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Aber eben ein sehr wichtiger und leider viel zu oft unterschätzter der eben auch das Antwortverhalten beeinflussen und damit die Ergebnisse verzerren kann.
Mit der Nachvollziehbarkeit sieht es bei den meisten nichtwissenschaftlichen Publikationen ohnehin ziemlich düster aus.
Das folgt oft eher dem Prinzip:
"Amerikanische Labyrintforscher haben heraus gefunden".
Regionale Unterschiede sind überall bedeutsam ... so wie man zwischen San Francisco und Huston unterscheiden kann, wird man auch zwischen Berlin und Bad Kissingen unterscheiden können ... wahrscheinlich sogar zwischen einzelnen Stadtteilen Berlins (und auch das wird in SF und Huston ebenfalls funktionieren).
Die USA sind ein Flickenteppich, was den Umgang mit LGBTQIA*(-$%&/=%§"!/%&§$wasauchimmer) betrifft. https://en.wikipedia.org/wiki/Sodomy_laws_in_the_United_States
Die Sodomiegesetze hatte ich oben bereits erwähnt ... auch die waren von Bundestaat zu Bundesstaat sehr unterschiedlich. In manchen Staaten galt jede von der Missionarsstellung abweichende Sexualpraktik als Sodomie, in manchen nur gleichgeschlechtlicher sexueller Konktakt, in manchen nur die aktive Rolle in einem solchen und in anderen war sogar die "Vertuschung" solcher Handlungen (davon wissen, das aber nicht den Ordnungsbehörden mitteilen) strafbar.
Sogar Minderjährige, die einvernehmlichen Sex mit Volljährigen hatten, konnten mit diesen Gesetzen in einigen Staaten verurteilt werden.
In vielen US-Staaten wurden diese Gesetze erst vor weniger als 30 Jahren ausser Kraft gesetzt ... viele dieser Staaten befinden sich im Süden der USA.
In Texas (und einigen anderen Bundesstaaten) galten einige der Sodomiegesetze noch bis 2003 und für ihre Abschaffung war ein höchstrichterlicher Spruch notwendig (USSC 2003, Lawrence vs. Texas).
Ergänzung ()
Das ursprüngliche Subjekt der Sodomiegesetze waren nicht sexuelle Abweichler, sondern einfach jeder sexuelle Akt, der NICHT der Zeugung dient.
Das umfasst z.B. manuelle, orale oder anale Praktiken, Sex mit Tieren, noch nicht fruchtbaren Kindern, Emfängnisverhütung, Sex mit Dingen und konsequenterweise auch gleichgeschlechtlichen Sex.
Eben alles, bei dem man der biblischen Aufforderung "seid fruchtbar und mehret euch" nicht nachkommen kann.
Die Bibel gesteht der Sexualität nur eine einzige Funktion zu ... und das ist die Vermehrung.
Alles andere ist Sodomie und natürlich kommt uns das heute vor wie finsterstes Mittelalter.
In vielen US-Staaten wurden diese Gesetze erst vor weniger als 30 Jahren ausser Kraft gesetzt ... viele dieser Staaten befinden sich im Süden der USA.
In Texas (und einigen anderen Bundesstaaten) galten einige der Sodomiegesetze noch bis 2003 und für ihre Abschaffung war ein höchstrichterlicher Spruch notwendig (USSC 2003, Lawrence vs. Texas).
So nicht richtig. Es gibt das Konzept des: "Desuetude" dass Gesetzte die lange Zeit nicht angewant werden, und bei einer Anklage durch diese als obsolet gekennzeichnet werden und ihre Kraft verlieren. So wurde dass übrigens auch bei "Lawrence vs Texas" gehandhabt, bis die Sturköpfe kamen. https://en.wikipedia.org/wiki/Desuetude
Nein. Es werden grundlegende Menschenrechte eingeschränkt. Beispielsweise darf man als Transperson nicht auf die richtige Toilette gehen.
Die USA versinken immer weiter ins Mittelalter, sieht man ja ganz aktuell mit dem Abtreibungsrecht.
Welches ist die richtige Toilette für eine Transperson die sich z.B. als Frau fühlt und eine Frau werden möchte aber im Ausweis noch Männlich bei Geschlecht steht ? Ich würde sagen die Toilette für Männer.
Die Frage der Toilette ist ein Problem, Frauen wollten/wollen eine getrennte Toilette und hatten/haben ein Problem mit Unisextoiletten, eigentlich brauchen wir eine dritte Toilette, was baulich fast nie geht.
Die Toilette für Frauen zu benutzen weil man sich wie eine Frau fühlt kann es nicht sein, da ist es nur eine Frage der Zeit bis Männer auf die Idee kommen mit dieser Begründung bei den Frauen zu spannen.
@Karan S'jet
Zitier und lies mal den ganzen Satz, es war aber klar das der Vorwurf kommt das ich was nicht verstehe nur weil ich eine andere Meinung habe.
@Zeitlupe_1982
Das dürfte nicht sehr lange dauern bis es einen weiblichen Aufschrei gibt und die Polizei kommt, wenn Männer die Toilette für Frauen benutzen.
Ach Karan, sonst argumentierst du immer damit "dass sich Leute nicht mit Dingen beschäftigt haben" aber jetzt lässt du Sachen vom Stapel die halt sehr eindeutig geregelt sind. Die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" ist übrigens eine "Declaration" und kein "Treaty" und somit im besten Falle eine Absichtserklärung. Übrigens kennt die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" keine trans-Rechte https://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf
Rechte, bzw. Menschenrechte in den USA erschließen sich aus der US-Verfassung, oder der Verfassung der Bundesstaaten. Ansonsten gibt es keine Quelle dafür. Die Bill of Rights der US Verfassung gibt hierbei die gängisten vor wie z. B. das Recht auf Tragen von Waffen (2nd Amendment to the US Constitution)
Jedoch haben auch die Bundestaaten in ihrer Verfassung wieder eine eigene Bill of Rights. So wird z. B. in Texas es als Recht empfunden dass die Ehe für Alle eine Belästigung der Bürger ist, siehe "Art 1 - Sec 32, Texan Constitution":
(a) Marriage in this state shall consist only of the union of one man and one woman.
(b) This state or a political subdivision of this state may not create or recognize any legal status identical or similar to marriage. (Added Nov. 8, 2005.)
Auch wenn es dir nicht passt, aber die US Verfassung kennt kein Recht auf Abtreibung. Damit haben dann die Richter Recht, es wieder in die Hände der Bundesstaaten zu geben. Im Opinion Piece übrigens auch Wasserdicht so argumentiert. https://www.supremecourt.gov/opinions/21pdf/19-1392_6j37.pdf
Das Recht auf Abtreibung durch "Roe vs Wade" war nur möglich weil damals das texanische Abtreibungsrecht so ausgelegt war dass es den 4 Zusatzartikel der US-Verfassung verletzt hat (Recht auf Privatsphäre). Es war damals schon abzusehen dass sobald das nicht mehr der Fall ist es wieder den Bundesstaaten überlassen wird. Einzig und alleine die Tatsache dass es so lange gedauert hat bis die Bundestaaten ihren Arsch bewegt haben ist erstaunlich.
Tomislav2007 schrieb:
Welches ist die richtige Toilette für eine Transperson die sich z.B. als Frau fühlt und eine Frau werden möchte aber im Ausweis noch Männlich bei Geschlecht steht ? Ich würde sagen die Toilette für Männer.
Ja, dein Vorschlag ist, dass ich als Frau auf Männer Klos soll wo mich Männer an den Brüsten und im Intimbereich angrapschen werden, eben weil es unter Männern nun mal einen großen Teil von Sexualstraftäterin gibt. Ganz tolles Kino.
Und auch den Vorschlag mit der dritten Toilette zeigt sehr eindeutig, dass du das grundlegende Thema der Genderdysphorie nicht verstanden hast. Ist übrigens nach dem Regeln der Wissenschaft eine gültige Diagnose und kein "ich fühle mich so weil ich bock drauf hab".
GrayWolf schrieb:
Aber im Reisepass und damit ist die Diskussion gegessen.
1. Innerhalb von Deutschland und der EU braucht man keinen Reisepass.
2. Nicht jeder hat einen.
3. Sobald die VÄ/PÄ durch ist, bekommt man ja eine neue Geburtsurkunde mit dem neuen Geschlecht. Damit kann man sich auch einen neuen Reisepass mit dem neuen Geschlecht holen.
@Zeitlupe_1982
Das dürfte nicht sehr lange dauern bis es einen weiblichen Aufschrei gibt und die Polizei kommt, wenn Männer die Toilette für Frauen benutzen.
Nö, das war früher auch völlig normal, als der Wickeltisch noch häufig im Frauenklo aufgebaut wurde.
Wer auf die Frauentoiletten geht um dort Frauen zu belästigen, braucht sich doch nicht hinter einer Geschlechtsidentität verstecken. Was soll das bringen?
Ja, dein Vorschlag ist, dass ich als Frau auf Männer Klos soll wo mich Männer an den Brüsten und im Intimbereich angrapschen werden, eben weil es unter Männern nun mal einen großen Teil von Sexualstraftäterin gibt. Ganz tolles Kino.
Dazu möchte ich mal kurz die Passagee von 17:40 bis 18:30 von Alex zitieren:
YouTube
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du hast ja explitzit auch noch auf die Stelle gelinkt wo Alex davon redet dass die Belästigungen Hauptsächlich von Frauen ausgehen und nur um deinen Punkt irgendwie zu legitimieren drehst du das komplett um.
Karan S'jet schrieb:
1. Innerhalb von Deutschland und der EU braucht man keinen Reisepass.
Du wolltest eigntlich sagen dass man keinen Pass braucht um aufs Klo gehen zu können, aber das hast du weiter oben gelten lassen solange im Raum die "Abwesendheit von Geschlecht im Pass" stand. Es ist völlig egal. Es gibt eine eindeutige Hinterlegung bei den Behörden welchen Geschlecht man zugeordnet ist und das ist der springende Punkt.
Richtig, früher bis 1984, danach gab es auf Forderungen der Frauen eine zweite Toilette.
Zeitlupe_1982 schrieb:
Wer auf die Frauentoiletten geht um dort Frauen zu belästigen, braucht sich doch nicht hinter einer Geschlechtsidentität verstecken. Was soll das bringen?
Wenn ich als Mann der sich wie eine Frau fühlt auf die Toilette für Frauen darf kann ich mich dem Vorwurf der Belästigung entziehen.
Karan S'jet schrieb:
Ja, dein Vorschlag ist, dass ich als Frau auf Männer Klos soll wo mich Männer an den Brüsten und im Intimbereich angrapschen werden, eben weil es unter Männern nun mal einen großen Teil von Sexualstraftäterin gibt.
Und auch den Vorschlag mit der dritten Toilette zeigt sehr eindeutig, dass du das grundlegende Thema der Genderdysphorie nicht verstanden hast. Ist übrigens nach dem Regeln der Wissenschaft eine gültige Diagnose und kein "ich fühle mich so weil ich bock drauf hab".
Was aber für den Sachverhalt völlig egal ist. Sexuelle Belästigung bleibt sexuelle Belästigung. Egal ob der Täter ein Mann, eine Frau, eine trans Frau oder ein trans Mann ist. Spielt auch nur eine untergeordnete Rolle ob der Tatort eine Toilette oder eine Unterführung und was auch immer ist.
Frauentoiletten sind eine rein normativ soziale Konvention, die wir akzeptieren, da von Männern ein höheres Gefährdungspotezial ausgeht (Höhere Kraft + Höherer Anteil an Sexualstraftätern). Und Transfrauen sind genauso Schutzbedürftig davor. Deshalb können sie auf die Frauentoilette gehen.
Eine Transfrau bei der das Geschlecht noch nicht...
Karan S'jet schrieb:
3. Sobald die VÄ/PÄ durch ist, bekommt man ja eine neue Geburtsurkunde mit dem neuen Geschlecht. Damit kann man sich auch einen neuen Reisepass mit dem neuen Geschlecht holen.
So nicht richtig. In Deutschland gilt die Hinterlegung bei den Behörden. Der Perso ist lediglich eine akzeptierte Abschrift (zum Ausstellungszeitpunkt) erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit & Tatsachenbeurkundung. (Das muss man übrigens Reichsbürgern auch immer wieder erklären)
Zeitlupe_1982 schrieb:
Frauentoiletten sind eine rein normativ soziale Konvention, die wir akzeptieren, da von Männern ein höheres Gefährdungspotezial ausgeht (Höhere Kraft + Höherer Anteil an Sexualstraftätern). Und Transfrauen sind genauso Schutzbedürftig davor. Deshalb können sie auf die Frauentoilette gehen.
Das hat euch beiden nicht geholfen. Da, wie von Karan selber in einem Video verlinkt wurde die Tatsache ist dass Frauen eben trans-frauen am meisten Belästigen. Von daher ist eine Forderung nach einer Toilette für trans-frauen berechtigt aber nicht, dass trans-frauen auf die Frauentoilette gehen.
siehe:
Karan S'jet schrieb:
Dazu möchte ich mal kurz die Passagee von 17:40 bis 18:30 von Alex zitieren:
YouTube
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