News Linux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stärkere CPU als Windows 11

Ubuntu Desktop lebt für mein Empfinden eh nur noch von seinem einstigen Ruf und ich empfinde das schon seit mindestens 6-7 Jahren nicht mehr als Tip, weder als Einsteiger und schon gar nicht Fortgeschrittene.
Das einzige Szenario wo Ubuntu noch ne Nische besetzen kann ist in irgendwelchen Sonderlösungen für manche proprietäre Software.
Gerade im Einsteiger Bereich gibt es seit Jahren deutlich bessere Distros. Linux Mint, Pop!OS, Solus, Bazzite, Nobara, MX Linux und und und.
All diese haben meiner Meinung mehr was für sie spricht als es bei Ubuntu der Fall ist.
Fortgeschrittene lande eh alle irgendwann bei den großen 3 oder Distros wie NixOS, Gentoo, Void, Artix...
 
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Haldi schrieb:
Kollegin hat ein Laptop mit core i3 100U und 8GB RAM. Davon sind 7.6 GB belegt... Durch was? NICHTS! nur weil Windows 11 läuft.

Bei meinem nur 6,8 GB - davon 1,5 GB für Firefox mit zig offenen Tabs.
 
Also, ich wollte mal auf die Schnelle kurz Win11 und Ubuntu 26.04 in einer VM starten und gegeneinander testen damit wir hier mal über etwas Handfesteres sprechen können. Es stellt sich heraus das es, mit Secureboot und TPM 2.0 Pflicht, schwierig ist ein Gast OS in einer VM zum laufen zu bringen. (Also für mein Fähigkeitslevel)

@JMP $FCE2
Bei meinem Fedora 43 sieht es nur marginal besser aus:
Bildschirmfoto vom 2026-04-07 22-06-31.pngBildschirmfoto vom 2026-04-07 22-06-46.png
5,2GB wenn meine üblichen Programme im Hintergrund laufen. Wobei Steam und Firefox jeweils fast 2GB RAM fressen.
 
WiP3R schrieb:
Es stellt sich heraus das es, mit Secureboot und TPM 2.0 Pflicht
Pflicht ist für Windows 11 lediglich aktiviertes TPM 2.0. Secure Boot ist dagegen nur ein "soft requirement", dass System muss es nur prinzipiell unterstützen, kann aber deaktiviert bleiben, wenn man es nicht aus anderen Gründen braucht.
 
coxon schrieb:
In einer Zeit in der 16GB RAM im PC bei mir Standard sind, juckt mich das nicht.
Windows ist mit 2GB genau so für Popo wie mit 32GB auch. :D

1)
dich vllt nicht - aber für dich allein wird das nicht gemacht. Andere haben z.B. gern auch mal ein oder mehrere Ubuntu und anderes in ner VM oder haben noch alte laptops mit 4GB ram am laufen. Ich kenn nicht wenige, die teilweise 15-16 jahre alte hardware nutzen.
Und jedes GB mehr, dass bereits aus der Basis weggenommen ist, fehlt vllt am Ende bei höherer Last.
Und RAM ist so teuer, dass sogar die Laptops und co teilweise mit nur 8GB ram auf dem markt geschmissen wurden ... schön wäre es, wenn 32GB die norm wären. Aber da ist >12 jahre nix passiert - hab für <1000€ in 2014 mir nen kleinen Gaming-laptop mit 16GB ram geholt. vergleich mal die 12 jahre davor 2002->2014. Oder 1990->2002.

2)
Jedes Betriebssystem hat seine stärke und schwäche. Wenn es nur schwächen hätte, hätte es keine Daseinsberechtigung und würde automatisch verschwinden, wenn es nicht z.B. wie bei Apple an hardwarwe gekoppelt wäre.
Ja Linux wird besser, aber trotzdem kann man immer noch nicht alles identisch machen, was windows kann. Das wird weiter dauern und irgendwann der punkt kommen, wo alle publisher auch überlegen für linux das kompatibel zu machen, um den markt dort abzufangen. Soweit sind wir aber nicht im großen Gaming-Markt.
Mit deiner Argumentation müsste jeder Gamer sagen "guck mal wie wenig linux beim Gaming supported. Ist doch voll scheisse müll für den popo. können gar nix" .... ist dir sowas lieber oder neutrale faktenbasierte auseinandersetzung mit konkreten inhalten?

3)
2GB vs 32GB
setz bitte mal einen rechner mit 2GB für win11 auf und einen mit 32GB.
ich möchte, dass du das vergleichst in der reaktionszeit und power - quantitativ messbar. bitte mit benchmarks auch diverse szenarien machen. nur benchmark - dann sachen wie im browser video laufen lassen und benchmark, usw.
Wenn du nicht nur popo-kram redest, mach das bitte und antworte mir, wie man 2GB=32GB in eine kiste "genauso" packt. Ja wir wissen, du bis nen windows-hater, aber bitte erlebe 2GB auf nem aktuellen windows erstmal! Danach darfst du es haten, aber differenziere windows mit zu wenig RAM in eine eigene liga! Wer zu geringen blutdruck hat, sollte das machen, das verdoppelt den.
 
gimmix schrieb:
Vielleicht sollte @apensler nicht blind irgendeinen Quatsch abschreiben, sondern selber testen.
Wie(so) soll man das testen? Es ist wie es ist. Das sind die genannten Anforderungen in den Release Notes.
 
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gimmix schrieb:
Also, für den Speicherbedarf kann ich schon mal verkünden:
Das ist interessant, dass AMD64 weniger verbraucht als mein AARCH64
1775595004681.png
 
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Es gibt solche Anforderungen und solche Anforderungen, die auch mal nach oben oder unten korrigiert werden können :)

Da Windows und Linux mit RAM unterschiedlich umgehen, kann man das nicht 1:1 übertragen
 
@Amaoto
Er hat halt nicht kapiert, dass @apensler lediglich die Hardware Anforderungen wiedergab, die von den Ubuntu Entwicklern festgelegt worden waren. Vermutlich scheitert er an solchen Texten und interpretiert deshalb lediglich die Überschriften dieser Artikel völlig nach Gusto.
 
rulaman schrieb:
Bei mir braucht Win 11 38GB.
Das finde ich heftig. Ich habe auch ein paar Debian-VMs mit Gnome-Desktop, die haben nur 6GB Festplattenspeicher belegt.

Loopman schrieb:
Tatsächlich???? 64GB??? 😂
Schon vor über 15 Jahren waren hier alle Kisten im Büro mit entweder 120/240GB SSD oder 500GB HDD bestückt.
Da sind die Anforderungen von 64GB natürlich schon ne Ansage...
Wenn man Office-PCs von der Stange kauft, um die professionell einzusetzen, dann ist da meist eine ausreichend große SSD drin.

Aber wenn man eine kosteneffiziente, skalierbare und sehr sichere Infrastruktur mit z.B. Thin Clients ohne eigene Festplatte hat, die auf Remote-Verbindungen zu VMs basiert, wie in größeren Firmen teilweise üblich, ist natürlich ein System, das 6x so viel Festplattenspeicher braucht, und mehr (ECC-)RAM braucht, ein unschöner Kostenfaktor, weil ein VM-Server dann z.B. 140.000€ statt 70.000€ kostet.
 
rorian schrieb:
Gerade im Einsteiger Bereich gibt es seit Jahren deutlich bessere Distros. Linux Mint, Pop!OS, Solus, Bazzite, Nobara, MX Linux und und und.
All diese haben meiner Meinung mehr was für sie spricht als es bei Ubuntu der Fall ist.
Die übliche Ignoranz gegenüber den anderen offiziellen 6 *buntus, mit den gleichen GUIs die auch die o.g. Distros nutzen. 🤷‍♂️
Und hat natürlich mit dem RAM im Vergleich gleich gar nix zu tun!

Ansonsten der übliche Quatsch mit dem Einsteiger Bereich. Als ob sich Otto und Erna Normaluser zwangsläufig für die höheren Weihen von Arch qualifizieren wollten. Bei Windows quatscht auch keiner von Einsteiger OS, obwohl es genau das ist. Zwangsläufig!
 
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6Gb... ein rein theoretischer Wert. Im Leerlauf wird auch Ubuntu 26.04 weit unter diesem Wert bleiben und wenn tatsächlich im System auch gearbeitet wird, dürften selbst 6GB eng werden. Egal welches System.
Screen Capture_select-area_20260407234437.jpg
 
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Der Unterschied: Bei Ubuntu sind das Angaben womit das System vernünftig läuft. Bei Windows sind das die Voraussetzungen, dass es überhaupt installiert und bootet... wie ätzend langsam es dann ist, ist egal.

Selbst Windows 10, also Win11 ohne 1GB Dauer-Bloat im RAM, ist deutlich langsamer als Windows 7 auf einem Ivy Bridge System mit 16GB RAM. Mag mir gar nicht ausmalen wie langsam Win11 auf diesem Quadcore mit mehr als 3GHz laufen würde.
 
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Caramon2 schrieb:
"modern" ist für mich inzwischen ein Synonym für "verschlimmbessert".
Naja früher war alles besser stimmt so nicht.

Aber Linux selbst hat große sprünge in Bedienbarkeit gemacht.
Nehmen wir mal nur den Paketmanager. Früher musstest du die abhängigkeiten manuell installieren.
Als Anfänger habe ich mich oft gewundert warum ein program nicht gestartet ist.
Am ende hiess es dann "Linux ist kacke. kapiert doch kein Schwein." ja ich habe mehrere Anläufe gebraucht bis ich komplett zu Linux umgestiegen bin.
Heute machen die das von sich aus. Bekommst ein Prompt mit Liste. "Yo das wird installiert. Willst du das?" und das wars.

Das ist mehr Komfort. aber du weisst nicht was dein system genau macht.
Hat also alles vor und nachteile.

Für jemand der wie du Linux auf der harten Linie gelernt hat ist das auch total nachvollziehbar.
Aber Neueinstieger kennen das nicht mal.

Zu dem interfaces.
Ja das stimmt auch. Früher waren die zweckmäßig und heute viel eyecandy.
zb bei KDE geht mir das auch auf die Nerven wie die versuchen ein Hamburgermenü wie man es aus Smartphones kennt rein zu ballern nur damit das interface angeblich "more clean" aussieht.
bringt mir aber als klassischer user nichts. ich darf mich durch untermenüs klicken und bei einem fehler kann ich das gleich nochmal machen.
 
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prayhe schrieb:
Idle-Verbrauch vom RAM ist halt so ein Thema. Sofern der RAM gerade durch nichts anderes gebraucht wird macht es ja durchaus Sinn, dass das OS gewisse Dinge im RAM cached. Finde ich daher immer schwierig davon etwas ableiten zu wollen (auch wenn Windows natürlich ohne Frage ressourcenhungriger ist)
Damit hast du ja vollkommen recht! Nicht Benutzer RAM ist verschwendeter RAM.
ABER meinst du es wäre ihr aufgefallen das der RAM voll ist wenn das ding nicht so grottengrützenlahm laufen würde? Sogar mein N100 PC fühlt sich schnell an im Vergleich zu dem Krüppel.
 
früher WAR alles besser - compiz (v1) mit beryl - da fühlte sich alles super-flüssig an und die Produktivität und die Verspieltheit war über 9000

heutzutage fühlt sich mit wayland (selbst mit kwin + kde plasma) alles träge am

bin halt Geschwindigkeits-Purist XD
 
@areiland
Spar dir doch deine Vermutungen und Unterstellungen und setz mich bitte wieder auf deine Ignore-Liste. Ist ja nicht zum aushalten, was du in altbekannter Manier sachfremd und frech von dir gibst!

Die Artikelüberschrift ist Clickbait. Der Vergleich mit Windows ist Unfug.

Dass man die von Canonical empfohlenen, im Vergleich zu Noble Numbat erhöhten Systemanforderungen auch kenntnisreich kommentieren kann, beweisen beispielsweise omgubuntu oder linuxnews. Und Sachlichkeit erwarte ich eigentlich auch von Computerbase.
 
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Mhh, einges geht hier durcheinander.

1. Die Windows-CPU-Anforderung ist weit komplexer, als es News und diese Forumdiskussion darstellen. TPM-2.0-Chips gibt es auch nachrüstbar für ein paar, wenige AM3+-Mainboards. Das macht deren Bulldozer/Piledriver-Prozessoren aber trotzdem nicht zu Windows 11 kompatibel. Jedenfalls nicht so, dass man es ohne knackende Kniffe einfach mit dem offiziellen Home- oder Pro-Lizenz-ISO installieren könnte. Es gibt eine offizielle Liste an unterstützten Prozessoren und was da drauf ist, wird unterstützt. Die Darstellung, Windows 11 setze Dual-Core und 1 GHz voraus, mag irgendwo von Microsoft erwähnt worden sein und sie mag daher rühren, dass es ein paar Prozessoren der Intel-Celeron-N-Serie auf die offizielle Liste geschafft haben, die nur 2 Kerne und 1,1 GHz haben, aber schon allein, was 1 GHz ist, ist seit über 20 Jahren, seit Pentium M gegen Pentium IV, für den Rechendurchsatz irgendwie nebensächlich. Viel interessanter ist:

2. Was ist die Mindestvoraussetzung der ISA? Ubuntu ist eine Binärpaketdistro und darüberhinaus gibt es JS-JIT-Compiler in den WebEngines, ggf. JIT-Compiler in irgendwelchen installierten Laufzeitumgebungen, die nochmal selbst in Source-Distros eigene Mindestanforderungen an die vom Prozessor gebotene ISA stellen.Sowohl Fedora als auch OpenSuse hatten in den letzen Jahren ja schonmal Diskussionen um x86-64 v2 und sogar x86-64 v.3 (siehe x-86-64 levels) - gegen letzteres gabs dann zu viel Gegenwind. Windows 11 setzt SSE 4.2 fest voraus, steht also bei x86-64 v2 und kann auch "mit Hacks" prinzipiell nicht mit AMD-K10-Prozessoren genutzt werden, weil dann immermal ein Binärpaket einen Befehl ausstoßen kann, den der Prozessor nicht kennt, was dann zum Programmabsturz führt. Was ist in dieser Hinsicht die Mindestanforderung von Ubuntu? Denn die wäre eben nicht schwammig, wie die Frage, wieviel Geduld ich brauche, sondern die wäre wirklich "hard-wired" geht oder geht nicht.
 
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Ich könnte mit vorstellen, dass die offizielle 6GB Anforderung auch daher rührt, die Leute, welche Linux frisch ausprobieren wollen zu zwingen, dafür halbwegs brauchbare Hardware zu verwenden um schlechte Erfahrungen durch (erwartbare) Hardwarelimits zu vermeiden.
4GB RAM sind einfach Mist und nicht mehr zeitgemäß, egal ob Windows oder Linux. (Extrem abgespeckte Distros die speziell für schwache/ältere Hardware ausgelegt sind mal außen vor.)
Eigentlich hätte man auch gleich auf 8GB und eine zwingend erforderliche SSD als primären Datenträger fürs System hochgehen können, denn das ist selbst für einfache Officerechner eigentlich schon seit mindestens 10 Jahren Standard.

Wer weis wie viele negative Erfahrungsberichte über Linux schlicht daher kommen, dass die Leute zum testen irgendwelche 20 Jahre alten uralt/billig Rechner aus dem Keller gekramt haben und damit trotz effizientem Linux heutzutage natürlich nichts modernes mehr wirklich flüssig lief.
Dann kommt ein Achselzucken und: "Mit Windows XP konnte ich damit früher doch flüssig surfen, Linux taugt wohl nichts, dann muss ich mir wohl einen neuen Windows-PC / Mac kaufen."
 
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gimmix schrieb:
Spar dir doch deine Vermutungen und Unterstellungen und setz mich bitte wieder auf deine Ignore-Liste. Ist ja nicht zum aushalten, was du in altbekannter Manier sachfremd und frech von dir gibst!
Warst Du denn nicht derjenige, der aus der Artikelüberschrift Dinge interpretierte, die sachlich unhaltbar waren?

Du hast schon immer nur getobt und geschwätzt, damit Du Dich besser fühlen kannst. Und ja, Du landest wieder auf meiner Ignoreliste, denn Du laberst immer noch ohne Hintergrund und interpretierst alles im Sinne Deiner ganz persönlichen Deutungen.
 

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