Die umfassendste Studie zum Thema der Detransition untersuchte alle 767 Personen (davon 289 als Frau Geborene und 478 als Mann Geborene), die in
Schweden zwischen 1960 und 2010 einen Antrag auf eine geschlechtsangleichende Operation gestellt hatten.
[37] Bei 681 dieser Personen fand letztlich eine geschlechtsangleichende Operation statt; ein Teil der Antragstellenden hatte den Antrag zurückgezogen.
[37] Insgesamt hatten bis zum Zeitpunkt der Studie 15 der 681 Personen, also rund 2,2 %, einen Antrag gestellt, die Geschlechtsangleichung rückgängig machen zu lassen.
[37] Die Zahl setzte sich zusammen aus fünf als Frau geborenen Personen (2 %) und zehn als Mann geborenen Personen (2,3 %).
[37] Der Anteil der Personen, die ihre Geschlechtsangleichung bereuten, nahm im Zeitraum von 1960 bis 2010 signifikant ab.
[37] Als Frau Geborene stellten den Antrag auf Rückkehr zum Geburtsgeschlecht im Durchschnitt nach 7,5 Jahren, als Mann Geborene im Durchschnitt nach 8,5 Jahren.
[37]
Ein Facharzt für Psychiatrie des
Universitätsspitals Basel erklärte 2018, dass weniger als 1 % der operierten Transpersonen wieder Schritte unternehmen würden, um operativ zu detransitionieren.
[10][11] In der Klinik werde nur ungefähr alle zwei Jahre eine Detransition vorgenommen.
[11] Der
serbische Urologe Miroslav Djordjevic, der einer der wenigen ist, die einstige Transfrauen operativ bei der Detransition unterstützen, spricht jedoch von einer steigenden Zahl derartiger Patienten.
[19][20] Zwischen 2012 und 2017 hätte er 14 Anfragen gehabt und sieben solcher Operationen in einer Klinik in
Belgrad durchgeführt.
[19][20]