Master oder arbeiten?

@Justin_Sane

soso.. bei Audi. Meine Traumfirma für später! Ich bräucht für das 6. Semester (Praxissemester FH) noch evtl. eine Stelle ;-)
 
Hallo,

ich bin bzw. war in der selben Situation. Ich habe mich gegen den Master entschieden und dies aus der Überlegung heraus, dass ohne Berufserfahrung einen Master kaum einen Vorteil hat. Man hat ein gute Ausbildung setzt nochmal was drauf aber keine Erfahrung. Was kann man erwarten?? Kaum einen besseren Job als ein normaler Absolvent mit 1 - 1,5 Jahren Berufserfahrung. Hat man eine gewisse Berufserfahrung und will in der Firma weiterkommen, macht sich ein solches Engamente viel besser. Man beweist Willen und ebenso den Gedanken des "Investierens in die Bildung" um sich eine neue und höhere Postion zu erarbeiten. Desweiteren sollte man nicht unterschätzen was ein Masterabschluss an einer FH und an einer renomierten Privaten Schule oä. ausmacht gerade im Bezug auf eine internationale Entwicklung.
Ohne Berufserfahrung finde ich den Master nicht sinnvoll. Lohnt sich nur wenn man direkt promovieren will aber selbst da gibt es andere Wege wie z. Bsp. Arbeiten an einem Institut und das nachmachen von fehlenden Scheinen an der zugehörigen Uni. Und dabei verdient man noch Geld.
;)
 
@Fauler_Student

Praktikanten werden eigentlich (fast) immer gesucht....zumindest weiss ich es aus der Otto-Konstruktion!

Falls du Interesse hast, schreib doch mal 'ne PN bezgl. Zeitraum, Vorstellungen etc.!
Achso...Maschinenbau solltest du aber schon studieren! Mit Jura o.ä. knnen wir nicht so viel anfangen! ;)

Grüsse

P.S.: Ich hoff, dein Nick ist nicht Programm! :D
 
@Justin_Sane:

Ne, mein Name ist nicht Programm ;-) (vielleicht früher an der TU München...) Aber jetzt läuft alles perfekt.

Meld mich bei Dir, kann aber noch bis zum WE dauern, da ich nicht genau weiß, wann der früheste Zeitpunkt zum Beginn ist..

Und klar: Ich studier Maschinenbau! (aber ohne ....stau ;-) )
 
@Mugel:
Das Gehalt ist doch egal. Der Master ist wichtig, wenn man hohe Positionen antrebt und /oder keinen Bock hat den später nachzuholen. Oft genug passiert es, dass Leute genau so denken wie du es da hinschreibst und dann nicht weiterkommen irgendwann, weil sie keine Lust mehr haben sich weiterzubilden oder nicht eine Weile weniger verdienen wollen/können. Und schon treten sie auf der Stelle.
Der Master dauerte bei mir 1,5 Jahre. Das ist ein Witz, wenn man die 3,5 Jahre Bachelor vorher damit vergleicht, und durchaus ein großer Gewinn an wichtiger Theorie (zumindest im Bereich Medienmanagement, weiß nicht wie es woanders aussieht).
 
Fauler_Student schrieb:
So ein Schmarrn!! Sag mal, bei welchen Firmen Du Dich beworben hast?
Das dt. Diplom ist im Ausland sehr wohl bekannt und hoch geschätzt!

Schmarrn?! Komisches Wort! ;)
In grossen Industriestaaten und bei internationalisierten Unternehmen hast Du natürlich Recht. Je kleiner die Unternehmen werden, desto unerfahrener sind sie auch in der Bewertung von Abschlüssen, wenns nicht ein Bachelor, Master oder PhD ist. Gerade im asiatischen Ausland wirds schon schwieriger.

MFG
 
An deiner stelle würde ich den Master machen, nicht zuletzt um den "Diplom Ing. von der FH" "zu verschönern", dort wird sehr wohl noch zum Diplom von der Uni unterschieden. Beim Master sollte es dann eigendlich keinen unterschied mehr geben.

Nach den Informationen unseren ach so tollen: " Informationsveranstaltung für Maschinenbauer auf Diplom zur Master Erweiterung " lohnen sich zumindest die extra Semester Inhaltlich nicht, letztlich macht man es dann nur um des Titels willen :-/ .

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte halt auch gern das FH abschütteln weil ja der MAster internationaler Standard ist.
Die Fächer darf ich mir aus allen Fachbereichen selbst zusammen stellen.
Ich mach jetzt e-Technik und werde dann eine Kombi aus Informatik und und e-technik machen denke ich.
 
@Wintermute
Ich bin genau deiner Meinung im Bezug auf eine höhere Position, jedoch ist für mich das entscheidende wann ich dies ausnutze um mir diese zu erarbeiten. Natürlich besteht die Gefahr keine Lust mehr auf Weiter"Bildung" zu haben doch hat man dies nicht wird man keinen Schritt auf der Karriereleiter machen können. Nur weil man ein Master hat, hat man da meiner Meinung nach kaum/keinen Vorteil.
Ich denke der Zeitpunkt ist entscheidend und meiner Meinung nach ist direkt nach dem Studium nicht die richtige Wahl. Ohne Berufserfahrung kann man nichts vorweisen egal ob "Bätschler", Diplomer oder Master und durch einen Master erhalte ich nicht automatisch ein Position in der Führungsriege. Es gibt sicher auch Vorteile keine Frage.
Zumal halte ich es für wichtig wo ich den Master mache und mache ich ihn nicht an einer Fh oä. sondern Privat dann kostet mich der Spass mal locker 50-100 k Steine. Ob dies besser der schlechter ist kann man kontrovers diskutieren jedoch meiner Meinung nach schon. Übrigens ich kenne Werksleiter mit ca. 1000 MA der hat nicht mal studiert. Daraus lerne ich dass man einen gewissen Grundschatz haben muss aber lernen tut man beim arbeiten am besten in verschiedenen Unternehmen um Betriebsblindheit zu meiden und andere Arbeitsweisen kennen zu lernen.

Gruß
 
naheliegende frage. zumal wenn man - wie du evtl. zur zeit - schon etwas studium-müde ist.

das gälte es aber zu erkennen - und abzuschütteln. weiter durchbeißen noch ein jahr ist sicher richtiger.


wer sich jetzt mit dem niedrigeren abschluß locken lässt, ist später mit sicherheit leichter zu erpressen. dafür machen chefs das ja auch. um eben selber weiter oben später auch klug dazustehen. ("den haben wir jetzt sicher" - nach den ersten 2 jahren in deinem alter höchstwahrscheinlich spätestens.)

p.
 
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Ich finde es ist eben schwieriger es berufsbegleitend durchzuziehen, als die Sache gleich hinter sich zu bringen. Und was schadet es? Die Theorie hat man, so oder so. Natürlich, ein Master wird einen nicht nach oben bringen, nur weil man ihn hat. Man muß vornehmlich was können. Aber das lernst du auch im Betrieb, egal ob Master oder nicht, fängst halt nur n bissel später an. Ich verstehe das Argument nicht so ganz. :confused_alt:

Ich hab meinen MBA auch an einer Privat-FH gemacht. Das kostet aber keine 50k€. Wie kommst du denn darauf? Oder hab´ ich wieder was nicht vestanden. :confused_alt:
(jaja, Master bildet und so ;) ).

Aber auf ein Diplom drauf ist so eine Sache. Im wirtschaftlichen Bereich mag es Sinn machen, was das Ingenieurswesen angeht, imho eher weniger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich, ein Master wird einen nicht nach oben bringen, nur weil man ihn hat. Aber das lernst du auch im Betrieb, egal ob Master oder nicht, fängst halt nur n bissel später an. Ich verstehe das Argument nicht so ganz

Ganz einfach...in den 4 Semester, in denen ihr viel Kohle verbratet, habe ich bereits meine ersten 90.000€ netto eingefahren.

Die Frage, die sich mir nun stellt: Wenn der Master einen nicht nach oben bringt, für was ist er dann überhaupt gut?
Ist die Differenz beim Einstiegsgehalt dermasen gross, dass sich die 90.000€ bereits nach 5 Jahren armotisiert haben?

Ich sehe keine ernsthafte Berechtigung für einen Master in Dtd.! Im Ausland mag das anderst sein...in Dtd. ist er wie gesagt in meinen Augen unnütz.
Seh ich an meinem Kumpel, der noch seinen Master dran gehängt hat. Arbeitet jetzt bei Bosch, Seite an Seite mit 'normalen' FH-Absolventen! Ohne irgendwelche Vorteile...! :)

P.S.: Toll wäre natürlich, wenn man seine knapp 45.000€ brutto aus den ersten beiden Jahren direkt zur Seite legen, die Zinsen über 25 Jahre für sich arbeiten lassen und man das dann direkt als private Altersvorsorge nutzen könnte! ;)
 
Siehst du es so nüchtern, dann mag das richtig sein. Was aber, wenn sich 2 Leute nach 10 Jahren auf dieselbe Stelle bewerben und der einen hat einen Master, der andere nicht? Da ist der Vorteil dann schon gegeben, da wahrscheinlich unterschiede gemacht werden. Darfst auch nicht vergessen, das der Master recht frisch ist. Die Betriebe gewöhnen sich gerade erst an ihn.
Und es ist z.B. möglich ein BA-Studium + Master in 10 Monaten durchzujagen. Da hat man dann gar keine Nachteile mehr. Man muß nur wissen, wo man das macht bzw. hoffen, dass es für den eigenen Fachbereich solche Kompaktangebote gibt.

Pauschal sinnlos kann man genausowenig sagen wie pauschal must have. Ich bin der Ansicht das es sich auf lange Sicht in jedem Fall auszahlt, einen möglichst hohen Bildungsstandard zu haben. Auch wenns nur auf dem Papier ist (was oft genug jedoch viel Einfluß hat).
 
Ich habe nicht studiert, "nur" eine normale Ausbildung im IT Bereich gemacht.
Ich habe mich vor kurzem für 3 Stellen beworben die ich, in allen Belangen, sehr reizvoll fande. Ich habe von allen 3 Firmen Vertragsangebote bekommen, obwohl sich auch studierte Wirtschaftsinformatiker auf die Stellen beworben hatten.

Mein Rat ist daher: geh arbeiten!

Sammle Erfahrungen und versuch dich auf einem wirtschaftlich interessanten Sektor zu spezialisieren.
Die Firmen kratzt dann deine Ausbildung wenig - zumindest habe ich die Erfahrung gemacht. Die interessiert was du kannst und wieviel Erfahrung ggf. Referenzen du in deinem bisherigen Tun hast.
 
aggitron schrieb:
Ich habe nicht studiert, "nur" eine normale Ausbildung im IT Bereich gemacht.
Ich habe mich vor kurzem für 3 Stellen beworben die ich, in allen Belangen, sehr reizvoll fande. Ich habe von allen 3 Firmen Vertragsangebote bekommen, obwohl sich auch studierte Wirtschaftsinformatiker auf die Stellen beworben hatten.

Mein Rat ist daher: geh arbeiten!

Das hilft nicht weiter :D , wenn ein Unternehmen einen studierten Menschen sucht, nehmen sie nur einen solchen und dann eben diesen mit mehr Erfahrung / besseren Abschluss und besten Noten. Nach deiner Beschreibung könnte man ja denken das die Art der Ausbildung relativ egal sei das ist bei weitem nicht so.

Das du Wirtschaftsinformatikern vorgezogen wurdest kann verschiedene gründe haben: deren schlechte Noten ;) , das sie keine Berufserfahrung haben oder das der Job ihre Qualifikation nicht ausfüllt und diese damit nicht mehr so schwer wiegt wie z.b. Berufserfahrung, oder ganz leicht: sie waren überqualifiziert ^^.
 
Zwei dieser Stellenanzeigen enthielten folgende Passage:
...Sie erfüllen folgende Voraussetzungen: - abgeschlossenes Informatikstudium...

Nach deiner Beschreibung könnte man ja denken das die Art der Ausbildung relativ egal sei

Genau diese Erfahrung hab ich gemacht. Das das nicht überall der Fall ist, ist mir schon klar.
Aber sobald du für einen Firma wirtschaftlich interessant bist, wird die Ausbildung zur Nebensache.
 
natürlich,

dann geht es ja auch um die Qualifikation die lässt sich sicher nicht mit ein paar worten auf deinem stückpapier herausfinden.
 
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