Linux Installation

NWW10

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Hallo liebe Experten .
Ich habe vor mir ein Linuxsystem auf einem normalen Desktop PC zu installieren.
es ist kein Superrechner ein 2x AMD A6 bis 3,9 Ghz und 8 GB RAM
und interner Grafikkarte, genutzt soll er nur zum Surfen Youtube, Audiobearbeitung mit Audacity und schreiben , spielen eigentlich so gut wie nie

Meine frage geht dahin ich möchte aber nur Linux mit KDE nutzen weil es mir auch schon von der Optik am besten gefällt
entweder Manjaro oder Debian beide liefen auf einer VM einwandfrei.

welche Erfahrung habt ihr mit den Systemen, welches System
ist immer auf dem aktuellsten stand , nicht nur von der Software her gesehen
danke für eure Einschätzung und Hinweise

Gruß NWW10
 
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Willst du die Frage nicht etwas konkretisiere?
Bei dem Anwendungsgebiet dürfte es egal sein ob ein Distri immer auf den neusten Stand ist.
 
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NWW10 schrieb:
ist immer auf dem aktuellsten stand , nicht nur von der Software her gesehen
Ich würde Debian nehmen, die Anforderung erfüllt aber nur Manjaro.
 
konkretisieren ?
naja das wäre der eigentliche Verwendungszweck, also ganz normaler Einsatz,
nichts außergewöhnliches, es muss nur laufen ,und sollte sicher sein wenn man sich im Netz,bewegt
 
NWW10 schrieb:
konkretisieren ?
naja das wäre der eigentliche Verwendungszweck, also ganz normaler Einsatz,
Definiere bitte "normaler Einsatz". Normal ist für jeden anders. ;)
 
NWW10 schrieb:
nichts außergewöhnliches, es muss nur laufen ,und sollte sicher sein wenn man sich im Netz,bewegt
Für dein Debian bekommst du auch Sicherheitsupdates, aber eben nicht immer die neuste Version, was Features angeht. Mit Bezug auf Sicherheit kannst du also beides nehmen.
 
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Wie wichtig ist dir Stabilität?
Der einzige Vorteil von Debian, der für dich relevant wäre ist die Stabilität. Damit ist nicht gemeint, dass wenige Bugs vorhanden, sondern damit ist gemeint, dass angebotenen Pakete (Programme) lange Zeit die gleichen bleiben. Das ist vor allem für Server von Vorteil (weswegen Debian auch gerne als reines Serverbetriebssystem abgestempelt wird, was es nicht ist!), kann aber auch gerade, wenn man den Rechner als Produktivsystem verwendet von Vorteil sein.

Ich persönlich benutze Debian 9 auf meinem Arbeits + Unilaptop seit 2017 und kann es dir nur ans Herz legen.

Wenn du eher auf neue moderne Software stehst, solltest du aber lieber Manjaro nutzen. Dort sind die angebotenen Pakete meist sehr aktuell.
 
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also Surfen Youtube, Audiobearbeitung mit Audacity, Brennen, Dateien erstellen und speichern
installieren von Programmen sollte so einfach wie Möglich sein , und auch Druckerinstallation sollte ohne Schwierigkeiten möglich sein, aber bei Brother sollte das kein Problem sein
 
NWW10 schrieb:
genutzt soll er nur zum Surfen Youtube, Audiobearbeitung mit Audacity und schreiben , spielen eigentlich so gut wie nie
Spielen, wenn ja, was? Wird ja mit der internen Grafik des A6 eh nich so dolle gehen, oder gibts noch eine dedizierte Grafik? Ansonsten wäre Manjaro aus meiner Sicht die Empfehlung wenns immer topaktuell sein und bleiben soll - Rolling Release und die KDE-Umsetzung ist auch gut.
 
Für den 08/15-Anwender ist Kubuntu eigentlich immer die bessere Wahl. Debian ist eher was für die Hardcore-FOSS-Fraktion :D
 
Was verstehst Du unter neuestem Stand? Debian bekommt regelmässig Sicherheitsupdates und Bugfixes der installierten Software. Allerdings keine Versionsupdates.
Manjaro wohl auch Versionsupdates.

Wenn Du keine neuesten Treiber und die nicht neuesten Softwareversionen brauchst ist Debian eine gute Wahl.
Wenn Du allerdings immer die neuesten Versionen der Software haben willst ist es dagegen nicht geeignet.
Dann solltest Du was anderes wählen.
Bei Debian musst Du auch bestimmte Firmware-Files zusätzlich installieren, da Debian per Default keine unfreien Pakete liefert. Die benötigst Du u.a. für WLAN, bestimmte Netzwerkkarten und zum Teil auch für Grafikkarten.
Dazu musst Du im den Repository "contrib" bzw. "non-free" hinzufügen, damit Du die per Paketmanager installieren kannst.
Es gibt glaube ich auch ein inoffizielles ISO-Image welches die Firmware eingebunden hat. Da müsstest Du suchen.

Grüße
Cunhell
 
@cunhell
Es ist keine extra iso nötig. Die netinst iso checkt ob Geräte da sind die unfreie Treiber benötigen und fragt direkt bei der Installation ob diese Treiber geladen werden sollen oder nicht.
 
R50M schrieb:
@cunhell
Es ist keine extra iso nötig. Die netinst iso checkt ob Geräte da sind die unfreie Treiber benötigen und fragt direkt bei der Installation ob diese Treiber geladen werden sollen oder nicht.
Das ist jetzt aber kein Standard von dem Debianinstaller, oder? Den als ich das letzte mal (anfang des Jahres) debian 10 bei mir neu aufgesetzt habe, hatt ich keine solche Frage erhalten und musste, wie von @cunhell beschrieben, eine inoffizielle ISO mit non-free Firmware mir runterladen.
 
Manjaro ist immer up-to-date, da kannst Du wöchentlich zig Pakete updaten. Es kann auch mal passieren, dass es Probleme gibt. Ist für den absoluten Anfänger vielleicht nicht die 1. Wahl.
 
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Nimm Kubuntu! Dass ist offensichtlich das, was du willst/brauchst.
Du erwähnst Aktualität meinst aber eigentlich Stabilität.
 
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zumal Kubuntu 20.04 sowohl aktuell, als auch stabil ist.

Gruß

R.G.
 
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R50M schrieb:
@cunhell
Es ist keine extra iso nötig. Die netinst iso checkt ob Geräte da sind die unfreie Treiber benötigen und fragt direkt bei der Installation ob diese Treiber geladen werden sollen oder nicht.
Wenn Du die Dateien auf einem USB-Stick, CD oder ähnlichem hast, dann kannst Du da an der Stelle ja sagen. Die Dateien musst Du aber meines Wissens schon parat haben. Wenn Du die Firmware nicht hast, dann sucht er sie auch nicht im Netz. Zumindest wäre mir das neu.
Was bei mir geklappt hat, ist, dass man das Zip-Archiv "firmware.zip" auf einen USB-Stick packt. Dann sucht der Installer die nötigen Datei. Das er das aus dem Netz direkt machen würde, wäre mir neu, ausschliessen will ich es aber nicht. Hab schon länger kein Debian mehr installiert wo ich die Firmware schon zum ersten Start brauchte. Ich hab es dann immer nachgezogen, in dem ich die Repos angepasst und dann per apt installiert habe.

Cunhell
 
Wilhelm14 schrieb:
warum kein Kubuntu 20.04 LTS, was 5 Jahre lang "halten" soll
Dieser unsägliche Mythos wird wohl nie aussterben und noch in 10 Jahren wird diese Falschaussage verbreitet werden, oder?
Lediglich Ubuntu erhält 5 Jahre Support/Updates, die ganzen Derivate wie eben auch Kubuntu erhalten dies nicht. Quelle: https://wiki.ubuntuusers.de/Long_Term_Support/#Offizielle-Ubuntu-Varianten
Selbst wenn man dann "nur" Ubuntu verwendet erhält man nicht für jedes Paket Updates sondern lediglich für die Main und Restricted Repositories. Universe als auch Multiverse sind mehr oder weniger "Nutzung auf eigene Gefahr und Verantwortung". Quelle: siehe Link, einfach etwas hoch scrollen.
 
snaxilian schrieb:
die ganzen Derivate wie eben auch Kubuntu erhalten dies nicht
Für den Unterbau schon! Nur nicht für das Metapaket der jeweiligen GUI. Aber klar, das Prinzip, alles ist so sicher, wie seine schwächste Stelle, gilt hier auch.
Kubuntu hatte die Sonderstellung des vollen Supports ja lange auch gleichrangig zu Ubuntu. Nur dann hat man den Support nur für das Standard-Ubuntu verlängert und es kamen die anderen offiziellen *buntus nach und nach dazu.
Mit 3 Jahren kann ich aber gut leben, da ich eh zur neuen LTS Version umstellen, und das soll dann 2 Jahre möglichst unverändert mit dem Ursprungskernel seinen Dienst tun auf den Produktivrechnern. Von daher käme mir eh kein Rolling Release auf den Rechner. Die machen genau das was ich überhaupt nicht gebrauchen kann. Ständig neues draufklatschen.
RR erfreut sich nicht umsonst bei Firmenadmins relativ geringer Beliebtheit.
 
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