Mein Distro-Hopping beenden / Fedora oder Bazzite?

end0fseven

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Guten Abend

Ich bin eigentlich ein Glücklicher Linux nutzer, stosse aber teilweise immer wieder auf Probleme. Angefangen mit Mint und X11, was bei meinem Multimonitor Probleme gemacht hat mit der Synchronisierung der FPS. Dann gewechselt auf KDE unter Mint. Ich finde KDE schrecklich.
Dann kurz bei Fedora gelandet, dort war mir der Desktop zu Minimal unter GNOME. Dann zu Ubuntu 25.04. Mittlerweile erfahren dann man Extentions nutzen kann. Jedoch nervt mich Ubuntu mit dem ganzen Snap und habe das gefühl ich habe alles vermischt. Flatpaks habe ich nachträglich aktiviert.

Mint ist für mich keine Option, da ich gerne vom Kernel her ein aktuelleres System habe, da ich zwischendurch auch Zocke.

Jetzt bin ich am überlegen nocheinmal auf Fedora 42 mit GNOME zu wechseln. Ich brauche ein Aufgeräumtes System, wo ich zwischendurch auch Zocken kann. Flatpaks, auch mal einen Bildschirm Freigeben können. Da scheint Wayland unter Ubuntu immer noch Verbuggt zu sein?
Jedoch habe ich auch vieles über Bazzite gelesen. Mir ist eigentlich eine Distro so nah wie möglich "am Zweig" am liebsten.

Was würdet ihr empfehlen?

Ich nutze das System für Browsing, Gaming (vorallem Spiele ohne Anticheat) /, Bildbearbeitung (Darktable), selten Video Schnitt mit DaVinci Resolve, Fernwartung mit Anydesk, aktuelle Rippe ich Blurays und DVDs (MakeMKV, Handbrake) sowie CDs )Exact Audio Copy). Auch spiele ich mit LM-Studio rum.
Ab und zu würde ich gerne AppImages oder .run (Bspw. Heaven Benchmark) verwenden, das ging teilweise wegen einer Abhängigkeit unter Ubuntu nicht mehr. Kann aber gerade nicht sagen welche das war.

Auch arbeite ich viel auf meinen Netzlaufwerken, da musste ich oft wenn ich eine Mail geschrieben habe, die Datei direkt Downloaden da wieder was mit Berechtigungen nicht ging. Unter Fedora ging das.

Was ich halt noch nicht ganz verstehe sind die .rpm Pakete. Minecraft gibt es zb. ja nur als .deb Paket. Gibt es da eine alternative unter Fedora die Offiziell ist?

Meine System:
Mein PC: AMD Ryzen 5 5600X, 2x16GB Corsair (3200MHz/C16), ASUS PRIME A320I-K, Samsung 970 EVO Plus 1TB, Sapphire RX 6600 XT, bq! Pure Power 11 (500W), NZXT H210i, Ubuntu 25.04
Monitore: 1x BenQ EW3270ZL (WQHD)
Smartphone: Google Pixel 6
Notebook: Dell Latitude 7390 2in1, Mint 22.1

Ich danke euch. Vielleicht endet ja endlich mein Distro Hopping 🙈 Weil zu Windows will ich definitiv nicht mehr zurück, der Zug ist abgefahren!
 
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Jeweniger esoterische Randgruppendistro, desto länger wirst du keine Probleme haben oder bestehende lösen koennen

Fedora
Ubuntu/Mint
Arch

end0fseven schrieb:
Was ich halt noch nicht ganz verstehe sind die .rpm Pakete. Minecraft gibt es zb. ja nur als .deb Paket. Gibt es da eine alternative unter Fedora die Offiziell ist?
du nutzt aber schon Paketanager? mit rpm / deb paketen ollte man nicht manuel fummeln muessen

https://fedoramagazine.org/play-minecraft-fedora/

bei minecraft reicht java zuinstallieren und die anwendung herutner zu laden
 
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@madmax2010 Ja, ich nutze die Paketmanager. Einige Anwendungen gibt es halt dann doch nicht. Deshalb Appimages oder .run Dateien wie Heaven Benchmark.

Welche Distro nutzt du? Und warum?
 
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end0fseven schrieb:
Ich finde KDE schrecklich.
Das ist Schade, KDE ist am besten was Wayland angeht. Glaub in Mint ist auch noch nur KDE Plasma 5 ?Also falls es keine grundlegende Aversion war, gib KDE nochmal ne Chance, aber in der 6er Variante ^^
 
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Ich nutze seit 10+ Jahren Arch linux weil:
1. Top Wiki
2. Top Community
3. Kein fummeln mit Flatpacks, PPAs, Snap und sonstigem.
-> Alles ist im AUR und dinge Funktionieren einfach.

Die Desktopumgebung war anfangs Gnome, dann Cinnamon, dann irgendwann Kde, inzwischen Hyprland.

Arch habe ich 1x installiert und wenn ich ein neues System habe, spiele ich das letzte backup darauf ein.
Neu installiert habe ich meinen Privatkram seit ca 2013 nicht mehr. 2021 ist ein Update mal kaputt gegangen, aber auch das war nach 10 Minuten erledigt.
Ubuntu und Mint Zelegen sich irgendwann bei jedem 2. Distupgrade.

Privat wäre Fedora meine 2. Wahl.

Professionell nutz ich meist je nach Projekt Debian oder RHEL

Ergänzung ()

Kaito Kariheddo schrieb:
Das ist Schade, KDE ist am besten was Wayland angeht. Glaub in Mint ist auch noch nur KDE Plasma 5 ?Also falls es keine grundlegende Aversion war, gib KDE nochmal ne Chance, aber in der 6er Variante ^^
+1 KDE 6 mit Wayland finde ich extrem gut.
Smooth, stabil, flexibel
Ergänzung ()

end0fseven schrieb:
Ja, ich nutze die Paketmanager.
gut. wusste ich bei dir glaube ich eigentlich auch. manche user installieren halt aber gern Windows-Style
 
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@Kaito Kariheddo Tatsächlich habe ich auch schon Fedora 42 mit KDE kurz gehabt und auch schon Manjaro. Ich werde mit KDE irgendwie nicht warm. Mit Persönlich ist KDE zu überladen mit den ganzen Einstellungen. Lange mochte ich Cinnamon. Seit ich aber Ubuntu wieder eine Chance gegeben habe und sehe wie einfach und Aufgeräumt GNOME sein kann, bin ich Fan geworden :) Ich brauche ein Simples Einstellungsmenü, ein einfaches Dock mit ein paar Programmen und Nautilus als Dateimanager reicht mir eigentlich auch. Auch wenn mir hier Nemo von Mint etwas lieber wäre.

Aber wenn ihr sagt das Wayland noch nicht so gut mit Gnome funktioniert muss ich mir das wohl anschauen. Ich hatte jetzt unter Ubuntu oft das Problem bei Bildschirmfreigaben in Discord oder Signal, dass der Bildschirm oft Geruckelt hat. Oder wenn ich anderen Personen per Anydesk was zeigen wollte, sie eine Meldung hatten, das dieser Displaymanager nicht geht. Das wäre halt super wichtig.

@madmax2010 Falls ich mal Arch Probieren wollen würde, würdest du da direkt auf Arch gehen oder eher Richtung CachyOS?
Ich mag eigentlich Debian auch sehr. Hatte aber gerade wo Split Fiction als Spiel raus kam, das Problem das Mint eine veraltete Mesa Version noch hatte. Deshalb habe ich dann auf Fedora gewechselt da dort alles Top aktuell ist. Gut, ich muss sagen, ich kaufe Spiele selten direkt ab Release.

Ergänzung: Dann werde ich aber wohl nach deiner Aussage auch wieder richtung Fedora gehen. Jetzt ist halt dann nur noch die Frage ob KDE oder GNOME. Cinnamon hat ja leider immer noch X11.
 
Schon krass wie weit die Erfahrungen mit Arch auseinander gehen. Die einen haben es jahrelang laufen und nie Probleme, andere nutzen ein paar Tage und alles ist kaputt...
Ich nutze momentan Debian 13 mit Gnome. KDE ist viel zu überladen. Cinnamon ist aber auch okay.
 
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Fedora mit KDE:
  1. Man kann Programme immer noch nativ installieren, ohne das einem Snaps auf gezwängt werden
  2. Man kann Flatpaks installieren, wenn man möchte
  3. Hängt mit den Updates so um die 6 Wochen hinterher, sprich benötigte Updates für neue Hardware kommen nicht erst in 6 Monaten bis 5 Jahren
  4. KDE bringt Features doch ein Stück schneller als Gnome
 
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end0fseven schrieb:
Falls ich mal Arch Probieren wollen würde, würdest du da direkt auf Arch gehen oder eher Richtung CachyOS?
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Wenn arch mit stutzrädern, dann endavouros

Die fummeln nicht am OS herum.
Das ist vor allem ein installer in dem du das basis System mit beliebigen UIs schnell sauber einrichten kannst.
Sonst fummeln sie nicht viel und mit 30 Sekunden Aufwand ist man alles wieder los
Bisschen Desktop und grub theme. Helpcenter und ui für den paketmananer
Kann man easy deinstallieren, die cachy Leute sind toll und nett, aber echte spürbare Vorteile haben die meisten da eher nicht
 
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Und ich dachte immer, mal wählt sich die Distri und schaut dann, welches Desktop Enviroment einem am meisten liegt.
Wenn man natürlich beides in einen Top wirft...
(nein, keine Sorge - von Ububtu über LinuxMint über PoPOS! zu fedora bleib ich jetzt auch da)
 
Nach den Linux-Lehr-und Wanderjahren, in denen ich Mint, Peppermint, Puppy, Bodhi, Lubuntu, Xubuntu, Endeavour, Garuda, BunsenLabs und Crunchbangplusplus installiert hatte, setze ich zurzeit auf:

Debian Stable - wenn man weiß, wie man es einzurichten hat, das unnervigste OS von allen.
Ubuntu LTS - größte Community, bestes deutschsprachiges Wiki.
Fedora - meine Experimentierkiste mit KDE Plasma.
Arch - meine Experimentierkiste mit Hyprland (da bin ich aber noch Anfänger).

Anlass für zukünftiges Distrohopping: Alle genannten Distros setzten auf systemd, von dem ich nicht sicher bin, ob es nur ein Geschwulst oder Krebs am Linuxkörper ist. Die meisten Probleme, die ich mit meinen Distros habe, stehen in einem Bezug zu systemd.

Daher könnte ich mir vorstellen, irgendwann mal auf Devuan bzw. Artix zu gehen. Leider bin ich ein großer GNOME-Freund und würde mich dann von GNOME verabschieden müssen.

Mode- und Gamerdistros wie Bazzite und Cachy interessieren mich null; ich traue denen auch kein langes Leben zu.
 
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Alle, die die Optik von Gnome mögen aber damit Probleme haben, behaltet mal den Cosmic Desktop im Auge,

Ich warte eigentlich auch nur noch auf die 1.0 ^^
 
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Wenn ich eines gelernt habe, dann ist es die Experten nicht zu fragen, welche Distro man nehmen sollte. Egal welche man verwendet, es ist die falsche.

Ich hatte Bazzite ne Zeit lang genutzt und fand es gut. Sowohl KDE als auch GNOME.
 
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@Marcoschwa Darf ich fragen warum du es nicht mehr nutzt?
 
Teste unbedingt mal CachyOS, damit haben einige (wie mir) ihren Frieden gefunden.
 
Perval schrieb:
@Marcoschwa Darf ich fragen warum du es nicht mehr nutzt?
Ich hatte die Überlegung gehabt, von Windows auf Linux zu wechseln und mein Hauptanwendungsfeld waren Games.
Die Spiele liefen auch wunderbar. Sogar ein Problem mit Tearing, das ich mit Frame Generation unter Windows hatte, funktionierte unter Bazzite tadelos.
Die Nvidia Treiber haben nur leider unter Linux jedoch noch nicht denselben Leistungsstand wie unter Windows. Daher ist das auch kein bazzite eigenes Problem. Und somit bin ich wieder zurückgewechselt zu Windows.
Sonst wäre ich bei Bazzite geblieben bzw würde auch wieder zurückkehren, wenn Nividia wieder mehr Liebe in die Treiber steckt.
 
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RedPanda05 schrieb:
haben, behaltet mal den Cosmic Desktop im Auge,

Ich warte eigentlich auch nur noch auf die 1.0 ^^
Die einzige rust Anwendung die mit memory leaks zu kämpfen hat meinst du?
 
Marcoschwa schrieb:
Sonst wäre ich bei Bazzite geblieben bzw würde auch wieder zurückkehren, wenn Nividia wieder mehr Liebe in die Treiber steckt.
Die Entwickler bei Nvidia sind sich des Problems besonders bei D3D12 Spielen bewusst und haben von sich gegeben, daran zu arbeiten. Es gibt auch Spiele, wo der Leistungsunterschied zwischen beiden OS nicht zu hoch ist.
 
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madmax2010 schrieb:
Die einzige rust Anwendung die mit memory leaks zu kämpfen hat
Gut möglich, ich verfolge die Entwicklung nicht aktiv, da mich nur eine 1.x interessiert. Vermutlich ist das Problem bis dahin aber auch gelöst
 
@end0fseven

Bazzite und Fedora 42 Gnome also Workstation unterscheiden sich gravierend. Bazzite egal ob mit Plasma oder Gnome sind beides Immutable Distributionen. Wenn, dann müsstest du Fedora Silverblue bzw. Fedora Kinoite mit Bazzite vergleichen. Suchst du eine Immutable Distro auf Basis Fedora und Gnome, dann schau dir mal Bluefin an. Ansonsten wäre da noch Nobara, was ebenfalls auf Fedora 42 KDE Plasma basiert.
 
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