News Marktforscher: Größter Preisanstieg bei Consumer-DRAM erwartet

fram schrieb:
Das ist was letztlich immer und überall passiert, in allen Branchen, egal ob Lebensmittel oder Hardware.
Am Ende zahlt immer und ausschliesslich der (End-)Kunde.
so ist es. und wenn der nicht mehr zahlt, (egal ob er das nicht will oder nicht kann), dann geht der unternehmer pleite und alle sind ein stückchen ärmer.
 
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Privat344 schrieb:
Irgendwann schießen sich die Hersteller damit selber ins Bein - wenn Consumer-Geräte zu teuer werden, kann keiner kaputte/alte Geräte ersetzen und die ach so tollen KIs nutzen…

Wird also irgendwann ein Ende haben, glaube ich.

Du denkst viel zu kurzfristig.

Ein Computer das auf die AI Cloud Zugreift benötigt nur eine sehr schwache Hardware, im Grund muss er nur einmal eine Webseite (die des AI Anbieter) aufrufen, alles andere läuft auf dem Server.

Da reichen für ein 512MB - 1 GiB RAM und 8-16 GiB Festplatte.
Der Rest ist in der Cloud, Pay per Use.
 
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Ich glaube, viele unterschätzen gerade, was die aktuelle Speicherkrise für den PC-Markt insgesamt bedeuten kann. Es geht eben nicht nur darum, dass jemand mit einem bestehenden Rechner seine nächste Aufrüstung verschiebt, weil RAM oder SSDs zu teuer geworden sind.

Das größere Problem ist der Einstieg.
Wenn Eltern vor der Wahl stehen, ihrem Nachwuchs einen halbwegs vernünftigen Gaming-PC für deutlich über 1.000 Euro hinzustellen oder eine Konsole für einen Bruchteil davon zu kaufen, dürfte die Entscheidung oft recht eindeutig ausfallen. Genau dort entscheidet sich aber, womit eine neue Generation von Spielern aufwächst.

PC-Gaming wird deswegen nicht plötzlich verschwinden. Aber der schon länger laufende Trend Richtung Konsole und Mobile bekommt durch die aktuellen Hardwarepreise zusätzlichen Schub.
Dass die Publisher damit grundsätzlich kein Problem haben dürften, zeigen deren Zahlen. EA macht im klassischen PC-/Konsolengeschäft grob drei Viertel auf Konsolen, bei Take-Two ist der Anteil noch höher. Ubisoft ist am PC stärker, aber auch dort liegen die Konsolen vorne.

Wirklich kritisch könnte es dagegen für die Systemintegratoren werden. Wenn weniger Komplettsysteme verkauft werden und gleichzeitig die Komponentenpreise die Endpreise nach oben treiben, wird das für manche Anbieter schnell existenziell. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen können sinkende Stückzahlen, schlechtere Margen und eine höhere Kapitalbindung nicht ewig auffangen.
Da reden wir dann irgendwann nicht mehr über ein paar Stellen weniger, sondern darüber, welche Anbieter diese Phase überhaupt überstehen.

Der Gaming-PC wird bleiben. Die Frage ist eher, wie weit er sich vom Massenmarkt entfernt und noch stärker zu einer Plattform für Enthusiasten wird.
 
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Wird wahrscheinlich sowieso mein letzter Gaming PC sein, da die Luft was Gaming betrifft einfach so langsam bei mir raus ist. Gibt ja kaum noch richtig große und gute Blockbuster. Meistens zocke ich nur Indie Games.
Hab damals schon gehadert, ob ich diesen PC überhaupt noch bauen soll.
Aber bei den Preisen wird das Thema wahrscheinlich komplett erledigt sein.

Meine anderen beiden Hobbys (Motorrad und Sportschütze, bald auch noch Jäger) sind schon teuer genug und man ist an der frischen Luft und versumpft nicht so vor der Kiste.
 
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Lev Arris schrieb:
Vielleicht sollt man sich bald einen Safe anschaffen. Nicht für Schmuck und Gold; sondern für DRAM. Immer nach dem der PC runtergefahren wurde ausbauen und im Safe sichern.
Ich kann mir gut vorstellen das Einbrecher künftig PCs ausweiden werden.
So ein Quatsch... es ist immer noch ein Hobby und nichts lebensnotwendige... keiner braucht einen Gaming-PC egal wie teuer zum überleben. Entweder ich kann mir das Hobby leisten oder eben nicht.

Und die paar 100€ Erhöhung... für die meisten ist das nicht der Rede wert.
 
Mein Sohn und ich haben jeweils das identische 2x16GB DDR4 Kit verbaut. Möge der Tag, an dem einem von uns mal ein Modul aussteigt niemals kommen!

Sein Gehäuse ist abschließbar 😑
 
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Ich bin sehr froh das ich im September 2025 neue PCs für mich und meine Frau mit 32GB RAM und einer 9070xt gebaut habe - jetzt nur hoffen das nichts kaputt geht und man noch ein paar Jahre Freude dran hat.
 
Für Privathaushalte sollte man hier aber relativieren. Schaut man sich zB das Verhältnis für Information technology commodities (<1%) am CPI an sind die Teuerungen zwar schmerzhaft aber mit 3-5% in den letzten Monaten oder +12% YoY immer noch überschaubar und eher sogar da wo die durchschnittliche Teuerung sowieso sitzt. Speicher/RAM/VGA Preise sind eben doch nur ein Teil der Gesamtsumme. Klar dem Gamer, Power User oder Hardware Enthusiasten tuts besonders weh, der durchschnittliche Endkunde kauft halt dann geringe Specs zum selben Preis oder verwendet es länger. Was ja grundsätzlich ja zu begrüßen wäre, wenn Nebstbei nicht überall Rechenzentren wie Schwammerl aus der Erde schießen würden.

Ich glaube aber nicht das sich Flash/RAM Preise in X Monaten runter regulieren werden; wenn der Bedarf tatsächlich mal Einbricht werden sich die Produzenten ihr Oligopol schon so verwalten das die Produktion eben wieder gedrosselt und Preise auf einem bestimmten Level stabil gehalten werden. Das Budget des Kunden bleibt halt weiterhin endlich, die Gewinnerwartungen schießen sowieso überall in die Höhe, irgendwann kehren wir dann halt wieder in einen weniger Überzeichneten aber teureren Markt zurück.
 
Kornilein schrieb:
Das größere Problem ist der Einstieg.
Wenn Eltern vor der Wahl stehen, ihrem Nachwuchs einen halbwegs vernünftigen Gaming-PC für deutlich über 1.000 Euro hinzustellen oder eine Konsole für einen Bruchteil davon zu kaufen, dürfte die Entscheidung oft recht eindeutig ausfallen.

Minecraft, Roblox, Fortnite etc. laufen auf jeder billigen Gebrauchtmühle. Und selbst die meisten AAA-Spiele sind noch auf den ältesten, überhaupt Win11-fähigen Rechnern mit einer 10 Jahre alten GTX 1070 halbwegs spielbar.
 
Endlich wird der consumer RAM etwas teurer. Die niedrigen Preise gingen mir wirklich langsam auf den Senkel.

Bin aber froh das KI soviel Kapazitäten verbrät. So darf man die ganzen echt wichtigen Drachenlord & Monte-KI videos erleben.

Alexander 65 schrieb:
Ich bin beim überlegen, ob ich mein Geld nicht in Gold,
sondern DRAM anlege? :D
Seh es mal so: Gold kannst du essen. DRAM nicht.
Deshalb, kauf lieber Gold, dann hast du was zu essen wenn es schlimm wird :D

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bart1983 schrieb:
Endlich wird der consumer RAM etwas teurer. Die niedrigen Preise gingen mir wirklich langsam auf den Senkel.

Bin aber froh das KI soviel Kapazitäten verbrät. So darf man die ganzen echt wichtigen Drachenlord & Monte-KI videos erleben.


Seh es mal so: Gold kannst du essen. DRAM nicht.
Deshalb, kauf lieber Gold, dann hast du was zu essen wenn es schlimm wird :D

Aber meine dritten Zähne sind doch schon aus Gold, dass ist schon die
Wertanlage! :D
 
Ich lege mein DDR5-64GB Kit dann mal in den Safe und hohle es nur noch zum zocken raus wenn es draussen regnet XD
 
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Wenn das schlimm genug wird kann ich ja vielleicht mein altes ivy bridge system mit gewinn verkaufen.
i5 3570K, 32 GB RAM samt board, optional eine 1070 mit 8 GB vram dazu XD
So ab 800 € für ersteres, 1200 für das komplettpaket wird es langsam interessant. Ob 200 € für eine alte 256 GB 840 pro zu wenig sind? Ist immerhin MLC flash :D

Realistischerweise sind alte SSD unverkäuflich weil unersetzbar.
 
@Akkulaus Kommt wohl auf den Einzelfall/Hersteller an. Ich hatte im Mai tatsächlich einen Garantiefall bei einer meiner 18TB Toshiba cloud scale Festplattem (Bad Block/Sektorenfehler). Musste fast 3 Monate warten, aber habe eine Ersatzfestplatte erhalten.
Ich habe zwei gekauft und ~ 300€ pro Festplatte gezahlt. Aktuell kostet das gleiche Modell über 800€.
 
Finds ja auch wild wenn sich welche mit DDR4 und womöglich noch 5800X3D mit Durchhalteparolen trösten. Ihr habt doch immer noch gute Gaming Hardware, hört doch auch so zu tun als pfeift ihr aus dem
letzten Loch.
 
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monstar-x schrieb:
Du denkst viel zu kurzfristig.

Ein Computer das auf die AI Cloud Zugreift benötigt nur eine sehr schwache Hardware, im Grund muss er nur einmal eine Webseite (die des AI Anbieter) aufrufen, alles andere läuft auf dem Server.

Da reichen für ein 512MB - 1 GiB RAM und 8-16 GiB Festplatte.
Der Rest ist in der Cloud, Pay per Use.
Richtig,
weg vom Eigentum, hin zu noch mehr Abos. Alles Erziehungssache.
Wenn es im Leben temporär mal nicht geradeausläuft und Du alle Abos kündigen musst, kannst Du sofort sehen, was Du Dir erabeitet hast.
Auch wird sich der Hardwarehandel freuen, da er dadurch obsolet wird.

Davon abgesehen, ich schraube viel zu gern am PC rum um mich in eine Abofalle zu begeben.
Auch Filme und Musik kommen bei vom Homeserver, bezahlt von eingesparten Abogebühren.
Gut, im Moment geht die Rechnung nicht auf, aber ein paar Jahre hält mein Krempel ja noch.
 
Anfang der 90er hatte ich noch 300DM für 4MB PS/2 Simm gezahlt.
Bald sind wir wieder bei solchen Preisen/MB wenn das so weitergeht.
 
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Bigeagle schrieb:
Realistischerweise sind alte SSD unverkäuflich weil unersetzbar.
Genau.
Zumindest die 8TB Modelle haben den Goldpreis erreicht, bzw. erheblich überschritten.
10 Gramm Gold, das Gewicht einer M2 SSD, kosten derzeit Schnäppchenverdächtige 1220€.
Dafür bekommst Du kaum eine vernünftige/moderne 8TB SSD.

Computerhardware als Wertanlage.
 
Ram soll teurer werden? Das ist ja ganz was neues
 
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