News Linux: Ubuntu 26.04 LTS Beta mit Gnome 50 und Linux Kernel 7.0 veröffentlicht

Gohma schrieb:
Ich denke es ist besser "Betatester" für IBM/Redhat zu sein als für Microsoft wo man für die Windows Lizenz schließlich auch Geld bezahlt hat
Der IBM Konzern ist mindestens genau so "evil" wie Microsoft, wer nur von MS zu IBM wechselt hat nicht wirklich die Grundidee von FOSS Software und echten Community Distros verstanden.
Das ist einfach nur ein Wechsel von einer Abhängigkeit in eine andere.
Klar ist Fedora besser als Windows, aber warum bei einer Großkonzerndistro hängen bleiben anstatt direkt zu einer echten Kommunitydistro zu wechseln?
Fedora ist weder die stabilste noch die schnellste noch die aktuellste noch die Anfänger-freundlichste Distro, in jeder Hinsicht gibt es andere Distros die besser sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
SirSinclair schrieb:
Der IBM Konzern ist mindestens genau so "evil" wie Microsoft, wer nur von MS zu IBM wechselt hat nicht wirklich die Grundidee von FOSS Software und echten Community Distros verstanden.
Puh, wir haben es verstanden. Big Corporation = evil. Der Punkt ist nur, das interessiert nur Fundamentalisten wie dich*. Sowohl Fedora als auch Ubuntu sind opensource. Wenn irgendwas nicht passt, dann wird es eben geforkt (siehe alma und rocky). Welche Abhängigkeiten soll bitte die Nutzung von Fedora oder Ubuntu bringen?



SirSinclair schrieb:
ist Fedora besser als Windows, aber warum bei einer Großkonzerndistro hängen bleiben anstatt direkt zu einer echten Kommunitydistro zu wechseln?
Weil einfach mehr Ressourcen zur Verfügung stehen. Man sieht es ja ganz wunderbar am Cachyos Bericht von vor ein paar Tagen. Die Einkünfte reichen gerade so, um die Serverkosten zu decken. An eine Vollzeitmodell oder auch nur ein Teilzeitmodell ist hier aktuell gar nicht zu denken.

*ich würde mir wirklich Gedanken machen, ob meine Position valide ist, wenn es selbst den Ersteller von Linux 0,0 interessiert.
Ergänzung ()

SirSinclair schrieb:
Linus Torvalds wird ja auch indirekt (über die Linux Foundation) von IBM/Redhat
Und wo ist dein Nachweis, dass damit ein Einfluss einhergeht? Die Linuxfoundation bekommt auch Geld von Microsoft, trotzdem sehe ich Linus recht selten über das fantastische Win 11 sinnieren.
https://www.linuxfoundation.org/pre...organizations-to-advance-open-source-security
 
Zuletzt bearbeitet:
RedPanda05 schrieb:
Sowohl Fedora als auch Ubuntu sind opensource. Wenn irgendwas nicht passt, dann wird es eben geforkt (siehe alma und rocky).
Wo du gerade Alma und Rocky ansprichst, das sind die perfekten Beispiele die zeigen das IBM/Redhat inzwischen ein Gegner von FOSS ist und das forken aktiv bekämpft, denn seit einigen Jahren veröffentlicht IBM/Redhat den Source Code von RHEL nicht mehr und hat zusätzlich den eigenen Kunden vertraglich verboten den Source Code weiterzugeben, insofern müssen Alma und Rocky sich den über Umwege über rechtliche Grauzonen beschaffen.

Jeder der privat eine IBM/Redhat Distro verwendet, begibt sich in die Abhängigkeit einen Großkonzerns der gegenüber FOSS feindselig eingestellt ist.

Deshalb ist das vermeiden von deren Distros reiner Pragmatismus bzw. Selbstschutz. Mit Fundamentalismus hat das genausowenig was zu tun wie Windows nicht benutzen zu wollen.

Aber du arbeitest ja eh für IBM/Redhat deshalb erwarte ich von dir nichts anderes als ein Schönreden der Machenschaften von diesem Konzern.
 
Zuletzt bearbeitet:
SirSinclair schrieb:
Aber du arbeitest ja eh für IBM/Redhat deshalb erwarte ich von dir nichts anderes als ein Schönreden der Machenschaften von diesem Konzern.
Xd, ich nehm das mal als Kompliment und vollkommenen Realitätsverlust, aber überwiegend als Kompliment ;)
 
HOCLN2 schrieb:
Und was, wenn man fragen darf? Ubuntu/Fedora sind so die besten Distros, wenn es laufen soll. Vor allem, wenn wir von 16 Jahre alter Hardware reden.

Anstelle meines Beitrags hatte ich ursprünglich je einen Absätz zu den drei Varianten. Da das aber komplett am Thema ubuntu vorbei ging und ich keinen "Krieg" anfangen wollte, habe ich alles eine Minute später wieder gelöscht. Fedora nimmt die Desktops scheinbar ohne Anpassungen so wie sie Gnome, xfce und KDE ausliefert und daher waren meine Probleme vermutlich nicht Fedoras Schuld... Ubuntu mit Gnome 50 scheint jedenfalls im Video so angepasst worden zu sein, dass es mir gefallen könnte. Ubuntu mit LTS (5 Jahre?) passt sowieso besser in meinen Usecase dieser alten Systeme ;)
 
hm1 schrieb:
Fedora nimmt die Desktops scheinbar ohne Anpassungen so wie sie Gnome, xfce und KDE ausliefert und daher waren meine Probleme vermutlich nicht Fedoras Schuld...
Fedora nimmt tatsächlich immer Vanilla Gnome/KDE etc.
hm1 schrieb:
Ubuntu mit Gnome 50 scheint jedenfalls im Video so angepasst worden zu sein, dass es mir gefallen könnte.
Was ist denn bei Ubuntu 26.04 mit Gnome 50 so anders ggü. 24.04? Die sehen doch beide gleich aus, bis auf die paar Apps wie Ressourcen Monitor.
hm1 schrieb:
Ubuntu mit LTS (5 Jahre?) passt sowieso besser in meinen Usecase dieser alten Systeme ;)
mit Ubuntu Pro (kostenlos für Privatkonsumenten) sogar 10 Jahre ;)
Kostenpflichtig geht es sogar bis 15 Jahre.
 
Versteift euch doch nicht auf Ubuntu mit Gnome. Gibt schließlich genug offiziell unterstütze *buntus.
Kubuntu (KDE Desktop)
Xubuntu (XFCE)
Lubuntu (LXQT)
Ubuntu Mate (Gnome 2 Fork)
Ubuntu Budgie
Ubuntu Cinnamon
Ubuntu Unity

Und nicht wenige meinen, Kubuntu sei eh das beste *buntu.

Unterschied:
Der LTS Support beträgt nur 3 Jahre anstatt 5 Jahre, die Metapakete werden von der jeweiligen Community gepflegt, nicht von Canonical.
Lubuntu benutzt als einzige offizielle Distro den Installer Calamares, nicht (S)Ubiquity.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Chaosbreed
SirSinclair schrieb:
Fedora ist der Inbegriff eine Frickeldistro, es ist die Spielwiese der IBM/Redhat Mitarbeiter auf der sie alle möglichen Ideen ausprobieren bevor sie sie entweder verwerfen oder in ihre stabile kommerzielle Distro (RHEL) integrieren.

Wer Fedora nutzt ist letztendlich nur unbezahlter Alpha/Betatester von IBM.
yahlov schrieb:
Ja bei der Distro fängt es ja schon an... die Qual der Wahl.
Ernsthafte Alternativen die für den Alltag taugen kann man auf 2 Händen abzählen.

Bin seit Monaten mit dem Spiele PC auf Bazzite und Laptop auf Bluefin (auch von Bazzite Entwicklern), basiert beides auf Fedora Silverblue (Immutable) und Flatpak only. Vermisse nichts, sogar Davinci Resolve läuft. Durch die systemtrennung (System, Apps, Daten) auch stabil bisher. Kaum Wartung, Updates teils unmerkbar im Hintergrund.

Eltern-PC mit Debian 13 + Flatpak für Apps, für Stabilität und Ruhe. So viel schneller am Mini-PC als Windows 11 und seit Weihnachten ohne irgendwelche Probleme, trotz Auto-Updates. Mehr als ausreichend für E-Mails, surfen und ein paar Office Aufgaben.

Man spürt (wie bei Bazzite) etwas die mögliche Zukunft das Linux Desktops: Immutable, Flatpak, Wayland, Btrfs, Systemd... Nicht nur arbeitet das alles bereits jetzt überraschend gut zusammen, es überholt sogar Windows, was „Systemarchitektur“ betrifft. Das ist kein modernes Linux - das ist ein modernes Betriebssystem.

Durch die (zurecht erwähnte) verwirrende Fragmentierung ist Ubuntu noch immer besser als nichts. Auf lange Sicht könnte hier wohl eher GNOME OS / KDE Linux gewinnen, aber das dauert noch...
 
yahlov schrieb:
Diesmal versuche ich mich von Win11 endgültig zu verabschieden.
Das sollte nicht mehr schwer fallen, falls ich mal ein Problem hab ist die Lösung meistens nur eine Frage bei Claude.ai oder Gemini entfernt. Bin mittlerweile von Windows weg, habe es nur noch auf einem Rechner den ich quasi als Konsole nutze (anmachen, spielen, ausschalten), hab den Absprung insgesamt nach einigen Probeläufen geschafft und vermisse gar nichts
 
Hallo zusammen!
Mein Sohn hat auf meinem PC Ubuntu installiert, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Doch nun kommt ein merkwürdiges Phänomen:
Dieses System ist für alle meine Systeme der Booter, das heisst; Ubuntu liefert ganz am Anfang ein BootMenu
und wartet solange ab, bis ich entschieden habe, was ich starten will.
Dazu muss ich berichten: ich habe hauptsächlich seit Jahrzehnten gentoo-stable und gentoo-unstable auf meinem PC. Damit bin ich auch zufrieden.
Doch jetzt kommt etwas, was ich bisher bei Ubuntu noch nicht erlebt habe:
Ich habe am PC 2 USB-Sticks mit je 128 GB. Auf Nr. 1 ist gentoo-stable installiert und auf Nr. 2 gentoo-unstable.
Ich muss nach solchen Installtionen immer zuerst Ubuntu starten und da folgenden Befehl geben:
sudo grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg.
Und jetzt kommt der Hammer: stable auf USB-Stick 1 und unstable auf USB-Stick 2:
korrekt werden sie von Ubuntu auf sda1 und sdb1 angezeigt.
Aber wenn ich jetzt sda1 starte: lande ich nicht auf dem Desktop, sondern da steht plötzlich unstable_b1
Die korrekte Ansicht lautet: stable auf a1, unstable auf b1.
Warum dreht das System beide genau um?
So etwas habe ich noch nie erlebt, daß auf a1 plötzlich unstable erscheibt und auf b1 stable.
Ich habe vorher noch auf gparted genau geschaut und gesehen, daß die beiden Systeme korrekt angezeigt werden. Doch Ubuntu dreht das genau um.
Frage: wie kann ich das ändern, daß Ubuntu ein korrektes BootMenu erstellt.
Für jede Hilfe bedanke ich mich im voraus sehr herzlich. Doch ich übe keinen Druck am Sonntagabend aus,
sondern warte bis morgen.
Liebe Grüße
von ManBla
 
Liebe Ubuntu-Nutzer(-innen)!
Inzwischen ist alles in Ordnung. Damit braucht auf meine Frage nieman zu antworten.
Liebe Grüße
von
ManBla
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: @mo
Digital-Dino schrieb:
Ubuntu kannst Du jetzt auch voll vergessen, da hier ebenso der KI-Quark kommt:
Schon mal einen Blick aufs Datum des Beitrags geworfen...!? ;)
Ergänzung ()

garfield121 schrieb:
Nochmal zurück zu Ubuntu Mate, siehe die Message von Wimpy (der ehemalige Chef):
Sieht nicht gut aus, sag ich mal.
Will da jetzt keine Grundsatzdiskussion draus machen, sollte man vielleicht besser einen eigenen Thread zu eröffnen, aber spontan dachte ich, wäre das jetzt wirklich schlimm wenn es denn so kommt...!?
Ich war selbst langjähriger Nutzer von Gnome 2 und habe es sehr begrüßt als der Fork Mate brauchbar wurde nach der Umstellung auf die Gnome Shell, und auch als Martin Wimpress es als offizielles *buntu installiert hat.
Tatsächlich genutzt habe ich es aber dann später kaum noch. Habe es zwar immer mal wieder installiert interessehalber aber irgendwie mochte ich es dann auch nicht mehr sehen. Zumal man in der Gnome Shell immer noch die Alternativen zweier Classic Modi hatte, die auch an Gnome 2 angelehnt waren, sich also kaum von Mate unterschieden haben. Desweiteren gibt's noch XFCE, was zwar anders aber eben nicht furchtbar anders ist. Und seinen KDE Desktop kann man am Ende auch so hinbiegen, dass er so ähnlich wie Mate ausschaut.
Von daher, wenn es die Community nicht mehr schafft das als eigenständiges *buntu einzupflegen ist das halt so aber m.E. kein Beinbruch. Installieren kann man es ja weiterhin oder man kann Mint nehmen, solange Lefebvre Mate noch pflegen will oder kann.
Ob es zwischen den Oldies Xubuntu und Lubuntu unbedingt auch noch Mate braucht lass ich daher als rhetorische Frage offen.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hatte Ubuntu Mate einige Jahre benutzt (seit 2016), fand das damals ein sympathisches Projekt.
Teilweise auch Linux Mint Mate, jetzt nutze ich überwiegend Cinnamon.
Evtl. wird jetzt auch der Desktop Mate nicht mehr weiterentwickelt, aber es gibt ja reichlich Alternativen.
Linux Mint Mate macht dann eigentlich auch keinen Sinn mehr.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sensei21 und @mo
garfield121 schrieb:
Linux Mint Mate macht dann eigentlich auch keinen Sinn mehr.
War seinerzeit für Lefebvre ja eine Art Notnagel. Das Mate Projekt wurde zunächst von einem Argentinier ins Leben gerufen, daher der Bezug zur Teesorte Mate, Lefebvre brauchte was um die alte Gnome2 Kundschaft zu befrieden und hat das dann quasi übernommen. Cinnamon war da noch nicht geboren.
Heute erscheint die Pflege von XFCE und Mate neben Cinnamon eher so als ob es zu viele Ressourcen bindet.
Mal sehen ob es dann den zweiten Tod stirbt .....!?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Sensei21 und garfield121

Ähnliche Themen

Zurück
Oben