News Magenta Gaming: Telekom startet Spiele-Streaming aus der Cloud

F4irPl4y

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apropos Telekom Cloud, die ist seit 11:30 - bis jetzt down...
und leider keine Seltenheit...
werde wohl bald zu Amazon wechseln.
 

Exit666

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Atkatla

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Auch der Artikel gibt die Aussage nicht her. Dort wird nur beschrieben, dass einige Netzbetreiber hierzulande nicht kostenneutral peeren wollen. Und das ist auch logisch: Server- und Diensteanbieter wie Hetzner, Netflix usw sind immer an einem kostenneutralen Peering interessiert, für diese ist es von Vorteil. Die Carrier dazwischen nicht, da es für diese nachteilig werden kann. Das ist ein alter Hut. Man kannst höchstens vermuten, dass es daran liegt.
 

stoeggich

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@sysrq das stimmt so nicht ganz. Wenn der Geschaltene Anschluss quasi gleich der Leitungskapazität ist und die Störabstandsmarge sehr Klein liegt das am Anschluss der um ein paar Mbit gedrosselt werden sollte wirkt schon mal Wunder.
Klar können kann auch sonst wo im Netz ein Problem vorliegen aber oft werden einfach zu schnelle Anschlüsse geschalten die dann nicht stabiel laufen

Wenn man den Anschluss auf Maximale Performens stellt gibt es tausende Fehler mal als beispiel. (Ist ein Vodavonanschluss)
 

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sysrq

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@stoeggich Das Problem hast du aber bei der Telekom meist nicht, da die mit vergleichsweise hohem SNR schalten. Also ich bezweifle, dass da ein großes Problem ist. Wenn es eins sein sollte, hast du dann wahrscheinlich eh größere Probleme mit Resync und Geschwindigkeitsverlust. Aber das Krüppel-peering der Telekom betrifft halt alle.
 

Atkatla

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@Atkatla Warum sollten den Netze nicht mit großen isps direkt peeren wollen?
Na worum geht es denn immer? Um Geld. Die Frage für die Beteiligten ist ist, wo das Geld für die Schnittstellen herkommt. Wenn beide Betreiber eine gleiche Menge an Daten austauschen, ist das kein Problem, da auf beiden Seiten das Interesse und der Vorteil gleich groß ist. Aber wenn ich einen datenintensiven Dienst habe und plötzlich viele Daten in dein Netz an deine Kunden schicke, wirst du dich plötzlich fragen, warum du soviel in die Schnittstellen zusätzlich investieren sollst, wo doch ich das Geld mit den Abogebühren des Dienstes verdiene. Du hast ja schließlich nur die festen Einnahmen von den monatlichen Anschlussgebühren und eine gewisse Kalkulation und ein gewisses Investitionsbudget. Wenn jedes Quartal ein Dienst irgendwo auftaucht und du jedesmal dorthin die Kapazitäten zu dessen Carrier erhöhen willst, dann machst du dir plötzlich Gedanken darum. Du kannst nicht beliebig alles aufrüsten, ausser es schneit Geld. Viele glauben, mann müsste nur am DeCix aufrüsten und dann wäre alles gut. Aber das Netz hierzulande ist nunmal dezentral und besteht aus vielen CIXen.

Je mehr Kunden du hast, desto stärker wirkt es sich aus. Vor allem wenn du ein durchleitender Carrier bist und damit weder was von Abogebühren des Dienstes, noch von Anschlussgebühren der Endkunden siehst. Natürlich klingt es auf den ersten Blick toll, wenn alle unentgeltlich miteinander peeren. Nur hast du dich schonmal gefragt, wovon dann die dazwischen geschalteten Carrier ihre Technik bezahlen sollen? Zudem gibt es immer mehr Dienste, deren Traffic stark asynchron ist (bestes Beispiel Video-On-Demand: viel Traffic von deren CDNs in dein Kundennetz, aber nicht viel Traffic zurück). Auch das torpediert die Grundvoraussetzung für kostenneutrales Peering, da dadurch nur eine Seite sowohl Kosten als auch Leistungsvorteil und damit Interesse am Ausbau hat, während die andere Seite nur die Kosten, aber keinen weiteren Nutzen davon hat, da die Leistung da nicht abgerufen wird.
 

Mextli

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@Atkatla Warum sollten den Netze nicht mit großen isps direkt peeren wollen? Das probelm ist einfach das die Telekom das nicht macht außer man zahlt kräftig Wegezoll.
Das ist eine Verdrehung der Tatsachen, die Telekom peert zB in Frankfurt mit allen anderen großen ISP kostenneutral. Aber sie zickt tatsächlich wie die meisten großen Carrier ganz gerne, wenn ein massives Ungleichgewicht herscht, d.h. der andere ISP lediglich massig Traffic verursacht. Da wird für den Ausbau ganz gerne mal ein Obolus verlangt. Aber wie gesagt, daß machen die meisten großen so.

PS. wenn ich lese, daß Hetzner einen Teil der Ausbau Kosten des Internets trägt kann ich ja nur müde lächeln. Würde mich ja mal interessieren wieviel fremder Traffic den bei denen tatsächlich durchgeroutet wird. Wenn dann haben sie ihre eigene Infrastruktur gut angebunden und das wars.
 

grill

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sysrq

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@Atkatla @Mextli

Es ist doch ganz klar, dass ein Endkunden-ISP viel downstream traffic hat. Warum sollte das jetzt ein Problem darstellen. Das ist sein Geschäft und dafür wird er schließlich bezahlt. Seine Kunden wollen eben auf diese (neuen) Dienste zugreifen. Und es ist ja jetzt nicht so als ob ein Nezt der Größe von Netflix so mal von einem Monat auf den anderen auftaucht und wieder verschwindet. Was mich als Kunde interessiert, ist ob's läuft oder nicht. Und am Geld kann es ja schlecht hängen, wenn andere, günstigere Anbieter das reibungslos hinbekommen.

Diese massiven Probleme gibt es hier in Europa nur bei der Telekom. Das ist keine Verdrehung von Tatsachen. Schaut euch nur mal die Peerings am decix von den anderen deutschen isp an. Die meisten peeren da mit open oder selective. Die Telekom ist da nur mit einer minimal Anbindung für Spezialdienste vorhanden iirc. Aber das wäre ja kein problem, wenn wenigstens ihre privaten peerings gut wären. Aber das sind sie ja auch nicht. diese "kostenneutralen" Verbindungen zu "echten" T1, die du erwähnst, sind halt auch oft überlastet. Und wenn sie verständlicherweise kleinen Netzen jetzt nur Transit anbieten wollen, ist es nicht das Prinzip, dass sie Geld verlangen, sondern das die Gebühren anscheinend komplett überzogen sind.
 

Atkatla

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@sysrq : Du beschreibst die Lage, wir die Ursachen dafür. Das Ergebnis ist das Gleiche. Das mit dem Geld versuchst du mit "bei günstigeren klappts ja auch" wegzuwischen. Ohne zu schauen, was bei anderen warum anders ist.
Die Telekom ist nicht der einzige große Provider der so vorgeht, siehe der hetzner-Link von floklo4. Die Telekom schneidet sich nicht freiwillig in das eigene Fleisch, auch wenn das einige so wahrnehmen wollen. Am Ende versucht sie genauso Marktanteile zu gewinnen, wie andere Anbieter auch. Bei den Youtube-Engpässen vor einiger Zeit wurde ja auch nachgesteuert und das wird auch hier der Fall sein, wenn die Beteiligten sich einigen. Das Gebührenmodell kennst du nicht und der Zahlende wird immer sagen, es sei zu teuer. ;-)
 

EadZ1

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Was soll das denn für ein Quatsch sein? So eine Ausbaustufe gibts nicht. Entweder werdet ihr zukünftig über FTTC oder FTTH versorgt. Beides ist allerdings jenseits der 25Mbit/s.

Ich will auch gar nicht abstreiten, dass technisch mehr möglich ist. Mehr Bandbreite will die T-Com aber nicht zur Verfügung stellen (laut Vertrag).
 

Hakubaku

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Streaming? Bei welcher Bandbreite? 50k von der Telekom? :freak:
Halte nicht viel vom Streaming. Aber ja, ist sicherlich die Zukunft. Bla :)
 

Cestus

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Und weil sich bei mir in der Straße Unitymedia und der rosa Riese um den Ausbau gekloppt haben, liegen hier nur 25Mbit an. Ganz großes Tennis -.-
 

jabberwalky

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Ist eine Flucht nach vorne. In 2 Jahren ist der Markt aufgeteilt. Wenn die da nicht jetzt versuchen anzugreifen, werden sie in 2 Jahren nichts mehr vom Kuchen haben. Aber ich bin skeptisch ob das wirklich funktioniert hier in Deutschland...
 

OpamitKruecke

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World of Tanks streamen.... Lags auf Server + Lags durch die Telekom Infrastruktur. Wird bestimmt super :daumen:
 

Wattwanderer

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Wenn der deutsche Markt abgeschottet wird kann Telekom hier etwas reissen. Funktioniert z.B. in Korea wo Google, Whatsapp etc. unbekannt ist und Naver, Kakaotalk als nationale Pflanze blüht.

Sobald sie aber internationalem Wettbewerb stellen muss würde ich keinen Pfifferling auf Telekom als Gaming Streaming Dienstleister setzen. Dazu ist sie zu sehr ein träge navigierender Supertanker. Keine Chance auf dem schnellen Markt.

Auf der anderen Seite könnte sich als Debakel rausstellen wenn Streaming tatsächlich als ein funktionierendes Geschäftsmodell erweisen sollte. Dann wird sich rächen, dass die Telekom nicht genug in die Weiterentwicklung der Bandbreiten investiert hat.
 
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