News Linux-Distributor: Finanzinvestor kauft Suse für 2,5 Milliarden US-Dollar

Frank

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#1
Der Linux-Distributor Suse wechselt erneut den Besitzer. Der schwedische Finanzinvestor EQT Partners will das Unternehmen für 2,535 Milliarden US-Dollar übernehmen. Der Kauf bedarf noch der Zustimmung der Aktionäre von Micro Focus, dem aktuellen Eigentümer von Suse und steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen.

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RYZ3N

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#2
Suse, Suse Linux, OpenSUSE, all das ist ja richtiggehend in der Versänkung verschwunden.

Habe mit Suse meine ersten Gehversuche unter Linux gemacht, so gegen 1999 in etwa.

Mittlerweile haben (K)Ubuntu, Mint, Manjaro & Co. Suse ganz klar das Wasser abgegraben.

Siehe: https://distrowatch.com

Vielleicht kommt mit neuem Investor ein wenig Schwung in die Bude. :)

Liebe Grüße
Sven
 

Faust2011

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#3
Mittlerweile haben (K)Ubuntu, Mint, Manjaro & Co. Suse ganz klar das Wasser abgegraben.
Das kommt vermutlich drauf an, aus welchem Blickwinkel man das betrachtet. Hier gehts darum, mit OpenSource/Linux Geld zu verdienen, primär durch den Support von zertifizierter Hardware und mit Dienstleistung und langjährigem Support und Ansprechpartnern (ggf. auch vor Ort).

Die von Dir genannten Distros gehen (tlw.) eher in die Richtung Heimanwender.
 
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#4
also ich bin erst auf die opensuse gewechselt und bin eigentlich ziemlich zufrieden. einige probleme habe ich noch, aber ich denke das liegt allgemein an linux und auch an kde.

also zwischen bleeding edge und stability finde ich opensuse jetzt am besten
zuvor hatte ich fedora, ubuntu und manjaro (kurz auch debian) aber auf einer anderen maschine

das tool yast so ähnlich wie die alte systemsteuerung in windows 7 ist echt ziemlich gut und auch oft praktisch.
auch so ist die benutzerfreundlichkeit bei opensuse meiner meinung nach am besten

das einzige "manko" ist das properitäre sachen nicht sooo gut unterstützt werden
 

RYZ3N

Commander
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#5
also ich bin erst auf die opensuse gewechselt und bin eigentlich ziemlich zufrieden. einige probleme habe ich noch, aber ich denke das liegt allgemein an linux und auch an kde.

also zwischen bleeding edge und stability finde ich opensuse jetzt am besten
zuvor hatte ich fedora, ubuntu und manjaro (kurz auch debian) aber auf einer anderen maschine

das tool yast so ähnlich wie die alte systemsteuerung in windows 7 ist echt ziemlich gut und auch oft praktisch.
auch so ist die benutzerfreundlichkeit bei opensuse meiner meinung nach am besten

das einzige "manko" ist das properitäre sachen nicht sooo gut unterstützt werden
Wenn ich das so lese, sollte ich Open Suse mal wieder ausprobieren. :) Yast fand ich schon immer gut, alleine schon wegen dem Namen. ;)

@Faust2011 das sollte nicht abschätzig gegenüber Suse rüberkommen. Ich hatte nur früher immer das Gefühl man käme an Suse nicht vorbei. Es gab viele Communities, Werbung und auch im privaten Bereich war es stark vertreten.

Ich glaube das ist ein wenig zurückgegangen.

Liebe Grüße
Sven
 

M@tze

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#6
Habe mit Suse meine ersten Gehversuche unter Linux gemacht, so gegen 1999 in etwa.

Mittlerweile haben (K)Ubuntu, Mint, Manjaro & Co. Suse ganz klar das Wasser abgegraben.
Stattdessen sei eine Stärkung der Position als führender Open-Source-Anbieter von Linux-Distributionen für Unternehmen auch durch weitere Zukäufe geplant.
Finde den Fehler. :p

Das sind alles Distributionen für Heimanwender. Keiner der von Dir genannten Anbieter hat (meines Erachtens) etwas wie SLES im Programm. Wie nutzen SLES im professionellen Umfeld jetzt seit zig Jahren, noch vor der ersten Übernahme. Der LTS und der Support generell war bisher immer Klasse. Wenn wir Probleme hatten, wurde immer schnell und professionell geholfen.

Versenkung != Versänkung ;)
 

Faust2011

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#7
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#8
openSUSE ist immer noch sehr stark, vor allem im deutsch-sprachigen Raum.

Und es hat mit dem Konzept aus stabilen, problemfreien Kern-Komponenten und gleichzeitig aktueller Anwendungssoftware (also nicht dieser Uralt-Stack von Debian!) ein Alleinstellungsmerkmal!

Wer die aktuelle openSUSE nicht kennt, sollte die Distro unbedingt wieder ausprobieren! Und wenn du beruflich mit Linux arbeitest, nützt dir openSUSE weit mehr als andere Linux-Spielarten. Die Nähe zur Enterprise-Ausgabe geht sogar so weit, dass man inzwischen direkt von der "Home-Version" (openSUSE Leap) auf die Enterprise-Version upgraden kann!
 
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luckysh0t

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#9
Hoffentlich gibt es bald ein Update für openSUSE Leap, damit es auf dem rpi 3B+ läuft, würde mal gerne KVM dort testen.

Könnte ja jetzt weng Geld da sein ^^
 
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#10
Suse war damals ziemlich nice :) . Die erste OpenSuse war ne komplette Katastrophe :( . Hab zwischenzeitlich zwar mal rein geschaut, aber so ganz das Gefühl von "Suse" kam nie wieder auf... :( . Lag vielleicht auch an KDE 4 was einfach (bei mir zumindest) sehr instabil war im Vergleich zu den letzten 3er Versionen. KDE 5 hab ich glaub ich nur mal mit Kubuntu getestet gehabt, stabiler war es ja, nur so ganz das alte "Gefühl" ist nicht wieder gekommen. Bin daher mitlerweile ein großer Freund von LXDE bzw. (so es mal fertig wird) LXQT. Was mir bei anderen Distris immer gefehlt hat war dieser "Arbeitsplatz" von Suse, der sehr stark an den von Windows angelehnt war, insbesondere die Laufwerksübersicht. Habe mal versucht das auf Kubuntu, glaub ich war es, zum laufen zu bekommen, hat nur so mittel prächtig geklappt :( . Am Ende ist es doch immer wieder Windows geworden. Naja :lol:
 
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#11
Ist es immer noch!

KDE 4 ist Lichtjahre her! Das ist ein typisches Beispiel für die Diskussion: Leute, die es vor x Jahren mal getestet haben und darüber urteilen wollen.

Wie gesagt: das aktuelle Leap 15 ist gerade draußen und läuft rock stable. KDE 5 ist genial.
Installieren und selbst testen!
 

RYZ3N

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#12
Wer die aktuelle openSUSE nicht kennt, sollte die Distro unbedingt wieder ausprobieren! Und wenn du beruflich mit Linux arbeitest, nützt dir openSUSE mehr als andere Linux-Spielarten.
@HaZweiOh danke für den Tipp. Ich setze mich heute Abend mal dran und schaue wie es sich macht. Bin schon gespannt.

Ich habe es von 6.4 bis 9.2 genutzt und war immer sehr happy. Mal sehen, vielleicht hol ich mir die guten alten Zeiten zurück. :)

Liebe Grüße
Sven
 

leckerKuchen

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#13
Der deutsche Linux-Distributor hat bereits mehrere Verkäufe seit der Gründung im Jahr 1992 durchschritten. Nach dem Verkauf an Novell im Jahr 2003 und dem Verkauf an Attachmate im Jahr 2011 gehörte Suse seit der Fusion von Micro Focus und Attachmate seit 2014 zu Micro Focus.
Auch auf die Gefahr hin mich zu blamieren. Aber was macht Suse dann noch zu einem deutschen Linux-Distributor. Wenn es praktisch schon mehrmals international herumgereicht wurde?
 
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#14
ich will ja nicht böse sein.
aber ich bin hier gerade auf leap15 mit kde5 und wie immer funktioniert es naja..... ziemlich oft stürzt was ab, der multimonitor support ist nicht der beste, discover ist ein schlechter witz.....

so schlimm isses nicht man kann es schon benutzen, aber bisher bin ich es nicht gewohnt das eine oberfläche so oft abkackt, sowohl auf einem anderen rechner mit fedora, ubuntu.... wie auch hier

bei gnome ich habs ein halbes jahr versucht, aber das ist nicht mein workflow und zu wenig optionen.


bevor ich jetzt aber hier jemanden vergraule, bei der installation kann man sämtliche oberflächen auswählen und entwicklungszeug, programmpakete..... ganz easy
man muss also nicht kde5 nutzen
 
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#15
SuSE... :-) das hatte ich im Jahr 2003/04 auch ausprobiert...fand es toll...blieb aber bei Windows XP...irgendwie list nochmal zu probieren hätte ich ja...mal sehen ev wenn ich mal zeit habe auf meinem Lenovo Laptop...
 
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#16
Ich habe mit KDE 5 keinerlei Probleme, seit Jahren. Interessant wäre jetzt, was bei dir abstürzt. Discover nutze ich nicht.

Gnome hat mir auch zu wenig Funktionen / Möglichkeiten.
 
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M@tze

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#18

hroessler

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#20
Ich bin bei Übernahmen von Finanzinvestoren immer ganz vorsichtig. Die wollen in der Regel nur eines: Schnell, viel Cash. Ich kann mir kaum
vorstellen, dass damit ein langfristiges Wachstum möglich sein soll...aber ich lasse mich überraschen.

greetz
hroessler
 
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