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NewsLinux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stärkere CPU als Windows 11
Warum sollte er das gegentesten? Er hat ja nicht behauptet, dass die Version auf Systemen mit < 6GB RAM nicht mehr läuft, sondern nur, dass die offiziellen Systemanforderungen dies ab jetzt vorsehen. Dass das für die Praxis nichts heißen muss wird ja klar und deutlich gesagt:
Natürlich handelt es sich bei diesen Mindestanforderungen lediglich um die offiziellen Herstellerangaben, die keinen Aufschluss darüber geben, wie flüssig die Betriebssysteme auf schwächeren Computersystemen in der Realität laufen.
Microsoft hat TPM 2.0 ja auch nicht erzwungen wegen Performance, sondern weil sie das für eine notwendige oder zumindest sinnvolle Funktion halten. Diese Ansicht muss man nicht teilen, aber das Argument, dass es ja schnelle PCs gibt, die damit rausfallen, hab ich noch nie verstanden.
1) Ist das eine News, wie du selbst schreibst, kein Test. Das sind einfach Informationen hier in die Community getragen.
2) Deine momentane Speicherauslastung sagt genau 0 über Sinn oder Unsinn der empfohlenen Speicherausstattung aus. Die bedenkt weitere Nutzungsszenarien als Screenshots machen, wie bei dir.
Wie sehr mich dieses "modern" ankotzt: Gefühl alles was bei PCs "modernisiert" wird, ist anschließend umständlicher, unübersichtlicher, inkompatibler und/oder auf sonstige Art schlechter. Hauptsache es wirkt "hübscher", da ja niemand damit arbeitet, sondern es nur den ganzen Tag schön aussehen und "coole" Effekte haben soll.
"modern" ist für mich inzwischen ein Synonym für "verschlimmbessert".
Als Gnome Nutzer kann ich für Gnome deine Wahrnehmung nicht bestätigen.
zEtTlAh schrieb:
Da muss ich mal dumm in die Linux Runde fragen da ich etwas raus bin... Mein alter Laptop läuft/lief seit Jahren mit Ubuntu und Gnome. Bin aber irgendwo bei Ubuntu 13 oder 14 ausgestiegen. Damals hat das nach dem Boot samt Office Anwendungen kein GB an RAM gefressen.
Ist das die letzten Jahre wirklich so "schlimm" geworden ? Wäre schade...
Die News kam auf Golem aber mit einer besseren Einordnung wie das zu sehen ist.
Canonical sagt dir was Sie empfehlen für eine flüssige Benutzererfahrung und Microsoft sagt dir was es braucht damit Windows startet.
Das sind unterschiedliche Definitionen von Systemanforderungen.
Zuletzt bearbeitet:
(Quelle korrigiert und Link eingefügt)
Ich denke mal, Canonical und Microsoft gehen bei ihren Systemanforderungen schlicht mit unterschiedlichen Maßstäben ran.
Canonical nennt schlicht die Mindesthardware, mit der man Ubuntu auch schon sinnvoll nutzen kann, also zumindest Office-, Web- und Multimediaworkloads laufen ohne merkliche Einschränkungen. So vermeiden sie mit solchen Mindestangaben auch unnötige Supportanfragen wegen Performanceproblemen.
Für Windows gibt Microsoft zwar formal weniger RAM als Minimum an, aber die 4 GB dürften gerade so reichen, damit Windows selbst startet. Die Benutzung des Systems wird sich damit aber sicherlich eher zäh anfühlen.
Von daher sind beide Angaben nur bedingt vergleichbar bzw. lässt sich allein aus dieser Angabe nicht seriös schließen, dass Ubuntu mehr RAM als Windows braucht. Ja, auf dem Papier sind es bei Windows weniger, aber mit 4 GB wird man in der Praxis halt nicht wirklich weit kommen, wenn es mehr als der blanke Windows-Desktop sein soll.
Was gibt es da nicht zu verstehen? Es gibt super performante PCs und keine Option CPU, Mainboard und RAM weiter zu verwenden. Komplizierter ist das Argument nicht. Und es spielt keine Rolle, welche Features der TPM Chip dann mit sich bringt. Bis zuletzt auf Windows 10 war das auch kein Problem, das es den nicht gibt.
Man kann man ja mal beide Betriebssysteme auf so einer Minimalconfig mit lahmarschigen Dualcore und 4GB Ram testen.
Jede Wette geh ich ein, dass Windows auf gleicher Hardware wie ein Sack Schrauben im Vergleich zu Ubuntu läuft.
Windows ist mit 4GB so gut wie gar nicht nutzbar. Ubuntu alleine braucht normalerweise viel weniger.
Es kommt eben darauf an, wie die Mindestanforderung gemeint ist. Bei Windows bedeutet es wohl, dass es anschaltbar ist, bei Ubuntu vermutlich, dass man ohne Einschränkungen einen Browser mit einigen Tabs offen haben kann und noch das eine oder andere Programm gleichzeitig.
Die Server-Version dieser Linux-Distribution kann hingegen je nach Einsatzzweck sogar nur 1,5 GB RAM und 4 GB freiem Speicherplatz erfordern, wobei hier in der Regel keine Desktop-Umgebung, sondern nur das Terminal genutzt wird.
Auch 1,5 GB sind für ganz kleine Server erfahrungsgemäß ziemlich großzügig bemessen. Ich habe einige Linux-VMs mit nur 512MB RAM laufen. Die brauchen auch nur ca. 300MB davon. Da ist also noch locker Luft nach oben.
Wie gesagt: weil Microsoft das für irgendwelche (kommenden?) Security-Features für notwendig hält. Und wenn das so ist, helfen auch 128 GB RAM und unendlich viele Kerne nicht, das zu kompensieren.
Kurzgefasst, das ist das Pro-Argument. Mehr nicht.
Dagegen spricht komplett obsolete Hardware - und das zu unseren Zeiten, wo wir doch bedachter sein wollen.
Und um klarer zu sein. Mir ist im Grunde egal, das Windows 11 ihn vorraussetzt. Mir ist nicht egal, dass Windows 10 dadurch abgeschrieben wird. Ganz einfache Sache und absolut keine Frage des Geschmacks.
Edit: Btw. bedeutet dein Argument auch, dass jedes Linux, das den TPM 2.0 Chip nicht verwendet, inhärent unsicher ist. Sehr gewagte These.
Ich denke mal, die 6GB RAM sind sehr konservativ und eher als "empfohlen" zu verstehen - laufen wird das auch mit weniger, und das deutlich besser als Windows.
Für alte Rechner mit 4GB RAM oder weniger würde ich aber ohnehin eher einen Fork wie Lubuntu (Ubuntu mit LXQt) nehmen - es ist aus eigener Erfahrung wirklich erstaunlich, welche Systeme sich damit noch normal nutzen lassen. Und für noch ältere Systeme gibt es Distros wie AntiX, welches auf Debian basiert und 512MB RAM empfiehlt.
Ist noch nicht final. Debian, weil das spezifisch für uns interne Vorteile hat und bereits als VM benutzt wird. Der Fokus liegt bei uns nicht auf die aktuellste Software und - irgendwie logisch - nicht auf die aktuellste Hardwareunterstützung.
Dem entgegen bin ich auch offen für Arch Linux. Was aber meiner vorherigen Argumentation widerspricht. Schlussendlich wiegt Stabilität (im Sinne der ungestörten Arbeit) und Wissen (um Debian Server) am meisten.
Das schwierigste am Ende ist jedoch die Gewohnheit. Unsere Mac-User brauche ich nicht umerziehen, die bleiben ja wo sie sind. Unsere Windows-User (was mich einschließt) aber schon. Ich leite den Wechsel. Am meisten Gedanken mache ich mir bzgl. der Zeit, die meine Kollegen und ich brauchen, um in der neuen Umgebung alltägliches genauso schnell umzusetzen. (Das ist kein Zweifel an Linux. Halt nur Gewohnheitssachen. So wie sich ein langjähriger Mac-User auch recht unbeholfen auf Windows verhält.)
Nachtrag: Dabei spielt am Ende das GUI die größere Rolle. Linux auf Consolenebene ist kein Thema, das kennen alle aus ihren VMs. Hier würde ich mich ein GUI wünschen, dass optisch stark an Windows 10 liegt und erstmal nicht viele Einstellmöglichkeiten bietet. So das schnell normal weiter gearbeitet werden kann und erst mit der Zeit tieferes Wissen entstehen kann - und nicht vorweg überfordert.
Mich würde mal interessieren, was das für Möhren sein sollen, die ihr da habt!
Selbstbauschrott?
TPM 2.0 ist seit 10 Jahren (2016) im Massenmark angekommen.
Wie sehr mich dieses "modern" ankotzt: Gefühl alles was bei PCs "modernisiert" wird, ist anschließend umständlicher, unübersichtlicher, inkompatibler und/oder auf sonstige Art schlechter.