Bei der Stromversorgung sehe ich fünf Möglichkeiten - alle mit Vor- und Nachteilen - und eine nur mit Nachteilen:
1. eingebauter Lithiumionen-Akku:
Leicht dank hoher Energiedichte, hält 1000 Zyklen, geringe Selbstentladung (1-3% Monat), in ein paar Minuten aufgeladen. Eigentlich empfindlicher als Batterien, aber bei uns im Außendienst bei Mäusen hatten wir da noch nie einen Ausfall. Verklebt eine Umweltsünde.
2. Wechselbare AAA-Zellen:
Überall Ersatz zu bekommen. Sinnvoll für sparsame Mäuse unterwegs. Der Strom aus AAA-Zellen wäre bei meinen Stromtarif ca. 450 Mal teurer als ein Akku aus der Steckdose zu laden. Hat man eine RGB-SuperDuper-Maus, wo die Batterien nicht 2 Jahre, sondern 20 Stunden halten, wird das ein Kostenfaktor. Müssen auch bei Nichtgebrauch alle 1-2 Jahre ersetzt werden, damit sie nicht auslaufen. Schwerer als ein eingebauter Akku.
3. Eigenständig aufladbare Lithiumionen-AAA-Zellen mit USB-C-Anschluss:
Hey, warum nicht beides haben und notfalls AAA-Batterien kaufen? Hört sich gut an, ist aber nicht so prall, da die da keine guten auf dem Markt gibt. Laden dauert Stunden. und ist nur im ausgebauten Zustand möglich Geringere Kapazität als Batterien, werden gerne extrem heiß und grillen die Hardware. Sollte man nicht unbeobachtet laden und auch bei der Lagerung z.B. auf Brandschutz achten.
4. NiMh-AAA-Akkus:
Ausgereift, sicher mit guten Ladegeräten, hohe Selbstentladung (30% im Monat). 500 Ladezyklen und man braucht einen doppelten Satz, wenn man sie nicht im Gerät laden kann. Geringe Kapazität. Sollten langsam geladen werden und können auch überladen werden.
5. Kabel:
Im stationären Einsatz mit Mouse-Bungee keine spürbaren Nachteile zu Akkumäusen. Mit Abstand die günstigste und langlebigste Technologie. Unterwegs dank Kabelsalat, häufigen Ein- und Ausstecken anfällig und umständlich. Mit Mouse-Bungee sehr leicht, ohne spürt man das Gewicht des Kabels.