LMDE == Debian 6/7?

opareiter

Ensign
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Liebe Gemeinde,
ich nutze seit mehreren Jahren nun schon Ubuntu. Jetzt möchte ich gerne eine neue Distribution kennenlernen bzw. "einen Sprung" machen und mehr über Linux lernen. Ich schwanke zwischen LMDE und Debian.

Allerdings habe ich dazu folgende Fragen:
Ist Bedienung und Umgang mit Debian gleich wie mit LMDE? Oder zielt LMDE mehr auf Einsteiger ab?
Wie sieht des eigentlich mit dem Rolling Release aus? In welchen Abständen kommen neue Versionen raus?
 
Also LMDE sollte nur Mariginal anders sein, da LMDE 100% Kompatibel ist zu Debian, was ja indirekt bedeutet das unter der Haube eh alles gleich ist!
Ich denke mal der einzige Unterschied werden die von anfang an mitgelieferten Programme und das Desktop Environment darstellen.

Debian ist da etwas Konservativer, als die Mint Entwickler. (Sprich bei LMDE wird so Software wie Firefox etc. etwas neuer sein)
 
Ist LMDE nicht Debian Testing + Desktop und Erweiterungen von Mint? In dem Fall ist zumindest die "Bedienung" über den Desktop nicht gleich, denn der ist ja ein anderer. Bei Debian 7 ist es Gnome 3(?), bei Mint eben MATE (Gnome 2 Fork) oder Cinnamon.
Ich würde aber einfach noch ein paar Tage warten, die Veröffentlichung von Debian 7 lässt nicht mehr lange auf sich warten. Dann kann man auch weitersehen.
 
Ich würde aber einfach noch ein paar Tage warten, die Veröffentlichung von Debian 7 lässt nicht mehr lange auf sich warten. Dann kann man auch weitersehen.

Darauf würde ich nicht warten, kann sein das es in den nächsten Tagen kommt, kann aber genauso gut sein das es noch ein paar Wochen dauert.
Das Motto von Debian ist: "It's done when it's done" Sprich, Stabilität geht vor!


Standart Desktop bei Debian 6 ist Gnome 2.3, bei Debian 7 (Wheezy) sollte aber eigentlich XFCE sein, da man da wohl mal Probleme hatte Gnome 3 und Debian auf eine CD zu bekommen. Weiß aber nicht ob sich da jetzt noch was getan hat?!

EDIT: Sorry, bin garnicht auf die Eingangsfrage zum thread eingegangen: Das neuste LMDE Release von Mint basiert auf Debian 7 "Wheezy", um ganz genau zu sein den RC1! Ist von diesen Monat! Damit hat man 100% Kompatibilität zwischen den beiden Distris.
Wie das mit den Alten ist weiß ich nicht, allerdings ist das halt alles noch kein Stable(wie gesagt, ist jetzt RC1)
 
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Genau, im Sommer sollte es Xfce sein, dann haben sie es im November aber wieder revidiert.
Ich weiß nicht, ob sich danach noch was geändert hat.
 
Bei Debian 7 ist es Gnome 3(?),
Das mit den Unterschieden zum Desktop weiß ich. Bei Debian 7 Wheezy wird Gnome 3.4.4 zum Einsatz kommen.
Die Tatsache, dass Debian sehr konservativ in Sachen Software-Ausstattung ist, ist mir auch bekannt.

Darauf würde ich nicht warten, kann sein das es in den nächsten Tagen kommt, kann aber genauso gut sein das es noch ein paar Wochen dauert.
Das Motto von Debian ist: "It's done when it's done" Sprich, Stabilität geht vor!

Stimmt. Ein Arbeitskollege meint vorgestern zu mir, dass das Release ca. ein halbes Jahr hinausgezögert wurde, d. h. es kommt im Sommer (Juli/August) heraus. Ob das stimmt, weiß ich nicht genau. Aber vorstellbar wäre es. Sie lassen sich ja immer schön viel Zeit zum Testen.

Ebenso wichtig zu wissen wäre, ob LMDE für den Einsatz einer SSD in einem Ultrabook gut geeignet wäre.
Ich habe da mal was gehört, dass Debian sich nicht so gut für SSDs eignet.
 
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Nimm Debian, wenn Du etwas über Linux lernen willst. Übrigens: Die meisten Tutorials von Ubuntu gelten auch für Debian.

Zur Aktualität: Musst ja nicht Stable nehmen, Debian Testing ist immer noch mehr "stable" als viele andere Distros..
 
Rolling Release bedeutet, dass es überhaupt keine Versionen gibt, und du immer von allem das Neueste in den Repos hast. Das ist kann schon sehr angenehm sein, würde ich Ubuntu nutzen, müsste ich das mit PPAs in Massen zerlöchern, da kann man dann gleich Rolling Release nehmen. Außerdem nutze ich viele Programme, die einfach zu neu und/oder unbekannt sind, die ich dann auch anderweitig installieren müsste. Unbequem.

Wie oft kommt tatsächlich was Neues raus? Nun ja, ich kann bei meinem Arch eigentlich täglich was installieren, wenn ich ein Update mache. Was natürlich nicht heißt, dass ich auch jeden Tag ein Update laufen lasse.

Wenn du wirklich ein System willst, das dich erst einmal dazu zwingt, ein klein wenig mehr zu verstehen, solltest du zu etwas wie Arch oder Gentoo greifen. Ich rate da zu Arch, weil das aus verschiedenen Gründen einfach toll zu bedienen ist. (Rolling Release, wenig nerviges kompilieren, AUR)
Wie viel einen Debian nun genau machen lässt, weiß ich aber nicht, habe ich nie genutzt. Und wieso soll es sich nicht für SSDs eignen? Ist da der Kernel echt so alt, dass er kein Trim kann? /e: Oh ja, Tatsache, er ist. Also bei Debian 6. Ein schönes Beispiel, warum man kein Debian Stable nutzen sollte. Alte Software muss nicht unbedingt stabiler sein als neue, und dafür hat man mit altem Kram ganz andere Probleme. Gerade für willige Nutzer führt IMO kein Weg an Rolling Release vorbei, das ist einfach sinnvoll, und längst nicht so instabil, wie gerne behauptet wird. Und wer sowieso einzelne Programme aktueller hat/braucht, lädt sich damit noch viel mehr Probleme ein, wenn der Rest alt bleibt.
 
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Arbeitest du auf dem Arch Linux nur im textbasierten Modus oder nicht?
Wird auch Autovervollständigung via Tab-Taste unterstützt? Das wäre mir wichtig.
Denn bei Debian weiß ich, dass bei Kommandos und Dateinamen in der Shell keine Autovervollständigung unterstützt wird.
Welche Version vom JDK ist denn in den Repos von Arch Linux? Java 7 sollte es schon sein.

Wird der Kernel auch immer auf neue Versionen (z. B. von 3.6 auf 3.8) aktualisiert? Bei Debian-basierten Distris ist es so, dass sich Entwickler auf eine bestimmte Kernel-Version einigen und dann nur noch updates für genau diese Kernel-Version eingespielt werden.
 
Es gibt Debian (stable) und Debian testing. Du bringst sie durcheinander. Während bei stable im Grunde nur Sicherheitsaktualisierungen hinzukommen, ist es bei testing alles Mögliche, inkl. Kernel. Und selbst beim Debian-basierten Ubuntu gibt's neue Majorreleases als Updates.

Arch Linux nutzt OpenJDK:
The only JVM implementation in supported repositories is the open source OpenJDK.
Das hindert dich natürlich nicht die echte zu installieren.

opareiter schrieb:
Denn bei Debian weiß ich, dass bei Kommandos und Dateinamen in der Shell keine Autovervollständigung unterstützt wird.
Code:
apt-get install bash-completion
 
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opareiter schrieb:
Arbeitest du auf dem Arch Linux nur im textbasierten Modus oder nicht?

Gott bewahre nein.

Arch ist ein ganz normales und vor allem praktisches Linux. Beim ersten Einrichten hat man einige Arbeit, weil man eben viel selbst machen muss, aber sobald du eine Desktopumgebung im Autostart hast, hast du genau das: Eine Desktopumgebung. Du scheinst das grundsätzliche Linuxprinzip nicht ganz verstanden zu haben, deshalb solltest du, denke ich, wirklich mal eine Installation von eben zB Archlinux machen. Du startest mit überhaupt nichts, und hast ein System, das einfach nur Linux ist, und nicht viel mehr. Texteingabe, so gut wie keine Programme, selbst dhcpcd musst du selbst starten.

Dann merkst du nämlich auch recht schnell, dass du jede Menge Zeug installieren kannst, und am Ende hast du genau dieselben Features wie bei Ubuntu auch. Nur dass du es selbst gemacht hast, es daher individuell auf dich abgestimmt ist und du auch weißt, was nun genau in deinem System alles installiert ist.

Und du KANNST natürlich rein textbasiert arbeiten, wenn dir das Spaß macht.

opareiter schrieb:
Welche Version vom JDK […] Kernel […]

Archlinux ist Rolling Release. Neue Pakete von egal was kommen direkt in die Repos. Die Verzögerung bei Archlinux ist da meist irgendwas zwischen 24 und 48 Stunden. Der Kernel ist also der letzte stable Kernel (3.8.4), Java ist 7.17. Allerdings Openjdk, Sun Java gibt es aber im AUR.

Und apropos AUR: Das ist in meinen Augen der Hauptgrund, warum Archlinux einfach so praktisch ist. Es gibt nichts, was es nicht im AUR gibt. :-) Sun Java installieren ist zB unter Ubuntu ein ziemliches Ärgernis, seit Oracle die Verbreitung untersagt hat, im AUR kein Problem. Du kannst auch andere Kernel einfach mit einem Einzeiler installieren. Wenn man Yaourt installiert hat. Und wenn dir irgendeine Software noch nicht neu genug ist, gibt es im AUR auch immer die -git, -svn whatever Version, also eine Development Version, noch nicht releaster Kram.
 
So ich meld mich auch nochmal zu Wort ;)

Also Auto Vervollständigung gibts bei Debian auch, wie schon jemand vor mir schreib nennt sich das "bash-completion"!
Kann aber sein dass das ab "Werk" noch nicht installiert oder Aktiviert ist. Installieren sollte ja kein Problem sein, wenns aber schon isntalliert ist, und trotzdem nicht klappt(beispielsweise ist bei "apt-get install" das wort install teil von bash-completion", sollte sich also per doppel tab ergänzen!) dann ist in der bash.bashrc das Paket nicht aktiviert. (Speicherort /etc/bash.bashrc)
Einfach in der Datei die Stelle die irgendwie so ausschaut:
if ( .... bash-completion)
fi
Einfach die Auskommentierung löschen (# vor den zeilen)

Fertig ;)


Zum Topic:
Mhh Arch muss nicht unbedingt sein würd ich meinen, auch bei Debian lässt sich auf Wunsch quasi ab Werk "Leer" Installieren, das ist auch nicht viel mehr als Arch. Ich benutze gerade an dem PC an dem ich gerade Sitze Debian 6 (der rechner aus der Sig.) mit XFCE.

Ist von allem was ich in letzter Zeit getestet habe das Stabilste System, selbst auf neuerer Hardware. Die Software unterstützung ist auch sehr gut. Irgendwie finde ich bei allen neueren Distributionenn dann doch noch fehler, laufen nicht Stabil oder sind einfach überladen oder Unsinnig(Ubuntu - Linux Mint).

BTW:
Release-critical bugs status
Mon Mar 25 18:00:00 UTC 2013

Total number of release-critical bugs: 1572
Number that have a patch: 428
Number that have a fix prepared and waiting to upload: 34
Number that are being ignored: 213
Number concerning the current stable release: 869
Number concerning the next release: 57
http://bugs.debian.org/release-critical/
 
Ich verstehe wirklich nicht so ganz, woher dieser Glaube dass alt = stabil ist kommt. Alleine was man mit diesen uralt Treibern an Problemen hat …
Aber natürlich kann man viele Distributionen leer installieren. Von den rollenden erscheint mir einfach Arch am sinnvollsten. Wer tatsächlich alten Kram will, ist bei Debian definitiv am besten aufgehoben.
 
Ne so war das nicht gemeint von mir, ich erhebe kein Recht darauf ALT=STABIL.
Mir gehts nur darum das Debian 6 wie ich aus eigener Erfahrung weiß Stabil ist, das alter spielt da keine Rolle. Wheezy wiederum hat noch einige bugs, weshalb ich nicht darauf umsteigen würde. Von Ubuntu fang ich erst garnicht an, da ja schon die Grundlage nicht Stable ist. Fedora 18 wiederum ist ja bekanntermaßen nicht sooo der Knüller, da auch dort einiges am Anfang nicht so rund lief, und der neue Installer noch verbesserungswürdig.

Bleibt also nur, entweder Debian oder RHEL/RHEL Artiges(CentOS). Die sind im Grunde aber ähnlich alt.

Gut und SuSe wahrscheinlich auch, weiß ich aber nicht genau da ich es selber nicht nutze.
 
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Ich verstehe wirklich nicht so ganz, woher dieser Glaube dass alt = stabil ist kommt. Alleine was man mit diesen uralt Treibern an Problemen hat …
Na ja so ganz falsch ist diese Aussage jetzt nicht. Teils teils. Wer gut und lang genug testet, kann zumindestens mal ausschließen, dass richtig fette bugs vorhanden sind. Nicht ausgeschlossen dagegen werden kann, ob die Software Fehler von kleinerer Natur hat.

Ich stehe im Moment zwischen zwei bzw. drei guten Alternativen. Ich möchte das auch klar betonen weshalb:
1. Debian ist meiner Meinung nach ein viel zu aufgeblasenes System (zumindestens bei Standard-Installation + Desktopumgebung). Da werden so viele Pakete immer installiert. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es sind wesentlich mehr als bei Ubuntu. Außerdem macht es auf mich einen lahmen Eindruck. Habe mal probeweise die Wheezy Beta4 auf meinem Notebook installiert. Allein das hochfahren (habe GNOME 3 genommen) dauert sage und schreibe 45 - 50 Sekunden. Das ist etwas zu viel. Mein Ubuntu startet im Vergleich in 8 Sekunden (mit SSD muss ich dazusagen). Ebenso schlecht finde ich, dass iceweasel und icedove in uralten Versionen installiert sind (bei Debian 6 Version 3.x).
2. Abgesehen vom Hochfahren und den meiner Meinung nach zu vielen Paketen, ist Debian ein sehr stabiles System. Von daher wird es für mich wieder interessant.
3. Arch Linux reizt mich auch sehr. Allerdings schreckt es mich die etwas aufwendige Installation ab. Aber das fällt nicht so sehr ins Gewicht. Sollte ich mich dafür entscheiden, werde ich so oder so in den sauren Apfel beißen müssen und mich damit Woche für Woche auseinander setzten müssen. Das Rolling Release finde ich im Grunde genommen auch reizvoll. Das einzige was mich ein bisschen stört, ist die damit verbundene Instabilität. Zehkul meinte neue Versionen von Paketen kommen mit einer Verzögerung von 24 - 48 Stunden in die Repos. Also hängt es stark davon ab, wie gut die neuen Versionen getestet wurden. Und die Tatsache, dass man immer den neuesten Kernel hat, finde ich nicht schlecht.

Am besten wäre es wenn es eine Distribution gebe, die so zwischen Debian und Arch Linux stehen würde. Zum einen sehr stabil, und zum anderen recht aktuelle Pakete kombiniert mit viel Gestaltungsspielraum. Dann könnte ich mich sofort entscheiden.
 
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opareiter schrieb:
Am besten wäre es wenn es eine Distribution gebe, die so zwischen Debian und Arch Linux stehen würde. Zum einen sehr stabil, und zum anderen recht aktuelle Pakete kombiniert mit viel Gestaltungsspielraum. Dann könnte ich mich sofort entscheiden.
Es gibt noch den Red Hat-Zweig. Fedora 18 ist tatsächlich leider etwas vermurkst (der Gestaltungsraum bei der Installation ist jetzt z.B. hin), aber an sich bietet Fedora immer sehr aktuelle Pakete, ist aber auch verhältnismäßig stabil. Es ist auch quasi die Testplattform von RHEL/CentOS. CentOS ist ähnlich stabil wie Debian, aber scheinbar etwas aktueller (Firefox ESR 17, LibreOffice 3.4 etc.).

Wenn Debian tatsächlich noch Firefox 3 dabei ist, ist es eher suboptimal, da es dafür schon eine Weile keine (Sicherheits-)Updates mehr gibt. Stabilität hin oder her.
 
Wenn du auf den Rechner beruflich angewiesen bist, ist Arch sicherlich nicht so prall. Ansonsten Backup + Notfallsystem auf zweiter Partition mit geteilter Homepartition und du hast selbst in den allermeisten Notfällen quasi keine Ausfallzeiten (allerdings leicht erhöhten Adminaufwand).

Stabilität und Aktualität sind nun mal direkt entgegengesetzte Erwartungen. Entweder schnell oder gründlich :)
 
1. Debian ist meiner Meinung nach ein viel zu aufgeblasenes System (zumindestens bei Standard-Installation + Desktopumgebung). Da werden so viele Pakete immer installiert. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es sind wesentlich mehr als bei Ubuntu.
Da verwechselst du was, Ubuntu ist wesentlich aufgeblasener, was dir aufgeblasen vorkommt sind die Gnome Pakete die alle Installiert werden wenn du eine Desktop Umgebung mitinstallierst. Das passiert bspw. bei Auswahl von XFCE als DE nicht.

Habe mal probeweise die Wheezy Beta4 auf meinem Notebook installiert. Allein das hochfahren (habe GNOME 3 genommen) dauert sage und schreibe 45 - 50 Sekunden.
Das ist dann wohl ein Fehler, haste dir mal die genauen Ausgaben beim Hochfahren angeschaut? Ich würde glatt sagen, irgendeiner Hardware wird ziemlich viel Zeit beim Initilisieren gelassen bzw. nicht übersprungen, oder irgendeine Netzwerk Hardware wartet recht lange auf die Antwort des DHCP oder ähnliches.

Ebenso schlecht finde ich, dass iceweasel und icedove in uralten Versionen installiert sind (bei Debian 6 Version 3.x).
Debian Backports! Paketquelle hinzufügen -> apt-get install -t squeeze-backports iceweasel ! Dann haste Iceweasel 10! Ansonsten wenns noch neuer sein soll, Beta/Aurora, selbst Binary Installieren und ins System Integrieren, oder die Kompatiblem Linux Mint Paketquellen nutzen und von dort den neuesten Firefox Installieren.
http://mozilla.debian.net/
Wie sagt man so schön, viele wege führen nach Rom ;)

Sehe auch grad, im Experimentell Zweig gibts schon den Iceweasel 19.02, sollte also durchaus möglich sein den neusten Iceweasel unter Squeeze zu bekommen. Ist halt immer die Frage was man davon hat bei Mozillas Versionitis mitzumachen ;)

Am besten wäre es wenn es eine Distribution gebe, die so zwischen Debian und Arch Linux stehen würde. Zum einen sehr stabil, und zum anderen recht aktuelle Pakete kombiniert mit viel Gestaltungsspielraum. Dann könnte ich mich sofort entscheiden.
Einfach Debian Squeeze jetzt erstmal nutzen, damit warm werden, und dann in ein paar Wochen auf Wheezy umsteigen! Wenn dann das Wissen zu Backports bzw. Paketquellen, der Einrichtung von Debian vorhanden ist, kanste das genauso sehr anpassen wie Arch. Einfach die CD Laden, unter Extras "Advanced Installation" starten, keine DE mitinstallieren, die von Hand dann installieren und nur den Kern(damit nicht alles von Gnome mitinstalled wird). Sollte dann quasi ein Aktuelles, Stabiles System sein.


CentOS ist ähnlich stabil wie Debian, aber scheinbar etwas aktueller (Firefox ESR 17, LibreOffice 3.4 etc.).
Aktualität an Mozillas Firefox Version auszumachen ist schon sehr gewagt ;)

Wenn Debian tatsächlich noch Firefox 3 dabei ist, ist es eher suboptimal, da es dafür schon eine Weile keine (Sicherheits-)Updates mehr gibt. Stabilität hin oder her.
Firefox!=Iceweasel und, es geht um ESR, die werden länger gepflegt!
 
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Da verwechselst du was, Ubuntu ist wesentlich aufgeblasener, was dir aufgeblasen vorkommt sind die Gnome Pakete die alle Installiert werden wenn du eine Desktop Umgebung mitinstallierst. Das passiert bspw. bei Auswahl von XFCE als DE nicht.
Danke. Gut zu wissen. Bin immer etwas enttäuscht gewesen, weil die Installtion ab dem Punkt der Auswahl zur Installation von zusätzlichen Pakete (Mailserver, GNOME DE, SSH-Server, Java etc.) sehr lange verlief. Da wurden dann schon mal so um 1260 Pakete zusätzlich installiert.
Warum ist das so? Was machts für einen Unterschied wenn ich es nachträglich über apt-get install gnome-desktop-environment installiere oder während der Installation?

Die Distri soll für ein Ultrabook mit ner SSD Festplatte gut geeignet sein. Sie sollte schnell (hochfahren) und stabil sein. Ein aktueller Kernel (z. B. 3.6 oder 3.8) wäre nicht schlecht.
 
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opareiter schrieb:
Am besten wäre es wenn es eine Distribution gebe, die so zwischen Debian und Arch Linux stehen würde. Zum einen sehr stabil, und zum anderen recht aktuelle Pakete kombiniert mit viel Gestaltungsspielraum. Dann könnte ich mich sofort entscheiden.

Nun ja, auch wenn es das gibt, dort wird nicht viel anders gemacht. Es stecken dieselben Pakete drin. Arch Linux nimmt ja auch keine Betaversionen, sondern nur fertig releaste Pakete. Die werden mehr oder weniger auch irgendwann mal in ein Debian kommen, unverändert …

Arch Linux ist überhaupt nicht instabil. Es ist nur dann instabil, wenn man es nicht aktuell hält, und dann auf einmal groß alles updaten muss. (Oder natürlich wenn man selbst etwas kaputt macht) Wenn man brav regelmäßig updatet und eventuelle Anweisungen befolgt (reicht ja schon, wenn man Pacmatic nutzt), kann eigentlich nichts passieren.

Was passieren kann, ist dass man auf Fehlern der Programmen sitzt, wie zB letztens mit SMPlayer, das nicht mehr mit Mplayer2 kompatibel war, aber auch dann kann man einfach auf die Git Variante umsteigen :P

Und Fedora ist ehrlich gesagt nicht allzu stabil, definitiv nicht stabiler als Arch. :D
 
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