Lohnt es sich überhaupt auf Vista zu wechseln?

ich wollte nur meine 4gb ganz ausnutzen und musste sowieso eine neue lizenz kaufen

Was dir bei genau 4 GB im Bezug auf den Speicher nichts bringt. ;)

Es ist als deutlich zu erkennen, dass die Installation einer 64-Bit-Version nichts bringt, wenn man bei einem Speicherausbau von 4 GB - von denen unter Vista 32 Bit 3,5 GB erkannt werden - den fehlenden Speicher gewinnen möchte. Durch den erhöhten Speicherbedarf des 64-Bit-Betriebssystems wird der Gewinn wieder zunichte gemacht. Erst ab einem größeren Speicherausbau lohnt sich eine 64-Bit-Variante.

http://www.tomshardware.com/de/Microsoft-Windows-Vista,testberichte-239936-5.html

einen echten grund für vista gibt es nicht.

Nur weil du keinen kennst, heißt das nicht, das es keinen gibt. ;)
 
Ich nenne mal ein paar Gründe, die für Vista sprechen bzw. warum es sich lohnen KÖNNTE auf Vista umzusteigen:

- Unterstützung von mehr als ~3,5GB Arbeitsspeicher, sofern man besonnen ist und sich gleich für die 64Bit-Variante entscheidet! (32Bit ist eh am Ende der Fahnenstange angelangt und nicht mehr zukunftsfähig! Kauf sollte man meiden!)
- Speichermanagement wurde oder besser gesagt wird durch die Superfetch, eine intelligente, lernfähige Funktion, welche den RAM durch - je nach Benutzergewohnheit - individualisierte Zuteilung effizienter verwaltet und nutzt, optimiert!
- Mediacenter ist integriert (für Leute die TV-Karten besitzten interessant, denn so ist man nicht auf die fast immer schlechte Software des Hardwarherstellers angewiesen! (Zumindest bei mir läuft der DVB-T-Usb-Stick über das MC bedeutend besser als mit der Software des Herstellers!)
- Direkte Unterstützung von Paketwriting bis hoch zum allerneuesten UDF 2,5 Standard (den selbst das aktuelle Nero noch nicht liefert!) Dufte Sache für Leute, welche die Vorzüge von DVD-RAM Medien für sicheres Backup kennen und diese regelmässig nutzen! Unter XP braucht es dafür (Schreiben) spezielle Treiber und man erreicht maximal UDF 2.0!
- Die Sidebar ist nicht nur Schnickschnack, sondern - je nach dem wie man sie verwendet (Hardwaremonitoring, sonstige wichtige Infos, die man ständig im Blick behalten möchte oder muss!) äusserst nützlich und zweckdienlich!
- Schönere, angenehmere und modernere Obefläche (für den, der auch etwas für Ästhetik und Style übrig hat, wobei Flip-3D und die Echtzeitvorschau in der Taskleiste wiederum durchaus auch einen praktischen Nutzen haben! Dasselbe gilt auch für die Vorschaufunktion über die Icons!)
- Vereinfachte, benutzerfreundliche Netzwerkkonfiguration und Administration!
- Mehr Sicherheit durch UAC (User Account Control = Benutzerkontensteuerung), so dass man nur dann auf die Ebene des Administrators wechselt, wenn dies zwingend erforderlich wird!
- Spy-/Add-/Malware-schutz integriert (Windows-Defender)
- DirectX 10
- Das direkte Aufrufen von bekannten Programmen über das Suchfeld im Startmenü ist äusserst praktisch!
- Der IE7 läuft in einem geschützten Modus, was die Sicherheit beim Surfen nicht unerheblich erhöht! (soweit mir bekannt, ist das mit dem IE7 unter XP leider nicht der Fall?)

Es gibt sicher noch ne Menge mehr, was ich hier jetzt nicht aufgeführt habe, weil es mir gerade nicht eingefallen ist, aber es ist vielleicht - je nach Nutzung des Einzelnen - eher die Summe der auf den ersten Blick nicht so deutlich sichtbaren Details, welche dieses OS interessant machen KÖNNTEN!

Eine Revolution ist Vista gegenüber XP sicher nicht. Das war allerdings damals beim Umstieg von Windows 2000 auf XP zunächst auch nicht der Fall! (XP wurde erst mit dem Sp2 so richtig gut!)

Zu erwähnen sei der Ehrlichkeit halber noch, dass Vista - entgegen Microsofts eigenen Behauptungen/Empfehlungen - äusserst speicherhungrig ist und erst mir ausreichend Ram so wirklich in die Füsse kommt. Dann (besonders die x64 Version) aber auch so richtig!

Für Vista 32Bit empfehlen sich mindestens 2, besser 4GB (wobei nur ca. 3,5GB effektiv genutzt werden können, auch abhängig von der Grösse des Video-Speichers auf der Graka!) und die 64Bit Variante mindestens 4GB, besser 8GB!

mfg
 
Habe im Moment auch nur 2GB im System stecken und langsam ist das System bis jetzt noch (!!!) nicht. :D
 
Hi,
habe mir Win Vista 32bit Ultimate gekauft.
Zu meinen vorhandenen 2GB habe ich gleich noch 2GB Ram (2x1GB) dazu gekauft.

Nachdem ich bemerkt habe das mein Board nur 3GB (Asus P5B deluxe) erkennt, habe ich mich hier schlau gemacht und das ganze Desaster mit dieser 4GB-Grenze :freak: erkannt.

Ist es jetzt besser mit 2GB (2x1GB) zu arbeiten oder kann/soll ich die 4GB (4x1GB) im Board lassen?
 
Ok.
Sorry, aber irgendwie stehe ich glaube ich voll am Schlauch.:confused_alt:

Hat es bei einem 32bit-System jetzt einen Nachteil wenn ich 4GB verwende?
 
@silencewest:

Nachteil nicht. Du kannst nur nicht die gesamten 4GB nutzen, sondern "nur" ca. 3,25-3,5, je nachdem, wieviel vRam deine Graka hat! (die 4GB Speichergrenze für 32Bit-Os bezieht sich auf den gesamten im System verfügbaren Speicher, nicht allein auf den Arbeitsspeicher. Du musst also den Videospeicher von der Graka von den 4GB abziehen um zu sehen, wieviel Speicher effektiv noch nutzbar ist!)

4GB sind schon ok!
 
Boogeyman schrieb:
Steht doch da, vom der Speicherverfügbarkeit keine.

Das stimmt nicht. 1. schnappt Vista sich sinnvollerweise grundsätzlich mehr Speicher, wenn mehr vorhanden ist, wodurch man den Verbrauch bei 3GB nicht mit dem bei 4GB direkt vergleichen und alles auf 64Bit schieben darf. 2. verbraucht Vista64 nicht so viel mehr RAM, wie gerne mal behauptet wird und das sieht man auch, wenn man sich die Werte in dem TomsHardware-Artikel genau anschaut.

Wenn jemand von seinen 4GB unter 32Bit nur 3GB nutzen kann (wie ich, es waren sogar nur 2,98GB), bringt der Umstieg auf 64Bit am Ende einen merklichen Gewinn an freiem Arbeitsspeicher. Ich sehe es an meinem System, der Mehrverbrauch von V64 frisst nur einen Bruchteil des jetzt mehr vorhandenen Speichers.
 
Zuletzt bearbeitet:
weils immer so heißt: vista VERBRAUCHT ram.

das stimmt nicht: vista NUTZT ram, denn je mehr ram man zur verfügung hat, desto mehr lagert vista in den ram aus. was das bringt: das system ist schneller, weil weniger von der festplatte geladen werden muss (superfetch, etc)

wenn eine anwendung mehr ram braucht schreibt das vista sowieso wieder auf die platte und gibt den ram frei. ich weiß nicht was ihr habt, aber mir ists egal wieviel ram grad von vista belegt wird oder nicht - ich will ein schnelles system haben, dass schnell reagiert und auch schnell ist, und wenn das bei vista so die regel ist, dass für mehr speed mehr ram verwendet wird (schont auch die festplatte...) dann ist das gut so.

außerdem: wen das stört... ram kosten sowieso NICHTS also nicht meckern sondern aufrüsten ;)
 
@theOH

Gibt es 14 Monate nach Vista immernoch Leute die das nicht verstehen ausser die Linuxfanatiker.. ? ;)
 
theOH schrieb:
weils immer so heißt: vista VERBRAUCHT ram.

das stimmt nicht
: vista NUTZT ram, denn je mehr ram man zur verfügung hat, desto mehr lagert vista in den ram aus. was das bringt: das system ist schneller, weil weniger von der festplatte geladen werden muss (superfetch, etc)

Doch, das stimmt: Ansonsten würde ich mit 4GB unter Vista x64 bei ausgeschalteter Auslagerungsdatei nämlich keine Meldungen aus der Abteilung "Es steht nicht genügend Arbeitsspeicher zu Verfügung, schliessen sie Programm xyz um Datenverlust zu vermeiden!" mehr von Windows bekommen, oder?! :)

Was das symptomatisch bedeutet ist hoffentlich klar?

Dass die Superfetch den Ram tatsächlich viel effizienter verwaltet und intelligent nutzt und zuteilt, ist eine ganz andere Frage und steht auf einem anderen Blatt! (das eine hat mit dem anderen wenig zu tun!)

theOH schrieb:
wenn eine anwendung mehr ram braucht schreibt das vista sowieso wieder auf die platte und gibt den ram frei. ich weiß nicht was ihr habt, aber mir ists egal wieviel ram grad von vista belegt wird oder nicht - ich will ein schnelles system haben, dass schnell reagiert und auch schnell ist, und wenn das bei vista so die regel ist, dass für mehr speed mehr ram verwendet wird (schont auch die festplatte...) dann ist das gut so.

Die Festplatte wird unnötig als etwas missbraucht (Auslagerungsstätte/virtueller Ram), für das sie ursprünglich nicht gemacht ist. (mal ganz abgesehen davon, dass sie dafür eh denkbar ungeeignet ist, was man im Extremfalle auch an einer eingefrorenen Shell erkennen kann!) Da eine Festplatte ein mechanisches Teil mit mechanischem Abrieb ist (Vergleich Vinyl-Schallplatten) steigt durch diesen unnötigen und unzweckmässigen Missbrauch logischerweise auch der Verschleiss an diese Hdd und somit auch die Ausfallsicherheit und das Risiko für tatsächlichen Datenverlust! (etwas, worüber komischerweise nie gesprochen und diskutiert wird, weil sich darüber anscheinend keiner Gedanken macht! Aber es ist nunmal eine Tatsache, dass Vista in erheblich grösserem Aussmass auf der Hdd herumrödelt, als XP, zumindest solange noch zu wenige Ram im System ist!)


theOH schrieb:
außerdem: wen das stört... ram kosten sowieso NICHTS also nicht meckern sondern aufrüsten

Kein Wiederspruch: Recht haste! :)

Könnte allerdings natürlich sein, dass Aussagen von M$, nach deren Empfehlungen 1GB für ein Vista x64 ausreichend sind, dies verhindern und unterbinden! (der liebe Gott ist schliesslich unfehlbar und sagt immer die Wahrheit und nichts als die Wahrheit!) :D
 
dass Vista in erheblich grösserem Aussmass auf der Hdd herumrödelt
Wann , Weshalb ? ich kenne nur nachvollziehbare Lese und Schreibaktivitäten , ein zweckungebundenes "Herumrödeln" gibt es nicht.
 
@voyager:

Dann scheinst du den Auslagerugnsmechanismus von Windows nicht zu kennen, denn sonst müsste dir ja klar sein, warum die Festplatten unter Vista x64 immer ruhiger werden, wenn man von 1 auf 2, von 2 auf 4 und sogar von 4 auf 8GB Ram aufrüstet!

Aber das mit dem Missbrauch der Festplatten zu Auslagerungszwecken, habe ich ja oben schon ausführlich geschildert und dieses Phänomen ist auch nicht neu, sondern zieht sich durch die gesamte Windows-Reihe! (wird halt nur immer aufs neue akut, wenn man auf ein neues OS umsteigt, das dann wieder deutlich gesteigerte Hardware- und vor allem eben auch Speicheranforderungen hat!)
 
Hi,

ich finde du solltest NICHT umsteigen. Xp läuft ruhiger. Vista beansprucht sehr häufig die Festplatten was einen recht ärgerlichen Geräuschpegel zur Folge hat. Ausserdem ist die Such Funktion viel umständlicher. Ich brauche sicher 4 bis 5 Klicks mehr als bei bei xp.

Entscheident für mich ist aber der düstere Look von Vista: die Taskleiste ist recht dunkel und auch die Sidebar ist schwarz unterlegt. Leider kann man das nicht in Vista ändern.

Ferner seh ich wirklich keinen großen Unterschied zwischen Dx9 und Dx10.

Naja, also für mich war Vista definitiv rausgeschmissenes Geld.

Gruß
 
also ich weiß ja nicht was du für eine festplatte hast, aber ich höre meine festplatte nicht ein unangenehmes geräusch machen.

was die festplattenaktivität unter vista angeht: vista lagert nicht dauernd aus - das ist der suchindex der indexiert und auch die festplattendefrag - vista defragt automatisch.
 
Vista beansprucht sehr häufig die Festplatten was einen recht ärgerlichen Geräuschpegel zur Folge hat.

Ich habe ja keine Ahnung, welche Festplatten ihr habt, aber ich höre nichts von meinen Festplatten bei Vista. :rolleyes:
Kauft Euch mal vernünftige Festplatten, selbst von meiner 6 Jahre alten Festplatte ist im Vista Betrieb fast überhaupt nicht zu hören.

Ausserdem ist die Such Funktion viel umständlicher. Ich brauche sicher 4 bis 5 Klicks mehr als bei bei xp.

Bitte? :freak:

Bei Vista drückst du auf das Windows Symbol und gibts im Suche Feld deine Anfrage ein.

Entscheident für mich ist aber der düstere Look von Vista:

Welche Übel
 
Vista zu düster...?
Ist ja schon fast so quitsche bunt wie XP...oder gibts ne Vista Gothic Version ?
 
Man kann ja über Geschmack reden , ich war auch am Anfang vor 2-3 Jahren nicht wirklich begeistert von dem Vista Gothic Look aber hier von Geräuschpegeln und 5-Klicks für die Suche zu erzählen hat nichts mit Geschmack zu tun, das ist einfach nur reiner Blödsinn.
 
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