News Linux-Desktop: Vier Prozent Marktanteil waren keine Einmonatsfliege

MrHeisenberg schrieb:
Nein, die können doch Linux nutzen?
natürlich können sie das. aber warum bekommt die firma mit milliarden an umsatz und gewinn seit jahren das nicht hin? das spricht nicht so richtig für den nt-kernel, dessen entwicklung und die aussichten in die zukunft. und es ist ja nicht nur die cpu-performance. netzwerk und storage sind zum beispiel auch langsamer unter windows (von den features wollen wir dabei noch nicht einmal reden).
 
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stefan92x schrieb:
Wie man da noch großes Vertrauen in die Sicherheit von Windows haben kann, bzw größeres als bei Linux, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

Davon abgesehen ist ja Windows selbst bereits ein Datenschutzproblem mit den ganzen übermittelten Telemetriedaten... selbst wenn es in anderer Hinsicht sicherer sein sollte, relativiert es das für mich schon wieder.
 
In den 250 Kommentaren, die ich gerade gelesen habe,
fehlt eines der wichtigsten Argumente für Linux :

Linux kostet nichts* :daumen:

( *Standard-Distro für Privatanwender)
 
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midnightblue schrieb:
Wenn es irgendwelche Probleme gäbe, [...]
ich finde es wäre gelogen, oder zumindest beschönigt, wenn man meinen würde mit linux gebe es nicht auch das eine oder andere wehwehchen...
ich kann mich schon entsinnen dass z.b. schon mal vorkam dass nach einem kernelupdate ohne reboot die usb ports nicht gingen, weil entsprechende module ungeladen wurden, etc.
oder dass der samba daemon ebenso nach kernelupdate erst nach einem daemon restart wieder ordentlich seinen dienst tat.
aber das sind wirklich luxusprobleme; dennoch ärgerlich wenn man eine kiste nicht mal eben so rebooten kann..
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Windows kann man die Telemetrie Daten doch blocken?! Und vieles andere abschalten.
 
Die Diskussion ist auch ein bißchen aus der Spur geraten. Das Ideologische muss vor allem mal aus den Köpfen. Jedem das Seine. Ich habe zum Beispiel nach schmerzhaftem Distro-Hopping Tuxedo OS für mich gefunden. Da passt alles für mich zusammen, ich würde es sogar blutigen Anfängern empfehlen. Für andere aber vielleicht nicht.

OpenSuse Thumbleweed hat mir zum Beispiel gefallen, es hat mich aber genervt dass es das Passwort für Netzwerkfreigaben bei jedem Anmeldevorgang neu angefragt hat. Kubuntu hat mich mit SNAP genervt. Debian hat mich mit seiner Langsamkeit (Updates) genervt, Manjaro hat sich bei mir per Update zerschossen, KDE Neon hat mir meine Partitionen zerschossen als ich Dual Boot einrichten wollte, usw usw.

Es ist ein Prozess wenn man das Betriebssystem wechselt. Das muss man wollen. Falls man glücklich ist mit dem was man hat dann bleibt man bei dem was man hat. Fertig. Windows 11 hat mich gezwungen zu wechseln. Ich habe 3 SSDs im Haupt-PC mit XP, 7 und 10. Eine weitere SSD konnte ich nicht mehr einhängen da XP und 7 eine Aktivierung gewollt hätten, dafür müssten sie wieder ans Netz.....sonst hätte ich vielleicht noch 11 ausprobiert.

Es hieß ja damals Windows 10 ist das letzte Betriebssystem und wird kontinuierlich aktualisiert. Ich hätte sogar dafür gezahlt. Support kostet eben. Bei Linux ist alles kostenlos für Privatanwender, da muss man auch selber mal Anleitungen lesen. Das ist nicht für jedermann.
 
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cruscz schrieb:
Gerade die Tatsache, dass Windows gerade vieles wieder per Powershell als Funktionen (zurück-)erhält, die bei Linux Standard sind, zeigt ja das Linux auch aus Windows-Benutzersicht nicht so schlecht sein kann.
Man kann ja auch alle halbe Jahre mal wieder die ketzerische Frage stellen, ab wann Windows wohl auf den Linux-Kernel aufsetzt, also quasi eine Linux-Distribution wird. Da Azure Cloud mehr Umsatz mit Linux als mit Windows-Servern macht, immer mehr Server-Software von Microsoft auch unter Linux läuft und selbst HyperV Linux direkt als dom0 nutzen kann, gibt es auf der Seite ja immer mehr Bewegung in die Richtung.

Auf Clientseite mit dem WSL ja auch schon, und generell fallen im professionellen Umfeld ja die Grenzen immer mehr. Unternehmens-IT auf Basis eines Hyper-V Clusters mit Windows Server-VMs und Linux-VMs hab ich schon vor Jahren betreut (und da tatsächlich auch schon Schritt für Schritt mehr Services von Windows nach Linux migriert). Geht alles, funktioniert vernünftig zusammen, gibt eigentlich keinen großen Grund für Grabenkriege - zumindest nicht mehr, es gab ja auch Zeiten, in denen Microsoft Linux als Feindbild gesehen hat und umgekehrt.
 
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Das sind hier 4 sehr laute Prozent. Finde ich sehr lustig in dem Zusammenhang wie hoch immer das Mitteilungsbedürfnis dieser winzigen Gruppe hier bei jeglicher Windows news ist. Ich habe einen Mathematiker Kumpel der erzählt mir seit Jahren, dass er bald auf Linux wechselt.
 
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ragan62 schrieb:
In den 250 Kommentaren, die ich gerade gelesen habe,
fehlt eines der wichtigsten Argumente für Linux :

Linux kostet nichts* :daumen:

( *Standard-Distro für Privatanwender)
Jedes meiner Geräte, die nur mit Linux betrieben werden, hat eine Windows-Pro-Lizenz. Ist für mich jetzt nicht das große Argument.
 
@icetom
Ist ja auch kein Wunder, wenn sich auf dieser Seite viele deutschsprachigen Nerds tummeln. Der Otto-Normal-Verbraucher verirrt sich nicht wirklich auf CB.
 
Eisenoxid schrieb:
Bei Windows kann man die Telemetrie Daten doch blocken

Bei Windows 10 kann man das vollständig nur in der Enterprise-Edition unter Anwendung der „Windows Restricted Traffic Limited Functionality Baseline“ in der Telemetriestufe „Security“. In den Pro- und Home-Versionen geht es nicht. Einige Landes-DSB halten den Einsatz für gänzlich unzulässig.

Bei Windows 11 bin ich nicht auf dem neuesten Stand, sieht es da besser aus?
Ergänzung ()

Eisenoxid schrieb:
Und vieles andere abschalten.

Vieles ist nicht alles.

Und ich will danach auch nicht an zwanzig verschiedenen Stellen suchen müssen. Ich will, dass per default erst gar nichts angeschaltet ist.
 
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ragan62 schrieb:
Linux kostet nichts* :daumen:

( *Standard-Distro für Privatanwender)
Als Privatanwender für mich so ziemlich das unwichtigeste Argument. Ich hänge so lange vor der Kiste, die selbst relativ viel Geld kostet, da kommt es auf die 100€ ca. alle 10 Jahre auch nicht mehr an. Da nehme ich das, was am besten für mich geeignet ist.

Für Ubuntu hab ich da schon mehr gespendet, auch wenn ich abgesehen vom Raspi zur Zeit kein Linux nutze.
 
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Abrexxes schrieb:
Seit ich Mint nutze fühle ich mich wie zu Win7 Zeiten. Das Teil macht was ICH will und zwar WANN ich es will. So soll das sein. Und das letzte 11 wird auch sterben wenn ich eine Lösung für Minecraft habe.
Früher ärgerte mich jede Windows News, jetzt lese ich sie mit einem breiten grinsen. 😉
Echt? Was machen den die aktuellen Versionen von Windows von allein?
Ich habe auch schon meine Erfahrungen mit Linux gemacht.
Bei Ubuntu mußte ich damals stundenlang frickeln und mit Copy und Paste die Kommandozeile bemühen, um den Ruhezustand einzuschalten.
Hat jetzt bei Linux MX zwar besser geklappt, war auch nur ein Mausklick, aber leider passiert nichts, wenn ich in den Ruhezustand wechseln will.
Mein Browser, Opera, mußte ich auch mühsam wieder auf deutsch einstellen, obwohl deutsch Systemsprache war.
Nein Danke, ich bin bedient, da ist nichts, aber auch garnichts, was mich zu Linux noch hin ziehen könnte.
Und ich bin vom Damokles- Schwert mit Win 11 betroffen, meine Hardware ist zu alt dafür.
Da gehe ich lieber das Risiko diverser Hacks ein oder werde versuchen, mir irgendwie eine Enterprise- Edition von Windows zu ergattern.
Linux hört sich immer so toll an, aber es hapert in meinen Augen zu oft an trivialen Dingen.
 
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Ich hab mich schon so oft daran versucht auf Linux umzusteigen.

Nie ist es gelungen.

Selbst um meine liebgewonnenen Spiele zu spielen war ich scheinbar immer zu blöd.
Möglicherweise liegt es auch daran das ich nur 6 Spiele in der Steam Bobliothek habe, davon aktiv spielen tue ich nur noch eins, PoP - und das ist ein EA.

Alles andere hab ich bei GoG und bei Blizzard.

Bei den Anwendungen für die ich keinen (für mich) brauchbaren ersatz finde ist Lr6.

Weder Darktable noch RAW Therapee sind irgendwie brauchbar. Bei beiden ist das UI ein workflow Alptraum und die dahinter steckenden Filter/Algorithmen, qualitativ so grottig das sie einfach nicht zu gebrauchen sind.

Zudem kommt erschwerend hinzu das ich keinen wirklichen ersatz für die Creatibe Labs Software für meine Audigy rx fi den kann. Alles was icj finden konnte sind sachen die entwederin einem frühen alphastadium festzustecken scheinen oder ich gefühlt 15 einzelne Tools benötige um die Funktionen von einem Programm unter Windows nur teilweise zu ersetzen.

Unter Linux wird die Soundkarte einfach zu einer 0815 mehrkanal Soundkarte degradiert.

Das alles zusammen lässt Linux für mich einfach nicht wirklich sinvoll einsetzbar dastehen.

So gerne ich Windows damit auch ersetzen würde.

Ein Dualboot kommt für mich nicht in Frage. Für sowas bin ich einfach nicht(mehr) militant genug.
 
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@halbtuer2 , was soll ich sagen? Bei mir läuft alles OotB. Und nach einem Boot blinkt das Laufwerk kurz auf und dann ist Ruhe. Keine permanten Updates, Werbung, Datentraffic und was W11 sonst noch macht. Ich habe quasi zu 100% maximale Leistung ohne sie mit Redmont zu teilen. Und ich nicht mal weis was das System da alles macht. 🤗
 
Spike S. schrieb:
Das ist der Punkt, wenn Linux auf den Kisten einsatzbereit vorinstalliert wäre wie Windows, wo schlimmstenfalls beim ersten Boot noch ein paar Dinge eingerichtet werden, dann wäre die Verbreitung schlagartig höher.

Japp.
Spike S. schrieb:
Das ist die Erfahrung die ich genau so gemacht hatte. Meiner Mutter hatte ich nach Win7 einfach Linux untergeschoben und fertig. Hätte ich ihr das nicht gesagt, wäre ihr das wohl kaum aufgefallen. Die Mehrheit der Computernutzer braucht halt einfach keine Windows-Only-Software...Browser, Office, Bildbetrachter läuft auf jeder Gurke.
Japp. Und dafür gibt es eine Antwort:
Fedora und GNOME. So mache ich es und die Leute sind glücklich. Besonders wenn, jemand anfängt von der Frickelei mit Windows zu reden (Endgegener: Windows-Update).

  • Ubuntu patched leider wie Debian an allem herum. Erneute Shitshow mit Snap - nach Upstart, Mir und Unity. Also…nein. Aber geiler Installer seit gefühlt 2004.
  • Debian Stable kann man auf neuer Hardware nicht zuverlässig einsetzen, weil zu stable.
  • Suse kommt per Default mit KDE - was ich nicht kritisieren möchte - aber bietet zu viele Optionen und Themes.
  • Arch und Gentoo sind super, für professionelle Anwender.
Die meisten hier wollen etwas anderes. Und damit uns die Masse der Nutzer mit Inkompatibilität nicht daran hindert - und das ist der Schaden den proprietäre Software anrichtet - müssen wir ein Linux liefern.

Fedoras Installer ist bei der Disk nicht so gut wie Ubuntu und parallelisierte weniger, aber um Lichtjahre vor Windows. Und der normale Anwender sieht den Installer nie. Abgesehen davon das Fedora den Installer gerade wieder überarbeitet.
Wenn Ihr dann lieber Ubuntu wollt, hindert euch keiner.

Spike S. schrieb:
Das Problem ist aber tatsächlich die Uneinheitlichkeit über die vielen Distros hinweg. Wenn eine Distro allein bei HP, Lenovo und Co. anfragt, ob die das vorinstalliert ausliefern, halten die sich die Bäuche vor Lachen (ein bisschen übertrieben formuliert). Es braucht ein einheitliches Konzept und ein gemeinsames Auftreten. Durch das Wesen von Linux und der FOSS Gemeinde wird es einfach nicht DAS eine Linux geben. Aber eventuell ja ein (Bedienungs-)Konzept das möglichst viele oder alle mittragen...
Die Anwender wollen die Kisten einschalten und nutzen, noch ein paar Programme dazu und fertig. Und die Hersteller wollen nicht erst ewig "herumeiern" die ganze Hardware zum Laufen zu bekommen.
Lenovo liefert wahlweise Fedora oder Ubuntu bei professionellen Geräten - den ThinkPads. Ist naturgemäß die Anwendergruppe, die sowieso neu installieren wird. Egal ob Windows oder Linux.

Spike S. schrieb:
Es müsste vielleicht ein bisschen so wie bei Android werden. Die vielen verschiedenen Gerätehersteller "packen nur noch" die Treiber für ihre Hardwareauswahl hinein und fertig. Wer will kippt noch Bloatware hinterher oder unterzieht die UI noch einer Verunstaltung (ich nutze bevorzugt Android Vanilla) nach belieben.

Sind wir uns einig, dass wir das nicht wollen? Android ist ein Negativbeispiel. Das Gebastelt ist ja unter Windows die Seuche, extra Treiber um die kaputte ACPI-Tabelle zu umschiffen :rolleyes:

Lenovo hat das vorinstallierte Ubuntu nur ergänzt um PDF-Dateien im Homedir. Kein komischen Treiber (alles Vanilla im Kernel) und keine extra Software und keine extra Repos. Und das heißt auch - mit Arch läuft es sowieso. So muss das immer sein :)

Die Hersteller sollen schauen, dass Ihr Quellcode in den Upstreamprojekten eingecheckt ist. Lenovo tut es.

Man muss denen unmissverständlich klar machen, sie können und dürfen nicht am Betriebsystem mitverdienen. Die müssen kompatible Hardware liefern, Qualität und Ersatzteile.
 
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