Linux ≠ Windows | Warum sollte Linux mich wollen?

Matze051185

Banned
Dabei seit
Mai 2009
Beiträge
1.666
Das Problem an Linux ist aus meiner Sicht z.b. das es nicht immer funktioniert ich hatte z.b. Mal versucht auf einem alten Laptop Linux zu installieren und leider funktionierte das WLAN nicht und das auch nicht nachdem ich eine halbe Std alles mögliche versucht habe dazu mehrere Anleitungen durchgearbeitet hat leider nicht geholfen und wenn ich das nicht hinbekomme dann erst Recht keiner der noch weniger Ahnung von PCs hat als ich
Linux ist zwar für einige Einsatzzwecke gut geeignet aber eben nicht für alle.
Windows ist auch nicht für alles geeignet also aus meiner Sicht brauchen einige windows, einige Linux und andere brauchen beides.

Oder wenn ich z.b. an meine mudder denke dann würde die sich fragen wenn sie einen neuen Drucker kaufen würde wieso sie nicht einfach den Treiber von der CD installieren kann mit allen anderen wäre sie überfordert oder wieso sie nicht ihr mikrosoft Office 2010 benutzen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

john.smiles

Commander
Dabei seit
Mai 2014
Beiträge
2.858
Ihr seid alle auf dem falschem Weg...
5a9.png
 

Taron

Commander
Dabei seit
Dez. 2013
Beiträge
2.388
Am Ende landet man wieder hier: Nutzt am Ende einfach das OS worauf ihr Bock habt und euch im Alltag am besten unterstützt. Und wenn der Alltag aus Spielen besteht, oder aus Office, Videokonferenzen, Messgeräte etc.

Für manche Dinge ist Windows Pflicht, für andere Linux, und bei vielen anderen Dingen hat man die Wahl. Auch wenn ich Win 10 nach wie vor ablehne und nicht aktiv nutze, gibt es eben Anwendungen, wo ich nicht drum rum kommen werde. Ist dann halt so, sich drüber aufzuregen bringt auch nichts, und ich kann versuchen MS möglichst nicht zu entlohnen (weder mit Daten noch mit Updateorgien, vom Kauf des Rechners/OS abgesehen).
 

benneq

Fleet Admiral
Dabei seit
Juli 2010
Beiträge
11.532
ich hatte z.b. Mal versucht auf einem alten Laptop Linux zu installieren und leider funktionierte das WLAN nicht
Und genau so findest du alte Laptops, wo unter Windows die Sound- oder WLAN-Karte nicht funktioniert, oder verschiedene Treiber in Bluescreens enden. Das würde ich nicht per se vom Betriebssystem abhängig machen.

Oder wenn ich z.b. an meine mudder denke dann würde die sich fragen wenn sie einen neuen Drucker kaufen würde wieso sie nicht einfach den Treiber von der CD installieren kann
Warum überhaupt so kompliziert? Unter macOS drücke ich auf "Drucker hinzufügen" und das System lädt den Treiber selbst irgendwo herunter und installiert ihn. Fertig. :D

BTT:
Ich habe über 10 Jahre Linux auf meinen Desktops und Notebooks eingesetzt: Angefangen bei SuSE 6.irgendwas (nicht OpenSuSE), dann auch mal Fedora, Ubuntu, Debian, etc. Viele viele viele Jahre Gentoo, und zum Schluss eigentlich nur noch Arch, weil mir dann das produktive Arbeiten irgendwann doch weitaus wichtiger war als der Gentoo Basteltrieb. Meine Windows Spiele habe ich größtenteils unter Wine zum Laufen gebracht, oder halt einfach drauf verzichtet.
Davor hatte ich alles von Windows 3.1 bis XP. Nach der Linux Zeit auch mal wieder eine Zeit lang Windows 7 und 8. Da habe ich dann sogar die Windows Qt-Ports von Amarok und Digikam (welche ich von KDE kennen und lieben gelernt habe) weiter genutzt.
Und inzwischen nutze ich fast nur noch macOS mit all seinen mitgelieferten Apple Apps, weil es einfach einfach ist - natürlich in Kombination mit iOS Geräten. (abgesehen von Servern (Linux) und Spiele Rechner (Windows)). Nach der großen Apple Silicon ARM Umstellung suche ich mir sicherlich wieder was neues :D

Linux war zu Beginn schon ein Krampf, aber ich war jung und willig lernfähig. Aber das waren die 90er Jahre: Da hat man sein Linux auf 6 oder 7 CDs bekommen und dazu ein kiloschweres Handbuch aus Papier. Da war man froh, wenn der Bildschirm mit voller Auflösung angesteuert werden konnte.

Zu KDE 3 (und KDE 4 Beta) Zeiten - also als gerade OS X Snow Leopard raus kam bzw. kurz davor - habe ich mich sehr gegen macOS gesträubt. KDE hat vieles gleich gut und besser gemacht. Dolphin war eine überaus gelungene Kopie vom Finder. Amarok war (und ist immer noch) iTunes überlegen.

Aber irgendwann wurde es mir dann zu lästig und ich habe mir ein MacBook Pro gekauft. Damit hatte ich dann auf der Konsole quasi alles was ich an Linux liebe, und auf der grafischen Oberfläche ein wunderbar rundes System, das stupide einfach zu bedienen ist und auch sonst (nahezu) ohne irgendeine Art von Wartung auskommt.

Seit Windows 10 kommt Microsoft auch endlich in diese Richtung. Also werde ich nach der ARM Umstellung vermutlich wieder dahin zurückkehren. Vor allem auch, weil es inzwischen das WSL gibt.
Die Bedienung der grafischen Oberfläche von Windows 10 finde ich aber nach wie vor nicht sonderlich toll. Das war mit KDE 4 besser.

Das einzige was mich bei jeder Umstellung wirklich genervt hat, waren Tastenkürzel und Tastaturbelegung. Maus bzw. Trackpad benutze ich eigentlich nur wenn's nötig ist. Das wird auch bei der nächsten Umstellung wieder eine Qual - das weiß ich jetzt schon.

Ansonsten hänge ich nicht wirklich an meinen Applikationen. Meine Arbeitswerkzeuge gibt's für alle Plattformen, und für den anderen Kram gibt's heutzutage auf jeder Plattform einen adäquaten Ersatz. Und alles was direkt zum Betriebssystem gehört ist mir ziemlich egal. Systemeinstellungen werden ein mal nach der Installation angefasst und gut ist. Da ist mir herzlich egal, ob ich das in 5 Minuten oder 2 Stunden konfiguriert bekomme.
 
Zuletzt bearbeitet:

bluedxca93

Lieutenant
Dabei seit
Juli 2019
Beiträge
605
Linux hat bessere Dateisysteme.
Windows hat zusätzlich zu der Bug-ware ntfs obendrauf eine große Datenkrake namens registry.Zumindest das ntfs Problem müsste microsoft beheben.

Windows unterstützt fast alle kostenpflichtige Software für PC s.

Windows hat die Powershell, linux bash.

Linux und windows können relativ schnell abstürzen.

Windows unterstützt moderne Hardware oft früher als Linux.
Ältere Hardware läuft unter linux länger als unter windows (Scanner z.B).

Windows ist schwer einzurichten nach der Installation. Bei Linux-Distributionen sind es nur paar Klicks und Zeilen unter windows nimmt alles mehr Zeit in Anspruch.

Nutze linux. Ab und an auch windows. Wobei ich von windows 10 eher enttäuscht bin. Es läuft, aber nicht so rund wie linux.Liegt aber nicht am Rechner sondern am Betriebsystem.
 

benneq

Fleet Admiral
Dabei seit
Juli 2010
Beiträge
11.532
@bluedxca93 Schön undifferenziertes Bashing :daumen:

Und auch schlechtere. Und überhaupt viel zu viele. Ja, ich weiß: Jedes hat seine Daseinsberechtigung, und manche werden noch jahrelang wegen irgendwelcher Legacy Kompatibilität mitgeschleppt.
Aber für den Endanwender ist das alles nichts. Nehme ich ext3 oder 4, ReiserFS, Reiser4, Btrfs, XFS? Für alle Partitionen? Oder lieber doch noch Ext2 für /boot? Oder doch lieber noch ein ZFS via Userspace für wasauchimmer? Und nicht zu vergessen mit welchen der tausenden möglichen Parameter ich die Dateisysteme erstellen kann. Erklär das mal irgendwem.

Und dann will ich die Distribution wechseln und kann plötzlich nicht mehr auf meine externe Platte zugreifen, weil das ReiserFS Modul nicht mit kompiliert wurde, weil der Hans ein böser Mensch ist, was aber nunmal über nichts mit der Qualität des Dateisystems zu tun hat. Oder weil sich jemand gedacht hat: ext2 braucht heutzutage niemand mehr - who cares?

Da ist es doch hundert mal einfacher, wenn's ein einziges Multi Purpose Dateisystem gibt.

Sag das mal den 500 versteckten Ordnern in meinem home Verzeichnis. Heißt zwar nicht Registry, aber ist im Endeffekt auch nichts anderes. Der einzige große Unterschied ist, dass unter Linux zwischen System- und Benutzer-Applikations-Einstellungen unterschieden wird und diese an unterschiedlichen Orten lagern. Unter Windows ist das etwas chaotischer. Aber im Endeffekt schaut man sich weder die Registry noch die versteckten Ordner unter home an. Hauptsache es funktioniert.

Ist irrelevant: Ich nutze einfach die Software, die ich nutzen will - unabhängig vom Preis.

Windows hat auch noch die gute alte CMD und seit ein paar Jahren gibt's WSL. Und unter Linux gibt's auch noch über 9000 andere Shells.

Linux und windows können relativ schnell abstürzen
Das können Flugzeuge auch.

Windows unterstützt moderne Hardware oft früher als Linux.
Es sollte heißen: "Die Hardwarehersteller unterstützen zuerst die Plattform mit Treibern, die den größten Markt für ihre Produkte bietet."
Es gibt haufenweise Hardware, die niemals einen Treiber für Windows sehen wird. Für Consumer Hardware mag dein Argument wohl meistens zutreffen, aber auch da wäre ich mir nicht so sicher: Für z.B. AMD Grafikkarten tauchen die Treiber zuerst unter Linux auf. Ob du dann rechtzeitig den passenden Kernel / Mesa / Xorg / whatever auf deinem System installiert hast, ist wieder eine andere Geschichte.

Bei Linux-Distributionen sind es nur paar Klicks und Zeilen
Und dafür konfiguriert sich jede Distribution anders. Aber immerhin wurde da durch Poettering etwas mehr Einheitlichkeit in die Linux Landschaft gebracht - zumindest bei den großen Distributionen.
Aber richte mal ohne das passende grafische Werkzeug eine WLAN Verbindung unter Linux ein. Je nach Distribution / Desktop Umgebung wird sowas nicht mit ausgeliefert. Geht natürlich, aber einfach ist anders.

Liegt aber nicht am Rechner sondern am Betriebsystem.
... oder am Benutzer. ;)
 

bluedxca93

Lieutenant
Dabei seit
Juli 2019
Beiträge
605
Da ist es doch hundert mal einfacher, wenn's ein einziges Multi Purpose Dateisystem gibt.
Bei jedem Start mindestens 4 Minuten Dateisystemüberprüfung mit Neustart. Dateien die abgespeichert sein müssten es aber nicht sind. Deshalb liebe ich ntfs so sehr. :ironie:
Bei Ext4, ext3 gibts diese Probleme nicht in der Größenordnung.

Für Consumer Hardware mag dein Argument wohl meistens zutreffen,
Davon gehe ich auch aus.

Und dafür konfiguriert sich jede Distribution anders
..und windows xp nicht so wie windows 10. Und edge nicht so wie der internetexplorer ? Die großen Distributionen funktonieren recht ähnlich die Exoten braucht ein Einsteiger nicht unbedingt zu installieren.

Dann hast du viel Geld. Hat nicht jeder hier im Forum. Man sieht es bei der Kaufberatung wie knapp die Budgets doch stellenweise bemessen sind.
 

pseudopseudonym

Commodore
Dabei seit
Mai 2017
Beiträge
4.299
Aber für den Endanwender ist das alles nichts. Nehme ich ext3 oder 4, ReiserFS, Reiser4, Btrfs, XFS? Für alle Partitionen? Oder lieber doch noch Ext2 für /boot?
Als Anfänger habe ich im Installer einfach auf "weiter" geklickt🤔


Sag das mal den 500 versteckten Ordnern in meinem home Verzeichnis.
Die kann ich aber von System zu System mitschleppen und behalte so ganz einfach meine Einstellungen. Bei mir seit 10 Jahren.
Unter Windows wurde ich immer wieder zu 'nem neuen Desktop gezwungen (XP->7->8).
 

SE.

Commander
Dabei seit
Nov. 2017
Beiträge
2.471
Zum Text in Beitrag #1 will ich nicht viel schreiben, weil ich vieles geschriebene als richtig empfinde und da auch keine grundsätzliche Kritik habe. Einige Gedanken und Meinung dennoch.
Linux ist für mich der Kernel, ich bezeichne Windows in seiner aktuellen Version nicht als Windows NT oder macOS als XNU. Den Kernel kann ich nicht kritisieren, der tut, soweit ich das als Laie überblicken kann, was er soll. Meine Hardware wird erkannt und funktioniert wie erwartet.

Das mag nach nitpicking aussehen, ist aber mMn zur Differenzierung wichtig, weil der Kernel nicht zwangsläufig z.B. irgendwas mit der x-beliebigen GUI eines Betriebsystems (als ganzes) oder gar den dazugehörigen Anwendungen zu tun hat.
Es wäre also schöner und sinnvoller, wenn bei „konkreten“ Problemen auf die dazugehörige (Linux-)Distribution verwiesen wird.

Wie auch immer.

Ich „arbeite“ privat nicht mit dem dem OS, sondern mit Anwendungen. Hier ist der Unterschied (für mich) marginal, die Neuerung liegt zwischen den Anwendungen und deren Name bzw. GUI. Wobei, nein. Zum Beispiel Steam, Blender, Inkscape, Darktable, VirtualBox, Chrome, Vivaldi oder Thunderbird und LibreOffice sehen genauso aus. Egal ob nun bei Windows (Win7) oder openSuse Tumbleweed (oST). Deren Bedienung hat sich für mich in keiner Weise verändert.

Das Design der oST-GUI (Desktopumgebung), bei mir momentan noch KDE, ist vollständig anpassbar – es könnte genau wie Win7 aussehen, wenn ich mir die „Arbeit“ machen wollen würde.

Ich hatte/habe Probleme bei der Eingewöhnung dort wo Bezeichnungen abweichen, als Beispiel sei Kontrollleiste statt Taskleiste genannt. Oder eben, weil meine alten gewohnten Lösungsstrategien nicht mehr funktionieren. Das ist eben so, war mir klar. Keine Ereignisanzeige mit seltsamen Meldungen sondern „Journale“ mit mehr oder wenigen kryptischen Hinweisen. Okay. Die Suchmaschine muss ich so oder so bemühen, egal ob Win7 oder oST.
Am Ende konnte ich bisher Probleme genauso „gut“ lösen oder eben nicht. Zum Glück hatte oft schonmal irgendwer genau mein Problem, ganz unabhängig von der Distribution, und hat seine Lösung irgendwohin geschrieben. Auch 10 Jahre alte Lösungswege einer anderen Distribution funktionieren, fand ich persönlich erstaunlich.

Die vermeintlich „toxischen“ Communities musste ich bisher noch nicht bemühen.
Was mir auffiel, umso klarer die Fragestellungen formuliert waren desto präziser waren die Antworten. Ganz ähnlich wie in Windows-spezifischen Foren. Wenn irgendwo jemand schrieb „keine Ahnung“ zu haben wurde entsprechend sensibel geholfen, insofern der Wille des Fragenden erkennbar war mitzuarbeiten. Teilweise haben sich auch Entwickler der Programme bei der Problemlösung beteiligt. Fand ich interessant.
Allerdings, ich nutze fast ausschließlich englisch-sprachige Plattformen, wie „gut“ deutschsprachige funktionieren weiß ich nicht wirklich. Zumindest hier bei CB ist mir keine nennenswerte Unfreundlichkeit (im Linux Sub) aufgefallen.

Abschließend noch, mir ist das OS oder Plattform egal. Diese Entscheidung muss jede:r selbst treffen. Meine persönliche Nutzung bewegt sich inzwischen immer weiter vom „klassischen“ Desktop-PC/Laptop weg. Als wirklich innovativ empfinde ich für mich privat mobile Geräte wie Tablets. Besonders im Hinblick auf die Bedienung und Stabilität im Vergleich. Kritisieren könnte ich da auch einiges, natürlich, das „beste“ System werde ich wohl noch etwas länger suchen, bis dahin tut oST und iOS hoffentlich gut genug den Dienst.

Der Text ist nun etwas länger, vielen Dank für die Ausmerksamkeit 😅

@|Moppel| Danke für deine Übersetzung und Arbeit. Like wurde abgeliefert. Als Hinweis noch, der Original-Artikel ist von 2006, vielleicht kannst du das noch ergänzen.
 

new Account()

Banned
Dabei seit
Mai 2018
Beiträge
7.199
Sag das mal den 500 versteckten Ordnern in meinem home Verzeichnis.
Habe ich in Windows auch: .anaconda, .android, .cargo, .clion, .rustup, .vscode .ssh, .docker, .jupyter, .matplotlib, .ansel, .texlive, .omnisharp...
Ich glaube da ist etwas Linux zu mir rübergeschwappt. :D
Unter Windows wurde ich immer wieder zu 'nem neuen Desktop gezwungen (XP->7->8).
Alternative Oberfläche installieren 🤷‍♂️
Geht in Windows auch.
 

aRkedos

Lt. Commander
Dabei seit
Nov. 2012
Beiträge
1.087
Ich wollte mal hier noch einen Aspekt einwerfen, da es ja hier viel um Nutzerfreundlichkeit geht:

viele verwenden die Begriffe Nutzerfreundlichkeit und Anwenderfreundlichkeit synonym. Ich würde da differenzieren wollen.

Anwenderfreundlich ist für mich wenn es einem Anwender möglichst einfach gemacht ein System (muss kein Computersystem sein) möglichst vollständig zu nutzen.

Nutzerfreundlichkeit ist für mich wenn dem Nutzer die Möglichkeit gegeben wird ein System nach seinen Vorstellungen anzupassen und so zu Nutzen wie er es für richtig hält. Ggfs. auch Änderungen am System vorzunehmen.

So gesehen ist Windows anwenderfreundlich, aber deutlich weniger Nutzerfreundlich, da sich die Kontrolle auf sehr oberflächliche Dinge beschränkt (außer man gönnt sich die Enterprise version).

Linux ist in jedem Fall nutzerfreundlich, da man alles einstellen / tweaken / ändern und anpassen kann wie man es für richtig hält (und ich rede hier noch nicht mal von den Open Source Möglichkeiten). Allerdings würde ich Linux, zumindest den Mainstream Distributionen auch eine gewisse Anwenderfreundlichkeit bescheinigen.
 

pseudopseudonym

Commodore
Dabei seit
Mai 2017
Beiträge
4.299
Alternative Oberfläche installieren 🤷‍♂️
Geht in Windows auch.
Naja, das ist doch sehr .... beschränkt unter Windows:
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_alternative_shells_for_Windows

Habe ich in Windows auch: .anaconda, .android, .cargo, .clion, .rustup, .vscode .ssh, .docker, .jupyter, .matplotlib, .ansel, .texlive, .omnisharp...
Ich glaube da ist etwas Linux zu mir rübergeschwappt. :D
Das ist bei den Anwendungen doch sehr offensichtlich.
 

kachiri

Rear Admiral
Dabei seit
Apr. 2011
Beiträge
5.637
Es muss ja nicht direkt eine alternative Shell sein. Manchmal reicht es auch, die vorhandene Shell anzupassen. Und da gibt es bis heute zig Möglichkeiten Mithilfe von Skins und Drittanbieter-Software. Auch wenn das früher sicher noch umfangreicher war. Wobei ich mich auch schon lange nicht mehr damit beschäftigt habe.
Wenn ich aber dran denke, wie Alienware damals Windows quasi den RGB-Gaming-Look übergezogen hat ^^
 

pseudopseudonym

Commodore
Dabei seit
Mai 2017
Beiträge
4.299
@kachiri
Da musst du heutzutage mit Win10 aber sehr vorsichtig sein, damit's nicht knallt.
Bei Win10-Problemen ist im Forum nicht ohne Grund die erste Frage, wie verbastelt das Windows ist.
 

kachiri

Rear Admiral
Dabei seit
Apr. 2011
Beiträge
5.637
Das ist unter Win 10 nicht schlimmer oder besser als unter 7/8, Vista oder XP. Das Software, die permanent im Hintergrund mitläuft, Leistung zieht und für Performance-Probleme verantwortlich sein kann, ist ja jetzt wirklich keine Neuheit.
Das Boosting- und Tuning-Tools die Probleme eher noch verursachen oder verschlimmern auch nicht. CCleaner, Tune Up... Gab es auch damals schon. virtuellen RAM ausschalten, weil man der Meinung ist, man hat genug dedizierten RAM. Klassische Probleme.

Windows 10 ist ein grundsolides System und definitiv besser, als all seine Vorgänger.
 
C

cgs

Gast
Ein Grundproblem von Linux ist und bleibt leider auch immer die Tatsache, dass "Neulinge" schlicht nicht Willkommen sind. Man erwartet, dass der Nutzer sich selbst hilft. Bloß keine Fragen stellen. Die Communities sind teils schon sehr toxisch.

Ja das stimmt leider. Aber wie löst man das Problem am Besten?
Linux ist mega divers, sowohl von den Leuten als auch von den Distributionen.
Wenn jetzt jemand eine Frage stellt, weis ich nicht wo der Fragesteller steht.

Es ist auch ein großer Unterschied woher man kommt, was der Grund ist warum man Linux verwenden will:
  • Früher war es die Möglichkeit UNIX auf dem PC laufen zu lassen
  • Weil ich Microsoft nicht mag
  • Weil ich was Neues ausprobieren will
  • Weil ich ein Projekt XZY habe
  • Oder ist es ein Troll
Bei den PC Beratungen gibt es einen Fragebogen. Vielleicht sollte man auch einen für Linux-Fragen erstellen
 
Top