News MB.Drive Assist Pro in Berlin: Mit Level 2++ freihändig vorbei am Lastenrad

BAR86 schrieb:
warum auch immer du nicht eingestehen kannst, dass unterschiedliche Arten von Sensoren Vorteile bieten. Aber was bei mir "Arroganz" sein soll ist bei dir halt irgendeine Art von Marketingverblendung

War es nicht auch Tesla die zig Jahre gaaaaanz viel versprochen haben um jetzt zu sagen "nö, dafür reicht die Hardware nicht". Schön, wie du das nicht erwähnst
weil ich nie gesagt habe dass nur kameras das bessere ist. das ist dein argument, dass ein system aus beidem besser ist. hier sage ich: die aktuelle realität zeigt, dass auch ein kamera-only funktioniert, ohne zusätzliche sensoren.

du verteidigst ein system das für die masse erst noch rauskommt , während das andere system bereits seit jahren erfolgreich eingesetzt wird. ob es fehlerfrei funktioniert sei mal dahingestellt. hier müsste man zum vergleich auch über die jahre viele mercedes mit level2 fahren lassen. kein system wird momentan perfekt funktionieren, aber ich glaube fest daran, dass sie um einiges besser sind als menschen
 
@mmdj Teslas System funktioniert sehr gut, keine Frage.
In Zukunft wird man autonome Systeme aber daran messen in welchen Situationen sie nicht funktionieren. Der Unterschied ob die Zuverlässigkeit 98% oder 99% ist, hat den Faktor zwei beim Versagen.
Wenn man also die Zuverlässigkeit mit Verkehrstoten (oder Unfällen) quantifiziert, entspricht das einer doppelten Anzahl an Verkehrstoten.

Und hier kommen Sensoren ins Spiel, die die Schwächen der anderen Sensoren ausgleichen.
Ein Tesla System mit weiteren Sensoren wäre besser als nur mit Kameras. Mehr Messdaten, heißt mehr Zuverlässigkeit, daran ist nicht zu rütteln.

Die Frage ist also wie viel Verkehrstote wird man ertragen zur Gewinnmaximierung, weil man auf weitere Sensoren verzichtet?
 
HanBuaal schrieb:
Macht mir persönlich dann keinen Spass mehr.
Stimmt, im Stop and go 1h durch die Innenstadt macht so extrem viel Spaß. Oder die Tempo 100 Abschnitte auf der Autobahn bzw. Stau. Da freue ich mich immer drauf.
 
Wenn mich mein Auto von der Kneipe abholen kann dann haben wir autonomes fahren.
Solang ich schweißgebadet die Hände (offen) ums Lenkrad hab und hoffe das der Radfahrer erkannt wird, ich aber permanent noch mehr aufpassen muss als beim selbst fahren, is mir das viel zu stressig. Autobahn links und "gib ihm" ist auch entspannter als dauernd den Spurwechsel Assistenten zu vertrauen ^^
 
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Moinge schrieb:
Mehr Messdaten, heißt mehr Zuverlässigkeit,
Ist das so? Wenn die Messdaten unterschiedliche Sachen ausgeben, welche werden dann priorisiert und was sichert dann an, welche Sensordaten die korrekten sind?

Mehr Sensordaten können auch zu mehr Problemen führen.
 
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Loopman schrieb:
Mehr als in D ☝️

So richtig kapierst du es nicht, oder?

Naja, ein Elon-Fan, was will man schon erwarten.
tut mir leid, ich dachte du meinst sie können in den USA mehr als Tesla. Aber ok, mehr in Deutschland da hast du natürlich recht.
 
_Cassini_ schrieb:
Ist das so? Wenn die Messdaten unterschiedliche Sachen ausgeben, welche werden dann priorisiert und was sichert dann an, welche Sensordaten die korrekten sind?

Mehr Sensordaten können auch zu mehr Problemen führen.
Naja, wenn ich 10 quellen habe, und 9 sind so aber ein so, dann hab ich ein gut zu bewertende sitation.
Wenn ich 1 quelle habe, dann ist es wie es ist.

Quelle = Input auf bit ebene. Egal woher. Kamera + Lidar > nur Kamera oder nur Lidar. Und es sind ja dann auch mehrere.

Bei Lidar + Kamera wird die Kamera ja auch wie bei Kamera Only ausgewertet. Oder wissen wir hier mehr?
 
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_Cassini_ schrieb:
Ist das so? Wenn die Messdaten unterschiedliche Sachen ausgeben, welche werden dann priorisiert und was sichert dann an, welche Sensordaten die korrekten sind?

Mehr Sensordaten können auch zu mehr Problemen führen.

Vielleicht habe ich es etwas unglücklich ausgedrückt. Prinzipiell ist das natürlich nicht immer richtig mit mehr Messdaten.
Es ging mir eher darum, dass man mit Redundanz durch andere Systeme Messwerte bestätigt oder eben nicht, wenn ungünstige Bedingungen herrschen.
Was dann priorisiert wird ist dann logischerweise eine Frage der Auswertung. So etwas gibt es heute auch schon vielfach in der Luftfahrt. Dort verlässt man sich selten auf einzelne Daten.
Dass das ganze dann komplizierter wird ist natürlich logisch, aber autonomes fahren ist generell eh kein einfaches Problem.
 
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Die Bezeichnung macht sehr wohl Sinn.

Man hat die SAE Level halt schlecht gegliedert.

Level 3 macht keiner, weil dort der Fahrer tatsächlich kurz andere Dinge tun kann.

Der Schritt ist viel zu groß, man hätte hier bin Anfang an kleinere Zwischenetappen definieren sollen.
 
Loopman schrieb:
Fakt ist, die Kameras von Tesla können nicht richtig gut.
Magst du deine "Fakten" mal untermauern?
BAR86 schrieb:
es passieren hier noch absolut horrende Fehler.
Fenster die einen Körperteile abklemmen können beim schließen. Ebenso elektrische Heckklappen und Türen.
Magst du dazu mal den Rückruf vom KBA verlinken?

BAR86 schrieb:
Daher ist die Andeutung "Mercedes Software ist schlechter als Tesla" einfach fehl am Platz, weil Software nunmal mehr als 1 Detail ist
Software ist alles.
 
mmdj schrieb:
kein system wird momentan perfekt funktionieren, aber ich glaube fest daran, dass sie um einiges besser sind als menschen
Das ist selbverständlich komplett falsch, Stand heute.

Für wieviel Euro würdest du in einen Tesla steigen und gefesselt 1.000 km auf FSD mitfahren? (Egal ob USA oder hier)

Du wirst niemanden finden, der bei Sinnen ist.
 
HanBuaal schrieb:
…Macht mir persönlich dann keinen Spass mehr.
Den Punkt verstehe ich durchaus wenn es um Landstrasse oder Autobahn geht aber fahren in den deutschen Städten hat echt noch nie Spaß gemacht.
 
mmdj schrieb:
du bringst es auf den punkt, wie fahren wir menschen? zu 99% durch unsere augen

Nur fahren Menschen nunmal nicht so gut wie sie müssten.
Mit den Unfallraten eines menschlichen Fahrers würde kein Autopilot eine Zulassung bekommen.

Tesla geht da aus Kostengründen einen Sonderweg.
Chinisische Hersteller schnallen im Heimatmarkt auf 20.000€ (umgerechnet) Autos einen fetten LIDAR Sensor.
 
Weyoun schrieb:
27 Sensoren und doch nur Level 2, wo die Haftung ausschließlich dem Fahrer obliegt. Das können sie gerne behalten.
Wer am Straßenverkehr teilnimmt trägt die Verantwortung selber. In was für einer Welt leben wir denn bitte, wenn jeder meint keine Verantwortung für irgendwas tragen zu müssen? In so einem Falle wären Autos unerschwinglich. Und wenn man sich anschaut wieviele A********** am Steuer schon auf irgendeines ihrer Displays gucken, dann ist man nur einen Sensorfehler von einem tödlichen Unfall entfernt. Zwar immer noch besser als ohne Assistenz, aber nicht wirtschaftlich bei aktueller Gesetzeslage.
 
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So ein Unfug 😖.

Ein Auto muss ein Auto sein und kein fahrender Haufen Elektroschrott,
wo Einen hunderttausende blinkende Lämpchen und Töne
vom aufmerksamen Fahren abhalten 🤪.
Brauche keinen übertriebenen Technikschnickschnack im Auto.
Wobei ich sogar finde, dass die Meisten den Unfug auch nicht wirklich brauchen.
BTW: Schwiegersohns Auto stand fast 4 Monate (!!!) in der Fachwerkstatt (!)
weil an der überbordenden Elektronik was defekt war und der Fehler nach intensiver Suche
und auch nach Anfrage nach Hilfe beim Hersteller, nicht gefunden wurde.
Da weis ich, was ich definitiv NICHT brauche 😆
Ergänzung ()

Fujiyama schrieb:
Bin ja der Meinung die ganzen Displays lenken zu sehr ab, jedoch gleicht das die Assistenzsysteme wieder aus.
Ein Zweikampf zwischen Displays und Assistenzsystemen 😄.
Wer wird gewinnen 😆.
 
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DagdaMor schrieb:
Was für ein qualifizierter Kommentar. Aber vielleicht bekommst Du ja noch irgendwo ein Ford T-Modell, das ist Autofahren in Reinform ;).
 
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_BONOBO_ schrieb:
Lustig, mal wieder Tesla ... GRRR Elon ... obwohl es im Artikel um Mercedes geht. Der kann im Grunde das, was FSD in den USA seit Jahren macht, nur eben erst 2027. Dass FSD hier nicht läuft, liegt doch nicht an der Technik: Die Niederländer haben es im April zugelassen, und die EU schiebt die Abstimmung einfach auf Dezember. Typisch Europa halt.

Und mal ehrlich, der Mercedes wartet lieber ewig, lässt Lücken liegen und klebt am Tempolimit. Fährt so ein Mensch? Eher ein Fahrschüler in der ersten Stunde. Freihändig ist da übrigens auch nix, trotz Überschrift.

Huh? FSD supervised seit 2024. Also zwei Jahre ist wirklich das Minimum um im Plural von Jahren zu sprechen…ist trotzdem noch Level 2 egal wie viele ++ du dahintersetzt. Per Definition wird dir der Hersteller nicht garantieren immer fehlerfrei zu arbeiten.

Ganz ab davon kann mein EQS schon deutlich länger nach Level 3 auf der Autobahn fahren…surprise suprise…hat keiner gekauft.

Die Zulassungen sind - zum Glück - nunmal unterschiedlich, wenn man die USA und die EU vergleicht. Im Übrigen setzt sich ja Deutschland mittlerweile sogar für die Zulassung europaweit ein…ein großer Streitpunkt IST die Überschreitung des Geschwindigkeitslimit, was Tesla non chalant fordert. Deutschland setzt sich für bis zu 10% Überschreitung ein. Lustig, dass du denkst, Mercedes fährt wie ein Fahrschüler…DAS DING FÄHRT SO WIE EIGENTLICH JEDER ZU FAHREN HAT…das man sowas aussprechen muss…ist wie die Abstandautomatik auf den gesetzlichen Rahmen einzustellen (Stufe 3 bei Mercedes) und jeder denkt die Lücke ist für ihn. Nein Pascal, ich denke nicht.
 
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Incanus schrieb:
Was für ein qualifizierter Kommentar. Aber vielleicht bekommst Du ja noch irgendwo ein Ford T-Modell, das ist Autofahren in Reinform ;).
Hey. Das würde ich wirklich gerne mal fahren 😃.
Aber nicht regelmäßig 😄
 
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