovon ich rede...da wäre man über 25 db aber mehr als nur erfreut^^ Alternativen gibt es aber ehrlich gesagt nur recht wenige und wer hier wegen der Preise anfängt zu knausern, dem kann man eh nicht mehr helfen. Silent muss nicht teuer sein, kann aber durchaus. Ansonsten ist eh auf ne WaKü mit guten Radiatoren und Pumpen zu setzen.
Die Werte, welche man mit einem Noctua (120mm) erreicht sehen in etwa wie folgt aus:
NF-P12 (1300 RPM)
Lautstärke = ca. 20 db
Volumenstrom = 92,3 m³/h bzw. 54,3 cfm
NF-S12 (800 RPM)
Lautstärke = 8 db
Volumenstrom = 59 m³/h bzw. 34,7 cfm
NF-S12 (1200 RPM)
Lautstärke = ca. 17 db
Volumenstrom = 81 m³/h bzw. 47,7 cfm
Bei Scythe kann man eigentlich nurnoch die Slip Streams empfehlen, für die bei 120mm gilt:
Slip Stream 120 (800 RPM)
Lautstärke = ca. 11 db
Volumenstrom = 67,9 m³/h bzw. 40,2 cfm
Slip Stream 120 (1200 RPM)
Lautstärke = ca. 24 db
Volumenstrom = 115,7 m³/h bzw. 68,5 cfm
Slip Stream 120 (1600 RPM)
Lautstärke = ca. 33 db
Volumenstrom = 148,8 m³/h bzw. 88,1 cfm
Um den Vergleich ein wenig zu komplettieren hier auch nochmal die Daten der Nanoxia 120mm Lüfter:
FX12 (1250 RPM)
Lautstärke = ca. 17 db
Volumenstrom = 80,5 m³/h bzw. 47,4 cfm
FX12 (2000 RPM)
Lautstärke = ca. 33 db
Volumenstrom = 134,5 m³/h bzw. 79,1 cfm
Weitere 120er Lüfter zu erwähnen spare ich mir hier mal, denn sämtliche mir bekannten noname oder Markenprodukte können mit den oben genannten nicht mithalten.
Es geht hier also weniger um eine Glaubensfrage, sondern eher darum, was die Dinger können und was man persönlich für seinen eigenen Rechenknecht benötigt.