Mainboard-Einbau

Sapphire Fan

Commander
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Jan. 2006
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2.740
Hallo Leute,

habe soeben mein Asrock Board samt FX6300 eingebaut. Da sind doch an den ATX-Blenden immer immer so Metallstücke dran die in Richtung Anschlüsse des Boards ragen. Da ist mir eine abgebrochen. Das heisst, da sind an einer Stelle jetzt halt in Richtung des Metalls des USB-Ports nur noch eine Nase dran die da das Metall berührt. Ist das irgendwie schlimm? Ist das Erdung oder so und jetzt ein Risiko (Brandgefahr oder so)?

Woher weiß man denn wie rum man diese mini-Stecker (Power, Reset, Powerled, etc) anstecken muss? Ist dieses kleine Pfielchen am Stecker Plus? Oder ist das egal??

Vielen Dank für die Hilfe :)
 
Nö. Wird ja von den Anschlüssen selbst auch ein wenig gehalten. Also egal.
Wie du die Anschlüsse anschließen musst, steht im Handbuch zum Mainboard.
 
ja klar hab ich das aufgeschlagen. Da steht aber nicht drin wie rum man die Stecker drauf machen muss. Kann man ja in 2 verschiedenen Stellungen drauf machen. Pfeil am oberen Pin oder halt umgekehrt. Also mit Erdung oder so hat das nix zu tun? Ist die Blende denn strom leitend??

Danke
 
Das mit der Zunge der I/O-Blende ist verschmerzbar. Andererseits die abzubrechen, da muss wohl schon ziemliche Gewalt am Werk gewesen sein. Die bricht man nämlich so nicht nur beim einsetzen/ einschieben des Motherboards ab.

Wie die Anschlüsse auf das Front-Panel gesteckt werden müssen steht im Handbuch. Da sind die jeweiligen Anschlüsse beschrieben und auch bezeichnet und auch mit +/- versehen.
Guckt man sich wiederum die Kabel bzw. Anschlüsse vom Gehäuse an, dürfte auch schnell klar sein, dass eine Farbe sich immer wieder wiederholt. Das ist Minus (-). Rest sollte sich in Verbindung mit dem Handbuch und den dort zu findenden Angaben von allein ergeben.
 
Bei den Schaltern ist es egal. Da wird beim schalten nur kurz ein Kontakt hergestellt. Die LEDs funktionieren nur in einer "Richtung", überstehen aber eine falsche Polung unbeschadet.
 
Wenn man die falsch rum drauf steckt, geht er dann nur nicht an der PC oder kann es sein das er trotzdem an geht, wenns falsch draufgesteckt ist?

Die eine "Nase" war mir bissi zu nah am USB-Port (fast innen dran), daher wollte ich sie leicht wegbiegen zur Seite...wobei sie sofort abbrach. Ist das nun gefährlich, das man sich nen schlag oder so da hinten holen kann?

@axxid

vielen Dank :-)
 
Im PC herrscht nach dem Netzteil Schutzkleinspannung. Einen Schlag kann man da nicht bekommen. Aktuelle USB Anschlüsse haben max. 5V.

Der PC wird auf jeden Fall starten da die Polung bei Schaltern egal ist, siehe weiter oben. Nur die LEDs gehen unter Umständen nicht an. Dann muss man deren Stecker nochmals drehen.
 
Da sitzt das Problem wohl mal wieder vor dem nicht fertigen Rechner! Wenn Du nicht klar kommst, nimm den ganzen Kram und fahr damit zum Schrauber deines Vertrauens!
 
Habe schon sehr viele PCs zusammengebaut, und noch nie da Probleme gehabt, hatte mir da wohl nie diese Fragen gestellt ;-)
Also eine Brandgefahr oder einen Schlag wegen der abgebrochenen Nase kann man ausschließen?

Im Netzt steht das diese Nasen wichtig sind für die Schirmung. Wenn da an dem einen Anschluss nur eine Nase dran ist, sollte das egal sein oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
@nicknackman1:
für was glaubst du gibt es dieses Forum?

@Sapphire Fan
Wie schon gesagt, bei den Schaltern (power on, Reset) ist die Polung egal,
Bei den LED ist im normalfall der rote Draht Plus. und der gehört auf den Plus pin des Mobo steckers.
Aber wie auch schon oben erwähnt, wenn es falsch angehängt kannst du nix kaputt machen. dann geht das lämpchen nicht
und du musst den stecker andersherum anhängen

wegen der abgebrochen Zunge.
die sind egal, ja die sind zwar für die Erdung zuständig, aber da das Mainboard sowie mehrfach geerdet wird
(über stecker, über Schrauben, über die Zungen...) ist der eine Pin komplett egal.

Wegen Schirmung: es könnte sein (Achtung man beachte _könnte_) das der Rechner wenn die Kontakte zum Gehäuse schlecht sind, das CE Prüfzeichen nicht bekommt. Aber für Privatbau komplett egal. Auf sowas sollte man achten wenn man den PC neben Elektromagnetisch Empfindlichen Geräten betreibt (Krankenhaus, Laborgeräte, usw...)
und sogar dort musst du schon viel scheisse bauen damit es wirklch zu einer Störung kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist scheißegal ob die Nase jetzt dran ist oder nicht.
Die Anordnung der Pins steht im Handbuch.
Power- & Reset sind Schalter -> egal wie rum
HDD & Power LED sind Dioden also nicht egal, sonst leuchten se halt nicht.

Meist ist Plus immer links und meist zeigt die Schrift der Pins nach unten.
 
Wenn du wirklich schon sehr viel PCs zusammengebaut hast/ hattest, dürften all diese Fragen nicht (mehr) kommen.

Denn die Bezeichnungen der Anschlüsse/ Stecker für das Frontpanel variieren von Hersteller zu Hersteller bei den Gehäusen teilweise ein wenig und ebenso ist es bei den Herstellern der Motherboards.

Und nein, wegen der abgebrochenen Zunge gibt es i.d.R. keinen Schlag oder Brandgefahr. Es sei denn der Rest der Zunge ragt nun in den jeweiligen Anschluss und hat u.U. eine Verbindung mit dem +Pol.
 
@the_nobs und DerBaya

das mit dem, dafür ist ein Forum da, dachte ich mir auch...danke :-)
Hmm, danke das beruhigt mich. Dachte mir ja auch, kann kaum was machen wenn da ein so ein kleines Ding ab ist :-)

Muss grad windows7 neu installieren und schreibe von wo anders. Hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet, das der PC mit dem neuen Board innen BSOD bootet. Hatte ich bisher bei Win7 auch bei nem Mobo-Tausch noch nie.

Vielen Dank euch schonmal. Hätte da noch ne andere frage...evtl weiß da jemand was. Ist denn ein FX6300 bei gleichem Takt schneller als ein alter Athlon II X4 640? Also hat der eine höhere IPC-Leistung?
 
Zu 90% musst bei nem Mainboardwechsel auch Windows neu aufsetzen...
​Der FX wird freilich ein paar Prozent schneller sein, die Wucht ist die alte CPU dennoch nicht.
 
Die reine IPC-Leistung eines FX ist niedriger als beim Athlon/Phenom II. Allerdings kann er das durch neure Features und natürlich durch seine 6 Integer-Kerne wettmachen.
 
Das mit der Neuinstallation nach einem Mobo-Tausch ist nichts wirklich so neues. Dann hast du bisher wohl Glück gehabt, dass keine Neuinstallation nötig/ erforderlich war.

Das ohne Neuinstallation kann funktionieren, muss es aber nicht. Siehe auch https://www.computerbase.de/forum/t...atte-softwaretechnisch.1470186/#post-17317014

Je nach Anwendung/ Programme und wie diese mit einem Mehrkerner skalieren und die neuen Features der neuen/ neueren CPUs verwenden kann ein FX-6300 schneller sein.
 
Nochmal zurück zur ersten Frage.
Hoffentlich ist das abgebrochene Teil nicht im Inneren des PCs verblieben. Sollte dem so sein, so sind evtl. die ganzen Innerein nochmals zu zerlegen bis das Teil gefunden ist - sonst könnte es tatsächlich in Folge irgendwann zu gravierenden Problemen kommen --> Kurzschlußgefahr.
 
Also hat der FX wirklich weniger IPC-Leistung als der uralte Athlon? Der Athlon hatte ja noch nicht mal Level 3 Cache. Hoffe ich kann mit der CPU vernünftig Planet-Side 2 zocken...

ging mit der alten nicht mal leicht geoct auf 3,3GHz (mehr hat die auch mit Spannungserhöhung nicht gepackt) und das sogar trotz fettem Macho.

Gibt es irgendwo einen vernünftigen Test zwischen etwas älteren Prozzis, wo auch der FX dabei ist?

Dann hatte ich wohl bisher echt immer Glück :-)
 
Also ich weiß, dass ein FX ungefähr 500 MHz mehr Takt braucht, um die nackte IPC eines X6 oder Phenom II zu erreichen. Zieht man den Cache ab, sinds halt nur noch 200-300 MHz.
 
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