kachiri schrieb:Ein Produkt ist es schon, nur keines, was verkauft wird.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist open source kein Produkt, sondern ein Lizenzmodell.
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
kachiri schrieb:Ein Produkt ist es schon, nur keines, was verkauft wird.
Du meinst wirklich, dass die Führungsriege des US-amerikanischen RedHat die deutsche Fedora-Seite tatsächlich schonmal angesehen hat?Mondgesang schrieb:Dass da nicht RedHat mal vorsichtig angeklopft hat
Na im Zuge der Accessibility ist es schon wünschenswert, dass möglichst viele Sprachen abgebildet werden..one schrieb:und diese Seite(n) schlicht und einfach nur in englischer Sprache anzubieten.
Da einige Browser Übersetzungen mittlerweile eingebaut haben, ist die Übersetzerei direkt auf der Homepage an sich eh obsolet geworden..one schrieb:Als Außenstehender muss ich sagen, dass es wohl besser wäre, die Übersetzungen einfach weg zu lassen und diese Seite(n) schlicht und einfach nur in englischer Sprache anzubieten.
So ist es. Ich KÖNNTE das alles übersetzen (und habe das stellenweise auch schon Leuten angeboten), aber das Volumen ist so groß, dass ich das einfach nicht alleine machen kann. Vorallem nicht in meiner Freizeit. Und meine Theorie ist, dass auch alle gemeinsam, insbesondere im Communitybereich ohne Entgelt, die wie ich in der Lage dazu wären, dieses notwendige Arbeitspensum keinesfalls bewältigen können. Und erst recht nicht mit der gebotenen Sorgfalt. Maschinelle Übersetzungen sind dafür auch keinesfalls gut genug, weil sie die Nuancen und den Kontext nicht hinbekommen. Das schaffen ja Menschen sogar manchmal schon nicht.kieleich schrieb:und dann gibt es, sehr sehr viele deutsche, die - teilw auch genervt von schlechten übersetzungen - den browser eh schon längst, auf englisch gestellt haben
also gerade die die übersetzen könnten, sehen das problem gar nicht ebenweil sie eh nur auf englisch unterwegs sind
Also ja. Wenn ich jetzt mal mit Websites von kommerziellen Softwareherstellern vergleiche, dann sehen die kommerziellen schon - na ich sag mal wertneutral - anders aus.Mondgesang schrieb:Aber wenn der Webauftritt schon Heckmeck ist, was erwarte ich als Außenstehender denn dann schon vom Produkt selbst?
Naja. Die sind aber auch mit Vorsichtig zu genießen. :-)nutrix schrieb:Da einige Browser Übersetzungen mittlerweile eingebaut haben, ist die Übersetzerei direkt auf der Homepage an sich eh obsolet geworden.
Reicht für den Alltag aber aus. 😉 Und wer kann, liest eh im Original.andy_m4 schrieb:Naja. Die sind aber auch mit Vorsichtig zu genießen. :-)
Trotzdem ist das Betriebssystem am Ende ein Produkt - nämlich etwas menschengeschaffenes. Ganz gleich ob die Menschen am Ende dafür bezahlt wurden oder für das Produkt am Ende bezahlt wird oder nicht.|Moppel| schrieb:Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist open source kein Produkt, sondern ein Lizenzmodell.
Das ist auf jeden Fall ein Punkt.Khorneflakes schrieb:Stellt euch mal vor, wie das mit anderen Sprachen aussieht.
Wobei man das ja lösen könnte, in dem man sich organisiert. Klar. Wenn jeder nur Einzeln rauf guckt, dann sieht man viel Arbeit. Aber wenn man sich zusammen tut und jeder nur noch ein Bruchteil bearbeiten muss, dann sähe die Sache anders aus.Khorneflakes schrieb:Und meine Theorie ist, dass auch alle gemeinsam, insbesondere im Communitybereich ohne Entgelt, die wie ich in der Lage dazu wären, dieses notwendige Arbeitspensum keinesfalls bewältigen können.
Wobei man hier auch den jeweiligen Projekten vorwerfen muss, das sie nicht unbedingt transparent damit umgehen. Wenn man das weiß, könnte man ja auf der deutschsprachigen Seite einen Hinweis platzieren so a-la "Das ist hier nicht so gut gepflegt wie unsere englischsprachige Seite" (insbesondere, dann wenn man via Browser-Spracheabfrage automatisch dahin leitet). Also manche Projekte machen das, aber nicht alle.Khorneflakes schrieb:Ich habe bereits vor einer Ewigkeit aufgegeben auf deutsche Übersetzungen zu vertrauen, die teilweise schlecht, verspätet oder einfach garnicht kommen.
Von wegen. Keines der übersetzen Shellskripte läuft bei mir! :-)nutrix schrieb:Reicht für den Alltag aber aus.
Da bin ich völlig bei dir. Wobei wir hier von Designsprache reden. Ich bevorzuge eine schöne urige handgebaute Seite im Stil der End-2000er immer diesen neuen möchtegern modern-innovativen Blender-Seiten. Aber dann möchte ich auch gerne mit Herzblut und Qualität die Inhalte sehen. Sonst kann man fedora.org ja einfach wie bei Debian machen. Eine große weiße Seite, wo einfach die ISOs untereinander als Zeilen aufgelistet sind.andy_m4 schrieb:Und da ist mir dann eine Website lieber, die vielleicht hier und da Fehlerchen hat aber mir auch belastbare Informationen gibt als eine Hochglanz-Werbebroschüre.
Bei mir hat die inzwischen sogar einen gegenteiligen Effekt. So eine polierte Seite gibt mir eher so "Was wollt ihr damit in eurem Produkt kaschieren"-Vibes.
Meine Erfahrung ist, das man den Aufwand scheut. Ich nutze ja seit Jahren Ghost (also das Blogging-CMS). Zumindest verfolge ich es. Seit einiger Zeit ist man jetzt langsam aber stetig dran, das System zu übersetzen. Man hat sich jahrelang gefühlt dagegen gewehrt. Und wenn etwas umgesetzt wurde (z.B. die Möglichkeit Themes über JSON zu übersetzen), wurde diese Möglichkeit in den Standardthemes nicht genutzt. Man musste die Themefiles also selbst bearbeiten und an den Stellen die Variablen einfügen...andy_m4 schrieb:Wobei man hier auch den jeweiligen Projekten vorwerfen muss, das sie nicht unbedingt transparent damit umgehen.
Ich nehme an, das auch oftmals kein wirklich durchdachte Abbildung für so Übersetzungssachen gibt.Mondgesang schrieb:Aber dann möchte ich auch gerne mit Herzblut und Qualität die Inhalte sehen.
Naja. Einen Hinweis zu setzen ist ja jetzt kein Aufwand.kachiri schrieb:Meine Erfahrung ist, das man den Aufwand scheut
TorenAltair schrieb:Schonmal z.b. deutsche Nachrichten gelesen? Da hast Du auch Fehler ohne Ende. Es muss schnell, schnell und viel gehen. Redaktionelle Kontrolle findet praktisch nicht mehr statt. Warum soll das auf einer Webseite, die nichtmal das Produkt selbst ist, anders sein. Dazu kommt, dass Deutsch eben eine Nischensprache ist.
Kurzum: es kostet Geld und spielt letztendlich keine Rolle.
Heckmeck repräsentiert HeckmeckMondgesang schrieb:Aber wenn der Webauftritt schon Heckmeck ist, was erwarte ich als Außenstehender denn dann schon vom Produkt selbst?
Laut Wikipedia ist Deutsch mit rund 160 Mio. Sprechern an 12. Stelle, noch hinter Indonesisch.amorosa schrieb:Deutsch ist die meistgesprochene Muttersprache in der Europäischen Union und gehört zu den zehn am häufigsten gesprochenen Sprachen der Welt.
Im globalen Kontext sind Englisch & Mandarin mit 1,4 bzw. 1,1 Mrd. Sprechern schon eine andere Liga. Auch Spanisch hat rund die 3-fache Sprechermenge. Sprachlich gesehen sind wir eher das kleine gallische Dorf.amorosa schrieb:Als Nischensprache würde ich das jetzt nicht unbedingt bezeichnen ^^
Dann reise doch mal umher, wo kommt man wirklich mit Deutsch weiter? Amerikas Englisch, Spanisch, Französisch. Afrika Englisch, Französisch. Südostasien Englisch, Französisch, Indien (alle 3) Englisch, Nahost Englisch, Französisch. Wenn da nun ~110 Millionen Deutsch sprechen bei ca. 9 Mrd Weltbevölkerung, fällt das für mich unter Nische.amorosa schrieb:Als Nischensprache würde ich das jetzt nicht unbedingt bezeichnen
oder die falsche Distribution. Ich würde mal eine andere Distribution versuchen.gaym0r schrieb:Scheint also eher ein Browser- bzw. Konfigproblem deinerseits zu sein.