News Linux Kernel 7.1: Treiber satt für AMD und Intel, neuer Ansatz für NTFS

aspro schrieb:
Was willst du damit beweisen? Dass du mal ein Linux benutzt hast, was damals tatsächlich nicht ausgereift war?
Wieso sollte Linux damals nicht ausgereift gewesen sein? Wem dem so gewesen wäre hätte niemand Linux benutzt. Linux wurde aber von vielen benutzt, die endlich ein brauchbares Unix auf dem PC bekamen.

Was sich geändert hat ist, dass Linux hübscher verpackt wurde. So können Anwender, sie sich nicht mit dem eigentlichen Linux auseinander wollen, schön in der Grafischen Oberfläche bleiben.

Tomsenq schrieb:
@Kuristina manch einer hat halt keine Lust auf Kommandozeilen Befehle Und sowas ist fur ihn "frickeln"
Wer Kommandozeile als frickeln bezeichnet, drückt nur aus dass er oder sie keine Ahnung von Computern hat.

Ich bin auch kein Fan der Kommandozeile. Ich meide sie auch sooft es geht. Aber es gibt immer wieder Situationen an denen es erheblich praktischer ist Dinge in der Kommandozeile zu erledigen als durch Menues zu irren. Vor allem auch weil man Befehlsfolgen, die man öfters braucht als Batch-datei ablegen kann.
 
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Bigeagle schrieb:
Wobei so richtig garkein aka leeres passwort setzen?
Geht unter Windows, wenn man ein lokales Konto und kein Mircosoft-Konto als Windows User nutzt, ganz easy. Windows besitzt nicht die Notwendigkeit eines Benutzerkennwortes.

Unter Linux sieht das Ganze anders aus. Da wird ein Benutzerkonto ohne Kennwort als deaktiviertes Konto, mit dem keine Anmeldung möglich ist, angesehen. Auf der grafischen Oberfläche ist es auch gar nicht möglich einem Benutzer kein Kennwort zu geben. Es ist zwar möglich, mit useradd einen neuen Benutzer zu erstellen und diesem ein leeres Kennwort bzw. einen leeren Hash zuzuweisen, damit kann man sich dann im Konsolenmodus anmelden und es wird kein Kennwort abgefragt, für die Anmeldung über einen grafischen Login Manager wie SDDM hingegen funktioniert das nicht.

Für den Login Manager muss in den PAM-Regeln eine nullok-Regel hinzugefügt werden, die für diesen spezifischen Benutzer das Anmelden/Authentifizieren ohne bzw. mit einem leeren Kennwort erlaubt.
 
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Kuristina schrieb:
tipmyredhat schrieb:
Frickelig ist tatsächlich immer noch sehr viel: Das fängt bei der Wahl des Distros an
Kann ich nicht nachvollziehen.
Es gibt Leute, die mit Auswahl überfordert sind. Nicht selten sind das die, die noch heute der DDR nachjammern, weil alles so schön einfach war (wenig Optionen und viele Entscheidungen wurden für einen getroffen).
 
Kuristina schrieb:
Einfach nur Interesse.
Genau das ist der Punkt.

Wer Linux ausprobieren will, muss sich darauf einstellen, dass einige Sachen in Linux anders funktionieren. Wer alles genau so haben will wie in Windows, muss bei Windows bleiben.
Ergänzung ()

pseudopseudonym schrieb:
Es gibt Leute, die mit Auswahl überfordert sind. Nicht selten sind das die, die noch heute der DDR nachjammern, weil alles so schön einfach war (wenig Optionen und viele Entscheidungen wurden für einen getroffen).
Wer daran scheitert eine eigene Entscheidung zu treffen, dem kann man nicht helfen. Solche Leute sind doch wunderbar in Windows aufgehoben. Microsoft wird schon richtig für sie entscheiden. Also bei Windows bleiben und alles ist gut.
Ergänzung ()

Ach ja zum Titelbild, find ich gut.

Es ist einfach lächerlich ewig nach passenden Bildern zu suchen, wenn man einen Prompt schreiben kann der ausdrückt was man im Bild darstellen will. Man braucht halt ne gute Idee.
 
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Kaito Kariheddo schrieb:
Es ist zwar nicht zu empfehlen, aber du kannst deinen Nutzer zum Daueradmin machen, jeder wie er beliebt ¯\(ツ)/¯ (Disclaimer: Auf keinen Fall nachmachen...)
Unter gar keinem Fall unter irgendeinem Betriebssystem nachmachen, sofern man das System am Internet hängen hat, eventuell sogar mit anderen Menschen den Rechner teilt.

Das gilt unter Windows ganz genauso.

Tomsenq schrieb:
Selbst dann muss ich für den Passwortmanager vom Browser das passwort eingeben um den Keyring zu entsperren.
Unter Plasma und Cinnamon ist das bei den gängigen Desktop-Distris so, dass der Keyring mit der Anmeldung in Deinem Benutzerkonto freigeschaltet wird.
Ich gehe stark davon aus, unter GNOME und anderen DEs ist dem ganz ganz genauso der Fall.

Wobei Plasma einem offen lässt, für den Keyring ein eigenes Passwort einzugeben.
Kann man machen, ist mir persönlich aber auch viel zu blöd, wenn ich schon zuvor erst für die LUKS-Verschlüsselung und anschließend beim Login nach den Passphrasen gefragt werde.

Tomsenq schrieb:
manch einer hat halt keine Lust auf Kommandozeilen Befehle Und sowas ist fur ihn "frickeln"
Hier stimme ich zu, zumindest an einem Desktop-System.

Auf einem Raspberry Pi, NAS oder Server sehe ich das ganze etwas differenziert, doch da hat der Sicherheitsaspekt auch nochmal ein anderes Gewicht und die Systeme werden idR ohnehin anders gewartet.

Kaito Kariheddo schrieb:
Äh nein. Man kann Chromium-basierte Browser einfach mit --password-store=basic starten, dann gibts keien Abfrage
Cool story, dude, nur musst Du da zugeben, 98% der Leute sind sich dessen Schalter wohl unbewusst, noch würde es diesen Leuten in den Sinn kommen, so den Browser überhaupt zu starten.

Ist für mich allerdings auch kein oversight, denn wie gesagt, normal wird der Keyring mit der Benutzeranmeldung freigeschaltet.
Das gilt zumindest so für Ubuntu basierte Distris, Debians, SuSE und mit Sicherheit auch Fedora und vermutlich Cachy und Endeavour.

Habicht schrieb:
und wie würdest du dann eigentlich diese permanente und äußerst lästige Mausschubbserei nennen?
Ohne es abwertend zu bezeichnen, oder zu preisen, Gewohnheit und aus der Gewohnheit heraus, ist es Komfort.
Du hast es mit Deinem nächsten Satz für Dich aufs CLI bezogen, im Grunde bestätigt.
Habicht schrieb:
Da Lob ich mir doch die Kommandozeile - da weiß und sieht man wenigstens, was passiert.

Nun schauen wir uns die jungen Menschen und alle anderen an, welche man vielleicht auch im eigenen Umfeld kennt, wo der Computer keinen großen Teil des Lebens einnimmt, oderjene, die nach einem langen Arbeitstag einfach nur noch auf dem Sofa sitzen und fernsehen, ein Buch lesen oder irgendwas anderes, fernab von PC-Krams machen wollen.

Für diese ist die Bedienung eines Android oder iOS Standard, oder der Oberfläche ihres Fernsehers.
Die Leute wissen dann für ihr System meist auch, wo alles ist und da ist weder Maus schieben, noch das Terminal mit Tastatur der Standard.
Man kann sie nutzen, ja, aber es ist kein Standard.

ETI1120 schrieb:
Wer Kommandozeile als frickeln bezeichnet, drückt nur aus dass er oder sie keine Ahnung von Computern hat.
Ganz schön arrogant und überheblich zu erwarten, dass man sich mit dem Terminal auskennen muss, um Ahnung von Computern zuhaben.

Nur weil Du Auto fahren kannst, kannst Du noch lange keinen Panzer fahren, oder Flugzeug fliegen.
Sind ja alles Fortbewegungsmittel.

ETI1120 schrieb:
Ich bin auch kein Fan der Kommandozeile. Ich meide sie auch sooft es geht. Aber es gibt immer wieder Situationen an denen es erheblich praktischer ist Dinge in der Kommandozeile zu erledigen als durch Menues zu irren. Vor allem auch weil man Befehlsfolgen, die man öfters braucht als Batch-datei ablegen kann.
Das ist Deine Art, einen Computer zu nutzen, welche für Dich funktioniert.
Andere Personen haben einen ganz anderen Workflow, ganz andere Anforderungen, die Piepen Dir etwas, wenn Du denen so kommst.

pseudopseudonym schrieb:
Es gibt Leute, die mit Auswahl überfordert sind. Nicht selten sind das die, die noch heute der DDR nachjammern, weil alles so schön einfach war (wenig Optionen und viele Entscheidungen wurden für einen getroffen).
Da macht es sich jemand sehr leicht.

Fakt ist, es gibt einen ungeheuren Wildwuchs an Distributionen.
Fakt ist, wenn man von außen auf das ganze schaut, wird man erstmal erschlagen.

Man kann es jetzt so machen, wie @Kuristina, mit einem Linux starten, welches einem optisch zusagt.
Hab ich so vor über 20 Jahren mit Knoppix gemacht, dann irgendwann SuSE ausprobiert, dann irgendwann neben Vista feste Ubuntu 7.04 installiert.

Da ist auch nichts falsches dran, ich fand auch die XP- und Vista-Optik damals sehr schön und wollte unbedingt deshalb auf die neuen Windows-Versionen, weg von 98SE.
In gewisserweise hat man das Thema ja auch noch immer mit jedem neuen Windows.

Es gibt aber auch jene, wo die Optik nichts bringt, die trotzdem in Probleme rennen.

Ich rate grundsätzlich zu Mint, als soliden Startpunkt und wenn sich abzeichnet, dass man mehr will, mehr braucht, andere Anforderungen hat, kann man noch immer weiter schauen.
 
Randnotiz schrieb:
Ganz schön arrogant und überheblich zu erwarten, dass man sich mit dem Terminal auskennen muss, um Ahnung von Computern zuhaben.

Nur weil Du Auto fahren kannst, kannst
Es ist anmaßend zu erwarten das alles im Leben so funktioniert wie man selbst es will.

Die ganze Kritik lässt sich auf den Punkt reduzieren Linux ist nicht so wie...

Das ist Linux aus gutem Grund nicht. Also muss sich jemand der Linux verwenden will darauf einstellen, dass manche Dinge anders funktionieren wie in ...

Niemand zwingt jemanden sich mit Linux zu beschäftigen, also was soll der Aufriss.

Und dein Beispiel mit dem Auto zeigt doch ganz gut warum es geht. Niemand mit einem bisschen verstand erwartet dass sich ein 38t mit Anhänger so fährt wie ein Golf. Wenn man Lastwagen fahren will muss man eben dazulernen und sich darauf einlassen dass es schwieriger ist.

Bei Linux ist es nur so dass es anders ist.

Im übrigen wer zufrieden ist was er oder sie mit dem Smartphone machen kann, soll doch beim Smartphone bleiben.
 
ETI1120 schrieb:
Wieso sollte Linux damals nicht ausgereift gewesen sein?
Hättest du meinen gesamten Post zitiert, stände da auch die Antwort mit drin. Wenn Treiber nicht laufen (frag nicht welche, ist 20 Jahre her), dann ist das definitiv nicht ausgereift.

ETI1120 schrieb:
Wem dem so gewesen wäre hätte niemand Linux benutzt. Linux wurde aber von vielen benutzt, die endlich ein brauchbares Unix auf dem PC bekamen.
Brauchbar für manche vielleicht, für mich wie gesagt nicht. Da Linux auch eher im professionellen Bereich angesiedelt ist (früher mehr, als heute), ist es ja auch nachvollziehbar, dass damals Consumer-Hardware noch nicht so gut unterstützt wurde. Aber das anzuzweifeln, grenzt schon an Verklärung der Tatsachen.

ETI1120 schrieb:
Wer Kommandozeile als frickeln bezeichnet, drückt nur aus dass er oder sie keine Ahnung von Computern hat.
Was für die meisten Nutzer auch nicht der Anspruch ist - die wollen das System einfach nutzen.
Wenn ich in ein Auto steige, will ich auch nicht erst mit einem OBD2 Gerät Befehle auf den CAN-Bus schicken, sondern einfach losfahren.

ETI1120 schrieb:
Ich bin auch kein Fan der Kommandozeile. Ich meide sie auch sooft es geht. Aber es gibt immer wieder Situationen an denen es erheblich praktischer ist Dinge in der Kommandozeile zu erledigen als durch Menues zu irren. Vor allem auch weil man Befehlsfolgen, die man öfters braucht als Batch-datei ablegen kann.
Das ist schön für dich, aber offensichtlich fehlt dir jegliche Empathie für Leute, die ihr Leben nicht mit dem Lesen von manpages verbringen wollen. Klar, heute spuckt einem ChatGPT auch mal schnell ein paar Befehlszeilen aus, aber es gab Zeiten, da musste man noch selbst recherchieren.
 
GurkenStixx schrieb:
Ich bin seit Debian Hamm (2.0) dabei ich glaube, das sollte reichen um sich einen Eindruck zu Verschaffen.
ich bin seit ein paar Tagen! dabei und verstehe nicht was du mit "Frickel OS" meinst, ich habe Mint sehr schnell installieren können, die Apps die ich nutze, konnte ich auch sehr einfach/schnell installieren (ohne Terminal)

Das einzige Problem welches ich habe ist dass ich nicht Lightroom auf Linux nutzen kann/darf, weil Adobe das nicht möchte, daher verwende ich auch noch Windows (dualoboot), aber mein MainOS ist aktuell LinuxMint.
Windows starte ich somit nur noch wenn ich Lightroom benötige - was nicht oft der Fall ist da ich eher Hobbyfotograf bin :)

Ich habe auch schon Lightroom-Alternativen getestet (Darktable, RawTherapee,.....) aber mit denen kann ich mich leider nicht anfreunden.

aber wie gesagt, ich bin erst seit ein paar Tagen dabei, vl. stoße ich noch auf Probleme, wovon ich aktuell aber nicht ausgehe :)
 
aspro schrieb:
Das ist schön für dich, aber offensichtlich fehlt dir jegliche Empathie für Leute, die ihr Leben nicht mit dem Lesen von manpages verbringen wollen. Klar, heute spuckt einem ChatGPT auch mal schnell ein paar Befehlszeilen aus, aber es gab Zeiten, da musste man noch selbst recherchieren.
Niemand zwingt irgend jemanden Linux zu verwenden. Linux ist ein optionales Angebot. Wenn es Dir nicht gefällt nutze etwas anderes.
 
ETI1120 schrieb:
Niemand zwingt irgend jemanden Linux zu verwenden.
Niemand zwingt einen, das stimmt, doch wenn die Leute es wollen und man dabei Steine in den Weg gelegt bekommt, sogar noch dafür als dumm von anderen Nutzern abgetan wird, warum sollte man dann überhaupt dabei bleiben wollen?
 
@Randnotiz Dumm hast Du gesagt.

Wer etwas Neues im Leben machen will muss sich darauf einlassen dass sich etwas ändert. Die Erwartung dass in Linux alles so funktioniert wie in Windows würde bedeuten dass Linux zum Windows Clone wird. Das ist nicht im Sinne der meisten Linux-Anwender.

Und wenn Du auch nur ein kleines bisschen die Augen in den Foren aufmachst findest Du verdammt viele Statements von Leuten die überrascht sind wie einfach der Umstieg ist.

Das Linux so schwer ist dass normale Anwender damit nicht zurecht kommen ist FUD.

Es kommt nicht darauf an wie viel jemand von Computern versteht. Es kommt nur darauf an wie weit man bereit ist sich auf etwas Neues einzulassen.
 
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ETI1120 schrieb:
Dumm hast Du gesagt.
Das hab ich mit voller Stärke, weil mir dies auch schon hier auf ComputerBase unter die Augen gekommen ist.

Ja, wenn man etwas neues anpackt, sollte man sich auch darauf einlassen können, doch wenn von anderer Seite direkt Praktien abverlangt werden, welche den Neulingen in diesem Gebiet unklar und unbegreiflich erscheinen, nachdem man den größten Teil seines Lebens, den Computer anders bedient hat, es in der Schule auch oft anders vermittelt bekommt, hilft das alles nichts.

Ich stehe auf neutralem Boden, sehe auf Windows-Seiten (ebenfalls hier schon im Thread) ebenso Stimmen, welche den Linux-Anwendern den Vogel zeigen, dafür wie diese ihr System verwenden, tatsächlich sollte jeder aber zumindest anderen Personen gegenüber freundlich bleiben, wenn diese Hilfe benötigen und mit dem lesen von langen komplexen Anleitungen überfordert sind.

Am Ende hebe ich genau deshalb Mint wieder hervor, weil das erste Erscheinungsbild so vertraut ist, dass es den Leuten nachdem sie ihre Beine ins Wasser bewegt haben, schneller ihre Hemmschwellen abbauen.
Ferner noch, ich meckere selbst gerne über Arch und Cachy, denke jedoch, weil ich es ganz aktuell auch im eigenen Umfeld mitbekomme, wie jemand zufrieden, gar begeistert von Windows auf Cachy umgestiegen ist, dass man ein Desktop-Linux auch so verpacken kann, dass man eben kein Terminal und 100 Konsolenbefehle drauf haben muss, um es bedienen zu können, im Jahr 2026.

Wenn Leute, welche ihr Linux dann so verwenden, dann immer noch überfordert sind, sollte man trotzdem anständig mit diesen kommunizieren und wenn dann doch lieber ein LLM abgefragt wird, ja, vielleicht ist dann die Zeit, zu reflektieren, setzt man selbst beim vermitteln falsch an und ist die Wartung doch etwas zu schwerfällig, für einfache Aufgaben.
 
Randnotiz schrieb:
Ganz schön arrogant und überheblich zu erwarten, dass man sich mit dem Terminal auskennen muss, um Ahnung von Computern zuhaben.

Nur weil Du Auto fahren kannst, kannst Du noch lange keinen Panzer fahren, oder Flugzeug fliegen.
Sind ja alles Fortbewegungsmittel.
man kann Auto fahren ohne Ahnung von Autos zu haben. Weiss man wie man ne Steuerkette wechselt oder Ventilspiel misst, hat man schon deutlich mehr Ahnung.
PCs gleich so: man kann ihn nutzen, oder Ahnung haben. Ahnung wär dann zumindest ein paar CMD Befehle zu kennen.
Panzer fahren und Flugzeug wär dann den Kernel selbst programmieren ;)

Und: wer heutzutage Linux nutzt, muss 0 Konsolenbefehle kennen.

Und es ist klar: wer von Win auf Linux umsteigt, oder umgekehrt oder Win auf Mac, wird immer was lernen müssen, hat dann nichts mit Gefrickel zu tun.
 
aspro schrieb:
Da Linux auch eher im professionellen Bereich angesiedelt ist (früher mehr, als heute), …
ich würde sagen, dass das eher anders rum ist - also gerade im professionellen Bereich ist "Linux" ganz vorne dabei.
Im Server-Bereich eh und seit einiger Zeit auch in der Videobearbeitung - Filme wie bspw. Avatar werden unter Linux erstellt, Windows kann mit derartigen Rechnerfarmen gar nicht umgehen und Programme von BlackMagicDesign oder auch SAP laufen problemlos unter "Linux".
 
Randnotiz schrieb:
Ganz schön arrogant und überheblich zu erwarten, dass man sich mit dem Terminal auskennen muss, um Ahnung von Computern zuhaben.
Es ist interessant, wie unterschiedlich etwas interpretiert wird, denn "Frickeln" kann man auch mit der Maus. Bzw. kann man auch an der Hardware frickeln.
Man sollte erstmal schauen, dass alle die gleiche Definition von dem Wort verstehen, denn es ist beinahe unmöglich, dass man ein OS ohne irgendeine Einstellungsänderung verwendet, ob jetzt mit oder ohne Terminal. Es gibt genug Menschen, die sich auch in einer GUI nicht zurechtfinden, auch wenn das Terminal natürlich eine noch größere Hürde aufweist. Kann man von diesen Menschen nicht erwarten, zumindest zu versuchen, erstmal das Problem selber zu lösen, bevor man jemanden fragt? Solange man es versucht, ist ja alles gut, aber gewisse Personen erwarten ja gleich, dass einem das Denken abgenommen wird.
 
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Deinorius schrieb:
Es gibt genug Menschen, die sich auch in einer GUI nicht zurechtfinden, auch wenn das Terminal natürlich eine noch größere Hürde aufweist.
nun ja, also wenn es um Support über ein Forum geht, dann ist das Terminal eindeutig im Vorteil.

Du bekommst auf Abfragen exakte Antworten und kannst dann gezielt die entsprechenden Antworten liefern - da sind Dinge erledigt bevor der Mausschubbser auch nur die ersten drei Bildschirmfotos aufgenommen hat. :D
 
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Habicht schrieb:
Du bekommst auf Abfragen exakte Antworten und kannst dann gezielt die entsprechenden Antworten liefern - da sind Dinge erledigt bevor der Mausschubbser auch nur die ersten drei Bildschirmfotos aufgenommen hat. :D

Grafische Screenshots von einem Terminalfenster lösen bei mir allerdings immer heftiges Kopfschütteln aus.
Und warum man hier code blöcke nicht über einen Knopf einfügen wird mir in einem Computerforum immer ein Rästel bleiben.
 
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foofoobar schrieb:
Und warum man hier code blöcke nicht über einen Knopf einfügen wird mir in einem Computerforum immer ein Rästel bleiben.
Versteh ich nicht - gibt´s doch, ist nur ein bisschen versteckt unter "weitere Optionen". ;)
Code:
~$ inxi -S
System:
  Host: Fedora Kernel: 7.0.12-201.fc44.x86_64 arch: x86_64 bits: 64
  Desktop: KDE Plasma v: 6.6.5 Distro: Fedora Linux 44 (KDE Plasma Desktop
    Edition)

Aber ja, Zustimmung, bei Screenshots von Terminalausgaben verlier ich direkt die Lust, mich weiter mit einer Problematik zu beschäftigen.
 
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