Lucid Lynx extrem langsam auf Netbook

Fireball89

Captain
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Hallo,

habe mir die Beta-Version von Kubuntu 10.4 Lucid Lynx (Netbook Edition) geladen und auf meinem Netbook installiert. Die Performance im KDE ist einfach nur grottig. Dabei sollte die Netbook-Version doch wohl auf den GMA950 abgestimmt sein, oder?

Gibts da noch andere Treiber oder andere Optimierungen? Bin noch Linux-Anfänger.

Netbook-Daten:
Atom N270
2 GB RAM
GMA950
 
Versuch mal die optische Effekte zu deaktivieren, also compiz (so heißt das zumindest bei Gnome). Danach sollte es deutlich schneller laufen.
 
die optischen effekte sind doch standartmäßig aus, oder? die muss man soweit ich weiß bei einer neuinstallation erstmal aktivieren!
und was willst du mit einer beta als linux anfänger? mir erschließt sich da kein sinn!

Edit:
haste denn schon die grafiktreiber installiert?
 
Zuletzt bearbeitet:
Beta und Anfänger schliesst sich für mich nicht aus. Selbst wenn die Beta Probleme verursacht, kann ich sie immer noch wieder runterschmeissen bzw. per Partitionsimage wiederherstellen. Ist aufm Netbook net so wild. Brauch das Ding net so oft. Hab das schon mit einkalkuliert.

Hab auch bisher nur WLAN Treiber installiert, dachte die grafikkarten treiber werden automatisch installiert. Wie geht das denn? Hab über das Programm "Device Drivers" nur die WLAN-Sache gefunden.

//edit:
OK, sehe grad im Paketmanager, dass das Paket "xserver-xorg-video-intel" installiert ist.
Beschreibung: X.Org X Server -- Intel i8xx, i9xx display driver
Opt. Effekt waren per default an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei meiner letzten Neuinstallation waren die Effekte an. Und nen Treiber musste nicht installieren, der olle Intelchip wird direkt vom Kernel unterstützt.
 
ja bei Intel treiber musst in der Regel nichts machen da es wie für die meisten AMD chips auch freie Treiber gibt. Da bei netbooks bis auf ein paar wenigen IONs eh fast ausschließlich um Intel-gpus verbaut sind war der Rat also nicht sonderlich von Linux oder Netbook kenntnissen belegt ;)

Die normalen einfachen Desktop-effekte die zumindest unter Gnome verfügbar sind laufen ohne probleme auch auf netbooks ohne geschwindigkeitsveringerung und ohne cpu-belastung. Ich habe hier eher KDE in verdacht da sonst ein normales Intel netbook von treibern her super unterstützt wird, was für einen Wlan-treiber du nachinstallieren musstest hab ich noch nicht ganz verstanden, kannst du das Modell mal posten? Ist das netbook sehr neu, Intel bietet neuerdings auch eine lahmere version vom Atom in verbindung mit einem chipsatz einer weiterentwicklung von ehemals PowerVR der Poulsbo heißt ;) hiermit müsste man genauer schauen obs hier treiberprobleme gibt.

Neben dem Modell könntest mal auf der konsole folgendes auslesen:
$ cat /var/log/Xorg.0.log | grep Chipset

Ich benutze auch das aktuelle normale Ubuntu auf meinem Netbook und es läuft super, sogar das noch in der Entwicklung befindende Gnome-Shell das auch teilweise auf Opengl-effekte aufbaut läuft super und habe es Standardmäsig aktiviert. Daher sofern du ein "normales"netbook hast und nicht mit Poulsbo chipsatz sollte es keine probleme geben, sofort KDE halbwegs schnell ist, aber habe im Kopf das KDE angeblich mitlerweile Resourcenschonender als Gnome sein soll von daher sollte es dort auch keine probleme geben.

Update: "Genaueres zu dem Poulsbo Chipsatz"

Leider ist der Support dieses chipsatz sehr schlecht, da es keine freien Treiber von Intel hier gibt:
http://en.wikipedia.org/wiki/Poulsbo_(chipset)#Linux_support

aber es gibt dafür einen für Netbooks relativ wichtigen vorteil auf der anderen Seite:
"As of February 28, 2009 VA API is only natively supported by the drivers for Intel's Poulsbo Chipset with GMA500 integrated graphics for UMPCs"
http://en.wikipedia.org/wiki/Video_Acceleration_API#Overview

Das heißt das hier durch den Chipsatz beschleunigte Videowiedergabe unterstützt wird. Das hat 2 positive Effekte:
1. bei video abspielen geringe CPU last daher längere Laufdauer
2. 720p und vielleicht sogar 1080p können damit ruckelfrei wiedergegeben werden, beides schafft eine Intel-cpu + gpu die sonst in netbooks verbaut wird nicht. Zumindest nicht in den normal verfügbaren Bitraten formaten (mkv/avi/ogm + x264).

Leider ist das ohne guten Treiber support (freie Treiber) wenn überhaupt nur halb so viel wert.

Den link häng ich hier mal noch an:
https://wiki.ubuntu.com/HardwareSupportComponentsVideoCardsPoulsbo/
 
Zuletzt bearbeitet:
Ausgabe auf der Konsole:
Code:
(II) intel: Driver for Intel Integrated Graphics Chipsets: i810,
(II) intel(0): Integrated Graphics Chipset: Intel(R) 945GME
(..) intel(0): Chipset: "945GME"

Es ist ein Dell Latitude 2100. Also absolute Standard-Kost im Netbook Bereich würd ich sagen.

Komme mit GNOME net so gut klar und würde lieber KDE ruckelfrei nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, dann sollte treiber keine probleme machen

ok kannst du mal konsole aufmachen und top aufmachen und bischen ne weile beobachten und schauen wie hoch die cpu last meistens ist und ob irgendwelche prozesse besonders viel cpuzeit beanspruchen.

Mir fällt sonst nur noch flash als Bremse ein. Ist es kde4 oder kde3?
 
Ist kde4.
also Xorg genehmigt sich bis zu 25% CPU Auslastung und plasma-netbook ca. 10-15%.
ein anderer prozess namens kwin benötigt nochmal 10% (auf akku).

Mit Netzkabel sinkt das ganze minimal.

Ist das normal? Ich hasse Atom CPUs, unter Win7 wars die gleiche Katastrophe. Elendig langsam ...
 
ne das ist nicht normal, kill mal plasma-netbook oder machs irgendwie aus ^^
bei mir hat Xorg 1-8% das wars. Mutter (der composing-manager von gnome-shell) nochmal 1% und halt dann die anwendungen selber noch jeweils paar % aber die kann man ja starten und beenden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ubuntu taktet bei wenig last das notebook immer runter, schreib das grad auch ohne netzstecker und meine prozessorlast ist die selbe wie oben beschrieben.

Naja aber es ist halt eine Beta und KDE gilt auch sonst nicht gerade als fertig, bestenfalls benutzbar. Gut Gnome-shell gilt das auch nicht und ist noch nicht mal offiziel "stable" aber läuft seit wochen wunderbar hier ^^ schau dir das doch mal an. ist ne art dynamnischer desktop das einzige was ich vermisse ist das timerapplet das gibts für noch nicht.
 
KDE als normale Desktopvariante ist mittlerweile schon sehr viel weiter als noch vor einem Jahr.

Allerdings: Lucids KDE-Netbook Remix ist zwar im Gegensatz zu 9.10 zwar kein technischer Preview mehr, aber immer noch in den Kinderschuhen. Ich hatte das auch eine Zeit lang benutzt, bin aber aus Performance-Gründen auf Lubuntu-Netbook umgestiegen.

Für KDE braucht man einen anständigen Rechner, auch wenn es prinzipiell auf alter/schwacher Hardware laufen soll. Das Compositing z.b. ist sehr Speicherintensiv und soweit ich weiß ist Plasma und überhaupt der kdeworkspace noch nicht extra für Netbooks gemacht auch wenn der Desktop immerhin schon für Display > 10" optimiert ist.

Die Entwickler hatten die ganze Zeit genug damit zu tun ihre API in den Griff zu kriegen und den Sinn von KDE 4.x zu beweisen.

Heißt im Klartext: Mal abwarten wie das weitergeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
das Netbook ist nicht langsam sondern es liegt wohl nativ an Lucid Lynx ! :freak:

Ich hatte vor einigen Tagen die Beta2 installiert und da rannte alles wie im Traum (sogar keine Lags beim minimieren und maximieren von Fenstern mit compiz + fglrx), der hat alles schnell installiert - nur konnte man leider keine USB-Geräte "removen" was wohl immer noch so ist:

z.B.
Code:
echo 1 > /sys/bus/usb/devices/2-1.7/remove

("remove" fehlt, weiters fehlt jetzt support für I/O-top und andere wichtige tools)

gestern abend war ich guter Dinge und hab mir die RC heruntergeladen und diese installiert - da hat es schon angefangen - das sollte ja mittlerweile fast schon "produktion-ready" sein: ewig gebraucht zum installieren von der (alternate) CD [vorher auch alternate], beim Desktop hat es auch ewig gedauert KDE, Gnome und XFCE zu installieren die CPU- und I/O-Auslastung war fast nicht-existent - ich hab noch versucht das durch hochtakten des Prozessors, Ändern des I/O-Schedulers und mehr zu verbessern but "to no avail" !

Welch wunder: der Lag ist auch wieder zurück - haben die anscheinend wieder am Xorg-Server so extrem herumgeschraubt, dass er wider richtig besch* läuft und einen separaten backclear-patch benötigt :mad:

unter Gentoo rennt das System schneller wie niemals zuvor und ich werd von Release zu Release bei Ubuntu - ehrlich gesagt - immer frustrierter weil ich einfach keine signifikante Verbesserung sehen: die meisten Probleme , die ich erlebe, betreffen immer wieder Dinge, die einfach nicht sein dürfen Performance, Massive Hänger, Sicherheitsprobleme [z.B. wurde das Password nach der Eingabe im Klartext angezeigt], Features im Kernel oder anderswo die deaktiviert werden auf die Treiber und Geräte angewiesen sind
das einzige signifikante Bessere ist das Blingbling natürlich, aber mein Gentoo hat für meine Ansprüche genügend Blingbling und den Leuten scheint mehr an Blingbling als an Stabilität, Konsistenz, Sicherheit und dermaßen zu liegen

Ich wollte eigentlich von Gentoo auf Ubuntu wechseln, da hier (theoretisch) weniger Arbeit mit dem System verbunden ist - bei Gentoo gibt es doch mal ab und zu richtigen Ärger, weil die Entwickler tlw. blödsinnige Entscheidungen treffen und z.B. mosaikweise Änderungen im Abhängigkeitssystem einführen und man dann für mehrere Stunden mit dem Beheben dieser Probleme beschäftigt ist -
wenn ich jetzt aber zurückdenke wie ich mich durch ein ellenlangsames System (Ubuntu) hindurchquälen muss, bleib ich lieber bei Gentoo (Voraussetzung ist natürlich ein einigermaßen schnelles System zum durchkompilieren bzw. in Stand halten), weiters läuft alles einfach wunderbar rund :(

bei allen, bei denen sich das System plötzlich extrem lahm anfühlt: es könnte sich um eine "Major Regression" handeln - diesen "Rückschritt" bzw. Verschlechterung der Leistung also bei launchpad melden damit dürfte es dann nach einigen Tagen wieder besser laufen (oder auch nicht) !
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum stellst du solche Supportanfragen, bevor Lucid Lynx final ist? Das ist reichlich sinnfrei...
 
so ist es aber selbst ich habe mit dem rc Candidate der Desktop Version schon Probleme in der Virtual Box gehabt.

in 5 Tagen ist es aber dann soweit 10.04 kommt dann endlich raus und beerdigt 9.10
 
warum ist es wohl sinnfrei in einer Testphase Probleme zu posten ?

... genau ! weil es eben NICHT sinnfrei sondern sinnvoll ist die letzten Fehler auszumerzen, bevor das Produkt als "Final" getaggt wird

oder wird bei euch die Software immer unfertig im Sinne von früheren Windows oder Office-Versionen veröffentlicht und die breite Masse soll die Fehler wie die Nadel im Heuhaufen finden und in diesem Falle womöglich sogar noch Patches bereitstellen ?!
 
freak01 schrieb:
Ich wollte eigentlich von Gentoo auf Ubuntu wechseln, da hier (theoretisch) weniger Arbeit mit dem System verbunden ist

da empfehle ich doch mal gaaanz uneigennützig debian testing. fast so stabil wie stable und fast so neu wie unstable. :cool_alt:
nicht nur sowieso der komplette unterbau von ubuntu, es funktioniert scheinbar auch deutlich besser :lol:
ubuntu lohnt eigentlich nur für anfänger, damit sie die anleitungen im wiki 1:1 abtippen können. :rolleyes:

zum mischen von verschiedenen repositorys empfehle ich die lektüre von "man apt_preferences" (stichwort: apt-pinning). dann kann man bequem testing, unstable, experimental, non-free und debian-multimedia und ... mischen und komplett ohne kraftaufwand sein tägliches upgrade ausführen :)

PS: debian hat auch ein tool das mit nur einem kommando automatisch alles nötige zum selbstbasteln eines kernels unternimmt. abgesehen von der konfiguration natürlich. wobei man mit einem phoronix-tool ja alle einstellungen mal ein paar tage lang benchmarken lassen kann :lol:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Natürlich ist es sinnvoll Fehler zu finden, damit sie ausgemerzt werden können, aber dann würde es sich doch anbieten, diese auf Launchpad zu reporten anstatt hier eine Supportanfrage zu stellen?!
 
@enteon:

Danke, und ich dachte Debian wär nur was exotisches und extrem rückständiges ohne Multimedia etc. ;) (nur Spaß)

wenn ich mal wieder mehr Zeit hab, werd ich das mal versuchen

@xXNeXoNXx:

ich hab das leider wieder von der Platte geputzt, weitere extensive Tests und mehr die ewig brauchen um herauszufinden wo das Problem begraben liegt - dafür hab ich im Moment keine Zeit (Examen) - meinen stage4-Tarball zurück zu extrahieren ging einfach am schnellsten, damit war das System innerhalb von 10 Minuten mit allem wieder voll einsatzfähig :evillol:

ich kann schließlich nicht nur posten: die Distro läuft merklich langsamer, die minimier- und maximier-Animation ist langsam wie zuvor (wohl den backclear-patch wieder entfernt ?) und die Festplatte rattert permanent nervig herum (wie als wenn sie ewig Selbsttests durchführen würde), weiters langweilt sich die CPU (sehr niedrige Auslastung auch beim Installieren von sehr vielen Paketen)
 
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