Linux Mint Komplett Backup

samuelclemens schrieb:
Boote ich das Live Linux vom USB Stick ist es sehr viel träger.

Warum nicht das Linux auf eine externe SSD installieren?

samuelclemens schrieb:
das Mint auch als Live Version auf derselben SSD so zu installieren das ich wahlweise im Bootmanager auch diese statt der "installierten" Version starten kann?

Das waere Dualboot.
In dem Fall wuerde ich eher bei einer VM sein oder wie getippt bei einer USB-SSD.
VM haette auch den Vorteil das Du nicht nur eine Distribution als VM haben kannst.
 
Sykehouse schrieb:
Für sowas ist eigentlich eine VM prädestiniert, da machst du vor dem Experimentieren einen Snapshot und wenn was kaputt ist, dann setzt du das System innert ein paar Sekunden zurück. 100 Mal einfacher und schneller, als ständig Images ziehen, vom Live Medium booten, Images zurückspielen.
In einer VM hab ich simulierte Hardware und man teilt sich die Hardwareressourcen mit dem Host.
Die unterschiede sind teilweise immens. ZB hatte ich nicht auf dem Schirm das Mint offenbar das Soudpaneel an dem die Lautsprecher hängen komplett ignoriert.
Selbes System in VBox hat kein Problem damit.
Auch mit dem Logitech Hub für die Tastatur scheint es Probleme zu geben. Und das sind bisher nur die Basics die mir bei den wenigen Tests mit der rictigen Installation aufgefallen sind. Da kommt bestimmt noch sehr viel mehr.
An tests mit Videencoding/Schnitt oder Games Installationen in der VBox nicht zu denken. Selbst YT ruckelt da bisweilen!
Ergänzung ()

BFF schrieb:
Warum nicht das Linux auf eine externe SSD installieren?
Weil ich nicht unbegrenzt externe SSDs habe und für den zweck eine sehr kleine ausreichen würde. Außerdem hab ich auch nur 3 USB 3.0 Schnittstellen die blöderweise auch noch sehr unzugänglich hinten am Rechner liegen.
Ist jetzt aber kein Problem das dringend einer Lösung bedarf. Im Grunde reicht dafür ne VM oder der USB Stick auch aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kasjo schrieb:
Worst Case: SSD ist durch und wird getauscht. Kann ich dann mittels Live Linux zurückspielen und hab wieder mein system wie vorher? Oder muss ich vorher erst mal Linux installieren? Sind Programme die ich vorher drauf hatte in dem Timeshift backup mit drin?
Wobei ich hier wieder wie üblich die Einschränkung reinwerfe, dass Timeshift nicht als Backupprogramm gedacht ist, sondern nur Systemschnapschüsse erstellen soll, die man dann zurückrollen kann. Deswegen ist per default erst mal der Home-Ordner ausgeschlossen bzw. wird im BTRFS-Modus ein separates Subvolume für Home verlangt, damit der ausgeschlossen werden kann.
 
Garmor schrieb:
Wobei ich hier wieder wie üblich die Einschränkung reinwerfe, dass Timeshift nicht als Backupprogramm gedacht ist, sondern nur Systemschnapschüsse erstellen soll, die man dann zurückrollen kann.
Ganz wie bei Windows: Die Systemwiederherstellungspunkte (=Snapshots) sind keine Backups.
Haben schon viele mit Bestürzung feststellen müssen, als ihre Datenträger von jetzt auf gleich ihren Dienst verweigerten.

Es hat ja seinen Grund, warum man z. B. von seinem Systemdatenträger Image-Backups anlegen will => Schnelle Wiederherstellung einer kompletten Arbeitsumgebung.
Schon klar, dass dies Technik-Nerds, die vielleicht sogar Freude und Vergnügen haben ein System neu aufzusetzen, irgendwie nicht verstehen - der Rest der Welt tickt aber anders. 😉
 
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