Mehr Lohn weniger Freizeit vs Weniger Lohn und gemütliches Leben

Ist eine schwierige Frage...
Ich kann das ja mal so wie Hisn aus Sicht eines Familenvaters schildern:
Meine Arbeit ist alles in allem ganz ok. Arbeite 38h die Woche, bei relativ gutem Lohn. An Freizeit mangelt es mir nicht, die Frage die sich stellt ist, was man mit seiner Freizeit anzufangen gedenkt.
Ich wohne im Rhein Main Gebiet und hier sind die Unterhaltskosten sehr hoch. Bevor meine Frau und ich ein Haus gekauft haben, wohnten wir in einer drei Zimmer Wohung mit 70 qm, die Warm um die 850€ gekostet hat, was bei uns im Raum völlig normale Mieten sind. Nach dem Hauskauf wurde geheiratet und kurz drauf kam unser Sohn auf die Welt. Was bedeutete, das meine Frau drei Jahre zuhause war und ich mit meinem verdienst den großteil stemmen musste. Die 64% vom Netto die meine Frau bekommen hat, sind komplett aufs Sparbuch gewandert. Also es wäre mir überhaupt nicht möglich einen Job anzunehmen in dem ich mehr Freizeit hätte aber weniger verdienen würde. Und die paar Kröten Kindergeld, sind schon allen für den Kindergartenplatz weg. Desweiteren darf ich am bei meinem Steuerausgleich jedes Jahr auch noch schön was ans Finanzamt abdrücken dank Steuerklasse 3. Ich will mal behaupten, das wir kein sonderlich hohen Lebensstandard haben. Haus und ein Auto. Ich selbst fahre mit der Bahn, da ein zweites Auto nicht bezahlbar ist.
Ich denke die meisten hier im Forum haben nur Verantwortung sich selbst gegeüber, also keine Familie o.ä. Wenn man für sich allein die Entscheidung fällt, das man mit weniger Geld klarkommt, ist das sicherlich legitim. Die ganze Sache stellt sich allerdings anders da, sobald man noch für andere Menschen Verantwortung übernehmen muss. Als Hauptverdiener in der Familie muss ich nun mal sicherstellen, das es reicht und das es allen gut geht.
 
....das wir kein sonderlich hohen Lebensstandard haben. Haus....

Der Eine so, der Andere so. Ich finde ein Haus, und da wir nicht wissen ob das auch "nur" 100qm groß ist kann man das schlecht beurteilen, ist schon ein gewisser Luxus. Und wenn man den Luxus eben haben will, muss man dafür auch bezahlen. In dem Falle eben mit Freizeit wegen Geld welches man reinholen muss.

Als Hauptverdiener in der Familie muss ich nun mal sicherstellen, das es reicht und das es allen gut geht.
Richtig. Das bedeutet natürlich nicht, dass du dir ein Haus kaufen musst. ;) *pieks*

Das ist nunmal eure Entscheidung gewesen, auch das mit dem Kind war eure Entscheidung. Und wie bei allem im Leben, Ursache und Wirkung und Konsequenzen. Es ist daher einfach LOGISCH, dass dir wegen dem Kind Geld wegfällt in den ersten Lebensjahren. Das war euch ja bewusst, es hat euch doch keiner gezwungen. Und das hat auch mit Alleinsein nichts zu tun. Der Eine mag es eben so, ungebunden. Für mich wäre das auch nichts. Wenn du aber eben eine geldwerte Verpflichtung (Haus) hast, und dann kommt ein Kind, ja nu. Das Haus willst du, nehme ich jetzt einfach mal an, doch nicht abbezahlen und wenn es dir gehört und du stirbst dem Staat oder irgendjemandem schenken oder? Du willst, weil es dir jetzt gut geht, und weil du es finanziell kannst, deinem Kind das vermachen und somit dafür sorgen, dass dieses einen guten Start hat, es besser hat als du (ich weiss nicht ob du noch andere Grundstücke und Häuser/Wohnungen besitzt) und wiederum unabhängiger wird. Du sorgst also für eine gewisse Nachhaltigkeit in deiner Abstammungslinie. ;) Auch wenn das komisch klingt. Mit ins Grab nehmen kannst du dein Haus nämlich nicht.

Und da würde ich behaupten: Das ist Luxus. Du meinst es wäre ein "normaler Lebensstandard", ich pers. halte es für einen hohen Lebensstd., denn du kannst über die Ernährung und laufenden Kosten hinaus, auch mit Kind, Geld für einen Luxusgegenstand erbringen.

Das eben auf Kosten deiner Freizeit, die du dafür opferst.
 
Ich finde ein Haus ist kein "Luxus", wenn es nicht eine halbe Villa oder mit riesen Hof ist. Meine Mutter hat sich nen Reihenhaus gekauft und zahlt statt der Miete halt an die Bank, ungefähr den selben Betrag. Gehört ihr dann halt nach x Jahren und wenn sie in Rente ist, muss sie es nicht mehr abzahlen bzw. zahlt keine Miete.

Wenn wir (Freundin und ich) ein adäquates Haus finden, würden wir eins auch eins kaufen und das Abzahlen, statt ewig Miete zu zahlen. Das zähle ich eher zu Lebensstandart, andere Dinge fallen für mich unter Luxus, wie nen teruers Auto, Motorrad etc. Klar ist es zu zweit einfacher zu finanzieren, aber alleine gehts auch, und wenn man dann halt "doppelt so lange" an die Bank bezahlt. Klar gibt es immer Unsicherheiten, wie Job und so, aber da mach ich mir in meinem Fall keine Sorgen.
 
Das Abbezahlen eines Hauses ist nicht gleichzusetzen mit einer Miete. Wenn dir etwas in deinem Haus kaputt geht, und du deswegen in Geldprobleme stürzt, nützt dir dein Haus nichts. Dann ist dein Haus weg. Man darf sich eben wegen einem Haus nicht blank ziehen. Das unterstelle ich ja noch nichtmals, das kann einem bei einem Hauskauf, außer man hat die Kohlen eben locker, immer passieren. Ein Haus ist aber nunmal ein Luxus.

Früher konnte man den Luxus ganz "ohne Probleme" mit Arbeit wettmachen. Indem man eben die Arbeitsstelle wechseln konnte wie es einem passte. Natürlich kann man das auch heute noch, bringt man genug Praxiserfahrung mit und genug Fachwissen. Aber auch das hindert die Arbeitgeber nicht immer einen zu entlassen. Wenn alles geregelt und sicher ist, klar, das ist immer toll unabhängig zu sein mit einem Haus. Aber dennoch muss man nunmal Reparaturen bezahlen, die man als Mieter niemals an der Backe hätte.

Weswegen ich:
und zahlt statt der Miete halt an die Bank, ungefähr den selben Betrag
einfach nur für ein Gerücht halte. Sofern das Einkommen bombensicher ist, ist das nie ein Thema. Sobald man aber in irgend einem Punkt wankt (wie eben jetzt oben, das Kind ist da und Einkommen fehlt) oder die Arbeit war doch nicht so sicher, dann steht man vor größeren Problemen.

Wie du schreibst:
Klar gibt es immer Unsicherheiten, wie Job und so, aber da mach ich mir in meinem Fall keine Sorgen.
In dem Falle ist dein Job sogar Luxus ;)
 
Natürlich hat mich/uns niemand dazu gezwungen. Uns war die Tragweite unserer Handlungen schon bewusst. Ich wollte damit auch nur mal aufzeigen, das man in gewissen Konstelationen nicht mehr frei entscheiden kann, ob man lieber mehr Freizeit hätte, weil sich die Frage nicht mehr stellt. Und ging es bei der Entscheidung des Hauskaufs auch darum, das wir nicht mehr eingesehen haben unserem Vermieter jedes Jahr einen neuen Porsche zu sponsern. Mit dem Geld was wir an Miete aus dem Fenster geblasen haben, lässt sich auch locker ein Haus finanzieren.
Das mit dem Vererben ist so eine Sache... Unsere Einstellung ist, das wir unser Kind auf das Leben vorbereiten damit er später mal auf eigenen Beinen stehen kann. Was mit dem Haus passiert wenn wir mal alt sind, weiß ich jetzt noch nicht. Wenn wir keine Lust mehr auf die Hütte haben, wird sie eben wieder Verkauft und wir ziehen irgendwo ins warme. Aber bis dahin vergeht noch viel Zeit.
Außerdem sollte man sich immer vor Augen führen, das die Mieten mit großer Wahrscheinlichkeit nicht geringer werden, damit war die einzige logische Handlung, Eigentum. Weder meine Frau noch ich wollen im Alter dem Staat auf der Tasche liegen, weil wir nicht mehr in der Lage sind die Miete zu bezahlen.
Natürlich bin ich bereit meine Freuzeit zu opfern damit es meiner Famile gut geht, aber ich denke das würde jeder so machen.
 
Onkelhitman schrieb:
Das Abbezahlen eines Hauses ist nicht gleichzusetzen mit einer Miete. Wenn dir etwas in deinem Haus kaputt geht...Dann ist dein Haus weg.
Das ist wohl das Negativbeispiel schlecht hin^^ Bis es so schlimm wird, muss aber viel passieren.
Aber davon ab, wenn man keine 2 linken Hände hat und im Bekannten/Verwandtenkreis genug Leute hat, die die meisten handwerklichen Sachen, die man beim Hausausbau/Reperatur benötigt, hat, geht auch das klar. Beides ist glücklicherweise der Fall.

Eben locker haben wir das Geld auch nicht :)

Onkelhitman schrieb:
Natürlich kann man das auch heute noch, bringt man genug Praxiserfahrung mit und genug Fachwissen. Aber auch das hindert die Arbeitgeber nicht immer einen zu entlassen.

Da hast du Recht, aber wenn man das hat, hat man auch keine Probleme einen neuen Job zu finden :)

Das von meiner Mutter würde ich nicht schreiben, wenns nicht so wäre. Warum auch? Wenn ich das richtig habe, sind es 20 oder 50€ mehr im Monat und kurz vor ihrer Rente hat sie es abbezahlt. Wo ist das Problem 20-30 Jahre irgendwas abzubezahlen? Sicherer Job, wie bei ihr vorrausgesetzt?

Muffknutscher schrieb:
Mit dem Geld was wir an Miete aus dem Fenster geblasen haben, lässt sich auch locker ein Haus finanzieren...Weder meine Frau noch ich wollen im Alter dem Staat auf der Tasche liegen, weil wir nicht mehr in der Lage sind die Miete zu bezahlen. Natürlich bin ich bereit meine Freuzeit zu opfern damit es meiner Famile gut geht, aber ich denke das würde jeder so machen.

Das sehe ich ganz genauso. Und ich finds gut, dass ihr das tortz/wegen des Kindes gemacht habt. Dafür würde ich auch mehr arbeiten gehen, wenn es nötig wäre.
 
Mit dem Geld was wir an Miete aus dem Fenster geblasen haben, lässt sich auch locker ein Haus finanzieren.
850€ warm = hm, wieviel. 700 kalt? 700* 12 = 8400€. 8400€ * 20 Jahre = 168 000. - Zinsen die in der Zeit anfallen: ca. 120 000€ ?

Und das bedeutet, dass man in den 20 Jahren SICHER die 700€ jeden Monat erbringen KANN und MUSS. Ich versteh das ja auch. Es bedeutet Unabhängigkeit, es bedeutet Sicherheit. Es ist aber eben nicht für jeden machbar. Geht dir die Heizungsanlage kaputt, sind 10 000€ mal wieder weg. Die muss man dann eben stemmen. Ist ein Rohr im Eimer, muss man das reparieren/lassen. Wieder 5000€ weg. Ich verstehe das, und ich finde es auch in Ordnung wenn man es kann und will.

Das ist aber ansich ein Eingeständnis, eben eine Akzeptanz. Ich kann es, darum mach ich es. Mit 38h Woche bist du ja noch gut dran. Aber 60 Stunden um eben das zu erreichen halte ich für falsch.

Weder meine Frau noch ich wollen im Alter dem Staat auf der Tasche liegen, weil wir nicht mehr in der Lage sind die Miete zu bezahlen.
Wir liegen alle dem Staat in der Tasche wenn es so weitergeht. Denn wer soll sich um dich kümmern wenn du alt bist? Mit Glück du selbst. Mit Pech einer deiner Verwandten. Und mit sehr viel Pech jemand Fremder, der dafür bezahlt wird, und wenn es keiner zahlen kann, ist das Haus weg.

Natürlich bin ich bereit meine Freuzeit zu opfern damit es meiner Famile gut geht, aber ich denke das würde jeder so machen.
Wenn du deine Freizeit so opfern musst, dass du mit deiner Familie keine Zeit mehr verbringen kannst, wofür dann der Besitz? DANN bringt es nichts. Klar möchte man etwas schaffen, aber dieses etwas muss nunmal eben nicht immer mit Geld verbunden sein. Luxus eben. ;) Mit Geld verbunden. Du kannst es nur erreichen wenn du arbeitest.

@Scheitel
Du willst nicht wissen wievielen das schon so passiert ist. Ja, wie du schreibst:
Wo ist das Problem 20-30 Jahre irgendwas abzubezahlen? Sicherer Job, wie bei ihr vorrausgesetzt?
Das ist überhaupt kein Problem. Und das sehe ich nicht als Problem. Das was ich als Problem sehe ist, dass es sich manche mit genau denselben Hintergedanken einfach zu leicht machen. "Och anstatt Miete zahl ich eben mein Haus ab." Und dann bemerken sie, dass ihr Job doch nicht so sicher war. Dass sie einfach ausgetauscht werden können durch jeden x-beliebigen (möchte ich euch jetzt nicht unterstellen, aber so läufts nunmal wenn Geld vom Unternehmen aus gespart werden soll. In einem Unternehmen ;) )
 
850€ warm = hm, wieviel. 700 kalt? 700* 12 = 8400€. 8400€ * 20 Jahre = 168 000. - Zinsen die in der Zeit anfallen: ca. 120 000€ ?

Und das bedeutet, dass man in den 20 Jahren SICHER die 700€ jeden Monat erbringen KANN und MUSS. Ich versteh das ja auch. Es bedeutet Unabhängigkeit, es bedeutet Sicherheit. Es ist aber eben nicht für jeden machbar. Geht dir die Heizungsanlage kaputt, sind 10 000€ mal wieder weg. Die muss man dann eben stemmen. Ist ein Rohr im Eimer, muss man das reparieren/lassen. Wieder 5000€ weg. Ich verstehe das, und ich finde es auch in Ordnung wenn man es kann und will.

Für ein Haus braucht man real > 3k pro Monat. Dann hat man das auch schnell abbezahlt. 5k für ein Rohr halte ich hingegen für völlig überzogen ^^
 
Ich hab derzeit weniger Lohn aber mehr Freizeit. Find ich auch gut so. Größeres Problem ist das mir mein job nicht so viel Spaß macht deshalb quäle ich mich Woche für Woche ins Wochenende. War dieses Jahr schon 6 Wochen krank und 4 Wochen Urlaub. Wenn ich bedenke das dieses Jahr gerade mal zur Hälfte um ist könnte ich mich übergeben
 
@aurum
Tust du das? Hier im Haus sind z.B. noch alte Bleirohre installiert. Da ist uns (glücklicherweise ist es mir aufgefallen) im gesamten Küchenstrang ne Leitung kaputt gegangen. Da kostete das Verlegen und installieren von PVC-Rohren 3000€. Und es wurde nur unten im Keller verlegt (hat die Versicherung übernommen, ich selbst bin hier ja nur Mieter). Wenn man aber das Abflussrohr vom Haus komplett von oben hätte neu legen müssen, hätten dazu alle Wände aufgerissen werden müssen in den Küchen. Dann darf da nachher verputzt, gefliest und Tapeziert/gestrichen werden. Sowas kostet alles nunmal.

3k halte ICH wieder für übertrieben. Es muss nicht viel Geld sein, welches man im Monat bekommt, und ich stimme unseren beiden da oben ja auch zu. WENN die Arbeit eben 100% sicher ist. Denn ansonsten steht man sehr schnell auf dem Schlauch und hat noch nen guten Batzen Geld der fehlt. Dann kann es mächtig hart werden. Es soll alles gegeben haben. Ich bin ja gerne mal der Schwarzmaler, was ist, wenn Muffknutschers Frau stirbt? Vielleicht hat sie eine Lebensversicherung und die beiden haben sich abgesichert. Vielleicht auch nicht und dann wirds eng. Ich weiss es nicht, aber es ist nie so einfach wie man es sich vorstellt. Es kann immer was schlimmes passieren (was positives wäre ja gegen meine eigene Meinung es passiert WENN immer das Schlimmste).

Da nützen einem dann 3k nicht, wenn man dann nach 10 Jahren zwar sein Haus hat, aber gar keine Arbeit findet. Vor allem hätte man ja, würde man zur Miete wohnen, diese ja bezahlt bekommen. (und bitte nicht schreien, der Herr Wulff beschwert sich auch nicht über 1000€ mehr im Monat)
 
Ich bin derzeit auch in einer Arbeit in der ich eigl. mehr Freizeit statt Arbeit habe. Nur leider sieht so natürlich auch das Gehalt aus.
Schon oft mit Kumpels drüber gesprochen: Ja arbeite doch schicht in ner großen Firma da gibts immer mindestens 2k am ende vom Monat.
Nur habe ich das 5 Wochen mal gemacht.
Diese blöden Schichten gehn mir einfach auf den Sack. Spätschicht haste nix vom Tag und Nachtschicht schlaf ich fast durch bis zum arbeiten -.-

Bin derweil ohne Schicht mit wenig Geld eigl. zufrieden. Nur wenn man mal bedenkt das mit 25 noch bei Mutter wohne ich evtl. mal en Kind will und evtl. en kleines Häuschen dann denkt man schonmal um das es auch anders gehen muss.

Nun beginne ich im August eine Weiterbildung zum Elektrotechniker in der Informations und Komunikationstechnik.

Damit ich einfach hoffentlich einen Mittelweg finde zwischen Geld verdienen und Leben!!

Gruß
 
Vollzeit? Teilzeit? Hab ich mir auch schon überlegt aber finanziell kann ich mir nur teilzeit leisten und das stell ich mir hart vor
 
wie gesagt da ich bei Mutter wohne komme ich hin. Dadurch kann ich mir sogar weiterhin mein aktuelles Auto leisten (Wollte ich nicht hergeben da ich lange für gespart habe) und meine Eltern helfen mir so gut sie können. Muss halt Meisterbafög nehmen und das zurückzahlen

Sind in Summe ca. 4000 € was ich als hoffentliche Maximalkosten kalkuliert habe. (keine angst das war Kalkulation: Es läuft alles glatt :-)

Kann auch weiterhin bei meiner Firma 400 € arbeiten in dern Ferien für den selben Stundenlohn. Was ich meinem Chef sehr hoch anrechne.

Wie gesagt die Firma ist echt super. Ich komme mit echt fast allen super aus. Habe sogar eigl. Freunde gefunden. Nur Leider der Finanzielle Aspekt zwingt mich dazu zu gehen.
 
Scheitel schrieb:
Ich finde ein Haus ist kein "Luxus", ....

Solange die Mehrheit im Mietverhältnis lebt ist es ein Luxus. Viele Leute verlieren ihr Haus sogar wieder wenn sie in Zahlungssschwierigkeiten kommen.

Onkelhitman schrieb:
.... Es bedeutet Unabhängigkeit, es bedeutet Sicherheit....

Sicherheit - ja, Unabhängigkeit - nein.
Ein Haus bindet einen an den Standort; man kann vermieten, aber man will ja am Ende doch in dem Haus leben oder als Vermieter mit nur diesem Haus dieses doch gut aufgehoben sehen.

Jemand mit einer Mietwohnung kann woanders hinziehen, jemand mit einem Haus bleibt eher an seinem Ort, auch wenn die wirtschaftliche Lage schwieriger ist.
 
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@Fu Manchu
Du hast natürlich recht, es war zu pauschal. Ich hätte schreiben müssen: "es bedeutet Unabhängigkeit im Vergleich zur Miete".
 
Natürlich haben wir für die Eventualität das jemand von uns das Zeitliche segent vorgesorgt. Wir beide habe eine Risiko Lebensversicherung mit je 150K. Und sollte ich Arbeitsbedingt aus dem Leben scheiden, bekommt meine Frau nochmals 2 Jahresgehälter von meiner Firma. Meine Familie ist also versorgt. Für das Haus haben wir im Vorfeld so pi mal daumen 1300€ im Monat kalkuliert. Heißt die monaltliche Rate plus diverse Versicherungen, Rücklagen usw. Wir haben einen zusätzlichen Puffer von ca. 4 Monatsgehältern auf der Bank falls mal was ist. Und die Rücklagen für das Haus, falls etwas in die Brüche geht, wie z.b. Heizung o.ä.
Das sind aber alles Dinge die man im Vorfeld weiß und auch entsprechend einplanen muss.
Aber wie gesagt, Freizeit habe ich. Und ich kann auch genügend Zeit mit meiner Familie verbringen.

Natürlich ist mir klar das kein Job zu 100% sicher ist. Aber wenn man sich darüber sein ganzes Leben Sorgen macht, würde keiner mehr Eigentum haben. Ausser natürlich die, die eh mit dem goldenen Löffel im Mund auf die Welt kommen. War/ist bei uns aber nicht so.
Es gibt auf alle Fälle Sicherheit, Unabhängigkeit in der Form, das wir keine Nachbarn haben die uns auf den Zeiger gehen, weil man die Strasse mal nicht gefegt hat, oder ein Tag später das Treppenhaus wischt. Und nicht mehr der Willkür der Vermieter ausgesetzt sind, die meinen einmal im Jahr die Miete zu erhöhen.
Klar bin ich ortsgebunden, aber hier im Rhein Main Gebiet ist das nicht das Problem. Jobs gibt es hier in FFM und Umgebung genug.
 
Fu Manchu schrieb:
Solange die Mehrheit im Mietverhältnis lebt ist es ein Luxus.

Das mag vl. auch daran liegen, dass es einfach viel mehr Mietwohnungen als Häuser gibt, viele Leute ungern aufm Land wohnen wollen(wo es mehr halt meist mehr Häuser als Mietwohnunge gibt). Aber jeder hat da halt seine eigene Sichtweise :)
Ich komme ursprünglich vom Land und bin so augewachsen, bzw. kenne es nicht anders, als das jeder sein Haus hatte (kein Luxusdingen). Meine Eltern sind auch weder reich oder sonst was.
Aber um z.B. nen Haus schneller abzahlen zu können, würde ich auch nen Job annehmen, wo ich mehr arbeiten müsste und mehr verdienen würde. Aber da dem zur Zeit nicht so ist und es mir gut in meiner Firma gefällt und das Gehalt okay ist, bleibts erstmal so.
 
Du tust ja gerade so als ob die Firmen bei dir Schlange stehen und sagen "Hier bei mir verdienst du X bei X std. in der Woche"

Ich würde auch sofort den Job wechseln wenn mir einer das sagen würde wie oben. Nur leider ist es hier so "Nimm das oder bleib daheim"
 
@Slezer

Kommt auf deine Qualifikationen an :) Ich hatte auch schon Firmen bzw. Vertreter davon die mich angesprochen hatten ob ich nicht bei ihnen anfangen wolle.
 
So sollte das nicht wirken, sorry. Aber Cooler Master hat schon Recht. Davon ab, gibt es je nach Berufszweig ja auch noch mehr oder weniger viele Stellen, die frei sind :)
 
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