News Linux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stärkere CPU als Windows 11

ruthi91 schrieb:
Der angesprochene 6950X wird bestimmt nicht von Einstieger CPUs durch den Wolf gedreht

doch, der über 5 Jahre alte Ryzen 5 5600X auf Am4 ist schneller, normale Am5 CPUs wie der 9600X oder 9700X nochmal mehr

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Und DDR4/5 haben wieder mehr Speicherbandbreite gegen über DDR3.
 
rulaman schrieb:
Bei mir braucht Win 11 38GB. Oder meinst du mit 64GB inklusive freien Platz zum arbeiten?
Es werden trotzdem 64 GB als Mindestanforderung genannt, um genügend freie Platz für das Einspielen von Updates zu haben. Die Updates werden ja nicht on-the-fly angwendet, sondern erst in einen temporären Systemordner runtergeladen, dort entpackt und dann erst eingespielt, was entsprechend Platz braucht.

Und bei den größeren Upgrades (bspw. 23H2 auf 24H2) wird ja mitunter ein Backup (Windows.old Ordner) für einen eventuellen Rollback angelegt. Die Kopie braucht dann ja auch direkt zweistellige GB an Platz.

Obendrauf kommen im Betrieb dann auch noch die pagefile.sys und hiberfill.sys, die auch recht groß sein können.
 
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Kokuswolf schrieb:
Btw. bedeutet dein Argument auch, dass jedes Linux, das den TPM 2.0 Chip nicht verwendet, inhärent unsicher ist.
Und obwohl es so "unsicher" ist, wird Linux in Rechenzentren, Serverfarmen (einschließlich von Microsoft Azure), Supercomputern und im erdnahen Orbit, wo es unmittelbar um Menschenleben geht, eingesetzt. ;)

TPM 2 ist nur eine Krücke, weil Microsoft es von sich aus (offensichtlich) nicht schafft, Windows ausreichend sicher hinzubekommen.
 
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mibbio schrieb:
Es werden trotzdem 64 GB als Mindestanforderung genannt, um genügend freie Platz für das Einspielen von Updates zu haben.
Macht Sinn. Aber ist das überhaupt wirklich relevant? Unter 500GB/1TB kauft man doch eh keine Festplatten mehr. Sehe hier keinen Grund das zu bemängeln. 64GB ist in meinen Augen wenig und nicht viel.
Man kann übrigens auch die 64GB locker sprengen indem man ein Inplace Upgrade macht. Dann hat man temporär 2x Windows installiert. Bis das eine wieder gelöscht wird.
 
Linux verlangt bessere HW als Windows ?? Was läuft denn da schief ? :smokin:

Dachte ja eigentlich der 1te April wäre vorbei ... :o
 
Caramon2 schrieb:
TPM 2 ist nur eine Krücke, weil Microsoft es von sich aus (offensichtlich) nicht schafft, Windows ausreichend sicher hinzubekommen.
Nein, weil MS eine Sicherheitsfunktion etablieren wollte, die schon greift, bevor Windows die Kontrolle übernimmt. Das Ziel war, Sicherheit herzustellen, die durchgehend vom einschalten bis zur Kontrollübernahme durch Windows reicht. Genau deshalb Secure Boot und TPM.
 
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rulaman schrieb:
Aber ist das überhaupt wirklich relevant? Unter 500GB/1TB kauft man doch eh keine Festplatten mehr
Och, ich sags mal so - guck Dir mal die Geräte aus #135 an - und ja, es gibt da draußen viele Leute, die so Zeug kaufen. Und SSDs sind ja heutzutage auch durchaus ein Kostenfaktor...
 
Mindestanforderungen von Windows 11 verlangen 4 GB RAM
Hahahaha genau!
Kollegin hat ein Laptop mit core i3 100U und 8GB RAM. Davon sind 7.6 GB belegt... Durch was? NICHTS! nur weil Windows 11 läuft.

Hab da jetzt mal ZorinOS installiert...
 
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e-hahn schrieb:
Ja das scheinen alles ChromeOS und Windows S Systeme zu sein, okay, Ausnahmen bestätigen die Regel. Wer kauft so etwas?
ChromeOS ist in dem Link schon aussortiert.
Und kaufen leider genug Leute, alles schon erlebt.
 
Ubuntu war schon immer eine Katastrophe, Kabuntu noch schlimmer. Und dazu sieht es auch noch häslich aus.
 
Haldi schrieb:
Kollegin hat ein Laptop mit core i3 100U und 8GB RAM. Davon sind 7.6 GB belegt... Durch was? NICHTS! nur weil Windows 11 läuft.
Idle-Verbrauch vom RAM ist halt so ein Thema. Sofern der RAM gerade durch nichts anderes gebraucht wird macht es ja durchaus Sinn, dass das OS gewisse Dinge im RAM cached. Finde ich daher immer schwierig davon etwas ableiten zu wollen (auch wenn Windows natürlich ohne Frage ressourcenhungriger ist)
 
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Tja, das ist der Lauf der Dinge. 🤷‍♂️

Caramon2 schrieb:
Wie sehr mich dieses "modern" ankotzt: Gefühl alles was bei PCs "modernisiert" wird, ist anschließend umständlicher, unübersichtlicher, inkompatibler und/oder auf sonstige Art schlechter. Hauptsache es wirkt "hübscher", da ja niemand damit arbeitet, sondern es nur den ganzen Tag schön aussehen und "coole" Effekte haben soll.

Stehst Du auch manchmal am Fenster und schreist die Wolken an? :D
 
areiland schrieb:
Naja, ich sehe es auch so wie @Caramon2. Sobald OSe aufgehübscht und mit noch mehr bonbonbunten Akzenten versehen werden, steigt ihr Ressourcenbedarf an und nicht selten werden sie träger als vorher.

Ich frage mich auch, für was das UI eines OS mit farbigen Akzenten etc. versehen sein muss? Man sitzt doch nicht an seinem Rechner, um sich an hübschen bunten Fensterchen zu ergötzen, sondern um die Inhalte dieser Fenster zur Kenntnis zu nehmen und zu bearbeiten.
Naja, ich verstehe deinen Punkt muss aber bekennen das für mich zu einer angenehmen Benutzererfahrung dann doch immer auch etwas eyecandy gehört.
Das schöne an Linux ist aber doch das für fast jeden eine akzeptable DE existiert.

Caramon2 schrieb:
Ich meinte das ganz allgemein: Wenn ich irgendwozu lese, dass die Oberfläche "modernisiert" wurde, klingeln bei mir die Alarmglocken - und das meisten zurecht.

Gnome 3 ist spätestens seit diesem Erlebnis bei mir aber auch vollkommen unten durch:

Den gleichen Mist mit den zusammenhängenden Fenstern hatte ich inzwischen auch bei anderen "modernen" GNOME-Apps.

Wieso machen die das? Das ist total unpraktisch!

Mein Fazit damals:

Beweisführung abgeschlossen. :)

Natürlich ist das nur meine persönliche Meinung. Wenn obiges für dich okay ist, habe ich überhaupt nichts dagegen. Ich will damit niemanden angreifen und bleibe einfach beim Systemmonitor und "Laufwerke" von Gnome 40. Da waren die Sachen noch i. O.

Leider kann ich den alten Rechner aufgrund von Abhängigkeitsproblemen nicht mehr nutzen (Wieso wird der "moderne" so riesengroß geöffnet und lässt sich nicht mal mehr auf ein vernünftiges Maß verkleinern?), weshalb ich den von MATE nutze: Der hat leider keinen Textmodus, ist aber auch mit der (für mit unnützen) Tastatur trotzdem viel kleiner.
Das kann ich so nachvollziehen. Das Gnome die Standard Anwendungen teilweise übermäßig Abspeckt sehe ich auch so. An der Stelle weiche ich dann immer auf die Anwendungen anderer DEs aus. Als besserer Taskmanager habe ich für mich Mission Center entdeckt.
 
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e-hahn schrieb:
Ja das scheinen alles ChromeOS und Windows S Systeme zu sein, okay, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Bei Chromebooks ist das absolut nicht die Ausnahme und zumindest in D/E die Regel.
Und ChromeOS (i.Ü. auch Linux) kommt damit auch gut aus. Stichworte ......
Tab Discarding
Tab Freezing
Priorisierung

e-hahn schrieb:
Wer kauft so etwas?
Jeder, der nicht viel Geld für einen Rechner ausgeben will/kann/muss. Korreliert natürlich nicht mit dem üblichen Tech Fori.
 
dernettehans schrieb:
Ubuntu war schon immer eine Katastrophe
Ohne der Katastrophe gäbe es sicherlich weniger Parasiten Distribution…

Ubuntu hat im Gegensatz zu dir Linux der breiten Masse zugänglich und bekannt gemacht.
 
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WiP3R schrieb:
Als besserer Taskmanager habe ich für mich Mission Center entdeckt.
Ich hab zunächst zwischen Ressourcen und Mission Center geschwankt, hab aber auch Mission Center den Vorzug gegeben.
 
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