- Registriert
- Jan. 2007
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Ist eine schwierige Frage...
Ich kann das ja mal so wie Hisn aus Sicht eines Familenvaters schildern:
Meine Arbeit ist alles in allem ganz ok. Arbeite 38h die Woche, bei relativ gutem Lohn. An Freizeit mangelt es mir nicht, die Frage die sich stellt ist, was man mit seiner Freizeit anzufangen gedenkt.
Ich wohne im Rhein Main Gebiet und hier sind die Unterhaltskosten sehr hoch. Bevor meine Frau und ich ein Haus gekauft haben, wohnten wir in einer drei Zimmer Wohung mit 70 qm, die Warm um die 850€ gekostet hat, was bei uns im Raum völlig normale Mieten sind. Nach dem Hauskauf wurde geheiratet und kurz drauf kam unser Sohn auf die Welt. Was bedeutete, das meine Frau drei Jahre zuhause war und ich mit meinem verdienst den großteil stemmen musste. Die 64% vom Netto die meine Frau bekommen hat, sind komplett aufs Sparbuch gewandert. Also es wäre mir überhaupt nicht möglich einen Job anzunehmen in dem ich mehr Freizeit hätte aber weniger verdienen würde. Und die paar Kröten Kindergeld, sind schon allen für den Kindergartenplatz weg. Desweiteren darf ich am bei meinem Steuerausgleich jedes Jahr auch noch schön was ans Finanzamt abdrücken dank Steuerklasse 3. Ich will mal behaupten, das wir kein sonderlich hohen Lebensstandard haben. Haus und ein Auto. Ich selbst fahre mit der Bahn, da ein zweites Auto nicht bezahlbar ist.
Ich denke die meisten hier im Forum haben nur Verantwortung sich selbst gegeüber, also keine Familie o.ä. Wenn man für sich allein die Entscheidung fällt, das man mit weniger Geld klarkommt, ist das sicherlich legitim. Die ganze Sache stellt sich allerdings anders da, sobald man noch für andere Menschen Verantwortung übernehmen muss. Als Hauptverdiener in der Familie muss ich nun mal sicherstellen, das es reicht und das es allen gut geht.
Ich kann das ja mal so wie Hisn aus Sicht eines Familenvaters schildern:
Meine Arbeit ist alles in allem ganz ok. Arbeite 38h die Woche, bei relativ gutem Lohn. An Freizeit mangelt es mir nicht, die Frage die sich stellt ist, was man mit seiner Freizeit anzufangen gedenkt.
Ich wohne im Rhein Main Gebiet und hier sind die Unterhaltskosten sehr hoch. Bevor meine Frau und ich ein Haus gekauft haben, wohnten wir in einer drei Zimmer Wohung mit 70 qm, die Warm um die 850€ gekostet hat, was bei uns im Raum völlig normale Mieten sind. Nach dem Hauskauf wurde geheiratet und kurz drauf kam unser Sohn auf die Welt. Was bedeutete, das meine Frau drei Jahre zuhause war und ich mit meinem verdienst den großteil stemmen musste. Die 64% vom Netto die meine Frau bekommen hat, sind komplett aufs Sparbuch gewandert. Also es wäre mir überhaupt nicht möglich einen Job anzunehmen in dem ich mehr Freizeit hätte aber weniger verdienen würde. Und die paar Kröten Kindergeld, sind schon allen für den Kindergartenplatz weg. Desweiteren darf ich am bei meinem Steuerausgleich jedes Jahr auch noch schön was ans Finanzamt abdrücken dank Steuerklasse 3. Ich will mal behaupten, das wir kein sonderlich hohen Lebensstandard haben. Haus und ein Auto. Ich selbst fahre mit der Bahn, da ein zweites Auto nicht bezahlbar ist.
Ich denke die meisten hier im Forum haben nur Verantwortung sich selbst gegeüber, also keine Familie o.ä. Wenn man für sich allein die Entscheidung fällt, das man mit weniger Geld klarkommt, ist das sicherlich legitim. Die ganze Sache stellt sich allerdings anders da, sobald man noch für andere Menschen Verantwortung übernehmen muss. Als Hauptverdiener in der Familie muss ich nun mal sicherstellen, das es reicht und das es allen gut geht.