LGBTQI und das heteronormative Weltbild

  • Ersteller Ersteller Zeitlupe
  • Erstellt am Erstellt am
@Axxid Also ich habe sicher keinerlei besondere Qualifikation. Aber ein Unterschied der für mich doch sehr offensichtlich ist, das wir adipöse Menschen die Abnehmen wollen nicht Anorexia diagnostizieren.
Wie bei deinen anderen Aufgeführten Beispielen wird ein Zustand angestrebt der selbst als Krank, oftmals sogar Lebensbedrohlich angesehen werden muss.
Das ist bei Genderdysphorie ganz klar nicht der Fall.
 
Es wurde ja anfangs von zu lauten oder schrillen Menschen gesprochen, seien es Homosexuelle oder Transpersonen.

ich kenne aus eigenem Umfeld mehrere solcher Fälle. Die Personen sind bzw waren einfach schwierig WEIL sie mmn mit sich selbst aufgrund des heteronormativen Umfelds hadern und/oder diskriminierung Erfahren haben.
Wenn es nicht mehr "unnormal" ist homo oder trans zu sein (bei homo haben wir diesen Zustand in der jungen Generation (mal von kulturellen/religiösen Einzelgruppen abgesehen) bereits erreicht) erledigt sich auch das und die häufigkeit von "zu schrill" oder "zu laut" wird massiv abnehmen.

ich hab kein Problem mit jeglichen Ausprägungen von Geschlecht und Sexualität, bin aber selbst zu heteronormativ um sagen zu können das bei z.b. einem Date mit einer Transfrau mein Kopf nicht anfinge zu rattern ob ich jetzt irgendwie schwul bin :D
 
Naja wer nicht auf Partner:in:essuche ist ist das doch letztendlich völlig egal was eine andere Person ist. Das ist halt dann so interessant, wie ob die sich einen neuen Seifennapf gekauft hat xD

Das ist halt völlig sinnloses Wissen.
 
Karan S'jet schrieb:
Und da komm ich wieder. Ich habe Asthma. Meine Ärztin hat mir gesagt, dass ich im Moment eine Lungenfunktion von 70% habe. Und bin ich damit pauschal "besser" als eine CIS Frau?
Bei den Muskeln hab ich bereits vor der Transition deutlich weniger als die meisten anderen Männer oder Frauen. Wenn ich die Hormone bekomme, wird das nochmals geringer. Alles was ich meine: man kann nicht alles verallgemeinern.
Ja. 70% einer maskulinen Lunge entsprechen halt immernoch den maximum einer Frauenlunge (also 100% einer femininen Lunge). Dazu kommen noch folgende Faktoren:

  • Thorax ist größer
  • Atemfrequenz ist höher
  • Atemzugvolumen ist größer
http://vmrz0100.vm.ruhr-uni-bochum..../e2442/e9012/e9017/e9295/e9327/index_ger.html


Zeitlupe_1982 schrieb:
Ich finde die Sportdiskussion immer ziemlich schwierig. Sie wird oft ohnehin nur vorgeschoben um das narrativ zu bedienen, transfrauen würden nur transitionieren um irgendwelche vorteile zu erlangen.
Es hat niemand gesagt dass trasistiert wird um Vorteile zu erlangen. Es ist aber nicht abstreitbar dass diese dadurch nicht erlangt werden.


Zeitlupe_1982 schrieb:
Meiner Meinung nach sollten die vereine geschlechtsinklusive Wettkämpfe mit klassen machen, anhand festgelegter Parameter man die sportler dort einteilt. Beim schwimmen könnte es z.B das lungenvolumen sein. Das können die Verbände aber sicherlich selbst besser bestimmen als ich :D
Es funktioniert halt nicht. Dafür gibt es zahlreiche Belge. z. B.:
Australian women's national team lose 7-0 to team of 15-year-old boys
https://www.standard.co.uk/sport/fo...se-70-to-team-of-15yearold-boys-a3257266.html


fgordon schrieb:
Naja wer nicht auf Partner:in:essuche ist ist das doch letztendlich völlig egal
Es ist also völlig egal dass meine Tochter, in einem Wettbewerb verliert weil ich derzeit meine Frau nicht betrüge?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Banger
fgordon hat auch meinen Beitrag geantwortet, nämlich das es sofern es nicht um amouröse Kontakte geht, es absolut wurscht ist ob sich mein Gegenüber als Mann/Frau/Nix/Kampfhubschrauber identifiziert.
Genauso wie die Sexuelle Präferenz nur dann eine Rolle spielt.

@GrayWolf
Beim Sport sehe ich es wie du, da muss man als Transperson in den sauren Apfel beißen und dem Wettkampfsport adé sagen. Oder außerhalb der Wertung antreten.
Ich weiß auch nicht was es einem bringen soll einen Titel zu tragen wenn jeder weiß das er unlauter erworben wurde.

Es sind nicht nur Muskeln, es ist auch der Knochenbau bei viele Sportarten der Männer bevorzugt, hormone hin oder her - eine Frauenhüfte wird niemals so schnell laufen oder so stark heben können wie die einer als Mann geborenen Person.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Banger und GrayWolf
GrayWolf schrieb:
Es ist also völlig egal dass meine Tochter, in einem Wettbewerb verliert weil ich derzeit meine Frau nicht betrüge?
Naja "Deiner Tochter" - also ich denke stellvertretend mal für alle Personen die das betrifft, und "Dir "ist das sicher nicht egal.

Es gibt auch natürlich andere "statistische" Voraussetzungen die zu Ungleichheiten führen z.B. sind Asiaten sicher statistisch im Schnitt kleiner etc. Das ist natürlich dann auch ungerechet in Wettkämpfen bei denen Körper und Gliedmassenlänge (wie evtl Laufsportarten evtl oder Weitsprung etc) sich statistisch auswirkt.

Auch andere genetische Unterschiede abseits der X/Y Chromosomen haben sicher Einfluss auf den Phänotyp - also auch in welcher Bandbreite sich bestimmte Dinge trainieren und entwickeln lassen - tatsächliche "Gerechtigkeit" von den genetischen Voraussetzungen her gibt es halt nur, wenn eineiige Zwillinge gegeneinander antreten. Von anderen Voraussetzungen ganz zu schweigen, dass jemand aus einem Land der Dritten Welt vermutlich schlechtere Trainingsbedingungen hat wie jemand aus einem OECD Land ist auch klar.

Genetisch bedingte unterschiedliche Voraussetzungen gibt es IMMER - auch im Sport - egal auf welchem Chromosom die liegen - das ist einfach so. Da willkürlich Grenzen zu ziehen und zu sagen ja egal ob es genetisch codierte Unterschiede zwischen Person A und B gibt - wir berücksichtigen nur das X,Y Chromosom, ist eben auch keine tatsächlich gerechte Lösung.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
fgordon schrieb:
Naja "Deiner Tochter" - also ich denke stellvertretend mal für alle Personen die das betrifft, und "Dir "ist das sicher nicht egal.
Interessant. Du darfst so argumentieren "ist ja egal" weil es dir egal ist, ich darf die gleiche Logik aber nicht gegen dich anwenden. Abgesehen davon dass es in Frauensportverbänden konsens ist dass trans-frauen nicht teilnehmen dürfen.

fgordon schrieb:
Es gibt auch natürlich andere "statistische" Voraussetzungen die zu Ungleichheiten führen z.B. sind Asiaten sicher statistisch im Schnitt kleiner etc. Das ist natürlich dann auch ungerechet in Wettkämpfen bei denen Körper und Gliedmassenlänge (wie evtl Laufsportarten evtl oder Weitsprung etc) sich statistisch auswirkt.
Wir sind ja am Punkt angekommen ungleichheiten abzubauen und nicht, weil es uns ins narrativ passt neue aufzubauen.

fgordon schrieb:
Auch andere genetische Unterschiede abseits der X/Y Chromosomen haben sicher Einfluss auf den Phänotyp - also in welcher Bandbreite sich bestimmte Dinge trainieren und entwickeln lassen - tatsächliche "Gerechtigkeit" gibt es halt nur, wenn eineiige Zwillinge gegeneinander antreten.
wie oben, wir bauen ungleichheiten ab und nicht neue auf "weil es so ist".

fgordon schrieb:
Genetisch bedingte unterschiedliche Voraussetzungen gibt es IMMER im Sport - egal auf welchem Chromosom die liegen - das ist einfach so. Da willkürlich Grenzen zu ziehen ist eben auch keine tatsächlich gerechte Lösung.
siehe:
GrayWolf schrieb:
Ja. 70% einer maskulinen Lunge entsprechen halt immernoch den maximum einer Frauenlunge (also 100% einer femininen Lunge). Dazu kommen noch folgende Faktoren:

  • Thorax ist größer
  • Atemfrequenz ist höher
  • Atemzugvolumen ist größer
http://vmrz0100.vm.ruhr-uni-bochum..../e2442/e9012/e9017/e9295/e9327/index_ger.html
&
Corto schrieb:
Es sind nicht nur Muskeln, es ist auch der Knochenbau bei viele Sportarten der Männer bevorzugt, hormone hin oder her - eine Frauenhüfte wird niemals so schnell laufen oder so stark heben können wie die einer als Mann geborenen Person.

die Unterschiede sind massiv. Es hat ja einen Grund warum Sport getrennt wurde.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
So wie ich das Problem bei Transmenschen verstehe, wären die sogar dankbar, wenn sie einfach in die Geschlechterdichotomie eingeordnet würden. Schließlich sind das Menschen mit "unpassender" Geschlechtsidentität und da ist es sicherlich nicht schön, wenn man merkt, dass trotz hormoneller oder chirurgischer Behandlungen die Menschen im Umfeld diskutieren, ob "das" nun eher ein Mann oder doch noch eine Frau ist.

Auch einen dritten Pol aufzumachen, wird da nicht helfen, denn das Problem entsteht ja durch eine wahrgenommene Diskrepanz zwischen biologisch feststellbarem Geschlecht (anhand sekundärer und primärer Geschlechtsmerkmale) und der Gefühlswelt des entsprechenden Individuums.

Das Problem besteht also nicht in der Schwierigkeit, sich einem der beiden biologischen Geschlechter zuzordnen (wie z.B. bei Genderfluiden, die sich lediglich nicht festlegen (lassen) wollen).
Transmenschen akzeptieren die Dichotomie mit Männlein und Weiblein, fühlen sich aber nicht in der ihnen postnatal von der Medizin zugewiesenen (und eventuell chirurgisch vereindeutlichten) Geschlechtsidentität heimisch. Man fühlt sich dann eben eher männlich, aber wenn man an sich herabblickt, dann sieht man eine Frau.

Transmenschen wäre wohl am meisten damit gedient, wenn man sie einfach als genau das akzeptiert, was sie nach einer Behandlung sind ... eben eine Frau oder ein Mann ... und kein "ex-irgendwas".

Es ist aber auch tatsächlich ziemlich egal, denn eigentlich ist das Geschlecht solange irrelevant, wie es nicht um Paarung und Vermehrung geht.

Beim Sport haben wir eine seit Ewigkeiten zweigeteilte Welt.
Männer treiben eher agressivere, körperlich anstrengendere Sportarten ... und das seit Jahrhunderten ... Frauen war öffentlicher Sport lange zeit sogar untersagt, bzw. ein durch Arbeit und Sport "gestählter" Frauenkörper galt eben einfach nicht als "weiblich".
Man kann das nun auf biologische Unterschiede zurückführen, die natürlich (genetisch veranlagt) völig unabhängig von den Aufgaben und Belastungen der Unterschiedlichen Gesclechtskörper sich nicht anders haben entwickeln können.
Man kann aber auch fragen, was mehrere Jahrtausende geschlechtsspezifische "Allesmögliche-Teilung" mit diesen Geschlechtskörpern gemacht haben. Welchen "Evolutionsfaktoren" waren männliche und weibliche Körper ausgesetzt und wie könnten die dazu beigetragen haben, dass sich die biologischen Unterschiede heute so darstellen, wie wir sie beobachten.
Die Gene sind im Grunde nur so eine Art "Strasse", aber sie entscheiden eben nicht darüber, ob ein Individuum auf dieser Strasse eher links, rechts oder mittig geht.
Die Gene stecken lediglich Potenziale ab, die sich durch Umwelteinflüsse (jeder Art) mehr oder weniger stark entwickeln ... je nach dem, welchen Herausforderungen das Individuum begegnet.

Männer sahen sich über Jahrhunderte hinweg der Erwartung gegenüber, stark zu sein um etwas verteidigen zu können, wenn es darauf ankommt.
Frauen sahen sich die gleichen Jahrhunderte ganz anderen Herausforderungen gegenüber ... Herausforderungen, bei denen es eben nicht so sehr auf körperliche Belastbarkeit ankam.
Niemand kann mir erzählen, dass das nicht auf zu einem natürlichen Selektionsdruck beigetragen hat ... etwas genauer .... der Schwächling und Angsthase, der eventuell sehr sozial eingestellt ist, bekam keine ab.
Und genau so läuft nunmal Evolution ... der Schwache wird wahrscheinlich nicht lange überleben ... und er bekommt auch weit seltener die Möglichkeit, sich zu vermehren und gibt seine Gene daher seltener efolgreich weiter.

Das Ergebnis: Die, die den gesellschaftlichen, familiären oder den Erwartungen potenzieller Partner entsprechen, vermehren sich besser, als die, die diesen Erwartungen nicht entsprechen ... und dadurch entwickeln sich die Körper der Individuen nach und nach (über Generationen) langsam in Richtung der Erwartungen ... Männer werden stärker und Frauen schwächer.
Wenn Männer über Generationen hinweg viel Muskelkraft brauchen, um ihren Alltag zu meistern, dann werden sich auch die Organe und das Skelett auf diese Aufgabe anpassen ... die Lunge wird z.B. leistungsfähiger, um den Organismus mit genügend Sauerstoff versorgen zu können. Das Ergebnis sind dann Männer, die halt nicht so schnell aus der Puste sind.
Oder in "evolutionstheoretisch" ... Männer mit größerem Lungenvolumen sind bei den Weibchen beliebter, da diese durch die im Vergleich zu anderen gesteigerte Leistungsfähigkeit besser das Überleben des Nachwuchses sichern können (einen größeren Anteil an der Aufzucht sicher übernehmen können).
Eventuell auch der Grund, aus dem Frauen auch heute noch auf Männer mit breiten Schultern und durchtrainierten Body stehen ... denn ein solcher Männerkörper signalisiert Leistungsfähigkeit ... und die bedeutete über Jahrtzausende hinweg Sicherheit für den Nachwuchs.
 
Zuletzt bearbeitet:
mal ehrlich, ab einem gewissen Trainingsaufwand entscheidet im körperlichen Sport immer das bessere Genmaterial.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Micke und Karan S'jet
Zeitlupe_1982 schrieb:
Herrscht eurer Meinung nach in den entsprechenden Lebensphasen ein gesellschaftliches Klima, welches es LGBTQI Menschen erlaubt ihre Geschlechtsidentität offen auszuleben ohne diskriminiert zu werden?
Natürlich! Wann wenn nicht jetzt? Ich erinnere mich noch an diese riesige Demonstration in Berlin letztes (?) Jahr. Die durften da rumlaufen wie sie wollten und es gab noch nichtmal Gegendemos. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich immer noch öffentliche Anfeindungen, das finde ich schade.

Respektieren sollte man das ganze schon und das tue ich vollumfänglich: Jeder soll so leben wie er will, jeder soll lieben wen er will und jeder soll sich kleiden wie er will. Total induskutabel. Eine andere Meinung darf man aber trotzdem haben. Ich beobachte die ganze Thematik mit Sorge und finde es kritisch, dass das ganze jetzt so deratig hochgepusht wird. Vor allem im Kindesalter. Kinder, die gerade in ihrer Entwicklung sind, sollte man nicht durch tausende Genderarten durcheinanderbringen, sondern überwiegend das traditionelle Familienbild lehren. So kommen viele Kinder ggf. gar nicht in "Versuchung" mal so eben ein neues Geschlecht auszuprobieren. Es kann nur im Interesse des (deutschen) Staates liegen, wenn möglichst viele Leute heterosexuell sind, denn nur so kann neues Leben entstehen und nur so kann man den demographischen Wandel aufhalten wenn man nicht gerade Massen an Migranten importiert.

Ich denke auch, dass viele Leute die sich jetzt als pansexuell, nicht binär oder sonstwas "outen" das einfach nur wegen dem Hype darum machen. Es kann mir keiner erzählen, dass es jetzt ganz plötzlich so viele Menschen mit dieser Orientierung gibt, früher sich dazu aber keiner geäußert hat. Und ich meine nicht vor 80 Jahren, ich meine vor 15 Jahren oder kürzer (Homo und Trans mal außen vor gelassen).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Banger
GrayWolf schrieb:
Interessant. Du darfst so argumentieren "ist ja egal" weil es dir egal ist, ich darf die gleiche Logik aber nicht gegen dich anwenden. Abgesehen davon dass es in Frauensportverbänden konsens ist dass trans-frauen nicht teilnehmen dürfen.
Wir sind ja am Punkt angekommen ungleichheiten abzubauen und nicht, weil es uns ins narrativ passt neue aufzubauen.
wie oben, wir bauen ungleichheiten ab und nicht neue auf "weil es so ist"

die Unterschiede sind massiv. Es hat ja einen Grund warum Sport getrennt wurde.


Häh nein ich sage nur wer Menschen aufteilten will für mehr Gerechtigkeit im Sport auf Basis von Genetik wie dem X,Y Chromosomen, der müsste dann natürlich auch alle anderen bekannten genetischen Sequenzen berücksichtigen egal auf welchem Chromosom, die einen bestimmten Phänotyp - der für eine bestimmte sportliche Disziplin entscheidend ist - codieren.

Wer Genetik als Grundlage für das Aufteilen von Menschen in "Leistungsgruppen" nimmt - was sicherlich ok ist, wenn man das objektiv macht - muss eben dann auch B+C sagen und nicht nur A meiner Meinung nach.

Die simple Aufteilung Mann/Frau kommt eher aus einer Zeit als Gummistiefel aus Holz waren und man einfach keinerlei Wissen über Genetik hatte - würde ich mal sagen. Heute sind aber die Möglichkeiten natürlich völlig anders, will man Menschen auf Basis ihres Genoms in vergleichbare Gruppen aufteilen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
fgordon schrieb:
Häh nein ich sage nur wer Menschen aufteilten will für mehr Gerechtigkeit im Sport auf Basis von Genetik wie dem X,Y Chromosomen, der müsste dann natürlich auch alle anderen bekannten genetischen Sequenzen berücksichtigen egal auf welchem Chromosom, die einen bestimmten Phänotyp - der für eine bestimmte sportliche Disziplin entscheidend ist - codieren.
Was gemacht wird. z. B. nach Alter oder Gewicht

fgordon schrieb:
Wer Genetik als Grundlage für das Aufteilen von Menschen in "Leistungsgruppen" nimmt - was sicherlich ok ist, wenn man das objektiv macht - muss eben dann auch B+C sagen und nicht nur A meiner Meinung nach.
Dann fang doch mal damit an.

fgordon schrieb:
Die simple Aufteilung Mann/Frau kommt eher aus einer Zeit als Gummistiefel aus Holz waren und man einfach keinerlei Wissen über Genetik hatte - würde ich mal sagen. Heute sind aber die Möglichkeiten natürlich völlig anders.
Was auch immer du damit sagen willst. Deinem Narrativ hilft es nicht.
Ergänzung ()

DerOlf schrieb:
Transmenschen wäre wohl am meisten damit gedient, wenn man sie einfach als genau das akzeptiert, was sie nach einer Behandlung sind ... eben eine Frau oder ein Mann ... und kein "ex-irgendwas".

Es ist aber auch tatsächlich ziemlich egal, denn eigentlich ist das Geschlecht solange irrelevant, wie es nicht um Paarung und Vermehrung geht.
Schon interessant wie du argumentierst weil du ja weiter unten von starken Männern und Frauen sprichst. Fakt ist halt dass trans-Menschen unattraktiv sind eben weil man sich nicht mit diesen paaren kann. Daran ist auch nichts verwerflich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
GrayWolf schrieb:
Es hat ja einen Grund warum Sport getrennt wurde.
Ja.

Zum Beispiel wurde in altgriechischen Gymnasien grundsätzlich nackt trainiert, weil Kleidung den Bewegungsapparat behindert.
Frauen hatten zu diesen Sportstätten grundsätzlich keinen Zutritt, wahrscheinlich um den Männern peinliche Momente zu ersparen.

Viele der Sportarten bei den olympischen Spielen im alten Griechenland waren Ableitungen von Kriegsaktivitäten ... beim Speerwurf ist das offensichtlich, beim Ringen ebenfalls und auch Wagenrennen sind noch sehr nahe am damaligen Kriegsgeschehen.
Wer jahrelang trainiert, einen Diskus weit zu schleudern, der kann auch gut mit Steinen werfen (gleiches beim Hammerwurf). In Homers Illias kann man sehr oft lesen, wie wichtig Steinewerfen damals als Kriegstechnik war.

Hat man Frauen in den Krieg geschickt? ... nö ... wozu sollten die dann an den spielerischen Trainingseinheiten der Krieger teilnehmen?
Da sie ohnehin nicht mit in den Krieg zogen, wäre das doch die reine Zeitverschwendung ... als würde man einen Vogel zwingen, über den Ärmelkanal zu schwimmen.
Frauen in den Krieg zu schicken, hielt man für Barbarei ... das zeigt sich bei nahezu allen griechisch-römischen Chronisten.
Die Frauen NICHT in den Krieg zu schicken, galt der Antike als Zeichen für "Zivilisation".

Es ist alles in unserer Geschichte ... sogar die männliche Dominanz in den allermeisten Sportarten.

Das alles hat Gründe, aber ich würde davon abraten, diese allein in der Genetik zu vermuten und die Rolle der Gesellschaft damit brutal zu unterschätzen.
 
GrayWolf schrieb:
Schon interessant wie du argumentierst weil du ja weiter unten von starken Männern und Frauen sprichst. Fakt ist halt dass trans-Menschen unattraktiv sind eben weil man sich nicht mit diesen paaren kann. Daran ist auch nichts verwerflich.

So ganz richtig ist das auch nicht. Als MtF habe ich immer noch die Chance auf biologische Kinder, wenn meine Partnerin eine CIS Frau ist und ich vorher mein altes Sperma einfrieren lassen.

Das Problem ist, alleine das ganze Trans* Thema ist so verdammt komplex, dass können wir einfach nicht in einem einzigen Thread abhandeln. Und dann gibt es ja noch andere Gruppen, welche an ganz ähnlichen Problemen leiden (beispielsweiter Inter*).

Ich werde mich dazu noch mal ausführlicher äußern, aber im Moment fehlt mir die Zeit. Hättest ihr Interesse daran, wenn ich einmal Kurz die ganzen Spezialbegriffe erläutere? Als ich ganz neu in dem Thema war, war ich alleine schon davon echt überfordert. Eventuell können wir damit auch das ein oder andere Missverständnis aus der Welt räumen.
 
Wieso soll ich damit anfangen? ich finde solche Aufteilung nach ja wir picken uns 2% des genetischen Materials heraus um Menschen auzuteilen halt nicht so sinnvoll.

Entweder man macht es dann richtig - oder gar nicht. Solche halbgaren Lösungen finde ich halt nie gut.
 
GrayWolf schrieb:
akt ist halt dass trans-Menschen unattraktiv sind eben weil man sich nicht mit diesen paaren kann.
Du teilst deine Welt also auf in "fickbar" und "nicht fickbar"?

Richtest du dein Verhalten im Alltag immer daran aus, ob du es mit jemandem zu tun hast, mit dem du Nachwuchs zeugen könntest?
Dieser Unterschied wird erst dann relevant, wenn du es auf eine Zeugung anlegst ... ansonsten ist es vollkommen wumpe ... und dieses "vollkommen egal" trifft wohl auf ca. 99% der Alltagsinteraktionen zu.

Die meisten Menschen, die ich kenne, haben Sex aus sehr unterschiedlichen Gründen ... und die meisten benutzen dabei Verhütungsmittel, weil "ein Kind zeugen" eben meist NICHT zu diesen Gründen gehört.
Tatsächlich ist eine Schwangerschaft oft das letzte, was mit Sex erreicht werden soll.
 
Das unterschiedliche Testo Level, das maßgeblich für Muskelwachstum verwantwortlich ist hat nix mit Geschlechterrollen zu tun. Vllt über viele hunderttausende Jahre aber sicher nicht auf kürzere Zeit wie die menschliche Kultur.

Schau doch mal was Bodybuilder/innen sich einfahren, das sind die Dinge die der männliche Körper in einem viel höheren Maß selbst produziert.
Dazu dann Knochenbau und weiterer kleinkram. Das weibliche Becken zum kinderkriegen ist ne richtige Fehlkonstruktion wenns um sportliche Leistung geht. dadurch auch Gewichtsverteilung und ähnliches. Fettanteil pipapo
 
Sonst argumentierst du ja stärker (@DerOlf ), aber dein Beitrag (#53) ist schon sehr schwach allgemein. Im alten Grichenland hatte man auch kein Problem mit Sklavenhaltung. Von daher sind die gesellschaftlichen Verhältnisse dort irrelevant.

Karan S'jet schrieb:
So ganz richtig ist das auch nicht. Als MtF habe ich immer noch die Chance auf biologische Kinder, wenn meine Partnerin eine CIS Frau ist und ich vorher mein altes Sperma einfrieren lassen.
Frauen suchen mehr als nur einen Samenspender.

Karan S'jet schrieb:
Ich werde mich dazu noch mal ausführlicher äußern, aber im Moment fehlt mir die Zeit. Hättest ihr Interesse daran, wenn ich einmal Kurz die ganzen Spezialbegriffe erläutere?
Ja

fgordon schrieb:
Wieso soll ich damit anfangen? ich finde solche Aufteilung nach ja wir picken uns 2% des genetischen Materials heraus um Menschen auzuteilen halt nicht so sinnvoll.
Auch wenn du beharrlich die Fakten die dir wiederholt gepostet wurden ignorierst wird dadurch deine Argumentation nicht wasserdichter.

DerOlf schrieb:
Du teilst deine Welt also auf in "fickbar" und "nicht fickbar"?
Ja

DerOlf schrieb:
Richtest du dein Verhalten im Alltag immer daran aus, ob du es mit jemandem zu tun hast, mit dem du Nachwuchs zeugen könntest?
Ja

DerOlf schrieb:
Die meisten Menschen, die ich kenne, haben Sex aus sehr unterschiedlichen Gründen ... und die meisten benutzen dabei Verhütungsmittel, weil "ein Kind zeugen" eben meist NICHT zu diesen Gründen gehört.
Erschließt sich mir nicht wie du darauf kommst dass ich denken würde Sex wäre ausschließlich dafür ist "ein Kind (zu) zeugen"

DerOlf schrieb:
Tatsächlich ist eine Schwangerschaft oft das letzte, was mit Sex erreicht werden soll.
Zum Glück
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Juhu, es geht weiter mit der Schlammschlacht und damit weg vom Thema.

Könnt ihr den Kindergarten und die wissentlich speziellen Perspektiven wieder etwas hinten anstellen und zurück zum Thema kommen?

Zur Kernfragestellung hatte ich ja schon gesagt, das ich es schwierig finde, all die verschiedenen Probleme von LGBTQI* in einem Strang zu behandeln, weil diese eben doch teilweise nicht mehr nur unterschiedlich sondern sogar gegensätzlich sein können.

Dann finde ich die Abgrenzung von "wird Diskriminiert" auch alles andere als unproblematisch. Aus den Anekdoten kommen doch sehr oft Erzählungen bei denen ich mir als heterosexueller weißer Mann denken muss.

"Und wo ist das Problem? vergleichbare Erfahrungen machen wir alle und ich muss mir da wie jeder andere ein dickes Fell wachsen lassen."

Und dann kommt die Realisierung, dass Erfahrungen eben doch so individuell sind. Das das gleiche Erlebte für den einen nahezu irrelevant für den Nächsten aber schon fast traumatisch sein kann. Nur wo bringen wir da die Objektivität ins Spiel?
Wenn man versuchte eine Definition dafür zu fassen, möchte ich wetten das diese reicht auch mir als heterosexuellen weißen Mann zahlreiche Diskriminierungserfahrungen zu bestätigen.

Da kämpfen wir ja an anderen Stellen im PC [political correctness] Kulturkrieg, wo es angeblich keinen Rassismus gegen weiße geben könne, oder Männer keine Opfer von Sexualverbrechen sein könnten. Oder oder oder. An Übertreibungen und Extremen mangelt es in solchen Belangen eher selten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: sedot, Corto und Karan S'jet
Was ist den das Thema @Keylan ?

Keiner hier im Thread diskrimminiert vorsätzlich oder möchte diese Zustände behalten oder vergrößern. Es wird jedoch wiederholt behauptet dass die transistion keine Auswirkung auf den Sport hätte was eben nicht der Fall ist. Wenn dass nicht das Thema hier im Thread ist weiß ich auch nicht. Gerne können wir meine Frage die nicht beantwortet wurde ausdisktuieren warum es das Problem mit trans-Menschen im Männersport nicht gibt. Oder allgemein, warum sich Frauen für Liegen die Ihnen offen stehen, die aber "Männerliegen" sind im Sport nicht qualizieren. z. B. bei der NBA, ja die NBA steht Frauen offen aber es qualifizieren sich keine. Deswegen gibt es ja die WNBA

Siehe: https://eu.indystar.com/story/sport...h-she-only-woman-ever-drafted-nba/9198759002/
 
Zurück
Oben