News Marktforscher: Größter Preisanstieg bei Consumer-DRAM erwartet

Nebula123 schrieb:
Anfang der 90er hatte ich noch 300DM für 4MB PS/2 Simm gezahlt.
Bald sind wir wieder bei solchen Preisen/MB wenn das so weitergeht.
Ja, aber mit dem Unterschied, dass heute Größenordnungen von mehr als 4 MB benötigt werden. Damals waren 4 MB schon recht üppig. Aber im Ernst: Bei diesen Preisen sind wir zumindest gebraucht noch nicht angekommen. Nach etwas Suchen bekommt man bei Kleinanzeigen im Moment noch 16 GB DDR4-3200 RAM für 50 €. Bei DDR5 sieht es leider schon deutlich anders aus.
 
Hab gerade neue Hardware bestellt, bevor die AM4 Systeme und DDR4 auch noch völlig im Preis eskalieren. (Preis aktuell quasi der selbe wie vor 5 Jahren....) Grafikkarte bleibt halt die 1060, ein richtig lohnendes update liegt aktuell bei 500€+ sonst gurkt man auch nur wieder mit 8GB GDDR rum...

Wäre gerne auf was neues umgestiegen, aber von einem DDR3 System und pre Ryzen CPU sollte das einen guten Boost geben der über die Krise, oder bis zum kompletten wechsel auf Analoge Hobbys reicht.

Finanzmarkt ist einfach völlig vom Wert in der realen Welt abgekoppelt, und das ganze Buchgeld wandert fröhlich im kreis und vermehrt sich.
 
Espresso96 schrieb:
Die verdienen sich alle eine goldene Nase
Btw: Samsung 💰

Quelle: TradeRepublic (Aktienmarkt, Kryptos)
Schön, Du weißt also nicht, wie der Aktienmarkt und der Handel damit funktionieren. Aber da kann ich Abhilfe schaffen: Was Du in den Tabellen ablesen kannst, ist, wie sich die von dem Unternehmen bereits lange zuvor ausgegebenen Aktien im Wert weiterentwickelt haben.

Dieser Wert ist dann relevant, wenn ein Besitzer (Halter) von diesen Aktien einen Teil (oder alle) verkaufen möchte. Das geschieht an der Börse und zu dem tagesaktuellen Kurs, den Du den Tabellen entnehmen kannst. Das Unternehmen selbst profitiert in keiner Weise davon, denn es ist nicht an dem Handel beteiligt. Der Handel geschieht intern zwischen dem Verkäufer und dem Ankäufer. Die Börse erhält bei dem Handel eine Provision.

Aktien, das sind Anteilsscheine an dem jeweiligen Unternehmen, und das verdient nur etwas daran, wenn es diese Anteilsscheine herausgibt. So etwas geht aber nur bis zu einem bestimmten Anteil vom Unternehmen. Das aber ist wieder ein ganz anderes Thema und wesentlich komplexer.

Das Unternehmen wird zwar mehr wert, aber das ist ja erst einmal totes, gebundenes Kapital.

Kannst das so verstehen, als wenn Du ein Haus besetzt, das sich im Wert steigert. So lange Du darin wohnst, hast Du allerdings wenig davon. Du kannst höchstens vom Mehrwert profitieren, wenn Du es verkaufst oder wenn Du es als Pfand für einen höheren Kredit setzen möchtest. Wenn Du es verkaufst, musst Du Dir aber ein neues Haus suchen. Soll es gleichwertig sein, wird es aber kostspieliger, als ohne Verkauf.

Also kurz und knapp erklärt und ohne allzu sehr in die Tiefe zu gehen.
 
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Ich habe letztes Jahr noch Glück gehabt mit den Preisen , bin aber schon immer Vorsichtig wenn mal was kaputt geht, hab 3 Rechner hier, also gut gerüstet. 😆
 
Ich hatte vor ein paar Tagen echt überlegt meine Platform von meinem 5900x mal aufzurüsten, da CPUs mir nicht mehr so teuer schienen.

Aber da ich von 32 GB auf 64 GB aufrüsten wollte, habe ich das erstma ad acta gelegt.
1000 Euro nur für RAM und quasi 700 Euro Aufpreis. lol
Nee nee, so schlecht läuft das System dann längst noch nicht.
 
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Diese RAM-Preise, die uns so sehr zu schaffen machen, sind doch aber bloß die Preise, die im DIY-Markt aufgerufen werden. Die großen Hersteller von den hier mitunter verachteten (OEM‑)Computern bezahlen für ihre weitaus größeren RAM-Bestellungen doch ganz andere, weitaus niedrigere Preise.

Was sich natürlich im Verkaufspreis dieser (OEM-)Computer niederschlägt. Ich habe hierbei so verschiedene Modelle von verschiedenen Herstellern im Auge, wo ich seit Februar bei gleicher verbauter Hardware nur eine wesentlich geringere Steigerung im Verkaufspreis sehe. Manchmal auch gar keine.

Man könnte ja jetzt den Schluss ziehen, dass der DIY-Markt langsam ausgeblutet werden soll. Jedenfalls im unteren und mittleren Preissegment. - Für den gut betuchten Käufer in der Oberklasse bedeutet das allerdings eine sichtbare, wenngleich nicht besonders relevante Preissteigerung. So etwa auf dem Niveau der Portokasse.

Kennt ihr den Spruch vom guten alten Machiavelli : "Trenne und teile. Teile und herrsche?"

Ist doch schön, mal so am eigenen Leib zu erfahren, was damit gemeint sein kann. 😏
 
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daxx219 schrieb:
[...] und hohle es nur noch zum zocken raus wenn es draussen regnet XD
Aber nicht vergessen, das Minenfeld, den Elektrozaun und die Selbstschussanlage im Garten scharf zu stellen :D sonst könnte ja jeder einfach daherkommen 🙈
 
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wenn die Hardware kapuut geht, dann doch wohl eher eine Lesebrille und ein Bücherei-Ausweis! :freak:
 
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Geht mir das auf den Sack. Wollte zum vergangenen Weihnachten eigentlich nen neuen PC bauen, aber das ist mir madig gemacht worden. War ne ~1800€ Config, mit leichten Abstrichen wollen sie jetzt 2600€, sagt Geizhals. Und nen kleines NAS, aber das können sie genauso behalten. Einfach bekloppt.

Wird dann bald ein günstiger Mini-PC werden, gezockt wird dann nur einfache Spiele oder halt auf der Switch 2, der Pile of Shame ist groß genug für paar Jahre.

Das schlimme ist ja, normalerweise entscheidet ja der Markt, wenn es zu teuer ist, kauft es keiner und es sinkt. Da die AI Firmen aber immernoch wie blöd kaufen, ist es quasi egal, ob ich kaufe oder nicht, solange die Blase nicht platzt, geht das ewig so weiter.
Ergänzung ()

Kornilein schrieb:
eine Konsole für einen Bruchteil davon zu kaufen,
Die Konsolen werden genauso drunter leiden.
Du kannst drauf wetten, dass eine PS6 nicht bei 500$ liegen wird, sondern durch den Speicher, höhere APU Kosten eher so bei 800-1000$. Und die wird dann nicht mehr so sehr ihren Weg unter den Weihnachtsbaum finden, wenn der Nachfolger plötzlich das doppelte kostet.
Ich würde auch fest wetten, dass Sony die PS6 so lange zurückstellt, bis die Speicherkrise überwunden ist, anders wird sich das Ding kaum verkaufen.
 
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Bright0001 schrieb:
Na du sollst dir ja auch keine dicke Maschine mit 64GB RAM kaufen, sondern einen sparsamen 8GB Zugang zu all deinen Subscriptions, die du Monat für Monat ad infinitum bezahlen darfst. :hammer_alt:
Man könnte meinen das ist der Plan. WEF Klaus Schwab du wirst nichts besitzen und glücklich sein. Sony zeigt mit PS6 den Weg.
Ergänzung ()

schwimmcoder schrieb:
Wird dann bald ein günstiger Mini-PC werden, gezockt wird dann nur einfache Spiele oder halt auf der Switch 2, der Pile of Shame ist groß genug für paar Jahre.
Wenn mir der PC kaputt geht bleibt mir noch ein Acer Aspire 5 517-53. Den ich zum Glück für 150 aus einer Haushaltsauflösung bekam, habe den RAM auf 32 GB erhöht und eine SSD dazu gekauft 4 TB, habe mit RAM und SSD so knapp 200 Euro unter Neupreis gezahlt. Das ist mein Backup sollte der PC defekt sein, wenn beides defekt sein sollte habe ich ein Problem.
 
Fliz schrieb:
Ich habe noch eine ganze Kiste mit DDR4 ECC Server RAM.. 32 GB Module, weil ich unseren Cluster mit 64 GB Modulen aufgerüstet habe.. 2 TB insgesamt.. Den wollte DELL damals nicht zurücknehmen.. :freak:
Die sind nicht zufällig Single Rank und du kannst auf ein paar verzichten? Ich möchte ein NAS bauen auf Basis eines B550I AX. 🥺👉👈
:mussweg:
 
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RX9700 & 32GB RAM - Beides muss wohl mindestens 10 Jahre halten :-)
 
Privat344 schrieb:
Irgendwann schießen sich die Hersteller damit selber ins Bein - wenn Consumer-Geräte zu teuer werden, kann keiner kaputte/alte Geräte ersetzen und die ach so tollen KIs nutzen…

Wird also irgendwann ein Ende haben, glaube ich.
Du wirst nur einen Bildschirm haben und alles wirst du auf Computer jemanden anderen gespeichert haben (cloud). Und Du wirst monatlich einen Betrag zahlen, wie bei einem Handy Vertrag. Das wird cool
 
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jabberwalky schrieb:
Wenn die Sättigung des Marktes in ein paar Jahren da ist und die überproduktionen da sind, wird es interessant.
Wir als Endkunden können das aussitzen.
Die Firmen, die von der Hardware drumherum leben, können nicht mal eben 2 oder 3 Jahre Werksferien machen. Deutlicher gesprochen: Die Anbieter drumherum sterben.

Wir haben in der Familie 5080, 5070TI und 9070XT, alles auf AM4 mit Ryzen 5000 und 32 GB DDR4. Man hinterfragt zwangsläufig kritischer, ob man die letzten FPS noch herausquetschen muss, oder doch eher ein "nice to have" ist.
Keiner in der Familie wird die Unsummen ausgeben, wenn ein komplettes Neusystem hermuss. Mehr oder weniger ist es ja ein Neusystem, wenn die Grafikkarte nicht mehr reicht plus AM5 oder was auch immer ansteht.
Ja, natürlich beschleunigen wir mit der Einstellung das Sterben des PC nebst beteiligter Industrie. Aber wenn ein reines Hobby in Wahnsinn bezüglich der Anschaffungskosten ausartet, dann wird es zu Grabe getragen.
 
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PeterK17 schrieb:
Du wirst nur einen Bildschirm haben und alles wirst du auf Computer jemanden anderen gespeichert haben (cloud). Und Du wirst monatlich einen Betrag zahlen, wie bei einem Handy Vertrag. Das wird cool
Das wäre wirklich dystopisch... Aber selbst nur mit Bildschirm - irgendeine CPU, RAM und so braucht der ja auch.
monstar-x schrieb:
Du denkst viel zu kurzfristig.

Ein Computer das auf die AI Cloud Zugreift benötigt nur eine sehr schwache Hardware, im Grund muss er nur einmal eine Webseite (die des AI Anbieter) aufrufen, alles andere läuft auf dem Server.

Da reichen für ein 512MB - 1 GiB RAM und 8-16 GiB Festplatte.
Der Rest ist in der Cloud, Pay per Use.
Sehe ich etwas anders, ich verstehe aber, was du meinst. 24/7 Streaming wäre wohl möglich, aber in Zukunft mit solchen Specs... Wenn eine Wetter-App von Microsoft schon so RAM-hungrig ist, glaube ich nicht an so geringe Specs. Aber wer weiß.
Pontus schrieb:
Das ist so nicht ganz korrekt. Am Ende (vllt bald, vllt erst in einigen Jahren) wird die private EDV nur noch durch gemietete Server Kapazitäten (sprich Abos, hust Tickets…) erledigt. Und zocken…Hallo Cloud Gaming.

Spätestens 2030. glaubt es oder nicht. Es wird so kommen.
Kann schon sein, aber was wäre mit Dingen, die unbedingt offline sein sollen? Für sicherheitstechnische Dinge kann man ja nicht alles streamen. Für Bundeswehr wäre es wohl wichtig, nicht zu streamen, ebenso einige Behörden, da kann nicht alles einfach so irgendwo hochgeladen werden, meine ich.
Bright0001 schrieb:
Na du sollst dir ja auch keine dicke Maschine mit 64GB RAM kaufen, sondern einen sparsamen 8GB Zugang zu all deinen Subscriptions, die du Monat für Monat ad infinitum bezahlen darfst. :hammer_alt:


Meh, kaum. Preise im B2B-Bereich waren schon seit jeher gestört. Ob man für ein Gerät, das 2-4 Jahre hält, am Ende nun 5.000 oder 8.000 ausgibt, macht den Braten nicht fett.
Das Zitat ist auch interessant, wo ich schon beim Thema bin, wollte es mal anhängen. Sorry für den Ping.
 
Donnerkind schrieb:
Die sind nicht zufällig Single Rank und du kannst auf ein paar verzichten? Ich möchte ein NAS bauen auf Basis eines B550I AX. 🥺👉👈
:mussweg:
Da der von @Fliz angesprochene Cluster auf 64GB-Module aufgerüstet wurde, handelt es sich höchstwahrscheinlich um ECC-RDIMM. Und die laufen auf einem B550 leider nicht.
 
Amitrensis schrieb:
Einfach hoffen und beten, dass man keinen neuen braucht bzw. kaputten ersetzen muss.

Hatte Mitte 2025 mir 32GB 6400er DDR5 gekauft und liegen lassen, weil ich dann doch mit RGB haben wollte :freak: Bei den Preisen von damals, war es ja uninteressant. Momentan unvorstellbar so etwas zu machen 🫣
 
da kann man (leider) nicht viel tun... Es ist einfach eine dreiste Abzocke der Hersteller, wenn man deren letzten Gewinne betrachtet. Darunter leiden auch alle anderen Händler und Hersteller anderer Hardware Komponenten. Ein feuchter Traum, wenn diese KI Blase platzen sollte XD
 
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