News Linux Lite 6.0 („Fluorite“): Federgewicht auf Basis von Ubuntu und Xfce

crackett schrieb:
Anstatt einfach Timeshift zu nutzen, machen sie ihren eigenen, völlig unübersichtlichen Kram, der selbstredend inkompatibel zu Timeshift ist, obwohl die nötigen Partitionen vorhanden sind.
Du kannst Timeshift parallel zu snapper nutzen oder snapper bei der Installation abwählen. Genauso kannst du die Partitionen während der Installation einrichten wie du magst.
Ganz inkompetent sind die Entwickler im übrigen nicht, sowohl die Vorgaben für die Installation als auch die ootb Konfiguration (von Snapper) sollte kaum Wünsche für durchschnittliche User offen lassen wenn einfach „weiter“ geklickt wird.
crackett schrieb:
Das ist an Lächerlichkeit schon gar nicht mehr zu überbieten!
Statt dich nur in random Threads offtopic auszukotzen könntest du ja mal versuchen deine diversen Probleme systematisch zu lösen.
 
WH95 schrieb:
@Caramon2 Das mit dem Lide 70 finde ich interessant. Welche Software nutzt du da zum Scannen?
Dort (Win7) ist nur der Canon-Treiber und die Toolbox installiert. Er nutzt den nur per Knöpfe am Gerät und hat die Toolbox entsprechend konfiguriert: Drucken scannt es und schickt es zum Drucker, Foto scannt es farbig und speichert es als JPG und PDF scannt mehrseitig und packt es in ein PDF.

Ich nutze Artix-Xfce-Runit (auf dem PC installiert, aber auch eine Kopie auf einer ext. SSD, damit ich es überall booten kann und meine gewohnte Arbeitsumgebung und Tools habe) und dort unterstützt Sane seit einigen Monaten den Lide-70. - Wie gut, habe ich aber nicht ausprobiert.

Ich selbst habe einen CanoScan N1220U, der "schon immer" von Sane unterstützt wird. Im Gegensatz zu Windows, wo ich ihn schon unter XP x64 per VM (mein altes WinXP-Home) betreiben musste.

Ich schließe ihn übrigens nur bei Bedarf an (brauche ihn kaum noch jährlich), da er nach einiger Zeit anfängt sehr hochfrequent zu pfeifen. Praktisch schon außerhalb meiner Hörschwelle: Ich kann das nur bei einer ganz bestimmten Kopfhaltung wahrnehmen, so dass ich das offebar lange genug nicht gehört habe, um einen Hörschaden auf dem linken Ohr zu bekommen: Hohe Frequenzen höre ich damit nur noch schlecht und ich habe (nur auf dem linken Ohr) einen leichten Tinitus bekommen. Den ich aber nur bemerke, wenn ich mich darauf konzentriere oder zur Ruhe komme. Ist dann aber schnell wieder ausgeblendet. Haus- und Ohrenarzt konnten den nicht weg bekommen.
Ergänzung ()

Tanzmusikus schrieb:
Nutze hier auch noch einen alten Canon LiDE 60. Läuft bei mir unter Win7 und auch Win10 mit den letzten offiziellen Treibern prima. Der Treiber wird übrigens unter C:\CanoScan versteckt (hidden) abgelegt.
Danke. Werde ich ihm ausrichten.
 
Caramon2 schrieb:
Danke. Werde ich ihm ausrichten.
Tue dies. Kannst ihm das hier gern verlinken:

LiDE 70 Scanner-Treiber (XP-Win7 64bit)
https://www.canon.de/support/consum...:83-1187964&os=windows 7 (64-bit)&language=de

ScanGear CS (XP-Win7 64bit)
https://www.canon.de/support/consum...:83-1187964&os=windows 7 (64-bit)&language=de

Dieses Produkt ist ein 64-Bit TWAIN-kompatibler Scanner-Treiber für den CanoScan LiDE 70-Scanner.
Wenn dieser Treiber von einem TWAIN-kompatiblen Anwendungsprogramm aus ausgewählt wird, können mit diesem Scanner Bilddaten gescannt werden.

CanoScan Toolbox (Win98-Win8.1 32/64bit)
https://www.canon.de/support/consum...aredetailid=tcm:83-1006318&os=all&language=de

Windows Adobe RGB 1998 Installer (Win98-Win8.1 32/64bit)
https://www.canon.de/support/consum...waredetailid=tcm:83-854319&os=all&language=de

Statt der Toolbox oder auch parallel könnte man NAPS2 nutzen unter Win10 nutzen.

***

Caramon2 schrieb:
Ich selbst habe einen CanoScan N1220U, der "schon immer" von Sane unterstützt wird.
Danke für die Info.
SANE werde ich mal unter Linux installieren & schauen, ob mein Canon LiDE 60 damit zusammenarbeitet.

Grüße
 
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Caramon2 schrieb:
Dann ohne große Hoffnung sein LinuxMint (sein Produktivsystem) gebootet und als erstes ausprobiert, was passiert wenn ich SimpleScan starte: Der Scanner wurde erkannt und vollständig unterstützt. - Einfach so! Es brauchte nichts installiert zu werden!
Ging mir mit Pop!_OS (Ubuntu-Basis) jetzt auch so.
Einfach Dokument-Scanner oder gscan2pdf gestart ... Scannertreiber wurde geladen und los gings.
Mit sane kann ich nun auch das komfortable XSane nutzen.

Grüße
 
SE. schrieb:
Statt dich nur in random Threads offtopic auszukotzen könntest du ja mal versuchen deine diversen Probleme systematisch zu lösen.
Habe ich sogar getan, aber wozu eigentlich? Es gibt zig andere, die es deutlich besser machen - angefangen bei Windows, über MacOS bis hin zu etlichen anderen Linux-Distros. War immer so, ist so und bleibt bei der Einstellung der Entwickler zu den Dingen auch immer so.
 
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crackett schrieb:
Habe ich sogar getan, aber wozu eigentlich? Es gibt zig andere, die es deutlich besser machen
Das war damals auch mein Lösungsansatz als mit OpenSuse das VPN nicht wollte. Ich hab zwei Menus (Yast nicht mitgezählt) gefunden die unterschiedlich aussahen und irgendwie sich dafür verantwortlich gefühlt haben die Netzwerkeinstellungen zu konfigurieren (Warum gibt es da mehr als eins!?). Keines hat funktioniert. Nach einer Std dann Ubuntu installiert und inklusive installation lief dann alles 20min später fast wie von alleine.
 
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OpenSuse kann man nicht empfehlen.
Hatte es neu installiert und nicht mal Internet per DHCP ging obwohl sowohl WLAN als auch LAN Adapter erkannt wurden.
Bei Soundkarte war es ebenfalls so.
Und dann natürlich die REPO- und Updateproblematiken.

Und auch wenn sich die Leute auch noch so Mühe geben.
Sie scheitern scheinbar alle Linux am Desktop vernünftig zum Laufen zu bringen.
Snap ist nur ein weiterer Versuch es ein weing abzuschwächen, mit allen Vor- und Nachteilen was es mit sich bringt.

Was am Server gut laufen kann ist für den Desktop lange noch nicht das richtige Konzept.
Von den verbratenen sinnlosen Mannstunden der Leute brauchen wir gar nicht erst anfangen zu reden.

Linux braucht generell andere Methoden/Logiken/Konzepte für den Desktop.
 
Tanzmusikus schrieb:
Du vergleichst mit Windows 11 was ein schlechter Vergleich ist.
Das wäre genauso als wenn Du irgendwie ein SUV als leichtgewichtiges Auto anpreist und das damit belegst, das das ja viel leichter ist als so der typische Groß-LKW ist.

WH95 schrieb:
weil ich die Scanneraoftware unter Linux nicht vernünftig zum Laufen bekomme...
Mit der Windows-Scanner-Software wirds auch schwierig (nicht unmöglich, aber schwierig).
Gehts Dir darum Scannen zu können und die Software dafür ist nebensächlich, dann macht man das unter Linux via SANE:
https://de.wikipedia.org/wiki/Scanner_Access_Now_Easy

Unter http://sane-project.org/sane-supported-devices.html kannst Du nachgucken, ob Dein Gerät unterstützt wird.
Manchmal bieten auch die Hersteller des Scanners selbst Linux-Treiber auf ihrer Homepage an (Canon macht das z.B: bei einigen Modellen so).
 
andy_m4 schrieb:
Unter http://sane-project.org/sane-supported-devices.html kannst Du nachgucken, ob Dein Gerät unterstützt wird.
Manchmal bieten auch die Hersteller des Scanners selbst Linux-Treiber auf ihrer Homepage an (Canon macht das z.B: bei einigen Modellen so).
Es geht mir nicht um die Treiber. Die stellt Canon in der Tat für Linux breit. Es geht mir speziell um die Scanner-Software. Die Software aus dem Linux-Store ist im Vergleich zu der von Canon für Windows einfach nur Mist, da sie kaum Einstellungen bietet.
 
WH95 schrieb:
Die Software aus dem Linux-Store ist im Vergleich zu der von Canon für Windows einfach nur Mist, da sie kaum Einstellungen bietet.
Ich weiß ja nicht, was für Funktionen Du brauchst aber z.B. das Standardtool XSane bietet (je nach Scanner) ziemlich viele Optionen an.
 
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andy_m4 schrieb:
Du vergleichst mit Windows 11 was ein schlechter Vergleich ist.
Das war scherzhaft / neckisch gemeint, deshalb auch mein ";)" am Ende der Zeile.

Der Vergleich kommt übrigens von Linux Lite selbst: https://www.linuxliteos.com/download.php#requirements
Warum machen die das? Vermutlich weil ältere Geräte von Win11 offiziell ausgeschlossen sind.
Wäre dann unter Werbe-Strategie zu verbuchen.

***

Hier auch mal eine ernsthafter Erfahrungsbericht:
Beim Testen der Linux Lite dauerte das ganze Laden beim Booten & später in der LIVE-Umgebung viel länger als bei anderen Distros (auch leichtgewichtigen). Der Browser-Start dauert ca. 3-5 Minuten.
Vielleicht dem RAM-Verbrauch von 768 MB geschuldet ... oder der PE/LIVE-Umgebung - keine Ahnung.

Die XFCE-DE sieht nicht wirklich ansprechend aus. Außer dem aufploppenden Tutorial zu Beginn, scheint auch kaum etwas anders als Vanilla XFCE bzw. besondern einfacher zu sein.

Aber wenn man mit alter Hardware unterweg sein möchte, ist das durch eine passable Möglichkeit, denn weder WinXP über Vista noch Win7 werden derzeit offiziell noch mit Updates versorgt.
Ein Linux Lite auf aktueller Ubuntu-Basis aber schon. Und die Lizenz kostet auch kein Geld.

Grüße
 
Tanzmusikus schrieb:
Das war scherzhaft / neckisch gemeint, deshalb auch mein ";)" am Ende der Zeile.
Na gut. :-)

Tanzmusikus schrieb:
Wäre dann unter Werbe-Strategie zu verbuchen.
Ja. Wobei: Wenn solche unserösen Vergleiche gebracht werden macht mich das immer eher skeptisch. Ich weiß nicht, ob man sich damit wirklich einen Gefallen tut.
 
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Es ging denen doch nur darum, dass wirklich alte und unperformante Hardware mit Linux Lite funktionieren soll, während es mit Win11 seeeeeeeeeeeeeeeehr viel schwieriger bis unmöglich aussieht. Warum sollte das unseriös sein?
 
Ja. Vermutlich hast Du recht und man kann es so machen. :-)
Ich war jetzt davon ausgegangen das die ihr Lite generell damit verargumentieren. Und das würde halt nur zum Teil stimmen.
 
crackett schrieb:
Habe ich sogar getan, aber wozu eigentlich?
Woher soll ich deine Gründe pro Linux kennen?
crackett schrieb:
Es gibt zig andere, die es deutlich besser machen - angefangen bei Windows, über MacOS bis hin zu etlichen anderen Linux-Distros.
Es steht dir frei andere Betriebssysteme zu nutzen. 🤷🏻
Was mich eigentlich stört ist unproduktives Gepöpel unter fast jeder Meldung in den Kommentaren hier, natürlich gibt es Verbesserungspotenziale. Wie überall. Gedanken kann niemand lesen, Bug-Reports wären an den richtigen Stellen möglicherweise zielführender wenn irgendwas nicht wie erwartet funktioniert. In der Regel sind Entwickler und andere an Projekten Beteiligte für sowas offen, wenn einigermaßen freundlich und sachlich kommuniziert wird.
 
SE. schrieb:
Was mich eigentlich stört ist unproduktives Gepöpel unter fast jeder Meldung in den Kommentaren hier...
Würde Linux als das dargestellt was es ist, käme das ganz sicher weniger vor. Es wird aber als gleichwertiger Ersatz zu Windows oder MacOS präsentiert, was es bei weitem nicht ist bzw. nur innerhalb eines festgelegten Rahmens, der nicht verlassen werden kann. Wenn nur die halbe Wahrheit gesagt wird, ist Kritik darüber absolut berechtigt.
 
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Die Distros rühren für sich verständlicherweise die Werbetrommel, aber die Schlagwörter muss man hier nicht übernehmen. Attribute wie leichtgewichtig, einsteigerfreundlich, umsteigerfreundlich, ... sind wenig aussagekräftig.
Sinnvoll wäre es m.E. die Diskussion auf das Wesentliche zu fokussieren, z.B. was unterscheidet Linux Lite 6.0 von anderen Distros mit derselben Basis (Ubuntu 22.04)?
Beispiel Lite Software, siehe https://www.linuxliteos.com/manual/software.html#installsoftware
 
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crackett schrieb:
Würde Linux als das dargestellt was es ist, käme das ganz sicher weniger vor.
Die allermeisten etablierten Distributionen (und Communities) kommunizieren deutlich was erwartet werden kann und welche Möglichkeiten es gibt. Es mangelt nicht an verfügbaren Informationen. Medienberichterstattung mag davon abweichen 😉
crackett schrieb:
wird aber als gleichwertiger Ersatz zu Windows oder MacOS präsentiert, (…)
Findest du? Meiner Wahrnehmung nach wird überwiegend der zu erwartende Zustand beschrieben, die Überschrift lässt kaum Raum für Fehlinterpretationen.

Linux Lite ist eine Distribution auf Basis von Ubuntu mit XFCE. Die drei im Artikel genannten Leitsätze des Chefentwicklers sind eindeutig.
XFCE ist imo keine DE die macOS oder Windows ootb nacheifert oder einen gleichwertigen Ersatz anstrebt.

Als jemand der XFCE selbst nutzt kann ich meine Zufriedenheit mit der DE insgesamt attestieren, der Einstieg ist leicht für Menschen die Win2k mochten es aber etwas moderner wollen in 2022. Mit Eigeninitiative und (etwas mehr) Geduld ist die DE auch sehr detailliert anpassbar. Moderne Spielereien gibts nicht ootb, dann sind andere DEs möglicherweise sinnvoller.
 
SE. schrieb:
XFCE ist imo keine DE die macOS oder Windows ootb nacheifert oder einen gleichwertigen Ersatz anstrebt.
Das mag so sein. Auf der anderen Seite wird auf der Homepage von Linux Lite schon der Vergleich zu Windows gezogen. Konkret steht da:

Our ongoing mission is to make the transition from Windows to Linux Lite, as smooth as possible.
und
A familiar, Windows like Desktop with a free, Microsoft Office compatible Office Suite.
Gut. Da steht nix von gleichwertigen Ersatz. Aber die suggerieren schon zumindest in die Richtung.
 
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