News Linux: Ubuntu 26.04 LTS Beta mit Gnome 50 und Linux Kernel 7.0 veröffentlicht

@mo schrieb:
Nur, dass 'der Müll' problemlos funktioniert!
Nicht alles was schlecht geredet wird ist auch schlecht!
Ubuntu hatte sicher den einen oder anderen Flop die letzen 20 Jahre, Snap gehört erkennbar nicht dazu.
Sehe ich auch so. Ich stehe Snaps an sich auch eher kritisch gegenüber. Diese Woche habe ich aber mal die Vorteile zu spüren bekommen. Updates eingespielt, danach lief Remmina extrem instabil. Also bin ich erstmal auf das ppa-Repository gewechselt, um eine neuere Version zu bekommen. Das hat aber auch nicht geholfen. Und das morgens im Home Office. Also schonmal die Busverbindung ins Büro rausgesucht, dann aber mal noch die Snap-Version von Remmina probiert. Und siehe da: Läuft.
 
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@TiKu alternativ, kann man bei Snaps auch versions Rollbacks machen - also wenn mal ein Update kommt das nicht gut funktioniert, gehst du einfach auf die vorheriger Version zurück - geht problemlos. Mach das mal mit einem Paket im Paketmanager - mit Config Dateien und App Pinned - vollkatastrophe.
 
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@kim88 Ich hab grade nochmal nachgeschaut in meiner Ubuntu-VM und es sind wohl tatsächlich nur firefox, thunderbird und chromium-browser, die mit apt von deb umgelenkt werden auf snap. Ich war eigentlich davon ausgegangen, dass das mehr Pakete betrifft. :confused_alt: Hab ich mich wohl geirrt.

kim88 schrieb:
Und ganz wichtig: "Ubuntu installiert keine Snaps OHNE es dir zu sagen" -> Menschen lesen einfach nicht und drücken schnell die Eingabetaste.
Naja, wenn man direkt sudo apt install nutzt, dann sieht man erst im Installationsprozess, dass da in Wirklichkeit ein Snap installiert wird. Keine Abfrage, ob man fortfahren möchte. Siehe mein Beispiel an Thunderbird:
Code:
linux-user@Ubuntu-VM:~$ sudo apt install thunderbird
[sudo: authenticate] Password:
Installiere:                            
  thunderbird

Zusammenfassung:
  Aktualisiere: 0, Installiere: 1, Entferne: 0, Aktualisiere nicht: 0
  Herunterlade-Größe: 25,5 kB
  Benötigter Platz: 72,7 kB / 6.123 MB verfügbar

Holen:1 http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu questing/main amd64 thunderbird amd64 2:1snap1-0ubuntu3 [25,5 kB]
Es wurden 25,5 kB in 0 s geholt (211 kB/s).
Vorkonfiguration der Pakete ...
Vormals nicht ausgewähltes Paket thunderbird wird gewählt.
(Lese Datenbank ... 184225 Dateien und Verzeichnisse sind derzeit installiert.)
Vorbereitung zum Entpacken von .../thunderbird_2%3a1snap1-0ubuntu3_amd64.deb ...
=> Installing the thunderbird snap
==> Checking connectivity with the snap store
==> Installing the thunderbird snap
thunderbird 140.9.0esr-1 from Canonical✓ installed
=> Snap installation complete
Entpacken von thunderbird (2:1snap1-0ubuntu3) ...
thunderbird (2:1snap1-0ubuntu3) wird eingerichtet ...
Trigger für gnome-menus (3.36.0-3ubuntu2) werden verarbeitet ...
Trigger für desktop-file-utils (0.28-1) werden verarbeitet ...

Das snap in der Versionsnr. und ggf. die sehr geringe Installationsgröße im kB-Bereich verrät einem schon, dass da ein Snap installiert wird und kein Deb, das aber erst während der Installation. Vor der Installation erfährt man dies nur mit apt show:
Code:
linux-user@Ubuntu-VM:~$ apt show thunderbird
Package: thunderbird
Version: 2:1snap1-0ubuntu3
Priority: optional
Section: mail
Origin: Ubuntu
Maintainer: Ubuntu Mozilla Team <ubuntu-mozillateam@lists.ubuntu.com>
Bugs: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+filebug
Installed-Size: 72,7 kB
Provides: mail-reader
Pre-Depends: debconf, snapd
Depends: debconf (>= 0.5) | debconf-2.0
Breaks: thunderbird-dbg (<< 1:115.8.1+build1+snap1), thunderbird-dev (<< 1:115.8.1+build1+snap1), thunderbird-geckodriver (<< 1:115.8.1+build1+snap1), thunderbird-mozsymbols (<< 1:115.8.1+build1+snap1)
Replaces: thunderbird-dbg (<< 1:115.8.1+build1+snap1), thunderbird-dev (<< 1:115.8.1+build1+snap1), thunderbird-mozsymbols (<< 1:115.8.1+build1+snap1)
Task: ubuntu-desktop, ubuntu-desktop-default-languages, ubuntu-desktop-default-languages, ubuntu-desktop-default-languages, ubuntu-desktop-default-languages, ubuntu-desktop-default-languages, ubuntu-desktop-default-languages, ubuntu-desktop-default-languages, ubuntu-desktop-default-languages, xubuntu-desktop, ubuntu-budgie-desktop-default-languages, ubuntu-unity-live, edubuntu-desktop-gnome-minimal, edubuntu-desktop-gnome, edubuntu-desktop-gnome-raspi, ubuntucinnamon-desktop-minimal, ubuntucinnamon-desktop
Download-Size: 25,5 kB
APT-Sources: http://de.archive.ubuntu.com/ubuntu questing/main amd64 Packages
Description: Transitional package - thunderbird -> thunderbird snap
 Dies ist ein Übergangspaket. Es kann gefahrlos entfernt werden.
 .
 thunderbird is now replaced by the thunderbird snap.
 
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Fahre aktuell mit Kubuntu 24.04 auf dem Zweitrechner ganz gut. Auf Wayland möchte ich auch nicht mehr verzichten.
Gnome hatte irgendeinen Bug mit Vsync und KODi denke ich.
Hatte bei X11 auch Probleme mit Dual Monitor und Erkennung des AV Receivers.
Bin schon auf 26.04 gespannt, wenn es stable herauskommt

Soweit ich weiß hat Kubuntu auch keine Snaps in der Minimalinstallation. Wäre evtl. eine etwas modernere Alternative zu Mint.

Mich stören die Snaps mittlerweile auch nicht mehr...läuft einfach
 
tso schrieb:

Jein. Linux Mint hat eine experimentelle Wayland Session - aber viele Teile funktionieren dort noch nicht wie z.b. bis vor kurzem der Bildschirmschoner. Ich denke auch die Bildschirmfoto Funktion wird noch nicht gehen da dort noch das uralte Gnome-Screenshots werkelt - und unter Wayland Bildschirmfotos quasi über den Compositor gemacht werden müssen.

Daher die Mint Entwickler sind nun dabei eine Komponenten nach der anderen Wayland kompatibel zu schreiben. Aber Linux Mint 26 wird per default immer noch mit X11 kommen und Wayland nur experimentell mitliefern - und es wird in diesem experimentellen Modus immer noch viele Dinge geben die nicht funktionieren werden.
 
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Naja, lassen wir uns überraschen, wenn Linux Mint 23 im Sommer erscheint. Am Screenshot-Tool wird es wohl nicht scheitern, evtl. kann man eine schon bestehende Lösung von Ubuntu oder sonstwoher adoptieren.
 
gimmix schrieb:
Linux Mint wird im September 26, wenn es rauskommt, immer noch keine Wayland-Unterstützung haben.
Viel Spaß bei hochauflösenden Displays!
Was soll mit hochauflösenden Displays sein? HiDPI funktioniert mit X11 seit jeher, die Problematik kam erst auf weil einige Desktops (Gnome) es nicht unterstützen. Das Problem war nie X11.

Ich hatte schon 2008 auf einen Toshiba Libretto ein HiDPI Display womit KDE 3.5 problemlos umgehen konnte.

Auch aktuell verwende ich einen mini Laptop mit 11" Full-HD Display (also auch HiDPI) mit X11 und XFCE und auch hier skaliert alles wie erwartet einwandfrei.
 
Ich spielte auf die Skalierung an, die ist bei X11 grauslich. Oder kannst du die Schrift bei 100% auf einem 4K-Display lesen?
 
Wie schon geschrieben, die Skalierung funktioniert mit XFCE einwandfrei, du mußt nur die DPI korrekt einstellen.
 
Das kommt gelegen! Ich habe gerade ein Video dazu gesehen und der Desktop hat (soweit ich sehe) alles was ich mir wünsche!

Insbesondere weil ich gestern einen ganzen Urlaubstag damit verschwendet verschiedene Fedora ISO´s auszuprobieren... Habe nämlich zwei Laptops und zwei Desktops, welche nur noch die ESU Windows 10 Updates bis Oktober erhalten... Und bei jedem dieser "Spins" hatte ich etwas auszusetzen (Fedora GNOME, Fedora xcfe, Nobra KDE).

Habe dann ein Windows 11 (über Rufus) auf unsupporteter HW installiert und das läuft jetzt testweise auf 16 Jahre alter HW inkl. Updates!? - Aber Ubuntu LTS wäre in ein paar Wochen dann ideal für all diese Geräte!
 
Fedora ist der Inbegriff eine Frickeldistro, es ist die Spielwiese der IBM/Redhat Mitarbeiter auf der sie alle möglichen Ideen ausprobieren bevor sie sie entweder verwerfen oder in ihre stabile kommerzielle Distro (RHEL) integrieren.

Wer Fedora nutzt ist letztendlich nur unbezahlter Alpha/Betatester von IBM.
 
kurgon181 schrieb:
Du wirst immer wieder auf Windows zurückfallen, wenn du es noch installiert hast.
Kann ich jetzt nicht behaupten. Die ersten Tage hab ichs noch gestartet, weil ich noch ein paar Sachen nach Mint umziehen musste, dann lief eigentlich nur noch Mint. Nach einer Woche hab ich Windows dann aufgeräumt, praktisch alle Programme deinstalliert und allen Müll entsorgt. Danach hab ich die Windows Partition auf 200 GB verkleinert und es in eine VHD verpackt. Anschliessend hab ich die NVME komplett platt gemacht, Mint auf die NVME umgezogen und die Windows.vhd schlummert jetzt auf meiner externen Platte.
 
hm1 schrieb:
Und bei jedem dieser "Spins" hatte ich etwas auszusetzen (Fedora GNOME, Fedora xcfe, Nobra KDE).
Und was, wenn man fragen darf? Ubuntu/Fedora sind so die besten Distros, wenn es laufen soll. Vor allem, wenn wir von 16 Jahre alter Hardware reden.
Ergänzung ()

SirSinclair schrieb:
Wer Fedora nutzt ist letztendlich nur unbezahlter Alpha/Betatester von IBM
Ist oki für mich. Problem ist nur, dass ich nie Probleme mit Fedora hatte. Also ist es mir egal, ob es für IBM eine Testwiese ist.

Linus Torvalds nutzt bye the way auch Fedora.
 
Ich denke es ist besser "Betatester" für IBM/Redhat zu sein als für Microsoft wo man für die Windows Lizenz schließlich auch Geld bezahlt hat

Just my thoughts
 
RedPanda05 schrieb:
Linus Torvalds fühlt sich jetzt sicherlich schlecht ;)
Linus Torvalds wird ja auch indirekt (über die Linux Foundation) von IBM/Redhat bezahlt.
 
Wie gut funktioniert dieser mit RTX 50er Karten und Wine? Kann das jemand testen?
 

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