News Linux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stärkere CPU als Windows 11

Parelion schrieb:
Das Problem mit Windows 11 ist doch nur, dass nicht mal mehr Ryzen 1000 unterstützt wird, und massenweise funktionierende PCs weggeschmissen werden. Diese PCs würden auch mit Ubuntu 26.04 sicherlich butterweich laufen.
Also wenn die PC mit Linux noch betrieben werden können aber trotzdem entsorgt werden ist doch der Besitzer das Problem nicht Windows ;)
 
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kim88 schrieb:
TPM bzw grundsätzlich Secure Chips - die übrigend bei Android und iPhones seit Jahren völlig normal sind - selbst ne 99 Euro Smartwatch haben sowas - sind essentiell für Trusted Boot Umgebung, Sicherung von biomtrischen Daten, etc

Und man wird es kaum glauben, selbst Linux unterstützt TPM einwandfrei. Das als "Microsoft Spass" ab zu tun zeigt eher das man wenig Ahnung von der Materie hat.
Das Problem ist wie immer nicht das TPM selbst sondern der unnönige Zwang seitens MS.
Klar läuft Linux mit TPM. Linux hat auch nativen NVMe- Support.
Aber ich kann mein Linux trotzdem auf aller Hardware installieren ohne künstliche Beschneidung.
 
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Loopman schrieb:
Deine uralte CPU wird von jeder Einstiegs-CPU heute durch den Wolf gedreht.
Der angesprochene 6950X wird bestimmt nicht von Einstieger CPUs durch den Wolf gedreht und erst recht nicht, wenn in dem System 64GB Ram aufwärts verbaut sind und das ging in den Systemen eben sehr einfach aufgrund der 8 Ram Slots. Auch PCI-E Lanes, M.2 und sogar U.2 gabs auf den Boards in großer Vielfalt.
Loopman schrieb:
TPM 2.0 ist seit 10 Jahren (2016) im Massenmark angekommen.
Und trotzdem nicht auf Microsofts grüner Liste.
Wir haben Kisten mit i7-6700 / 7700 und die wären somit raus, weil die zusätzliche Beschränkung ja auch "erst ab Intel 8000" beinhaltet.

Aber egal... kommt halt ein Rollback auf LTSC 2019 drauf, das hat dann auch wieder 10 Jahre Updategarantie bis Oktober 2029 😅

Loopman schrieb:
Systeme ohne TPM 2.0 die offen sind wie ein Scheunentor.... mega!
Mhhh genau...
Und weil wir unter einer Linux News nun komplett entgleist sind, würds mich nicht wundern wenns hier bald blubbert.

@Kokuswolf das einzige was du/ihr bedenken solltet, das gilt aber auch eigentlich für jede Firma / Behörde wo ein paar Leute besondere Anforderungen an ihr Arbeitsgerät haben:
Stellt das Gehalt mal in Relation zum Preis des Rechners... denn auf ~5 Jahre gesehen ist das echt ein Witz was ne ordentliche IT Ausstattung im Vergleich zum Mitarbeiter selbst kostet.
 
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m1key_SAN schrieb:
Die eigentliche Frage ist jedoch, ob man zwingend hardwarebasierte Verschlüsselung benötigt, um Änderungen am Betriebssystem zuverlässig zu erkennen, oder ob eine BitLocker‑verschlüsselte Festplatte dafür bereits ausreichend ist.
Zudem ist ein relevanter Punkt -wo- am Ende die relevanten Daten verschlüsselt liegen. Bei uns sind die jedenfalls nicht auf den Arbeitsrechnern. Dort wird eine Umgebung geschaffen, die anderswo implementiert wird. Wir brauchen hier keine Hardwareverschlüsselung, weil sie eben softwaremäßig möglich ist. Auf den Server ist das sowieso nochmal eine andere Sache.

Und erst recht hat das alles überhaupt nichts mit dem Thema zu tun. Windows 11 für kritische Daten zu verwenden halte ich so schon für ein Griff ins Klo. Es gibt einen Unterschied zwischen Entwicklungsumgebung und den Ort, wo tatsächlich kritische Daten sind.
 
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kim88 schrieb:
Das als "Microsoft Spass" ab zu tun zeigt eher das man wenig Ahnung von der Materie hat.
Und was hat dies mit meinem Quote zu tun? Ich habe nur auf „Sicherheit“ geantwortet und dies macht TPM nicht per se. Es ist nützlich aber es ist kein Modul was einem immer und überall Sicherheit bietet. Das Trusted Platform Module gut sind weiße ich nicht von der Hand nur in dem Zusammenhang vom Quote bzw. Debatte ist es halt kein Argument.
 
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Die Mindest-RAM-Vorgaben seitens Microsoft sind ein Witz.

Möchte man Windows 11 nur booten oder auch mit typischen Windows Applikationen komfortabel arbeiten? Bei einer 64-Bit Version würde ich unter 8 GB DRAM erst gar nicht anfangen.

Wer mit seinem System auch noch locker ein paar Applikationen betreiben und vielleicht auch ein bisschen gamen möchte, der sollte besser gleich - je nach Anforderungen - 16 oder 32 GB RAM einplanen.

Professionelle Fotobearbeitung mit 45 Mio Pixel RAW Dateien und Lightroom Classic?
Dann nimm besser 64 GB DRAM.
 
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ruthi91 schrieb:
@Kokuswolf das einzige was du/ihr bedenken solltet, das gilt aber auch eigentlich für jede Firma / Behörde wo ein paar Leute besondere Anforderungen an ihr Arbeitsgerät haben:
Stellt das Gehalt mal in Relation zum Preis des Rechners... denn auf ~5 Jahre gesehen ist das echt ein Witz was ne ordentliche IT Ausstattung im Vergleich zum Mitarbeiter selbst kostet.
Natürlich. Aber muss ich hier nun allen Rechenschaft über alles tragen? Das sind firmenintern Dinge, die quatsche ich hier nicht aus. Und nur weil ich sie nicht ausquatsche, heißt es nicht, dass dort keine Ansprüche existieren.

Ehrlich gesagt lese ich bisher hier nur 0815 Reaktionen zu diesem Thema. Es ist leicht irgendwas anzunehmen, wenn man gar keine Informationen dazu hat.

Besonders scheinen hier einige zu missverstehen ---wo--- kritische Daten liegen. Es wird hier so argumentiert, als würde hier Arbeitsrechner direkt erreichbar mit Kundendaten rumschwirren. Die Annahme ist so dämlich, dass mir echt jede Konversation über ----Linux vs Windows---- als Arbeitsrechner vergangen ist.
 
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Dem stimme ich zu.
Allerdings sehe ich hier MS als quasi-Monopolisten noch in einer anderen Rolle als reiner Marktteilnehmer, was so einen Zwang prekär macht
 
Harry Bo schrieb:
Gibt es denn noch viele Systeme mit nur 4 GB Speicher.

Ich habe noch 2 Lenovo E130, die mit 4GB geliefert wurden. Der, den ich aktuell benutze, wurde allerdings auf 12GB aufgeruestet. Der hat allerdings auch keine 2GHz CPU (1.9GHz Core i3-3227U mit 2 Cores), mal sehen, wie sich Ubuntu 26.04 machen wird. Vielleicht schmeisse ich Gnome auch raus, die Aenderungen von 22.04 auf 24.04 haben mir schon nicht gefallen.
 
Und noch ein wichtiger Zusatz. Windows 11 für ne sichere Plattform zu halten, während sich MS über KI mehr und mehr Zugriff erlaubt, ist gleichzeitig ein Witz. Alleine aus DSGVO Vorgaben ist das schon bedenklich.

Der Fokus auf die Hardwarefähige Kryptografie einiger Hash/Verschlüsselungsmethoden des TPM 2.0 steht nicht über allen anderen Themen. Als ob es keine softwarefähige Verschlüsselung auf den ENTWICKLUNGS-Rechner gibt. Relevant ist das Abssägen von Windows als Platform und damit bereits gut genutzt Rechner, wo keine ein Hardwaretechnisches Problem beanstanded hat.

Und nein, eine billige CPU von heute hat keinen Quad-Channel für Datenbanklastige Aufgaben. Und ja, 10 Rechner so auszutauschen, dass sie mindestens die Leistung der vorherigen haben, kostet Geld, besonders wegen dem Speicher. Besonders wenn es kein Performance-Defizit gibt und es zudem in anderer Form Geld kostet die System auszutauschen - weil die Arbeitskraft dann anderweitig beschäftig ist .... und bei Systemwechsel bleibt.

Mir scheint hier hat keiner wirklich Erfahrung damit und denkt nur über seinen persönlichen Arbeits PC im Vergleich nach. Besonders wo ich diese Aspekte schon erwähnt habe. Mal ehrlich, wer ist hier wirklich in einem Management. Und bitte nicht "Ich bin 35 Jahre in der IT, mehr muss ich ja nicht sagen" Bullshit.

Echte spezifische Arbeitserfahrung bei 15+ Mitarbeitern, für die die komplette interne und externe IT gestellt werden muss. (Und nein, einmal PC mit Windows drauf und Monitor für ein paar Leute hinstellen ist kein Management!!! Es geht um den Betrieb, also was damit gemacht werden soll.)
 
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Kokuswolf schrieb:
Und das es hier um Arbeitsrechner geht, auf denen Windows 10 lief und wie man sie weiterverwenden kann.
Privat? Mit Linux.

Ist es auf der Arbeit oder der PC eines Selbständigen und es "muss" Windows drauf laufen? Dann ist das Gerät abgeschrieben und kann ersetzt werden. Damit es ressourcenschonend bleibt, verkauft man ihn für einen kleinen Taler oder verschenkt ihn.
 
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pseudopseudonym schrieb:
Wenn ich dann mal kräftig RAM brauchte, musste ich dann aber wieder an die Kiste. Wenn ich GPU-Leistung brauchte, ebenfalls.
Was hat RAM und GPU mit einer uralten CPU am Hut? 🤨
 
Kokuswolf schrieb:
Und noch ein wichtiger Zusatz. Windows 11 für ne sichere Plattform zu halten
Ist das so wichtig? Hier geht es ja gar nicht um Windows.
 
Verstehe auch irgendwie nicht woher die Assoziationen von Gnome zu Mac kommen?
Klar, rum friemeln dass es ähnlich ausschaut geht immer, aber mit fast jeder GUI.
Wenn ähnlich zu Mac dann Pantheon (Elementary OS) oder mit Abstrichen XFCE mit Dock.

Ansonsten mal wieder viel Lärm um Nichts!
Wenn Ubuntu vermeintlich zu fett für RAM, dann gibt es ja noch Xubuntu, Mate und Lubuntu. Die anderen gängigen GUIs wie KDE, Cinnamon stehen Gnome da kaum nach.
Und falls man es nun unbedingt mit 4 GB RAM laufen lassen will, dann halt mal was anderes als die fetten Mozillas oder LibreO installieren und gut is!
 
derohneWolftanzt schrieb:
So gehts mir auch. Ich hab für meinen Wechsel im Januar einige DE ausprobiert und bin am Ende bei Mint XFCE gelandet dass ich schon auf nem Raspberry hatte. Sagt mir mehr zu. Komischerweise gefällt mir CachyOS mit XFCE nicht. Anscheinend bin ich da sehr "speziell"
Xfce war 2015 auch meine Wahl, nachdem mir Cinnamon ca. drei Monate nach dem Umstieg XP→LinuxMint zu eingeschränkt wurde (für den Einstieg war es aber sehr gut!).

Ich habe Xfce inzwischen schon ziemlich umgekrempelt, um es für meinen Bedarf zu optimieren. - Hier zeige ich den aktuellen Stand.
 
DocAimless schrieb:
TPM als Security bezeichnen ist echt lustig
Ja, kryptographische Schlüssel bewahrt man natürlich viel besser im OS selbst auf, anstatt diese in separater Hardware auszulagern. 🙄
Wirklich lustig...

Apple macht das übrigens ähnlich, nennt sich da Secure Enclave.
 
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Loopman schrieb:
Was hat RAM und GPU mit einer uralten CPU am Hut? 🤨
Die stecken meistens zusammen. In ein DDR3 oder DDR4-System (das war mein Fall) steckst du nicht einfach eine neue CPU. Auf einen alten Sockel 2011-3 steckst du auch nicht einfach eine aktuelle CPU. Und in einen Laptop auch keine PC-GPU (das war mein zweites Problem).
Man kann vieles beim Selbstbau frei kombinieren, aber leider nicht alles.
 
Leute, ich kann euch beruhigen, denn ich bin Ex… äh, Experte. Zu TPM 2.0 kann ich nur sagen, dass es unsere Welt natürlich zu einem deutlich sichereren und besseren Ort gemacht hat, vor allem für unsere Kinder. TPM 3.0 wird das Ganze sogar noch toppen: Die Welt wird sicherer als je zuvor, und Sorgen um die eigenen Kinder gehören endgültig der Vergangenheit an. Denn unsere Kinder sind unsere Zukunft :)
 
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