News Linux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stärkere CPU als Windows 11

gaelic schrieb:
@Kokuswolf aus Interesse: um wieviele Geräte handelt es sich dabei, ist ein zentrales Management vorgesehen?
Mit zentrales Management denkst du da an Active Directory, dass wir bspw. ersetzen wollen würden? Wenn, dann nein.

Es sind so 10 Geräte. Also nicht viel. Und wir haben vieles eher in bestimmten externen Diensten gebündelt, da braucht es nicht viel Kontrolle über die Rechner selbst. Wir haben Guidelines zu gewissen Dingen - wir sind vorrangig Programmierer/DevOps - diese sind wichtiger, als die gewählten Programme. Als Beispiel gibt es keine feste Vorgabe für den IDE, obwohl wir uns selbstständig auf gewisse geeinigt haben.

Ohne zu viel ins Detail gehen zu wollen und können, streng regulierte Installationen brauchen wir nicht. Aber dennoch sind gewisse Worksflows mit gewissen Programmen eingespielt. Es gibt für alles Ersatz. Aber wer aus dem Gebiet kommt, weiß, der Teufel liegt im Detail. Ich wir haben ein Händchen dafür über diese Details zu stolpern.
 
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Das Problem mit Windows 11 ist doch nur, dass nicht mal mehr Ryzen 1000 unterstützt wird, und massenweise funktionierende PCs weggeschmissen werden. Diese PCs würden auch mit Ubuntu 26.04 sicherlich butterweich laufen.

Deswegen sind auch die Mindestanforderungen von Win11 für mich hanebüchen. Welcher Dual Core mit unter 2GHz existiert denn, der mit TPM 2.0 läuft? Das ist kein realistischer Build, da kann MS ja alles an Anforderungen verkünden, da das niemals in freier Wildbahn vorkommt.
 
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Artikel schrieb:
Für "modernere" Desktop-Umgebungen wie das in Ubuntu 26.04 verwendete GNOME oder auch KDE Plasma empfiehlt sich allgemein ein etwas leistungsstärkerer PC.
Zu GNOME kann ich nichts sagen, da zu lange nicht verwendet.

KDE Plasma 6 läuft fluffig auf meinem Uralt-Laptop mit i5-4200m (2C/4T, 16GB, von 2014). Ohne Preloading startet LibreOffice in ca. 4s, ganz allgemein fühlt sich das Handling einfach nicht träge an.
Auf einem alten Mini-PC mit i5-7500T (4C/4T, 8GB) fliegt es.

Ich wundere mich immer, wenn solche Aussagen kommen, da ich das aus meiner Praxis nicht bestätigen kann.
 
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Für Linux auf Console würden auch deutlich weniger als 4 GB reichen.
 
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Hatte auch Kubuntu auf meinen XPS 13, denke auch dort wird wohl hinaufgehen!
Ich bin auch keiner der GNOME nutzt, dafür habe ich MacOS, daher ist bei mir Windows/Kubuntu weg und Fedora KDE auf meinem XPS.

Auf meinen Latitude für die Family ist Mint drauf, auf meinem Lenovo X250 mit 8GB EndeavourOS zum Herumspielen.

Denke aber auch das es schon bessere DE gibt für Einsteiger als Ubuntu, sollte die Leistung nicht reichen kann man ja noch immer Xubuntu installieren ;)
 
Loopman schrieb:
Ich vermute mal, jeder aktuell billige 50€ 4-6-Core macht das Ding platt wie ne Flunder...
Nur vermutlich nicht in allen Bereichen. Hatte auch noch lange ein 2011-3 (Broadwell-E) System, obwohl mein Laptop im Alltag deutlich flotter war. Wenn ich dann mal kräftig RAM brauchte, musste ich dann aber wieder an die Kiste. Wenn ich GPU-Leistung brauchte, ebenfalls.
 
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Loopman schrieb:
Was soll ich da fragen? Deine uralte CPU wird von jeder Einstiegs-CPU heute durch den Wolf gedreht.
Ist das so. Hast du irgendwie den Faden verloren? Worum geht es dir hier eigentlich? Willst du über CPU-Perfomance reden, oder von Windows 11 TPM 2.0 Abhängigkeit? Oder von Security ... für Windows??? Mal abgesehen vom wilden Rumwerfen von Phrasen habe ich bisher nichts konkretes gehört. Bei 35 Jahre Erfahrung sollte man meinen, da wäre mehr hinter.

Sorry, aber für mich bist du nur ein Troll. Schade eigentlich um die bis dahin konstruktive Auseinandersetzung.
 
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zEtTlAh schrieb:
Ist das die letzten Jahre wirklich so "schlimm" geworden ? Wäre schade
Nein der Linux Kernel die GNU Tools und der Desktop brauchen nicht mehr Ram als früher. Da die meisten Desktops heute mit GPU Beschleunigung laufen und nicht mehr Dinge über CPU rendern - wurde der insgesamt Ressourcenverbrauch sogar eher besser.

2013 oder 2014 wenn du das letzte mal das Ding benutzt hast ist nun auch einfach über 10 sogar bald 15 Jahre her. Seither hat sich alles runherum geändert. Browser wurden komplexer, Webseiten wurden komplexer - heute lässt du vollwertige Office Suites, oder sowas wie Adobe Photoshop in einem Browser laufen. Programme wurden komplexer und anspruchsvoller.

Die meisten Menschen wenn sie einen Computer anmachen, starten nicht einfach nur den Desktop und schauen sich den RAM an. Sondern öffnen Programme und arbeiten damit - die Mindestanforderung bezieht sich halt darauf - das man noch einigermassen sinnvoll arbeiten kann mit dem Gerät - eben mehr tun als RAM anschauen.
 
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Zoba schrieb:
Viel interessanter ist die Anforderung für TPM 2.0 - das reißt nämlich einige frühe Ryzen mit. Das Core2Duo 4GB DDR3-RAM Systeme nicht mehr das neueste OS (mit bloat DE) fahren können ist da eher unerheblich.
Tatsächlich sogar mein Core i7 System von 2008, auf dem W11 bislang ohne Probleme lief (aber via Rufus halt installiert wurde)
 
DocAimless schrieb:
TPM als Security bezeichnen ist echt lustig, würde es eher als Fußfessel von Microsofts Gnaden nennen.
TPM bzw grundsätzlich Secure Chips - die übrigend bei Android und iPhones seit Jahren völlig normal sind - selbst ne 99 Euro Smartwatch haben sowas - sind essentiell für Trusted Boot Umgebung, Sicherung von biomtrischen Daten, etc

Und man wird es kaum glauben, selbst Linux unterstützt TPM einwandfrei. Das als "Microsoft Spass" ab zu tun zeigt eher das man wenig Ahnung von der Materie hat.
 
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Caramon2 schrieb:
Wie sehr mich dieses "modern" ankotzt: Gefühl alles was bei PCs "modernisiert" wird, ist anschließend umständlicher, unübersichtlicher, inkompatibler und/oder auf sonstige Art schlechter. Hauptsache es wirkt "hübscher", da ja niemand damit arbeitet, sondern es nur den ganzen Tag schön aussehen und "coole" Effekte haben soll.

"modern" ist für mich inzwischen ein Synonym für "verschlimmbessert".
So gehts mir auch. Ich hab für meinen Wechsel im Januar einige DE ausprobiert und bin am Ende bei Mint XFCE gelandet dass ich schon auf nem Raspberry hatte. Sagt mir mehr zu. Komischerweise gefällt mir CachyOS mit XFCE nicht. Anscheinend bin ich da sehr "speziell"
 
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pseudopseudonym schrieb:
Nur vermutlich nicht in allen Bereichen. Hatte auch noch lange ein 2011-3 (Broadwell-E) System, obwohl mein Laptop im Alltag deutlich flotter war. Wenn ich dann mal kräftig RAM brauchte, musste ich dann aber wieder an die Kiste. Wenn ich GPU-Leistung brauchte, ebenfalls.
So ist das bei uns der Fall. Nen Core i7 6950X 10 Kerner mit 64 GB (Quad Channel) schmeißt du nicht einfach auf den Müll. Überdies besonders, wenn die Performance nie ausgereizt wurde, weder unter Windows noch Linux.

Wir rendern nicht und besonders wir zocken damit nicht @Loopman. Aber mit großen DBs und viele parallelen Prozessen arbeiten wir schon. Dachte nur nicht, dass ich -hier- sowas noch erklären muss.
 
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WiP3R schrieb:
Als Gnome Nutzer kann ich für Gnome deine Wahrnehmung nicht bestätigen.
Naja, ich sehe es auch so wie @Caramon2. Sobald OSe aufgehübscht und mit noch mehr bonbonbunten Akzenten versehen werden, steigt ihr Ressourcenbedarf an und nicht selten werden sie träger als vorher.

Ich frage mich auch, für was das UI eines OS mit farbigen Akzenten etc. versehen sein muss? Man sitzt doch nicht an seinem Rechner, um sich an hübschen bunten Fensterchen zu ergötzen, sondern um die Inhalte dieser Fenster zur Kenntnis zu nehmen und zu bearbeiten.
 
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gimmix schrieb:
Also, für den Speicherbedarf kann ich schon mal verkünden:
Wollte ich auch schon machen, weil ich das nicht glauben wollte aber bei mir hängt die Installation nun schon seit 20 Minuten :D Tja, is doch leider noch immer eine Beta oder meine Software ist zu alt für ein so neues Ubuntu^^

Mehr wie 2GB nach der Installation hätte mich gewundert. 4GB hab' ich kurzzeitig mal mit Ubuntu 18.04 ausprobiert für so ca. ein halbes Jahr und das war zwar benutzbar aber nach ziemlich kurzer Zeit fängt das System dann an in die Knie zu gehen, wenn man mal anfängt was zu machen.
Hier unter Debian brauch ich ca. 12Gb damit meine Arbeitsumgebung mit allem drum und dran läuft. Am anderen Rechner unter W11 sind es 21 GB. Klar sind die Zahlen nicht so ganz 1:1 vergleichbar aber wenn Debian nach dem Hochfahren 2Gb benötigt (und da hab' ich schon relativ viel nachinstalliert ^^) und W11 gut 8GB, dann weiß man eigentlich eh schon wo der Unterschied herkommt. Naja, solange Windows den RAM wieder freigibt, wenn er benötigt wird, soll's mir recht sein.
 
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coxon schrieb:
In einer Zeit in der 16GB RAM im PC bei mir Standard sind, juckt mich das nicht.
Windows ist mit 2GB genau so für Popo wie mit 32GB auch. :D

und linux ist mit 128GB genau so langsam und software-inkompatibel wie mit 4GB...
 
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Loopman schrieb:
kryptografische Schlüssel
Ich bin aus der Domäne, TPM 1.2 verwendet noch SHA‑1, im Gegensatz zu TPM 2.0, das SHA‑256 und höher unterstützt.

Damit ist SHA‑1 (160 Bit) als kryptografisch veraltet anzusehen, während SHA‑256 mit 256‑Bit‑Hashlänge dem aktuellen Sicherheitsstandard entspricht.

Die eigentliche Frage ist jedoch, ob man zwingend hardwarebasierte Verschlüsselung benötigt, um Änderungen am Betriebssystem zuverlässig zu erkennen, oder ob eine BitLocker‑verschlüsselte Festplatte dafür bereits ausreichend ist.

Meiner Einschätzung nach geht es bei Windows weniger um den Privatnutzer, sondern primär um Haftungs‑ und Risikoabsicherung im Enterprise‑Umfeld.
Linux ist hier deutlich modularer, auch im Bereich Security, und überlässt viele Entscheidungen dem Betreiber.

Windows hingegen verfolgt klar den Ansatz „Security by Default“. Ob dieses Niveau im Privatsektor tatsächlich notwendig ist, halte ich persönlich für fraglich.
 
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