News Linux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stärkere CPU als Windows 11

Mindestanforderungen von Windows 11 verlangen 4 GB RAM
Hahahaha genau!
Kollegin hat ein Laptop mit core i3 100U und 8GB RAM. Davon sind 7.6 GB belegt... Durch was? NICHTS! nur weil Windows 11 läuft.

Hab da jetzt mal ZorinOS installiert...
 
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e-hahn schrieb:
Ja das scheinen alles ChromeOS und Windows S Systeme zu sein, okay, Ausnahmen bestätigen die Regel. Wer kauft so etwas?
ChromeOS ist in dem Link schon aussortiert.
Und kaufen leider genug Leute, alles schon erlebt.
 
Haldi schrieb:
Kollegin hat ein Laptop mit core i3 100U und 8GB RAM. Davon sind 7.6 GB belegt... Durch was? NICHTS! nur weil Windows 11 läuft.
Idle-Verbrauch vom RAM ist halt so ein Thema. Sofern der RAM gerade durch nichts anderes gebraucht wird macht es ja durchaus Sinn, dass das OS gewisse Dinge im RAM cached. Finde ich daher immer schwierig davon etwas ableiten zu wollen (auch wenn Windows natürlich ohne Frage ressourcenhungriger ist)
 
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Tja, das ist der Lauf der Dinge. 🤷‍♂️

Caramon2 schrieb:
Wie sehr mich dieses "modern" ankotzt: Gefühl alles was bei PCs "modernisiert" wird, ist anschließend umständlicher, unübersichtlicher, inkompatibler und/oder auf sonstige Art schlechter. Hauptsache es wirkt "hübscher", da ja niemand damit arbeitet, sondern es nur den ganzen Tag schön aussehen und "coole" Effekte haben soll.

Stehst Du auch manchmal am Fenster und schreist die Wolken an? :D
 
areiland schrieb:
Naja, ich sehe es auch so wie @Caramon2. Sobald OSe aufgehübscht und mit noch mehr bonbonbunten Akzenten versehen werden, steigt ihr Ressourcenbedarf an und nicht selten werden sie träger als vorher.

Ich frage mich auch, für was das UI eines OS mit farbigen Akzenten etc. versehen sein muss? Man sitzt doch nicht an seinem Rechner, um sich an hübschen bunten Fensterchen zu ergötzen, sondern um die Inhalte dieser Fenster zur Kenntnis zu nehmen und zu bearbeiten.
Naja, ich verstehe deinen Punkt muss aber bekennen das für mich zu einer angenehmen Benutzererfahrung dann doch immer auch etwas eyecandy gehört.
Das schöne an Linux ist aber doch das für fast jeden eine akzeptable DE existiert.

Caramon2 schrieb:
Ich meinte das ganz allgemein: Wenn ich irgendwozu lese, dass die Oberfläche "modernisiert" wurde, klingeln bei mir die Alarmglocken - und das meisten zurecht.

Gnome 3 ist spätestens seit diesem Erlebnis bei mir aber auch vollkommen unten durch:

Den gleichen Mist mit den zusammenhängenden Fenstern hatte ich inzwischen auch bei anderen "modernen" GNOME-Apps.

Wieso machen die das? Das ist total unpraktisch!

Mein Fazit damals:

Beweisführung abgeschlossen. :)

Natürlich ist das nur meine persönliche Meinung. Wenn obiges für dich okay ist, habe ich überhaupt nichts dagegen. Ich will damit niemanden angreifen und bleibe einfach beim Systemmonitor und "Laufwerke" von Gnome 40. Da waren die Sachen noch i. O.

Leider kann ich den alten Rechner aufgrund von Abhängigkeitsproblemen nicht mehr nutzen (Wieso wird der "moderne" so riesengroß geöffnet und lässt sich nicht mal mehr auf ein vernünftiges Maß verkleinern?), weshalb ich den von MATE nutze: Der hat leider keinen Textmodus, ist aber auch mit der (für mit unnützen) Tastatur trotzdem viel kleiner.
Das kann ich so nachvollziehen. Das Gnome die Standard Anwendungen teilweise übermäßig Abspeckt sehe ich auch so. An der Stelle weiche ich dann immer auf die Anwendungen anderer DEs aus. Als besserer Taskmanager habe ich für mich Mission Center entdeckt.
 
e-hahn schrieb:
Ja das scheinen alles ChromeOS und Windows S Systeme zu sein, okay, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Bei Chromebooks ist das absolut nicht die Ausnahme und zumindest in D/E die Regel.
Und ChromeOS (i.Ü. auch Linux) kommt damit auch gut aus. Stichworte ......
Tab Discarding
Tab Freezing
Priorisierung

e-hahn schrieb:
Wer kauft so etwas?
Jeder, der nicht viel Geld für einen Rechner ausgeben will/kann/muss. Korreliert natürlich nicht mit dem üblichen Tech Fori.
 
dernettehans schrieb:
Ubuntu war schon immer eine Katastrophe
Ohne der Katastrophe gäbe es sicherlich weniger Parasiten Distribution…

Ubuntu hat im Gegensatz zu dir Linux der breiten Masse zugänglich und bekannt gemacht.
 
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WiP3R schrieb:
Als besserer Taskmanager habe ich für mich Mission Center entdeckt.
Ich hab zunächst zwischen Ressourcen und Mission Center geschwankt, hab aber auch Mission Center den Vorzug gegeben.
 
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Ubuntu Desktop lebt für mein Empfinden eh nur noch von seinem einstigen Ruf und ich empfinde das schon seit mindestens 6-7 Jahren nicht mehr als Tip, weder als Einsteiger und schon gar nicht Fortgeschrittene.
Das einzige Szenario wo Ubuntu noch ne Nische besetzen kann ist in irgendwelchen Sonderlösungen für manche proprietäre Software.
Gerade im Einsteiger Bereich gibt es seit Jahren deutlich bessere Distros. Linux Mint, Pop!OS, Solus, Bazzite, Nobara, MX Linux und und und.
All diese haben meiner Meinung mehr was für sie spricht als es bei Ubuntu der Fall ist.
Fortgeschrittene lande eh alle irgendwann bei den großen 3 oder Distros wie NixOS, Gentoo, Void, Artix...
 
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Also, ich wollte mal auf die Schnelle kurz Win11 und Ubuntu 26.04 in einer VM starten und gegeneinander testen damit wir hier mal über etwas Handfesteres sprechen können. Es stellt sich heraus das es, mit Secureboot und TPM 2.0 Pflicht, schwierig ist ein Gast OS in einer VM zum laufen zu bringen. (Also für mein Fähigkeitslevel)

@JMP $FCE2
Bei meinem Fedora 43 sieht es nur marginal besser aus:
Bildschirmfoto vom 2026-04-07 22-06-31.pngBildschirmfoto vom 2026-04-07 22-06-46.png
5,2GB wenn meine üblichen Programme im Hintergrund laufen. Wobei Steam und Firefox jeweils fast 2GB RAM fressen.
 
WiP3R schrieb:
Es stellt sich heraus das es, mit Secureboot und TPM 2.0 Pflicht
Pflicht ist für Windows 11 lediglich aktiviertes TPM 2.0. Secure Boot ist dagegen nur ein "soft requirement", dass System muss es nur prinzipiell unterstützen, kann aber deaktiviert bleiben, wenn man es nicht aus anderen Gründen braucht.
 
coxon schrieb:
In einer Zeit in der 16GB RAM im PC bei mir Standard sind, juckt mich das nicht.
Windows ist mit 2GB genau so für Popo wie mit 32GB auch. :D

1)
dich vllt nicht - aber für dich allein wird das nicht gemacht. Andere haben z.B. gern auch mal ein oder mehrere Ubuntu und anderes in ner VM oder haben noch alte laptops mit 4GB ram am laufen. Ich kenn nicht wenige, die teilweise 15-16 jahre alte hardware nutzen.
Und jedes GB mehr, dass bereits aus der Basis weggenommen ist, fehlt vllt am Ende bei höherer Last.
Und RAM ist so teuer, dass sogar die Laptops und co teilweise mit nur 8GB ram auf dem markt geschmissen wurden ... schön wäre es, wenn 32GB die norm wären. Aber da ist >12 jahre nix passiert - hab für <1000€ in 2014 mir nen kleinen Gaming-laptop mit 16GB ram geholt. vergleich mal die 12 jahre davor 2002->2014. Oder 1990->2002.

2)
Jedes Betriebssystem hat seine stärke und schwäche. Wenn es nur schwächen hätte, hätte es keine Daseinsberechtigung und würde automatisch verschwinden, wenn es nicht z.B. wie bei Apple an hardwarwe gekoppelt wäre.
Ja Linux wird besser, aber trotzdem kann man immer noch nicht alles identisch machen, was windows kann. Das wird weiter dauern und irgendwann der punkt kommen, wo alle publisher auch überlegen für linux das kompatibel zu machen, um den markt dort abzufangen. Soweit sind wir aber nicht im großen Gaming-Markt.
Mit deiner Argumentation müsste jeder Gamer sagen "guck mal wie wenig linux beim Gaming supported. Ist doch voll scheisse müll für den popo. können gar nix" .... ist dir sowas lieber oder neutrale faktenbasierte auseinandersetzung mit konkreten inhalten?

3)
2GB vs 32GB
setz bitte mal einen rechner mit 2GB für win11 auf und einen mit 32GB.
ich möchte, dass du das vergleichst in der reaktionszeit und power - quantitativ messbar. bitte mit benchmarks auch diverse szenarien machen. nur benchmark - dann sachen wie im browser video laufen lassen und benchmark, usw.
Wenn du nicht nur popo-kram redest, mach das bitte und antworte mir, wie man 2GB=32GB in eine kiste "genauso" packt. Ja wir wissen, du bis nen windows-hater, aber bitte erlebe 2GB auf nem aktuellen windows erstmal! Danach darfst du es haten, aber differenziere windows mit zu wenig RAM in eine eigene liga! Wer zu geringen blutdruck hat, sollte das machen, das verdoppelt den.
 
gimmix schrieb:
Vielleicht sollte @apensler nicht blind irgendeinen Quatsch abschreiben, sondern selber testen.
Wie(so) soll man das testen? Es ist wie es ist. Das sind die genannten Anforderungen in den Release Notes.
 
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gimmix schrieb:
Also, für den Speicherbedarf kann ich schon mal verkünden:
Das ist interessant, dass AMD64 weniger verbraucht als mein AARCH64
1775595004681.png
 
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Es gibt solche Anforderungen und solche Anforderungen, die auch mal nach oben oder unten korrigiert werden können :)

Da Windows und Linux mit RAM unterschiedlich umgehen, kann man das nicht 1:1 übertragen
 
@Amaoto
Er hat halt nicht kapiert, dass @apensler lediglich die Hardware Anforderungen wiedergab, die von den Ubuntu Entwicklern festgelegt worden waren. Vermutlich scheitert er an solchen Texten und interpretiert deshalb lediglich die Überschriften dieser Artikel völlig nach Gusto.
 
rulaman schrieb:
Bei mir braucht Win 11 38GB.
Das finde ich heftig. Ich habe auch ein paar Debian-VMs mit Gnome-Desktop, die haben nur 6GB Festplattenspeicher belegt.

Loopman schrieb:
Tatsächlich???? 64GB??? 😂
Schon vor über 15 Jahren waren hier alle Kisten im Büro mit entweder 120/240GB SSD oder 500GB HDD bestückt.
Da sind die Anforderungen von 64GB natürlich schon ne Ansage...
Wenn man Office-PCs von der Stange kauft, um die professionell einzusetzen, dann ist da meist eine ausreichend große SSD drin.

Aber wenn man eine kosteneffiziente, skalierbare und sehr sichere Infrastruktur mit z.B. Thin Clients ohne eigene Festplatte hat, die auf Remote-Verbindungen zu VMs basiert, wie in größeren Firmen teilweise üblich, ist natürlich ein System, das 6x so viel Festplattenspeicher braucht, und mehr (ECC-)RAM braucht, ein unschöner Kostenfaktor, weil ein VM-Server dann z.B. 140.000€ statt 70.000€ kostet.
 
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