Linux Mint Komplett Backup

Wenn es ein x86-System ist,dann sollte Veeam Agent for Linux free ein Blick wert sein.
Ich habe es bisher nicht selbst getestet - ist aber m. E. nach die einzige Software dieser Art, die ein Backup ähnlich Acronis & Co. aus Linux heraus erstellen kann.
Obschon Linux auch Techniken vergleichbar mit dem VSS unter Windows inzwischen eingebaut hat, scheint es kaum eine Backup-Software zu geben, die das ausnutzt.
 
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Nuja, Veeam sagt auf deren Seite die können das:
Code:
Backup-Modus ohne Snapshots1: Sichern Sie kritische Dateien von gemounteten Dateisystemen.

Nicht exakt wie an der stelle, aber höchst wahrscheinlich mit hilfe von dem mitgebrachten Kernelmodul, das installiert wird.
 
BFF schrieb:
Die Frage ist nur, was man von solch Backup erwartet? Ist doch spaetestens nach 1 Woche total veraltet.
Im Moment nutze ich Linux nur sporadisch um dies und jenes zu testen. Da geht gerne mal was zu Bruch.
Erfahrungsgemäß ist es dann leichter und schnell mal eben paar Minuten lang das letzte image aufzuspielen als Stundenlang nach dem Fehler zu suchen.
Da ich noch nie "produktiv" ;) mit Linux gearbeitet habe weiss ich auch noch nicht wie oft ich das System dann wirklich sichern muss.
Ich bin in der Experimentierphase.
 
mchawk777 schrieb:
ist aber m. E. nach die einzige Software dieser Art, die ein Backup ähnlich Acronis & Co. aus Linux heraus erstellen kann.
Jaein, kann mittlerweile jedes Linux Backupprogramm, solange man auf BTRFS setzt. Das ja von sich aus das Feature mitbringt.
 
Alexander2 schrieb:
Das ist interessant, was gibt das an als vorraussetzung dafür, das das funktioniert um das gerade laufende Linux zu sichern?
Der Richtige Kernel. Gibt wohl unterschiedliche Installationsmethoden mit und ohne snapshot modul usw. Is nicht ganz so easy aber wenns mal läuft ists gut. Nachteil: Ich hatte Nobara genutzt, und mit deren Kernelupdates kann veeam anscheinend nicht mithalten was dazu führt das bei nem unsuporteten Kernel mal ganz schnell veeam nicht mehr will. Das war der Sprung von Nobara 41 auf 42. Mit der 42 hab ich veeam nicht mehr ans laufen bekommen und ob die mittlerweile nachgezogen haben weiß ich leider nicht.

Linux ist bei mir nur von zeit zu zeit zu testzwecken vorhanden, gerade für sowas wie hier.
 
Ich schätze die Veeam empfehlung von @Kasjo ist die beste, denn da brauchst du dir keinen Kopf machen wegen Dateisystemen. aber teste das und nicht nur darauf vertrauen, das das Image geklappt hat. zumindest beim ersten mal :-)
 
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Bei Veeam blick ich nicht durch. Einerseits heißt es kostenloses Backup Tool andererseits seh ich auf deren Seite nur "Testversion" und Paywalls!?
 
Da stand irgendwas von Linux free? ich hab nur ganz kurz durchgezappt.

Da nehme ich an:
2025-10-25_22-25.png
 
Zuletzt bearbeitet:
samuelclemens schrieb:
Im Moment nutze ich Linux nur sporadisch um dies und jenes zu testen.

Da waerst Du m.M. nach mit Timeshift besser aufgehoben als mit VEEAM.
Ist im Mint schon drin und kann auch restore per Live-Linux.



Bezueglich VEEAM.
https://www.veeam.com/products/free/linux.html

Was das tut weiss ich nicht. Nutze absolut kein VEEAM. Nirgends.
 
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Alexander2 schrieb:
Backup&Replication ist eher für Infrastrukturen. Weiß gar nicht ob man damit auch einen lokalen PC sichern kann.
Den Agent Free nutze ich unter Windows und bin zufrieden. Zur Linux variante kann ich nichts sagen.
 
Ja, ich nutze auch die Linux Bordmittel. Timeshift und Borg/Vorta

Für den Wunsch von TE wie es funktionieren soll scheint Veeam nach deren angaben genau das richtige zu sein. Und so nen Image zu haben ist auch nicht Falsch. Aber typischerweise doch eher ne ganze ecke größer als ne deduplizierte Sicherung.

Für mich war da auch eher wichtig, das es automatisch geht. (und es ist so schnell/fix mit Bordmitteln, das fällt gleich 0 auf das Jeden Start und vor updates gesichert wird. Allerdings ist das System auch so zuverlässig, das ich seit Einrichtung noch nie vom wiederherstellen gebrauch machen musste. wenn das mal kommt muss ich mir tatsächlich erstmal ne Anleitung ansehen um ein Snapshot "wiederherzustellen" oder besser als aktuelles System zu deklarieren. :D
 
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TrueImage hab ich jetzt grad fertig getestet und es klappt einwandfrei. Jedoch bei externen SSDs mit vorsicht zu geniesen. Der "Job" kann zwar gespeichert und automatisiert werden aber Windows nimmt es bisweilen nicht so genau mit den Laufwerksbuchstaben von externen Datenträgern.
Das schöne ist aber das man in das Image reinsehen kann und somit unter Windows auf die gesammten Dateien zugriff hat.

Das ganze mit Laufwerken und Mounten läuft ja unter Linux ein klein wenig anders. Bin da noch nicht ganz durchgestiegen wie man eindeutig ein Laufwerk zuordnet oder identifiziert.

Alexander2 schrieb:
Für mich war da auch eher wichtig, das es automatisch geht.
Ich hab lieber die Kontrolle darüber wann was gesichert wird. Gerade wenn ich am System herumbastle und mit vollständigen Backups arbeite.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Nilson
Backup&Replication ist wie du sagst für größere Infrastrukturen. Es gibt auch ne Community edition. Ist aber in der Regel eher darauf ausgelegt von einem Hauptsystem mehrere clients (Agents) zu verteilen und Zentral quasi die backups zu managen. Is eigentlich ganz lustig und hatte das mal im Unraid unter ner VM am laufen, nur für den angedachten fall (Für mich) leider nicht zu gebrauchen da man entweder mehrere NICs brauch oder B&R auch gleichzeitig das Backup ziel ist. (in Bezug auf speed), was in der VM quatsch is selbst mit ner VHD.

Die Agents sind leider sehr beschränkt aber sie erfüllen ihren zweck. Unter uns was rein die Sicherung und Wiederherstellung betrifft gibts wohl kein schnelleres image program. Macrium, Acronis und alle anderen sind deutlich langsamer. Hatte damals zu testzwecken experimentiert.

BFF schrieb:
Da waerst Du m.M. nach mit Timeshift besser aufgehoben als mit VEEAM.
Ist im Mint schon drin und kann auch restore per Live-Linux.
Worst Case: SSD ist durch und wird getauscht. Kann ich dann mittels Live Linux zurückspielen und hab wieder mein system wie vorher? Oder muss ich vorher erst mal Linux installieren? Sind Programme die ich vorher drauf hatte in dem Timeshift backup mit drin?
Wäre nice wenn du mir da Rückmeldung geben könntest.
 
Kasjo schrieb:
Unter uns was rein die Sicherung und Wiederherstellung betrifft gibts wohl kein schnelleres image program. Macrium, Acronis und alle anderen sind deutlich langsamer. Hatte damals zu testzwecken experimentiert.
Für Images sicher, das mag stimmen. Nen Snapshot ist dagegen zwar kein Image aber in Fingerschnipp Geschwindigkeit angelegt (BTRFS), da muss nur die passende Info im Dateisystem für abgelegt werden. wohl ein paar Kb.

solange nicht die Platte kaputt geht reicht so nen snapshot auch direkt um da rein zu booten falls man ein defektes update bekommen hat.

oder einfach die letzte Programminstallation rückgängig machen will. Und richtige Datensicherung der wichtigen Daten (in meinem Fall) auch nicht mit Image aber auf Daten ebene mit Borg per lz4 und deduplikation. da ist dann das bisschen was noch komrimiert werden muss mit GB/s kopmrimiert. da kommt die SSD so schnell nicht hinterher.
Da dauert es noch am längsten, das das Programm erstmal die veränderten Daten findet. Aber wie schon geschrieben, fällt das nichtmal auf und ist auch immer ratzfatz durch.
 
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@BFF Wär es möglich das Mint auch als Live Version auf derselben SSD so zu installieren das ich wahlweise im Bootmanager auch diese statt der "installierten" Version starten kann?
Der Gedanke dahinter ist das man manchmal ja auch was am PC macht das keine Änderungen am System zur folge haben muss. ;) Boote ich das Live Linux vom USB Stick ist es sehr viel träger.
Außerdem wär es erforderlich auch einmalig Anpassungen an das Live System vorzunehmen wie zb die Sprache oder bestimmte Programme.
Unter VBox verwende ich dafür gerne mal einfach verknüpfte Klone der installierten Systeme. Die lassen sich problemlos nach verrrichteter arbeit wieder löschen.
 
Man kann bestimmt sich das irgendwie fertig machen, das alle Dateisysteme nur -ro gemountet werden.
 
samuelclemens schrieb:
Im Moment nutze ich Linux nur sporadisch um dies und jenes zu testen. Da geht gerne mal was zu Bruch.
Erfahrungsgemäß ist es dann leichter und schnell mal eben paar Minuten lang das letzte image aufzuspielen als Stundenlang nach dem Fehler zu suchen.
Für sowas ist eigentlich eine VM prädestiniert, da machst du vor dem Experimentieren einen Snapshot und wenn was kaputt ist, dann setzt du das System innert ein paar Sekunden zurück. 100 Mal einfacher und schneller, als ständig Images ziehen, vom Live Medium booten, Images zurückspielen.
 
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